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Das mit den Bällen..

Hach, Twitter. Man kann ja davon halten was man will, es gibt mindestens zwei Sorten Menschen, für die sich die Anschaffung eines weiteren Kommunikationskanal schon gelohnt hat:

– Menschen wie meine Mutter, die mich nun jeden morgen an meinen Nierengurt erinnern können („SCHATZI ES IST KALT IN BERLIN ZIEH DICH WARM AN“ — Danke, Mama, fast hätte ich vergessen, dass wir im nuklearen Winter stecken. Und um die Coolness hier ein bisschen aufrecht zu erhalten: nein, ich besitze keinen Nierengurt. Wirklich.)

– Prominente. Ich interessiere mich bei den Reichen und Schönen ja meistens für die Bettgeschichten, aber wenn sie Humor beweisen kann ich mich auch zufrieden geben. Wie etwa bei Lance Armstrong. Der hat nämlich den Tweet des Jahrhunderts abgefeuert:

Hach, Lance Armstrong, danke für den Tumor Humor (übrigens scheint er wirklich einen sehr ausgeprägten Sinn für Humor zu haben, immerhin heisst auch sein Coffee Shop in Austin „Juan Pelota„, was so viel heisst wie „Ein Ball“…).

9 Kommentare

  1. 01
    Niels

    „Juan Pelota“ heisst so viel wie „ein Ball“? Auf welcher Sprache denn?
    „Pelota“ bedeutet „Ball“ auf Spanisch. „Ein Ball“ wäre „una Pelota“. Juan entspricht glaub ich dem deutschen Johannes, also wenn man das schon übersetzen muss, dann mit „Johannes Ball“.

  2. 02
    Sara Chahrrour

    @Niels: Stimmt, hätte ich vielleicht besser formulieren sollen.. „eher so viel wie eine clevere Anspielung auf einen Ball“, weil sich „Juan“ wie das Englische „One“ anhört (bzw anhören kann).

  3. 03
    dré

    Dass mit Mr. Armstrong eher weniger zu spaßen ist, ist hier im Detail nachzulesen.

  4. 04
    Bjui

    Lance Armstrong ist und bleibt der Teufel. Auf ewig. Daran wird auch sein okayer Musikgeschmack und seine Witze über sein Ei nichts ändern.

  5. 05
    Ernie

    Brian Lobel hat zu diesem Thema das geniale Ein-Mann-Bühnenstück [url=“http://www.blobelwarming.com/work.html“]“Ball“[/url] gemacht.
    Grob aus dem Gedächtnis zitiert – ein Gespräch nach seiner Orchiektomie und Chemotherapie: „Wow, Brian, you shaved your head. I always wanted to do that, but I never had the balls…“

  6. 06
    Jakob

    Ach, solche Witze machen doch alle, die mal Hodenkrebs hatten. Ähnliches gibt’s von Blinden etc.
    Aber warum benutzt Mr. Armstrong so gebrochenes Englisch?

  7. 07

    @Jakob:

    140 characters?

    Obwohl das den gravierenden Rechtschreibfehler nur teilweise entschuldigt.

  8. 08
    Dramarama

    Wo ist denn da ein Rechtschreibfehler?

  9. 09

    @Dramarama:

    In meinem nicht genau hinsehen ;-)

    Wenn der Spitzname seines Freundes College ist dann ist da keiner, allerdings haette er den dann grossschreiben sollen.

    Ansonsten war meine Vermutung er meinte eigentlich colleague.

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