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Podcast 310: The Irish Wild Rover

Wir basteln Mixtapes, plaudern über Musiksoftware, zelteten mal mit Hund, finden auch DJ-Hardware gut und Jukeboxes. Wir wissen, woran man Nerdcore-Postings erkennt und Mucker. Wenn True Blood echt wäre und man rückwärts denken könnte, sollte man sich mal selbst beim Denken zuhören. Tanja hat mal „An Der Nordseeküste“ in einem Londoner Pub gesungen, denn das Original heißt The Wild Rover, nicht etwa The Irish Rover.

MP3, 54:16, 75,3 MB

Dieser Podcast wurde gesponsort von den Ohrbooten. Mit Geschenk für die Hörer/innen.

25 Kommentare

  1. 01

    Schickes Lied! Welches es sogar auf einen Sampler von mir schaffte, in der „Wild Rover“-Variante von den Dublin City Ramblers. Die Quellen sind sich allerdings bei den Künstlern nicht sicher.

  2. 02

    „…and i spent all my money in whiskey and beer…“
    Das Lied handelt von meiner Jugend ;-)

  3. 03

    Mist aber auch…

    Keine Zeit zu hören

  4. 04
    Dr. Gonzo

    Das Lied fand ich nach einem Irland-Urlaub im Alter von sechs Jahren schon Klasse!

  5. 05

    Die Wild & Irish Rovers sind ganz genau genommen auch nicht von den Dubliners und den Pogues, sondern traditional. Die haben die nur wie geschaetzte 1,789 andere Bands auch aufgenommen.

    Was Pubs angeht, da gibt’s verschiedene Entwicklungen:

    Generell gibt’s ein grosses Pub-Sterben (behaupten zumindest verschiedene Interessengruppen), Ausreden und Gruende dafuer gibt’s verschiedene. Einige beschuldigen das Rauchverbot, andere die Supermaerkte wo man Alkohol um ein vielfaches billiger bekommt. Die Wirtschaftskrise traegt natuerlich auch dazu bei dass die Leute weniger ausgehen. Wine bars und aehnliches duerften auch einiges vom traditionellen Pub abgezogen haben.

    Reine „Trinkpubs“ gibt’s tatsaechlich immer weniger, sogenannte „Gastropubs“ wo man auch (mehr oder weniger gut) essen kann halten sich vergleichsweise gut.

    Gesungen wird immer noch, auch wenn vielleicht nicht mehr so viel wie frueher. Karaoke-Nights gibt’s hier immer noch mal wieder (ich glaube in Deutschland sind die ziemlich verschwunden?). Aber auch wird zumindest in etwas laendlicheren Gegenden schon mal gerne musiziert. Gerade in Schottland und Wales, da ist die Folk Szene recht ruehrig.

    Und wenn Fussball ist wird eigentlich ueberall gerne schnell gesungen ;-)

  6. 06

    @Armin: Auf dich ist Verlass, ich hatte auf ein paar aktuelle Worte zum Pub-Thema gehofft. :) Danke sehr!

  7. 07
    karmacoma

    Schöner Podcast. Mir geht das mit dem Denken auch so wie Johnny, hab auch mal versucht darauf zu achten, weiß gar nicht mehr genau warum. Egal, sobald man jedenfalls versucht herauszukriegen wie man denkt, denkt man daran, wie man denkt und verstrickt sich in unendliche Irrwege. ;) Und am Ende ist man wieder am Anfang, so oder so ähnlich.

    Lasst euch doch mal von den Ohrbooten ein Aufnahmegerät sponsorn, dann muss es keiner von euch mehr halten.

  8. 08

    @karmacoma: Gute Idee! Das Olympus-300-Euro-Teil könnt ihr dann gerne mir überlassen, wenn ihr euch ein neues Gerät kauft :)

  9. 09
    George Walker

    Ha, die Folge wo Johnny auf dem Fahrrad Podcastet muss ich umbedingt hören. Kann da bitte mal jemand den Link zu Posten?

    Toller Podcast im übrigen :-)

  10. 10
  11. 11

    Nach dem letzten „Schnecken“ Podcast, war dieser geradezu ein Hit!

    :-)

    Was das Denken angeht: Ich denke auch in Wörtern, viel häufiger aber in Bildern oder Emotionen. Oder in einer Mischung aus allem.

    Wenn man sich genau beobachtet, kann man feststellen, dass die Wörter eigentlich nur Beiwerk sind. Im Grunde reichen Bilder und Emotionen.

    An den Fahrradpodcast kann ich mich auch noch gut erinnern. Johnny hat sich die ganze Zeit Gedanken über Luftströmungsgeräusche im Mikrofon gemacht. Völlig unnötig. :-)

  12. 12

    Gefährliches Halbwissen:
    Ohne Sprache könnten wir fühlen und erleben, aber nicht denken. Für das Denken ist Sprache doch notwendig. Das denke ich zumindest.
    Ich glaube die Befehle für körperliche Handlungsabläufe laufen entweder über das Rückenmark (hinten am Hals) und dann eher reflexartig oder über das Gehirn und dann eher reflektiert und durch das Bewußstsein bestimmt.
    Diese gedanklichen Selbstgespräche führe ich in der Regel nur wenn ich allein bin. In der Kneipe z.B. nur auf dem Klo.

  13. 13

    Na ja, Sprache ist beim denken schon wichtig, weil hoch komplex, aber letztendlich braucht es einfach ein Medium, um die Gedanken zu kanalisieren. Bei einer Schreibblockade, dem berühmten weißen Blatt Papier, gibt es häufig das Problem, dass man zu angestrengt versucht in Sätzen zu denken. So beobachte ich das bei mir zumindest.
    Mir hilft es dann, beispielsweise zu zeichnen. Das lenkt einen ab, man konzentriert sich auf Stift, Blatt und Bild, doch plötzlich hat man dann den eigentlichen Text vor Augen.

    Na gut, Inspiration und Kreativität sind natürlich nur eine Art zu denken. Beim konkreten Planen oder wenn ich Eindrücke verarbeite, wie beim Einkaufen im Supermarkt, dann denke ich schon in echten Sätzen: „Brauch ich noch Käse? Irgend etwas habe ich vergessen, nur was? Wo zum Teufel ist das Bier?…“

    Wenn ich diskutiere (oder so), ist das eine Kombination aus beidem: Einerseits direktes, formuliertes Denken aber dann auch immer wieder blitzartige Eindrücke, Erinnerungen, Bilder, Gerüche usw. Wird bei mir gern von außen ausgelöst. Letztendlich kommt es stark auf die Situation an.

    @Ohrbooten: Eure Single ist ja mal echt `nen Gute-Laune-Sommer-Stück! Gefällt!

  14. 14
    Roman

    Zum Pubsterben: Als letztes Jahr im Herbst ein Londoner Pub kurz vor 12 geschlossen hat und wir (Englisch-LK auf Kursfahrt) lautstark protestiert haben, hat uns der Besitzer erklärt, dass die Sperrstunde zwar seit einigen Jahren abgeschafft sei, die Lizenzen zum Alkoholausschank nach 12 Uhr aber horrend teuer seien und nur große Pubs oder irgendwelche Ketten noch nach 12 offen bleiben könnten.
    Kann natürlich sein, dass der Typ uns nur schnell loswerden wollte. Habe seine Behauptung auch später nicht mehr überprüft, aber das fiel mir beim Hören eures Podcasts wieder ein.

    Ansonsten: Schöner Podcast, in jedem Fall eine Steigerung zum Schnecken-Talk.

  15. 15
    Jöran

    Was das Denken angeht, so ertappe ich mich bisweilen auch im Homer Simpsonschen Denken. Ist es philosophisch sauber, das mit „Es denkt mich“* zu beschreiben?

    * Der einflussreiche Arthur Rimbaud mit 17 (!) Jahren

  16. 16

    @Roman:

    Mal davon abgesehen dass die Aenderungen bei den Licensing Laws eigentlich eher weniger mit dem Pubsterben zu tun haben duerften, das was der Euch erzaehlt hat duerfte meines Wissens so vereinfacht nicht stimmen.

    Soweit ich weiss sind die Gebuehren zentral festgelegt und nicht von den Oeffnungszeiten an sich abhaengig.

    Das ganze ist eher eine wirtschaftliche Frage generell, lohnt es sich fuer den Pub generell laenger offen zu haben? Nur dann ist es sinnvoll fuer den Pub eine laengere Lizenz zu beantragen (ob er die dann bekommt ist eine andere Frage) und dann auch generell laenger offen zu haben. Laengere Oeffnungszeiten bedeuten ja auch hoehere Kosten, die nicht notwendigerweise wieder reinkommen.

  17. 17

    Als bekennender Lokalpatriot gefällt mir das:
    http://video.aol.de/video-detail/tourkino-gewinnspiel-nr-2/4047700034

    Bevor der Wind ein rauer wird, bin ich schon über alle Berge.


    Danke für die engagierte Unterhaltung ;-)
    .

  18. 18

    @PiPi:
    Nachgeschoben

    Das Kölner Team von http://www.Sightwalk.de bemüht sich redlich
    Berlin in ihren Datenbestand aufzunehmen. Demnächst kann
    man Tanja & Johnny in deren Lieblingskneipe (-cafe) erahnen.

    @PiPi

  19. 19
    Jöran

    @Jöran: Hier noch das Video zu Homer Simpsons‘ Denken: http://www.youtube.com/watch?v=UfhKq6XiJ6M

    (Im Kommentar-Preview funktioniert sogar die Video-Einbettung im Kommentar, aber bei der Veröffentlichung dann nicht.)

  20. 20

    @Johnny Haeusler: Dieser Podcast war toll, die Sorgen um vermeintliche Längen in den „žDenkpausen“ vollkommen unbegründet. Bei dem Fahrraddings hast du dich aber schwer geirrt, was Schäuble angeht ;)

  21. 21

    Schöner Podcast. Musste einige Male (gerade als es um die Denkphase ging) lachen.
    Der Song hat mir auch gut gefallen, auch wenn das eigtl. sonst nicht meine Musik ist (Stichwort „heterogener Musikgeschmack der last.FM Nutzer“).

    Weiter so, ich freu mich schon auf den Nächsten.

  22. 22

    Angenehmer Podcast zum Tagesausklang.

    Mixtapes bauen wird in der Tat immer schwieriger — durch lange Listen mit Dateinamen scrollen ist eben nicht mit dem Wühlen in richtigen Tonträgern zu vergleichen. Da kann man keinen Staub wegpusten, oder leicht beschämt den potentiell Anwesenden erklären, dass man genau diese Single geschenkt bekommen hat. Ganz bestimmt.

    Aber Spaß macht es trotzdem noch, vor allem wenn sich der Beschenkte riesig freut und dann eine Woche nur Johnny Cash hört (das schuldige Mixtape)… Mission accomplished.

  23. 23

    Ihr Lieben, ich fand den letzten Podcast sehr entspannt und entspannend und mich würden auch 3 Stunden nicht stören. Ausserdem war ja das Thema: Fliegende Schnecken ;)

  24. 24

    In Sachen Auflegerei habe ich bei einem Freund kürzlich das hier gesehen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Final_Scratch

    Das war ziemlich cool. Auf den Platten ist nur der Zeitstempel hinterlegt und man kann damit dann die MP3 ansteuern. Mit Überblenden, Scratchen und wasweißich. Falls Ihr doch noch DJ-Karriere machen wollt, sicher eine gute Sache.

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