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Josefine

I live by the river!

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Der folgende Text und 14 weitere Kracher der Unterhaltungsliteratur befinden sich in dem eBook „I live by the river!“, das man hier für lächerliche € 0,99 kaufen kann und auch soll! Infos dazu gibt es auch hier.
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Morgens um vier Uhr stand Tanja vor mir, zurück von einer Party. Ich rieb mir die verschlafenen Augen, um besser sehen zu können, was sie glücklich strahlend in ihren Händen hielt: Einen Hamster!

Ach nein: Einen Hund. Oder das, was mal ein Hund werden wollte.

Sie setzte das Tier auf dem Teppich ab. Das kleine Fellknäuel starrte mich mit großen Augen an, wohlwissend, dass ich eher ein Katzentyp war, den es zu umgarnen galt. Es versuchte zu schnurren und seine Tatzen mit der Zunge zu säubern, scheiterte aber kläglich an diesem Mummenschanz und pinkelte stattdessen auf den Teppich.

Ein Hund.

„Ist von einer Filmtiertrainerin, die Kleine sollte in einer Produktion mitspielen, wird nun aber doch nicht gebraucht und da dachte ich … also … wir könnten doch … ich kann sie natürlich auch wieder zurückbringen, wenn du willst, ist kein Problem!“

Bei dem Wort „zurückbringen“ zuckte das Fellknäuel kurz zusammen, griff sich mit der einen Pfote ans Herz und stützte sich mit der anderen an einem nahen Stuhlbein ab, um den bevorstehenden Kollaps zu verhindern. Seine Augen suchten den Raum ab nach einem Messer, einem Strick oder einem Revolver.

Zurückbringen. Na klar.

Meine Güte, war die süß. Der Hund aber auch. „Meine Güte, bin ich süß!“, schien er durch wildes Herumtollen und dabei ungeschicktes Hinfallen sagen zu wollen.

Wir wohnten damals im fünften Neuköllner Stockwerk ohne Fahrstuhl, ich mochte Hunde generell nicht so besonders und empfand den Gedanken an abendliche „Gassi“-Gänge inklusive aufgezwungener Gespräche mit anderen Hundebesitzern und der selbstverständlichen Kot-Entsorgung unerträglich. Die Hündin hatte außerdem soeben auf den mitgemieteten und bis eben noch fleckenlosen Teppichboden gepinkelt.

Kurz: Wir behielten sie. Vor Freude pinkelte sie erneut auf den Teppich.

„Joe!“, sagte ich auf Tanjas Frage, wie die Hündin denn heißen solle, und ich vermute, sie stimmte diesem Namen zu aus Furcht, dass ich mir die Aufenthaltserlaubnis noch einmal anders überlegen könnte. Auf diese Art wäre die Hündin in gewisser Hinsicht auch „meine“, ich hatte ihr schließlich ihren Namen gegeben. Wenige Tage später begann Tanja einfach damit, das Tier „Josefine“ zu nennen und die Sache mit dem Namen war erledigt.

Und so lernte ich in den folgenden Tagen, Wochen, Monaten und Jahren als Hundemitbesitzer enorm viel. Vor allem über mich.

Ich lernte zum Beispiel, dass ich den Anblick zweier winzig kleiner und samtweicher Hundepfoten, die sich vom Boden aus an einen Bettrand klammern wie James Bond an den rettenden Klippenvorsprung, nicht lange ertragen kann, besonders dann nicht, wenn dieser Anblick von einem sehr leisen und vorsichtigen, in hochfrequenten Tönen vorgetragenen Winseln begleitet werden, das wie eine Mischung aus Anklage und Hilferuf, also wie Mariah Carey klingt. Ich lernte außerdem, wie leicht es ist, einem Hund „nur dieses eine Mal“ zu gestatten, aufs Menschenbett zu springen. Und wie unmöglich, es ihm wieder abzugewöhnen.

Ich lernte auch, dass sich kleine Schlappohren mit den Jahren aufrichten können und dass jeder Hund von Geburt an „Sitz“ machen kann, solange man etwas Essbares in der Hand hält. Ich lernte, dass manche Hunde Karotten mögen und dass es unfassbar lustig aussieht, wenn sie diese kauen. Ich lernte, dass Hunde neugeborene Menschen mit viel Liebe und Gelassenheit behandeln (was sie bereuen, sobald sich die kleinen Stinker aufrichten und dem Hund plötzlich klar wird, welchem Irrtum er bis dahin erlegen war: Der ist gar kein weiterer Vierbeiner!) und dass mit einem Hund aufwachsende Kinder spürbar seltener krank sind als andere – der Bazillenüberfluss duch den Straßenstreuner scheint die Abwehrkräfte der Kinder zu stabilisieren. Vielleicht war’s aber auch unser Fleckenteppich, wer weiß es schon genau.

Ich lernte weiterhin, dass Hunde bei ihrer Instinkt-Unterscheidung zwischen guten und bösen Menschen sehr oft sehr richtig liegen und dass sie im Fall von Sympathie völlig bedingungslos ist: Sie pfeifen auf Gegenliebe und begrüßen dabei ganz besonders freudig und aufdringlich die Hundehaar-Allergiker unter uns, deren Schoß eine magische Anziehungskraft auf sie zu haben scheint.
Josefine hatte sich als Mischung aus einem Jack Russel, einem Windhund und einer Fledermaus herausgestellt. Vielleicht war auch eine Bergziege beteiligt (nein, man möchte nicht dabei gewesen sein), denn ich habe noch nie einen Hund derart geschickt über abwegigste Hindernisse sprinten sehen, wie diesen.

Dazu wird auch der Jack-Russel-Anteil seinen Teil beigetragen haben, der aber auch für eine gewisse Überdosis an Aufmerksamkeit und Bewachungsinstinkt sorgte: Diese Hündin war geboren, um zu beschützen. Und zu beschützen bedeutete für Josefine in erster Linie, die gesamte Nachbarschaft unüberhörbar zu alarmieren, wenn was war. Klingelte jemand an der Tür oder klopfte: Josefine schlug Alarm (die Tatsache, dass Einbrecher nur in seltenen Ausnahmefällen klingeln oder klopfen, war ihr bekannt, aber sicher ist sicher). Auch, wenn jemand einfach nur zu dicht an die Tür herankam – zum Beispiel ein Passant, der auf der anderen Straßenseite spazieren ging: Josefine warnte uns. Und wenn es mal nicht an der Tür klingelte, dann war das ein verdächtiges Zeichen. Für Josefine verdächtig genug, um sicherheitshalber zu warnen.

Ja, sowas ist extrem anstrengend, und lieber wäre mir gewesen, sie hätte weiter auf den Teppich gepinkelt. Trotz bester Ratschläge und Erziehungstipps von den Profis: Wir haben es nie geschafft, ihr das Kläffen abzugewöhnen. „Haha, typisch Terrier!“, lachten die Experten. Weil sie keinen hatten.

Trotz dieser Nervereien: Was für ein aufmerksames und witziges Tier! Ich bin mir relativ sicher, dass Hunde keine innere Uhr haben, und jeder, der einen Hund hat, kann es selbst testen. Man geht aus einem Zimmer, in dem sich der Hund befindet, und schließt die Tür. Dann zählt man langsam bis Fünf, öffnet die Tür und tritt wieder in den Raum: So stellt man sich die Begrüßung nach der Rückkehr aus langjähriger Kriegsgefangenschaft vor!

14 Jahre sind vergangen, seit Tanja die Hündin in unser Leben gebracht hat und Josefine ihren Kampf gegen mich als Hundeskeptiker und später zwei heranwachsende Rabauken aufnehmen musste. Doch ein viel härterer stand ihr noch bevor:

Seit dem letzten Herbst wussten wir, dass das Tier an Krebs erkrankt ist. Nach einer Operation hielt die Ärztin jeden weiteren Eingriff für sinnlos und so gingen wir davon aus, dass die Hündin das Jahr 2010 nicht mehr erleben würde. Doch Josefine war nicht nur sehr laut, sondern auch sehr stark, und so hielt sie so lange durch, bis sie zum Warnen und Beschützen – zum Leben also – zu schwach war. Am vergangenen Karfreitag starb sie in Tanjas Händen – genau so, wie sie zu uns gekommen war.

Ich kann nicht leugnen, dass ich mir etwas merkwürdig dabei vorkomme, einen Nachruf auf einen Hund zu schreiben, aber ich hätte niemals vorher vermutet, wie sehr mich das Fehlen dieses Tieres treffen würde. Kein Gekläffe mehr schien mir insgeheim ein kommender Segen zu sein. Aber kein aufgeregtes Getrappel im Flur mehr; keine außerordentlich erfreute Begrüßung mehr, wenn man vom Klo zurück kommt; kein lautes Schnarchen als Hintergrundgeräusch unserer Podcasts mehr? Das haut mich mehr um, als ich erwartet hätte.

Das Tier hat mich zum Hundefreund gemacht. Und das ist ein kleines Wunder.

98 Kommentare

  1. 01

    Ich denke, jeder Haustierbesitzer weiß, wie sehr das Fehlen eines Tieres trifft. Auch wenn Haustiere bloß mauzen, kläffen, rascheln oder sabbern, sie sind Familienmitglieder. Und meist noch bessere als Teile der Verwandtschaft.

  2. 02

    Oh, wie traurig! Mein Beileid. Wirklich. Ich nehme Dir jedes Wort über Josefine ab. Allerdings fehlt irgendwie doch die schöne Anekdote, in der Joe Menschenkenntnis bewies …

  3. 03
  4. 04

    Mein Beileid :(

  5. 05

    Schöner Artikel. Kann ich alles komplett nachvollziehen .. als mit Hunden Aufgewachsener, Vater und selbst Besitzer zweier Wuffs. Guckt euch nach einem neuen um, schließt ihn in euer Herz .. und Podcasts ;) Alles Gute!

  6. 06

    mir graut vor dem Tag an dem ich sowas schreiben muß

  7. 07

    Achje.. sowas ist schrecklich. teilweise so schrecklich, dass man lange hadert ob man nochmal ein Tier in sein Herz lassen will. aber das sabbernde glück übertrifft einfach alles. Der Text über Josefine ist total rührend. Hoffentlich findet irgendwann ein neues Fellknäuel seinen Weg zu euch.

  8. 08
  9. 09

    Mein Beileid, muss schlimm sein :(

  10. 10

    Oh, wie traurig. Mein Beileid.

    (Aber eine wunderschöne Liebeserklärung an das Tier ist es geworden.)

  11. 11

    Hundecontent, mal was anderes;)
    Ich kann das gut verstehen. Wer als Kind Hamster hatte, der kennt das Leid im Zweijahrestakt. 14 Jahre bedeuten siebenfaches Goldhamstertrauer oder fast doppelter Meerschweinchenkummer. Trifft schon hart, wenn ein Freund geht.

  12. 12

    Ich durfte sie ja mal kennenlernen, fand sie aufgeregt aber mehr als in Ordnung. Vor allem hatte ich nach den Podcasts immer einen Riesenhund erwartet und nicht so eine zierliche kleine Hündin. Das mit der Fledemaus inside kann ich mir gut vorstellen: sie konnte so dermaßen elegant zehn Zentimeter über den Boden fliegen.

    seufz. scheiße. doof.

    Ich wüsste da ja einen Ort für die Lösung des Problems.

  13. 13
  14. 14

    Schnüff! Aber sehr schön geschrieben und jedes Haustier hat einen Nachruf verdient! Weil es eben genauso zur Familie gehört wie ein Mensch.

  15. 15

    Mein aufrichtiges Beileid.

  16. 16
    vanitas85

    :,(

    sehr traurig… mein Beileid!

    V.

  17. 17
    Marc

    Mein Beileid, unser Hund starb (allerdings schon vor vielen Jahren) ebenfalls an Krebs. Nie schön, ein geliebtes Tier zu verlieren.

  18. 18
    Mic Hunger

    Hab grade geweint. Tu es immer noch. Und ich mag keine Hunde.

  19. 19
  20. 20

    so traurig…mein mitgefühl ist euch sicher.
    ich habe angst vor dem tag, an dem ich meinem hund lebewohl sagen muss.

    yvonne

  21. 21
    slomo

    traurig schöner Text. Ich meinte immer als gebürtiger Berliner auch für immer Hunde-Hasser sein zu müssen. Bis eine Freundin einen in mein Leben brachte. Es ist kitschig, aber „Hunde sind der beste Freund des Menschen“ ™
    Kein Tier braucht den Menschen (am wenigsten Katzen ;) Aber Hunde tun so, als würden sie uns brauchen – dabei ist es meistens umgekehrt. Deshalb ist es auch schade, dass Großstädte nicht wirklich geeignete Lebensräume zur Hundehaltung sind …

  22. 22

    jo sollte in einem film mitspielen? das wusste ich gar nicht. sie hättte bestimmt das zeug zum weiblich-hündischen kinski gehabt.

    ich bin ja nicht so der tiernarr, aber von josefine habe ich mich immer ganz gerne anspringen lassen. ihren neurotische enthusiasmus fand ich sehr erfrischend.

    mein beileid.

  23. 23

    Dein Text ist rührend und berührend geschrieben, ohne zu viel Sentimentalität zu enthalten. Ich hoffe, ihr haltet Josefine in guter Erinnerung, ohne zu verklären (genau so wie du es glücklicherweise hier schreibst). Ich habe sehr selten einen so guten Nachruf gelesen – und dass der einem Tier gewidmet ist, ist auch ein kleines Wunder.

  24. 24
    rethec

    Wow… das ist so schön geschrieben und ich kenne viele dieser Momente von meinem Hund. Gerade die extreme Freude, wenn man mal kurz weg war und wieder kommt oder das klingeln an der Tür. Wobei mein Hund wohl dachte, er muss nur bellen, wenn auch jemand zu hause war. Denn war niemand im Haus und es hat geklingt, hat er sich auch nicht gerührt ;)
    Er ist vor zwei Jahren gestorben und war 14 Jahre lang mein Begleiter. Ich bin mit ihm aufgewachsen und konnte viele schöne Momente mit ihm teilen.

  25. 25
  26. 26

    Mein aufrichtiges Beileid. Ich wünschte, ich könnte Euch irgendwas anderes schreiben, irgendwas, das jetzt wirklich trösten kann. Doch alles im Leben hat eine Kehrseite. Egal, ob ein geliebter Gefährte zwei oder vier Beine hat – der Schmerz, wenn er für immer gehen muss, ist der gleiche. Das ist die Kehrseite der Liebe.

  27. 27

    Ach je,

    Josefine ist ein ums andere Mal ins Rampenlicht gestürmt. Sei es durch die Verfolgung von wild umherlaufenden Müllmännern, oder einfach durch Fiepsen um die berechtigte Aufmerksamkeit zu erringem.

    Ich habe sie dadurch via Podcast natürlich lieb gewonnen. Wie viele andere wahrscheinlich auch.

    Ein wunderbarer Text. Den hätte Josefine bestimmt genau so formulieren wollen.

    Ach so, ich bin einer dieser Allergiker, welche von Hunden und Katzen geradezu innigst ins Herz geschlossen werden.

    ikari

  28. 28

    einen nachruf auf einen hund zu schreiben, finde ich alles andere als merkwürdig. es gibt kwasi kein treueres und mehr liebendes haustier, als den hund. wenn so ein hund dann nach langer gemeinsamer zeit geht, dann ist das ähnlich dem, wenn ein mensch geht. zumindest wird es bei mir so sein. ich bin selbst seit 13 jahren hundehalter, nachdem ich bereits katzen, ratten und vögel hatte.
    wisky ist jetzt 15 einhalb, hatte letzten sommer seinen ersten schlaganfall. er ist aber noch recht fit, sodass ich hoffe, er machts noch ein paar jahre.
    ich werde mir, wenn er mal nicht mehr ist, direkt einen neuen zulegen. definitiv. nie wieder ohne.

  29. 29
    anonym

    Auch wenn es auf Nichtbetroffene immer etwas seltsam wirkt, wenn Leute um ein Tier trauern oder daß es Tierfriedhöfe gibt, weiß ich doch, daß das überhaupt nichts ist, worüber zu lachen ist. Denn man kann um jedes Tier ganz ernsthaft trauern, besonders dann, wenn es lange bei einem lebte.
    Josefine ist übrigens ein schöner Name. Erinnernt mich an „Josefine die Sängerin oder Das Volk der Mäuse“ von Kafka.

  30. 30

    Ich finde den Nachruf sehr gut und berührend. Es gab in meinem Leben mit 10 eine sehr einschneidende und traumatische Veränderung, die auch dazu führt, dass ich einen Hund bekam. Der Hund lebte 10 Jahre – und als der Hund starb war das irgendwie dass ich auf einmal dastand und so auf die 10 Jahre mit dem Hund zurückblickte und all das was diese Zeit passierte. Wenn man so viele Jahre so einen treuen Begleiter hat ist es durchaus schwer, ohne ihn auszukommen.

  31. 31
    Ihle

    in der Tram vor anderen heulen ist gar nicht so mein ding!

    Mein Beileid, mein Jugendhund wurde im Dezember eingeschläfert…

  32. 32
    Sina

    Hach. Danke für’s Teilen.

  33. 33
    Alberto Green

    Ist das traurig … und ein wunderschöner Text, der die Trauer, aber auch die schönen und witzigen Momente perfekt vermittelt.

  34. 34
    Sascha

    Lese den Nachruf mit unserem 2jährigen Mischlingsrüden Frodo an der Seite.
    Danke. Spricht mir aus der Seele.

  35. 35

    Ist es nicht erstaunlich, erschreckend und beruhigend zugleich, dass sich offenbar mit einem toten Hund mehr Kommentare aus den Lesern locken lassen als mit Meldungen aus dem Iran oder der Welt der Netzpolitik? Wir sollten darüber mal zwei, drei Augenblicke nachdenken. Das größte Interesse liegt immer noch im allzu Menschlichen. Freude, Leben, Tod. Voyeurismus ist natürlich auch dabei. Und vor allem: Jeder kann mitreden. Das scheint auch ein Geheimnis erfolgreichen Bloggens (über die sogenannte Blogosphäre hinaus) zu sein. Themen ansprechen, die über das Netz hinausgehen bis dort, wo es fast bis zur Unerträglichkeit menschelt.

  36. 36
  37. 37
    MrQT

    Sehr interessant zu lesen, vorallem, weil ich ebenfalls (noch) Katzenliebhaber und Hundehasser bin.

  38. 38

    Im Grunde ist es ganz einfach: Ein Hund ist ein Tier, ein Tier ist ein Lebewesen und Lebewesen liebt oder hasst man. Mit den eigenen Haustieren ist es in der Regel so, dass man sie liebt – abgesehen von den Sekunden im Leben, wo man sie dann doch mal ganz kurz mit Leckerlientzug bestrafen möchte („Nein Gina, Du springst da nicht in das Wasser!!!“ – Platsch!).

    Es war damals ein wunderschöner Sommertag als die Tierärztin unsere Schäferhündin an ihrem Lieblingsplatz im Schatten der Hecke einschläferte. Auch sie hatte Krebs und unser Trost war, dass sie nicht mehr leiden musste. Es fällt schwer diese Entscheidung zu treffen. Aber als Mensch liegt die Verantwortung bei uns und wenn es für das uns anvertraute Tier besser ist, dann sollten wir diese Entscheidung auch fällen.

    Das ist jetzt Jahre her und auch wenn sich mein Leben seitdem komplett verändert hat, so denke ich immer noch gern an Gina. An diesen unschuldigen Gesichtsausdruck wenn sie was angestellt hatte und man ihr nicht mal böse sein konnte, auch wenn man eigentlich wollte. ;-)

    Jeder wird mit seinem Haustier, ob große oder klein, seine Erlebnisse haben und plötzlich fehlt da jemand. Ein Familienmitglied.

    Lieber Johnny, danke für diesen schönen Nachruf und mein Mitgefühl ist Euch sicher.

  39. 39
    anonym

    @ Matthias Schumacher
    Daran kann ich nichts, aber auch gar nichts erstaunlich finden. Wenn in einem fernen Land, das den meisten von uns fremd ist, Tausende von Leuten sterben, bleibt das doch fast immer abstrakt. (Und wenn z. B. in Indien Hunderte Leute auf einen Schlag bei Naturkatastrophen oder Eisenbahnunglücken sterben, hat das doch die westlichen Medien noch nie groß geschert.) Das ändert aber doch keinen Deut daran, daß ich es für ein unverzeihliches und noch dazu vollkommen idiotisches Verbrechen halte, wenn deutsche Truppen – ohne eine Begründung, die den Namen verdient – Länder in Asien besetzen und die Bevölkerung dort töten. Für solche Aktionen gibt es m. E. keinerlei moralische Rechtfertigung.

  40. 40

    WIE dieser Artikel geschrieben ist sagt noch tausend Mal mehr als das was da geschrieben steht. Mein Mitgefühl und by the way… ich dachte auch immer, wenn überhaupt nochmal ein Haustier, dann wieder eine Katze aber doch keinen Hund. Na gut, seit Oktober haben wir Tami, eine Mischung aus 50% Labrador, 25% Husky und 25% Schäfer ;-) Wir lieben sie…

  41. 41
    Sascha

    tap tap … :,(

  42. 42

    Ein sehr schöner Nachruf, der mal wieder beweist, daß es egal es ist, ob es sich um einen Hund oder eine Katze handelt, wenn sie sterben stirbt nicht ein Tier, sondern ein Familienmitglied.

    :(

  43. 43

    @anonym: Fremde Tiere sind nicht abstrakt, aber fremde Menschen? Ich verstehe Deine Sicht, aber das ist ein ganz anderes Thema. Im Iran sind es beispielsweise die eigenen Landsleute, die ohne jede Berechtigung… gehört jetzt grad allerdings nicht hierher.

  44. 44

    Mein Beileid. Josefine war laut. Punkt.

  45. 45
    jkalle

    Bewegender Artikel

  46. 46

    @Matthias Schumacher:
    Genau, es gehört jetzt gerade nicht hierher. Im übrigen geht es darum, dass uns Leute wie Tanja und Johnny mitnichten abstrakt sind, wir lesen von ihnen seit Jahren. Nicht wenige von uns haben sie im realen Leben erleben dürfen. Wir lesen hier von ihrem Verlust und uns tut das leid.

    Es wäre schön, wenn wir diesem Gefühl einfach nur Ausdruck verleihen könnten ohne dass Leute mit dem „ich muss jetzt aber mal die Kritik-Keule über Euch schwingen, weil …-Passus kommen. Das wäre wirklich schön!

  47. 47
    Timo

    @Matthias Schumacher: Menschliche Nähe.
    So schlimm das ja auch alles sein mag, je weiter weg etwas passiert, desto geringer das Mitleid, die Trauer. Was lob ich mir das Leben vor 200 Jahren, da musste man seine Trauer nur auf 1 Milliarde Menschen verteilen, da blieb für alle mehr…

    Mein Beileid auch für die laute Dame.

  48. 48
    Uwe

    Meine Tierarztfreundin Jana hat schon oft in der Klinik übernachtet um alle paar Stunden aufzustehen und nach einem kranken oder frisch operierten Hund/Katze/Kaninchen zu schauen.

    Ich finde Tiere und Leute die sich für Tiere engagieren toll!

  49. 49
  50. 50
    anonym

    @ Matthias Schumacher
    Ein „eigenes“ Tier, mit dem zusammen man Jahre verbracht hat, das haben doch einige Leute gehabt und können daher einigermaßen gut nachvollziehen, wie es ist, wenn dieses Tier plötzlich nicht mehr existiert. Daß einen das trauriger machen kann als z. B. der Tod eines entfernteren Verwandten (mit dem man ohnehin nie groß zu tun hatte), ist doch nicht besonders erklärungsbedürftig. Ein Aspekt ist dabei nicht unwichtig: So ein Tier, wenn es direkt bei einem lebt, ist von einem voll abhängig. Daß es gut behandelt wird, läßt es einen durch Anhänglichkeit spüren.

    Daß es Ungerechtigkeit und Unterdrückung auf der Welt gibt, wird doch dadurch nicht unwahrer. Weil jemand ein Tier streichelt, ignoriert diese Person doch nicht die Kriegsverbrechen der eigenen Regierung (die liest er doch jeden Tag in der Zeitung nach).

  51. 51

    Sehr schöner und ergreifender Text. Danke dafür.

  52. 52
    jungsmutter

    danke matthias, beim lesen der vorhergehneden kommentare fühlte ich mich wie ein alien.

    ich habe unlängst auch geweint:
    als ich vom tod junger männer in uniform in afghanistan hörte

  53. 53
    Martin

    Mein Beileid. Einen Katzentod hatte ich schon zu beklagen. Wir haben sie begraben im Garten. Jede Katze, die danach bei uns gelebt hat, wurde nur noch entweder „Katze“ oder „Kater“ genannt. Sie bekamen alle keinen Namen, „Minzi“ hatte einen Namen.
    @Matthias: Ich finde es fürchterlich , wie Du auf den Gefühlen anderer Menschen rumtrampelst ;-)

  54. 54
    anonym

    Zum Tod von Uniformierten würde mir eine ganze Menge einfallen; ich spare mir das aber, weil es hier – die meisten haben es bemerkt – um ein gänzlich anderes Thema geht und auch deshalb, weil sich über meine mögliche Anmerkung mit Sicherheit eine Menge Leute tierisch aufregen würden …

  55. 55
    thinktank

    ich weine. sie war gut. ihr wart gut zu ihr.

  56. 56
    Chris

    Mein Beileid.

  57. 57

    @Tanith: Ja, davor graut es mir auch …

    Ich weiß was Ihr durchmacht … Seid stark!

  58. 58

    Ich habe beim Lesen richtig Gänsehaut bekommen. Als Katzenbesitzer graut mir schon heute vor dem Tag des Abschieds. Für einige ein Anlass zum Kopfschütteln, aber mir ist das egal.
    Hier gibt es eine ähnliche Geschichte : http://bit.ly/9tsmyP

    (Wenn der Link nicht zulässig war, dann bitte ich um die Löschung deselbigen und bitte um Entschuldigung)

  59. 59
    Kay

    Mein Mitleid. Wir haben heute übrigens unsere Katze begraben. Ich weiß also, wie es dir geht.

  60. 60
    Thomas

    Ou… mir steht diese Erfahrung in Richtung Katze bzw. Kater gerade bevor… Also die ganze Geschicht. Von Anfang an.

    Wir sind gespannt.

  61. 61

    Ich weiß gar nicht warum die Kommentare alle so traurig sind. Man liest es zwar mit einem Kloß im Hals, aber der Text ist teilweise das witzigste, was ich seit langem gelesen habe!
    „Dann zählt man langsam bis Fünf, öffnet die Tür und tritt wieder in den Raum: So stellt man sich die Begrüßung nach der Rückkehr aus langjähriger Kriegsgefangenschaft vor!“ Hahaha! Sehr schön!

    Aber, leider wusste ich schon vorher das diese Geschichte kein Happy End haben wird. Mein Beileid!

  62. 62
    ANNE

    ACH JOHNNY…. KANN MICH NOCH ERINNERN…. AN DIESES KNÄUL MIT SO KURZEN BEINEN… WEISS BRAUN GRAU… RIESEN AUGEN & GANZ KLEINE OHREN… WER HÄTTE DAS GEDACHT DAS ES MAL SO SCHLANKE & LANGE BEINE HABEN WIRD & DIESE RIESEN OHREN….IMMER ALLES GEHÖRT… BEIM BABYSITTEN DAMALS LAG SIE STETS AN MEINER SEITE …VORSICHTSHALBER MAL AUF BEIDE AUFPASSEN… ICH KENNE SIE SOLANGE WIE IHR & WERDE SIE BEI UNSEREM NÄCHSTEN DEUTSCHLANDURLAUB SEHR VERMISSEN… SO WIE JOESI EINEN BEGRÜSST HAT,WAR DAS JEDES MAL EIN KLEINES FEST! DAS IST WIRKLICH SEHR TRAURIG, HOFFE DAS SIE SICH DIE LETZTEN STUNDEN NICHT GEQUÄLT HAT…DENKE AN EUCH, GANZ LIEBE GRÜSSE ANNE

  63. 63
    Frey Sulzer

    Oh hab Pipi in den Augen…

  64. 64

    Ich habe auch gerade eine Träne verdrückt und fühle mit Dir. Meine persönliche Josefine habe ich auch schon bis zum Schluss begleitet. Dabei durfte ich Zeuge sein als der Hund zur Welt kam und sie viel zu früh verlassen hat.

    Was Matthias von sich gegeben hat, hat keinen Wert. Dein Artikel zeigt wie sehr Du an Deinem Tier gehangen hast. Die Menschen im Irak gehen jedem bei näherer Überlegung nah. Wer sieht andere Menschen schon gerne sterben?

  65. 65

    Ja, diese kleinen Fellbündel erobern die Herzen im Fluge und sind das Treueste, was man sich vorstellen kann.
    Wer einmal in die aufrichtigen Augen eines solchen Tieres geschaut hat, möchte nicht mehr ohne sein (wie heisst doch im oft strapazierte Zitat von Heinz Rühmann? „Man kann ohne Hunde leben – es lohnt sich aber nicht“)

    Denkt an die vielen schönen Momente und wie gut sie es bei Euch sicherlich hatte!

  66. 66
  67. 67
    janin

    sooo schön geschrieben. seufz.

  68. 68

    Danke. Mein Beileid. Tiere können so großartig sein.

  69. 69

    Hi,

    mein aufrichtiges Beileid…diese kleinen stinker sind wirklich die treuesten Gefährten, ich bin aktuell noch um jeden Tag dankbar, den mein kleiner noch bei mir ist. Denn er ist auch schon 13…aber so sehr er früh morgens nerven kann oder wann immer ihm danach ist, er mehr platz auf dem sofa beansprucht als er brauch, ich liebe meinen Rauhhaardackel und seine Marotten.

    Und ich sage dir, lange hundelos wird euer Leben nicht sein…es braucht seine Zeit um vom geliebten Tier Abschied zu nehmen, aber der nächste Hund wird kommen und mindestens genauso toll.

  70. 70
    kkaddi

    Mein Beileid. Der Text über Josefine ist so rührend geschrieben. Gleichzeitig liest man eine wunderschöne Liebeserklärung an den verstorben Hund.
    Man merkt richtig wie viel euch eure Hündin Josefine bedeutet hat, und dass sie es bei euch gut hatte und ein schönes Leben mit euch erleben durfte.
    Ich denke mal, dass ihr eure Hündin Josefine immer einen Platz in eurem Herzen behalten wird.
    Es freut mich, zu lesen, dass Josefine bei euch zu hause in Tanja Armen gestorben ist, und dass Josefine gemerkt hat, dass Tanja bei ihr ist.
    So ein Haustier, wie zum Beispiel eine Katze oder Hund, sind einfach die treusten Freunde.

  71. 71

    Vielen lieben Dank für all die netten Worte!

    @Robert: Es war auch durchaus Ziel, trotz allem mit der Geschichte (auch) für ein Lächeln zu sorgen.

    @ANNE: Wir freuen uns auch schon wieder sehr auf euch! Und bring bitte deinen Laptop mit, das mit der Großbuchstabenfeststelltaste bekommen wir wieder hin. ;)

  72. 72

    Oh je, das tut mir sehr leid. :( Wir haben Anfang Februar einen geliebten Katzerich verloren und ich weiß, dass das sehr wehtun kann. Mein Beileid.

  73. 73

    Ich kann es Euch beiden absolut nachfühlen, mein Hund ist auch nach 15 Jahren an Krebs gestorben. Ein kleiner Trost ist vielleicht – Ihr habt Euch gegenseitig 14 schöne Jahre geschenkt.

  74. 74

    Möchte hiermit der Familie mein Beileid aussprechen.

  75. 75
    Stephan

    Ja, ist schon fürchterlich traurig: da ist ein Hund gestorben! Ich möchte nicht mit ihm tauschen wollen. Auch nicht mit den trauernden Angehörigen…
    Ich glaube langsam, ich lebe in einer Parallelwelt, 69 Beileidsbekundungen und etliche gelöschte Kommentare um das Ableben eines Hundes! Bekommt ihr euch bitte wieder mal ein, hier ist ein Tier verendet, wie wollt ihr bitte reagieren wenn dann ein Mensch stirbt?
    Den neuen Hund gibt es zu kaufen, der guckt fast genauso lieb und ist tendenziell noch niedlicher. Der pisst, scheißt und kläfft auch. Gibt es auch exklusiv mit Stammbaum, muß allerdings trotzdem pissen, scheißen und unbedingt Krach machen. Daß irgendwen diese Tiere nur nerven, scheint niemanden zu interessieren…
    Ich würde mal die These aufstellen wollen, daß die Hinwendung an abhängige, tierische Liebe am derzeitigen eiskalten Kapitalismus kumuliert? Oder haben die Leute schon immer so ein Gewese um Viecher gemacht, die sie nicht aufessen konnten?

  76. 76
    ANNE

    schon gut…. habe sie gefunden…. ; )

  77. 77
    jon

    Wow………………
    what a nice Topic, And your title is also too cute.Such as I really like it, And hope that It may be liked by everyone.
    ===========

    camping tents

  78. 78
    peter H aus B

    Verlust ist eines der am wenigsten schönen Gefühle..

  79. 79

    @ANNE: Hihi. :)

    @Stephan: (Was meinst du denn mit „etliche gelöschte?)

    Ich verstehe ja, was du meinst und obwohl wir uns natürlich über die Anteilnahme sehr freuen, wissen wir wohl alle, dass es wichtigere, schlimmere, dringendere Themen gibt, die solche Anteilnahme bestimmt mehr „verdient“ hätten. Aber, um mal in die andere Richtung zu denken: Sollte das nun ein Grund sein, solche Texte nicht mehr zu bloggen? Sind alle Kommentatoren hier herzlos oder blind gegenüber dem wahren Leid der Welt? Natürlich nicht. Man empfindet einfach die persönlichen Lebensberichte viel besser nach, das ist doch nichts neues oder ungewöhnliches.

    Wie Kommentator_innen reagieren, wenn es um einen Menschen geht, kannst du hier nachlesen. Die Tatsache, dass dort weniger Kommentare zu lesen sind als hier, ist darin begründet, dass wir 2005 weniger Leser_innen hatten als heute.

  80. 80

    Daß Du auf solch frustrierten Quark überhaupt eingehst, Johnny.
    Auch von uns herzlichstes Beileid für die ganze Familie, wir bringen euch die Tage mal was für den Erinnerungsschrein vorbei ;

  81. 81

    Mensch, das tut mir leid.

  82. 82
    Thomas

    Genau diese Art des Schreibens und genau diese Art von Geschichten (dabei dürfen die ruhig auch ein bisschen weniger traurig sein) machen Weblogs zu dem, was sie sind: Extrem lesenswert. Dankeschön dafür!

    Und natürlich: Mein Beileid. Musste selbst schon mal ein Haustier einschläfern lassen. Und wer das einmal erlebt hat, überlegt sehr lange, ob er sich noch einmal ein neues Tier ins Haus holt …

  83. 83
    kimbo

    ich finde, dass es richtig ist, neben den tagesschauwerten ereignissen, die einen ohnehin erreichen, auch persönliches/“kleines“ zu berichten. vielleicht ließe sich ja für die ein oder andere leserIn auch aus diesem text sogar etwas abstrakteres/“größeres“ ableiten.

  84. 84
    Andreas aus SAW

    Nach 14 Jahren musste ich meinen Sheltie einschläfern lassen, da er nur noch Schmerzen hatte und kaum noch laufen konnte. Und ja, ich habe dabei geheult wie ein Wahnsinniger.

    Nein, es ist nicht verrückt, einen Nachruf für einen Hund/Haustier zu schreiben! Es ist manchmal sogar für einen selbst notwendig…

  85. 85
    msy

    Wichtig! holt euch den nächsten Hund aus dem Tierheim. Das hilft ungemein über den Verlust und verschafft IHM sicher ein lebenswertes Hundeleben.
    Gruß

  86. 86

    wundervoll geschriebene liebeserklärung.. rührend!

  87. 87
    Stefan

    Hallo,

    Ein sehr schöner Nachruf.
    Ich bin, seit ich auf der Welt bin stets von Hunden / Katzen /reptilien umgeben. Es ist immer sehr schwer Abschied zu nehmen.
    Meine Hündin ist wird nun 8, hüpft aber immer noch wie ein Welpe hin und her. Das mit der Wachsamkeit… Kann ich Unterschreiben… Jeder der am Haus vorbei will wird erst mal bekläfft. Freunde & Bekannte werden immer freundlich begrüßt auch die mit Allergie *lach
    Leute die sie nicht mag… sollten ihr einfach nicht zu nahe kommen… da flippt sie dann doch etwas aus – zu recht. Die Leute sind meist nicht die, für die sie sich ausgeben. Vertreter sind auch was feines… Oder die Irren Zeugen…
    Nun ja, vielleicht gebt Ihr ja einem anderen Hund die Chance Euer Herz auf ein neues zu erobern

  88. 88
    pingo2000

    miau

  89. 89
    pingo2000

    mauz

  90. 90

    Nun doch endlich lesen können, Johnny. Habe es lange Tage vor mich hergeschoben aus Angst dem gerade nicht erwachsen genug entgegentreten zu können. Man, Du kannst wirklich schreiben. Wie schaffst Du es ein deratriges Thema zu behandeln und am Ende dennoch ein Lächeln auf des Leserslippen zu zaubern?
    Jeder, der so lange mit einem Hund in der Familie verbracht hat weiß über die Gefühle und die Unersetzbarkeit dieses einen Tieres. Die Seele eines Hundes…

  91. 91
    Re

    Das haut mich mehr um, als ich erwartet hätte.
    http://www.tamxx.de/?p=749

  92. 92

    Danke für den Text.
    Hat mir während der Zeit bis zum letzten Tierarztbesuch mit unserem Hund gestern enorm weitergeholfen mich an die schönen Momente mit ihm zu erinnern. :-)

  93. 93
    wodenn

    nur mal so: immer noch einer meiner lieblingstexte bei spreeblick, zu denen ich gerne zurückkehre. r.i.p. josefine.

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