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Podcast 307: Leaving Home

Ein in der zweiten Hälfte sehr, sehr wehmütiger Podcast, denn wir verlassen Kreuzberg. Ein bisschen.

Die erste Hälfte hat aber den einen oder anderen Lacher.

MP3, 41:11, 37,7 MB.

22 Kommentare

  1. 01
    Jonas

    wednesday morning at fiiive o’clock as the day begiiins….

    gleich mal runterladen!
    ;)

  2. 02

    Die Frage, wo man in Berlin wohnen kann und was eine gute Wohngegend ausmacht, hat uns die letzten Monate auch beschäftigt. Eine Wohnung, die billig, zentral und schön war, haben wir nicht genommen, weil es in direkter Umgebung einfach keine Infrastruktur, keinen Bäcker/Spätladen um die Ecke, keine Menschen auf der Straße gab. Sind wir also doch in eine belebtere Ecke gezogen, die aber dann nicht so zentral liegt.

    Bin gespannt, welcher Faktor zum Wohlfühlen auf lange Sicht wichtiger ist… Aber was ihr von eurer neuen Wohnung erzählt, klingt ja schonmal gut!

  3. 03
    carsten

    Johnny, sag mal, wie viele Zigaretten rauchst du denn so am Tag?

  4. 04

    Also ich fand den jetze nicht so wehmütig. Eher gut so. Also vom Gefühl her. Gelle.

  5. 05

    Also ich find Tempelberg ja viel passender als Krempelhof. Euch viel Spaß beim Umzug.

  6. 06

    „žJute statt Plastik.“ 80er

    Blisterverpackungen sollen tatsächlich demnächst abgeschafft werden. Was als Ersatz kommt weiß ich allerdings nicht.

    Zitat: Johnny so: xberg verlassen ist irgendwie Leaving home … „ž… and God is on your side… “

    Anderswo kriegste solide Eigentumswohnungen nicht mal verschenkt:

    http://tinyurl.com/ppqwbl

    Tschöö

  7. 07

    Ach möönsch, Umwelt, UMWELT, was ist denn damit. Nicht die Tüten, ist doch nur Plastik, da würde ich doch lieber einen amerikanischen Stahlkühlschrank nehmen aus dem Mediamarkt, viel besser, betrieben mit schön sauberen Atomstrom ;-)… kriegste auch Eiswürfel!

  8. 08

    huar! der defa-gag warrrrr gut!

  9. 09

    Falls es euch in Krempeldorf doch zu öde wird: Ich könnte in der leerstehenden Wohnung über mir ein Podcast-Loch ins Mauerwerk schlagen – is aber Osten!

  10. 10

    @Marion Brasch: OSTEN? Bist du verrückt???? ;)

    (Danke für das Angebot, wenn’s zu schlimm wird, kommen wir darauf zurück! :))

  11. 11

    Damals kurz nach Mauerfall, als ich noch täglich morgens „˜ne halbe Stunde am Sachsendamm im Stau stand, da wurde mir mit Fall der Mauer prophezeit: Tempelhof ist die neue Mitte Berlins! Und lange Zeit dachte ich, hier lebendig begraben zu sein. Das Gefühl, dass in Tempelhof nicht mal die Tauben nach links fliegen würden „¦ mittlerweile muss ich sagen, es kommt. Vor allem jetzt mit dem neuen Hafen, Ihr braucht jetzt nur noch „˜nen Büro im Ullsteingebäude — dann stimmt das mit der Sicht auf’n Kanale Grande auch wieder.

  12. 12

    Hoffentlich habt Ihr in eurer neuen Wohnung auch einen Balkon.
    (Konnte ich aus dem Gespräch nicht heraushören) Wäre prima :-)

    Für Kleinstädter wird sich Berlin kaum erschliessen, es sei denn
    man fragt mal nach – wasweisich-
    http://wikitravel.org/de/Berlin

    Keine Ahnung

  13. 13

    Hat hier jemand Logopäde gesagt?
    Es gibt die zwei Bildungsarten des /r/ in der deutschen Sprache, die ugs. Zungenrücken-/Zäpfchen-R und Zungenspitzen-R genannt werden.
    Wie die jeweils gebildet werden, muß ich bei den Namen wohl nicht erklären. was?

  14. 14
    Sven

    Das Thema Äpfel aus Übersee wird kontrovers diskutiert. Food Miles ist das Stichwort:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Food_miles

  15. 15

    Bei „diese Familie wird dann auch den Podcast übernehmen“ musste ich sehr lachen ;)

  16. 16

    Die wesentliche Message, ob Kremelhof oder Tempelberg, Wegzug oder nicht, ist der Wegzug vom Fluss. So wird jetzt das Motto dieser Website ‚I live by the river‘ zu ‚I lived by the river‘, das ist das Wesentliche an diesem Podcast. Ich habe den Beitrag auf mugshooting.de übernommen, weil ich ihn relevant finde, darüber nach sinnierend, was es bedeutet, ‚leaving home‘ (Beatles) zu betreiben, wehmütig zu werden, und den Kanal zu vermissen, trotz Hund, für den Umzug alles gute, und zwar weniger Strandakkustik, aber grosse Wohnzufriedenheit in Tempelhof.

    Thomas Gotthal

  17. 17

    Selbst wenn die ‚Feuchtgebiete‘ verlassen werden,
    so wohnt man doch noch in relativer Nähe zur Spree,
    dem geordneten Fluss.

  18. 18

    @Thomas Gotthal: Ganz Berlin lebt am Fluss, so wie ganz London. Und ganz Hamburg. Und überhaupt alle.

  19. 19

    @Johnny: Okay, wo Du auch wieder recht hast. Ich muss es mehr global sehen, dann stimmt´s…viele Grüsse, thomas

  20. 20

    Ich fürchte, mein Tipp kommt viel zu spät, aber ich schreib trotzdem. Hatten auch einen ziemlich versauten Terrazzo in der Küche. Und ganz einfaches (wenn auch anstrengendes) Putzen mit Zementschleierentferner aus dem Baumarkt und Scheuerbürste hat gereicht. So strahlt der Boden seit einem halben Jahr in wunderschönem Glanz :-)
    Grüße aus dem Reichenberger Kiez nach Krempelhof :-)

  21. 21

    Mir ist das alles ein Begriff, was ihr da über Kreuzberg erzählt. Oh mein Gott ist das traurig. Wohne ganz in der Nähe von Eurem Foto da oben. Habe mit meinen Kindern und meinem Hund ganz ähnliche Erfahrungen gemacht.

    Und ganz ehrlich. Ich glaube nicht an Tempelhof und werde es nie tun. Das ist die trostloses Gegend Berlins. Der Süden West-Berlins ist mit Abstand das spießigstes was Deutschland zu bieten hat.

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