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Das Telemegaphone

Das ist das Telekommunikationszeitalter, alles wird vom Schreibtisch aus erledigt. Neuerdings muss man nicht mal mehr zum Schreien in den Wald, oder zum Lachen in den Keller gehen. Voilà das Telemegaphone. Einmal die +4790369389, und in ein malerisches, norwegisches Fjord gebrüllt. (Ich hab natürlich alles falsch gemacht: „Äh, hallo? … Hallo Norwegen? … Kann mich jemand hören?“)

[via Max]

14 Kommentare

  1. 01

    Geil! Das mach ich jetzt gleich mal! Heute ist genau der richtige Tag dafür.

    So, geschafft. Durch Norwegen schallte eben hoffentlich ein herzliches „Fuck you.“ Ich wünschte nur ich könnte das Person mal ins Gesicht sagen, dann würde ich mich sicher noch besser fühlen.

  2. 02

    Zitat: „… the sound of your voice is projected out across the fjord, the valley and the village of Dale below.“

    ohje… in der Stadt würde ich wohl nicht wohnen wollen…^^

  3. 03
    bunki

    Womit wohl das altbekannte Sprichwort mit dem Rufen in den Wald und dem heraus schallen jetzt auf die rote Liste der gefährdeten Arten gesetzt werden muss.

  4. 04

    Im zweiten Teil des Projekts bereist einer der 987 Einwohner von Dale alle Wohnorte der Telemegaphone-Teilnehmer. Und zwar mit einem Megafon.

  5. 05
    cptz

    Ich habe eben mal angerufen, den Hörer neben die Gabel gelegt und mich anderweitig beschäftigt.
    Mein Geschenk an diesen armen, norwegischen Fjord: Ein paar Minuten Stille (allenfalls ein leises Klicken und das sanfte Rauschen meines Rechners dürften…)

    Das bringt mich auf eine Idee: Wann kommt das Telemicrophone? Die ungestörte Geräuschkulisse eines norwegischen Fjords ist mit Sicherheit gehaltvoller und hochwertiger als alles, was einem im normalen Alltag in die Muscheln dringt.

  6. 06

    Vergrleich Kommentar 1 zu Kommentar 5 (bitte nicht persönlich nehmen): Genau dieser Gedanke kam mir beim lesen des Artikels. Wenn es so etwas gibt, dann gibt es wohl auch zwei Personengruppen die so etwas nutzen: Die, welche ihre Flüche hineinrufen und Jene, welche etwas ganz nettes, oder eben auch nichts sagen.

  7. 07

    @Sono
    Was soll ich daran persönlich nehmen? Ich fluche halt mal gerne. Und die Vorstellung, dass ein „Fuck you“ durchs norwegische Idyll schallt ist doch auch einfach witziger als ein paar Minuten Ruhe. Wenn die das stört können sie es ja abbauen.

  8. 08

    @Johanna: Richtig, Das „Fuck you“, so unvermittelt und für Denjenigen der sich vor Ort befindet ohne Zusammenhang zaubert mir auch ein Lächeln aufs Gesicht.

    Wollte da nur einer, evtl. als solche missverständlich empfundenen, Beleidigung vorgreifen.

  9. 09

    @Sono: Da fällt mir aber noch ein bisschen mehr ein, z. B.: „žGehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen.“ oder „žUuuuuuuuund ACTION!“

  10. 10

    Interessante Aktion..

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