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Bauer sucht Frau


Letztes Wochenende bin ich genötigt worden, „Bauer sucht Frau“ zu sehen. Da waren Leute im Fernsehen, die kannte ich aus meiner Kindheit. Naja, fast: Die Typen kannte ich aus meiner Kindheit. RTL hat nicht übertrieben.

Ich bin im Allgäu aufgewachsen. Das Allgäu stand im Intelligent Design-Entwurf unter „žAuch Postkartenfotografen müssen von was leben“, es gibt da viele Hügel und sehr viele Kühe, drumherum Hügel und außerdem Wälder und Hügel. Die dortige Dorfbevölkerung rekrutiert sich aus dreierlei Personengruppen: Da wären die Zugezogenen, die ein unglücklicher Wind hierher getragen hat; die wohnen hinter Eisengardinen und warten auf den nächsten Zug nach Anderswo. Die Kühe, die sind sehr nett, vor allem nach dem Hausbesuch des Schlachters. Und die einheimische Dorfbevölkerung, die Wilden. Um die geht es bei „Bauer sucht Frau“.

Produzenten von Reality-Formaten wird ja gerne vorgeworfen, sie casteten Personen, die in der Wirklichkeit gar nicht vorkommen, sondern in koreanischen Genlabors gezüchtet werden, nur zu dem Zweck, sie dann vor Fernsehkameras zu karren. Ist auch nichts gegen zu sagen, würd ich ja auch so machen, wär ich Fernsehproduzent. Bei „Bauer sucht Frau“ ist das anders: die könnten alle echt sein. Alle. Und wenn sie echt sind, haben sie nicht mal die abwegigsten Typen rausgesucht.

Nehmen wir Frank, den Schwarzwälder. Frank ist ein lieber Kerl, der, wenn ihn jemand ramontisch nennt statt romantisch, vermutlich kichert. Sobald er schmierige Sachen sagt, erröten seine Schamhaare. Die Redaktion hat ihm Claudia auf den Hof geschickt, und weil er seiner Claudi was guates und was rätes angedeihen lassen will, hat er sie auf einen Hügel verfrachtet mit Blick auf grüne Felder, wo sie Sekt tranken und auf grüne Felder gestarrt haben. Dann wollte er kuscheln. Man möchte Sonnenuntergänge mit Fledermausblut an Felswände kotzen.

Sobald das romantische Gemüt des Wilden auf seinen praktischen Sinn stößt, entsteht eine Lücke im Raum-Zeit-Kontinuum. Denn für Romantik muss man investieren, zum Beispiel Geld für Blumen. Nimmt man eine mit Wurzeln untendran, hat man sogar länger was davon.
Ein Romantiker denkt: Schau an, eine Blume. Der Wilde denkt alles schon eine Kategorie weiter, da wird aus einer Blume eine Liebe, aus Liebe Ehe, aus Ehe Familie, aus Familie Nachkommenschaft, aus Nachkommenschaft Alterssicherung. Fürchterlich und nicht unwahrscheinlich, dass Frank im Grunde seines Herzens mit einer Alterssicherung kuschelt.

Das ist nicht übertrieben. Ich habe beim heimischen Bäcker mal eine Bauersfrau erlebt, der ihr Mann von einer Messe eine kleine Aufmerksamkeit mitbringen wollte: und weil es ihr morgens häufiger Mal im Rücken ziept, hat er ihr einen gepolsterten Melksessel gekauft. Und „žDes muss für de Valentinstag aber au no roiche“ gesagt. Es ist nur in roten Pastelltönen auszumalen, wie die Frau sich gefreut hat.

Oder aber — besonders sympathisch — Bauer Georg aus Hessen. Der „Nix gsagt isch gnuag gloge“-Typ.

Eher ein Stiller, der Georg, aber man weiß ja, in stillen Wassern, die tief sind, schwimmt hin und wieder Nessie rum. Wer den Film nicht anklicken wollte (ich kann die Motive verstehen): Claudia hat lecker Leberkäs gebraten und will wissen, obs schmeckt. Scho recht, sagt Bauer Georg. Und ob sie ihm gefalle, fragt Claudia. Scho recht, sagt Bauer Georg. Dann schlabbert er.

Klingt gewöhnungsbedürftig. Unauthentisch an der Szenerie ist bloß, dass Bauer Georg so viel spricht. Ich hatte eines Morgens nach einer langen Samstag Nacht das Vergnügen, die Eltern der damaligen Herzensangelegenheit kennenzulernen: freundlicherweise wurde ich um halb zwölf zum Mittagessen geholt. Da saß die Familie schweigend rund um den mit vier verschiedenen Decken überworfenen Tisch und wartete, bis Muttern jedem einen Teller vom Durchmesser einer Trekker-Radkappe vor die Nase setzte, darauf: Braten, Nudeln, Kartoffeln, Gemüse und Salat, einmal komplett in brauner Soße ertränkt. Der Vater schnitt sich alles mit dem Messer klein und schaufelte sich dann mit einem überdimensionalen Löffel, was er zu fassen bekam, in den Rachen. Dabei grunste er. Später habe ich ähnliche Tischmanieren bei Demenzkranken im Endstadium erleben dürfen.

Ich hatte großen Durst, aber zu trinken war nichts auf dem Tisch: vom allgemeinen Schweigen verunsichert, wartete ich, ob noch Wasser gereicht werde. Der Vater hatte seine ungefähr 25 Kilo Nahrung innerhlab von 12 Minuten in sich hineingestopft, da sprang die Mutter auf, brachte ihm ein Glas und eine Karaffe voll Leitungswasser. Schüchtern hob ich den Finger, ob ich auch ein Gläschen haben dürfte, da sagte die Mutter einen langen Satz, den ich nicht verstand. Zu trinken gabs nichts. Da schaute der Vater missmutig, schnippte mit der Hand, sagte: „Jetzt gang halt scho.“, und die Mutter holte Wasser. Wir haben nicht mehr miteinander gesprochen seither.

Star der Serie ist Schäfer Heinrich, der noch nicht so recht sprechen kann, aber immerhin besser singt als Xavier Naidoo. (Na gut, die Lebensform, die schlechter singt als Xavier Naidoo harrt im Inneren des Mars noch ihrer Entdeckung). Und ein rechter Romantiker ist er auch:

Die romantische Seele der Bauern aus meiner Ecke ist sprichwörtlich: Mir beichtete mal meine Mathe-Nebensitzerin von einem Rendez-Vous im Mondschein, dass am Abend vorher stattgefunden und das sie nachhaltig traumatisiert hat. Der Typ — eigentlich ein ganz Lieber, wie sie meinte — hatte sie Abends mit einer Flasche Weißwein und drei Bieren auf einen kleinen Hügel hinter der Stadt geführt, und weils nicht recht wollte mit dem Mondschein, hatte sie nur schemenhaft irgendwelche zerissenen Formen in den Himmel stechen sehen. Auf die Frage, wo sie denn jetzt genau seien, antwortete er voller Begeisterung: auf dem stillgelegten Schrottplatz. Ob sie, da hinten, da hätte er nämlich, ob sie das sehen, da hätte er was gefunden, was faszinierendes, ganz tolles, ob sie das sehen wolle. Sie hat ja gesagt. Zwei Stunden später schrieb sie dem eigentlich ganz netten jungen Herrn eine SMS, er solle es das nächste Mal mit Kino probieren: ein verendeter Rehbock sei kein angemessenes Ambiente für zarte Gefühle.

Die abstoßendste Figur in dieser ganzen Veranstaltung ist Torsten, der attraktive Schweinebauer. Torsten steckt noch voll in der ödipalen Phase, und weil er aber ein kluges Kerlchen ist und sein Abstraktionsvermögen grenzenlos, hat er in der adretten Katharina die Entsprechung zum zu besiegenden Vaterbild gefunden. Folgende Szene wird an Peinlichkeit nur durch Bühnenauftritte von Guildo Horn überboten: Beim Abbau des Pavillons fordert er Katharina dazu auf, gegen ihn beim Gewichteheben anzutreten. Leider finde ich die Szene nicht im Netz, nur so viel: zwischendrin kitzelt er sie. Ob er sich von ihr den Bizepts betatschen lässt, weiß ich nicht mehr, ich erblindete vorübergehend, weil meine Netzhaut Pickel kriegte.

Vielleicht bin ich unfair: aber von der Sorte gibts auf jedem Dorf genug, um damit Kriege zu führen. Die ganzen Zwei-Mark-Feste der näheren Umgebung waren überfüllt von dieser Sorte menschlicher Ochsenfrosch, die immer dann am lautesten blökte, wenn sie nichts zu sagen hatte. (Immer). Einmal fuhren wir, Beate und ich, mit dem älteren Bruder eines Freundes nach einer Party nach Hause: und weil jener ältere Freund sie unwiderstehlich fand, hielt er auf der Autobahn auf dem Standstreifen, zog sein T-Shirt aus und machte auf der Motorhaube Liegestützen. 50 Stück. Dann kroch er wieder hinters Lenkrad und meinte, er fühle sich einfach nicht wohl, wenn er nicht alle drei Stunden etwas für seinen Körper tue.

Damals habe ich geschwiegen, Beate hatte weniger Mitleid. Seine Brustwarzen, meinte sie, also die seien ja schon ungewöhnlich groß, da sei bestimmt irgendwas nicht in Ordnung, er solle mal zur Krebsvorsorge. Jaja, doch, sie fände schon, dass das nach Brustkrebs aussehe, er solle das mal abtasten lassen, sie hättte da einen vorzüglichen Arzt zur Hand, einen doctore (solche Typen sagten häufig doctore), und dann hat sie ihm die Adresse ihres Gynäkologen aufgeschrieben.

Bei der Untersuchung wäre ich gern dabei gewesen.

Jedenfalls: Bauer sucht Frau ist Selbsterfahrungsfernsehen der besten Sorte.: Ich habe viele Dinge über mich erfahren, die ansonsten im Dunkeln geblieben wären. Beispielsweise, wie sehr ich mich über Werbeunterbrechungen freuen kann.

40 Kommentare

  1. 01
    chefkoch

    du kennst leute! das aufrechterhalten des kontakts zu den nötigern würde ich dringend überdenken.

  2. 02
    Dr. Gonzo

    Was soll den dieses Allgäu-Bashing da?
    So ist es doch letztlich überall in ländlicher Gegend.
    Ich weiß das als Allgäugeborener und Ländlichlebender.
    Frag René!

  3. 03

    Demnaechst bei Arte: Blogger mit Apple Powerbook sucht Lebensabschnittsgefaehrtin.

    Erste Folge: Freddy in seinem schwarzen Marketerrollkragenpulli und der unheimlich individuellen Loftwohnung (natuerlich nur echt mit den Markenprodukten aus dem neuesten hyperchicen Onlinegeekfanzine das jetzt alle lesen und sich dementsprechend einrichten) trifft die megacoole PR-Assistentin Anja auf einer hippen Flirt-Speeddating-Unkonferenz. Da sitzen ganz viele Red Bull trinkende schoene Menschen an Laptops rum und schicken sich romantische Nachrichten ueber Twitter: „Yr blu i’s r deep“. „Luv ya“. „Letz meetz“. Kurz darauf gehen Freddy und Anja zusammen zu einem Flashmob Event wo sie sich blitzschnell nackig ausziehen, eine Kerze auf den Kopf stellen und ganz selbstironisch einen lustigen Bloggersong den sie auf YouTube gesehen haben singen. Was fuer ein wundervolles erstes Date, dass sie natuerlich auf OurFirstDatr.com dokumentieren.

    Wat ham die Bauern ueber die dummen Staedter gelacht…

  4. 04
    Marvin

    Einer muss es ja sagen: Worte wie „menschlicher Ochsenfrosch“ rufen ungute Gefühle hervor.

  5. 05

    Sehr sympathischer Artikel. Den nächsten bitte gegen VW-Fahrer oder Neger.

  6. 06
    Sebastian

    Erinnert mich an eine Zeit in den ländlichen Gefilden Sachsens und den vater meiner damiligen Herzensdame. Vielen Dank für das Ausgraben längst verschütteter Erinnerungen.

  7. 07
    Chris

    Warum das Autorenbashing? Weil die Armen nix dafür können, wenn sie von klugen RTL (?)-Tussi als Geeks vorgeführt werden? Habe ich kein Mitleid für übrig. Den Dargestellten mangelt es an ausreichend Schamgefühl, dass sie es mindestens zulassen und höchstwahrscheinlich vorantreiben, derart im TV oder in der Öffentlichkeit verbraten zu werden. Die sind keine Minderheiten, die vor irgendwas geschützt werden müssen.

  8. 08

    LOL
    Da ich am Wochenende auch genötigt worden bin die Serie zu gucken, weiß ich genau wovon du sprichst und hätte auch ganze Kübel voll machen können….
    Alleine, wie oft „Günni, der attraktive Schweinebauer“ gesagt wird….kraaaassss

    Aber, die Einschaltquoten müssen ja ganz gut sein…sonst gäbe es ja nicht schon die xte Staffel… :)

  9. 09
    Fat Tony

    Was ist ein ‚RTL‘?

  10. 10

    Auch eine Form von Romantik:

    Zu glauben, daß es solche Menschen nicht gibt. Von derer Sorten gibts net wenige.

    Und kurz zur Sendung an sich: Jede Fernsehnation hat das Programm, das sie verdient. Ist wie mit Politikern.

  11. 11

    jaja „genötigt worden“… :-)

  12. 12

    Lieber „Bauer sucht Frau“ als „Are U Hot?“, finde ich.

    http://unkewl.de/blog/text/220-Viva-Wie-wahnsinnig-bloed.html

  13. 13

    Wer nötigt euch denn alle das zu gucken? Was habt ihr denn für Freunde?
    Trotzdem sehr amüsant, obwohl der Idee von Armin auch einiges abgewinnen könnte.

  14. 14

    @Armin: Die trinken übrigens Club Mate nicht Red Bull!

  15. 15
    lork

    sorry, aber das ist Landbevölkerungsbashing. Und zur Sendung: Unbedarfte Menschen werden mit Geld geködert, vor einem Millionenpublikum vorgeführt und der Lächerlichkeit Preis gegeben. Wie bei DSDS.

  16. 16

    Nächsten Urlaub mache in Allgäu.

  17. 17
    Stephan (der Echte)

    @Andreas Avantgarde: Stimmt. Kurz gesagt, das Elend ist viel größer als man glaubt. Und keinesfalls sollte man sich selbst davon ausschließen, aka Selbstreflektion. Geschmack ist subjektiv und Dummheiten macht jeder auf seinem Spezialgebiet. Bei RTL sinds Leute, die sich für ‚Geld im TV vorführen lassen.

  18. 18
    Marc

    @lork:

    Jaja, so ist sie halt, die Landbevölkerung. Und so ist er halt, der Neger. Und der Asiate schmutzt zum Glück nicht.

    Ich bin auch auf dem land aufgewachsen (unser Dorf hatte ca. 180 Einwohner) – und ich hab oft darunter gelitten. Aber diese „Dorfjunge ist jetzt in der großen, coolen Stadt und hackt ein Land-Bashing in sein cooles Macbook, um es auf seinen coolen Blog zu stellen, damit die anderen coolen Hauptstädter es lesen können“-Attitüde ist mehr als peinlich…

    Die Dorfjugend ist in relativ großen Teilen strunzdoof, sexistisch, prollig und antiintellektuel. So wie die Kleinstadtjugend und die Jugendlichen in der coolen Hauptstadt. Im Prinzip unterscheidet sich die Landbevölkerung nur in einem Punkt von der Stadtbevölkerung: Wenn sie sich Trash-TV reinzieht, muss sie nicht ständig darauf hinweisen, dass sie selbstverständlich „dazu gezwungen“ wurde.

  19. 19
    Maltefan

    @Marc: Wort.
    Bin auch im Allgäu aufgewachsen und kenne solche Typen auch zur genüge. Peinlich genug, dass sie sich im Fernsehen produzieren zu müssen glauben, weil sie Schwierigkeiten haben, eine Partnerin zu finden. Noch peinlicher ist allerdings dieser Artikel. :(

  20. 20
    RC

    Letztes Wochenende bin ich genötigt worden, „žBauer sucht Frau“ zu sehen.

    Genau für solche Situationen gibt es aber das hier [1].

    [1]

    http://www.tvbgone.com/

  21. 21

    Krass, wie viele Spreeblick-Kommentatoren aus dem Allgäu kommen.

  22. 22

    „Scho recht“ ist das höcht mögliche Lob, dass man in einigen südlichen Teilen Deutschlands über ein Essen abgeben kann. Bedeuted also ins Hochdeutsche übersetzt soviel wie „Sensationell, sehr schmackhaft und optisch toll dargeboten…“

  23. 23
    mc bastard

    ich stimme mich meinem vorgänger an…

    als bei uns im süden eine mitarbeiter umfrage durchgeführt wurde, kam im schnitt ein um 1 note schlechteres ergebnis raus als in anderen regionen deutschlands… Man fand dann heraus, dass die Mitarbeiter nicht unzufriedener sind, sondern die antwortmöglichkeiten einfach falsch waren. für einen bayer ist ein „passt scho“ halt mehr wert als ein gut….

    übrigens den artikel fand ich lustig, aber da ich selbst auf dem land wohne und genug solcher leute kenne, weiß ich das die es wirklich nicht leicht haben eine frau zu finden…

    zudem wird man hier als ex städter schon gern mal gemobbt…

  24. 24

    @marvin: mir ist auch spätestens beim „menschlichen Ochsenfrosch“ der Respekt vor dem bis dahin brilliant geschriebenen Artikel verloren gegangen, so wie Jonny offenbar so eine Art grundsätzlicher Respekt vor anderen – wenn auch extrem befremdlich wirkenden- Lebensituationen und Menschen.

  25. 25
    moses

    @Marc: Ganz Deutschland ist Provinz und Berlin ihr größtes Dorf [So soll es dereinst in den Büchern stehen].

    @Maltefan: Ihr seid ganz schön viele, hmm?

    Ich finde diese ungerechte Häme auch verachtenswert! Bedenkt doch, welche einmaligen Erlebnisse der Landbevölkerung vorbehalten sind: Wissen wie sich ein Astloch von innen anfühlt (dito: ein Schaf – der Bauer); Am Geruch den Unterschied zwischen Schweine- und Rinderfäkalien erkennen (ja, den merkt man), engen Kontakt in der Familie pflegen (je enger desto weiter die Zivilisation entfernt ist. Wo bekommt man in Berlin noch ein anständiges Dutzend Bier für Cent-Beträge? Kann man in Berlin eine obergeile (das sagt man so auf dem Land) Treckerkombo (siehe Spreeblick-Renè) gründen? Oder noch anständig ein paar Tiere tot quälen, gibt ja keine mehr! Wo kann man denn noch in deutschen Innenstädten seine polierte Frisur ausführen? Hmm? – Keine Antwort? ich auch nich!

    [Jetzt werd‘ ich gebannt! XD ]

  26. 26
    binko

    @mac: „Scho recht“ sagt aber gar niemand in dem Videoclip, das steht nur zweimal drunter. „Geht“ bzw. „geht so“ sagt der Bauer.

  27. 27

    Die Beate aus dem letzten Abschnitt scheint eine fabelhafte Frau zu sein. Wo solche Frauen (und solche Typen wie Frédéric) herkommen, kann es so schlecht nicht sein. Davon abgesehen: So fröhliches Umsichschlagen wie in diesem Text ist zwar nicht fair (aber das war ja wohl auch nicht die Absicht), aber wunderbar unterhaltsam wie nur in jahrelangem Leid aufgestautes Entsetzen. Also: Passt scho.

  28. 28

    Selten so gelacht, ich habe mir Baucher sucht Frau auch anschauen müssen und wollte nicht wahr haben, dass es wirklich Menschen gibt, die so unheimlich strunze sind. Beängstigend… Wenn nur EINER dieser Bauern nach Berlin oder München zieht, ich mache mir Sorgen um die Metropolen :D

  29. 29

    @Björn Grau:

    . mady my day, von dem köstlichen Artikel mal ganz abgesehen.

  30. 30

    Alles in Allem ist das Valin-Bashing hier unten dann doch amüsanter als der Artikel.

  31. 31
    Maltefan

    @moses:

    Ihr seid ganz schön viele, hmm?

    Nee, ich bin grade nur zu anderthalbt (eine intrauterine Allgäuerin der 1. Auswanderergerneration ist noch nicht ganz fertig).

  32. 32

    verrückt, dass uns werbern mal einer sagt, dass wir das niveau retten…

  33. 33
    msy

    Man sollte vieleicht den „Darstellern“ nicht 100% den „Schwarzen Peter“ zuschieben denn, so lang es möglich ist, seitens der Fernsehmacher, mit solchen Dingen viel Geld zu verdienen, so lange wird es solch arme, nicht so intelligente, Geschöpfe geben, die diese Gier nicht erkennen und darauf reinfallen mit der vermeindlichen Chance ins Fernsehen zu kommen um das große Geld zu machen. Bekanntlich machen sie sich aber zum Löffel und verdienen tuhen die Anderen mit den Werbeeinnahmen ensprechend der sicher hohen Einschaltquote der vielen anderen Deppen, die sich sowas reinziehen. Der Bedarf scheint also da zu sein.

  34. 34
    hannes

    wenn ich mich nicht irre, heisst es „nix gsagt isch gnuag globet“. oder war die abwandlung absicht und ich habs nur nicht gepeilt…?

  35. 35
    Manuel

    Seid mal ein bisschen freundlicher zu denen, die euer Essen anbauen…

  36. 36

    Sorry, aber wo liegts Allgäu?…ok ok war ein Spass. Hab viele Freunde dort…bloss keine Bauern:) LG aus Hamburg

  37. 37
    Cosmo

    Hey, ich bin rein zufällig hierauf gestoßen und hab jetzt Bauchweh vor lauter Lachen. Zuerst muss ich einmal feststellen, dass anscheinend kaum jemand Bauer sucht Frau freiwillig anschaut (was ja verständlich ist)! Aber was habt ihr verbrochen, wenn Ihr es anschauen müßt, oder steht Ihr auf mediale SM-Spielchen?! Aber die Quote kann sich ja nicht irren, oder? Auf alle Fälle finde ich es unfair einen ganzen Berufstand anzugreifen, denn schließlich gibt es ja in allen Branchen Menschen, die nicht dem sozialen Durchschnitt entsprechen. Aber Sendungen wie „Arbeitsloser sucht Frau“ oder „Müllfahrer sucht bessere Hälfte“, interessieren wahrscheinlich kaum jemanden! Ich kann Euch jedenfalls nur den einen Tipp geben: Um- oder Ausschalten bei so einem niveauvollen Fernsehprogramm! LG

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