18

Loneliness

Loneliness ist kein Spiel im herkömmlichen Sinne, sondern eher eine interaktive Metapher für Einsamkeit. Der Entwickler Jordan Magnuson bezeichnet sein Werk als „notgame“. Ihr schlüpft in die Rolle eines Pixels, der mit den Pfeiltasten in alle vier Himmelsrichtungen bewegt werden kann. Andere Pixel suchen konsequent das Weite, sobald man sich ihnen nähert und trotz des stark stilisierten Szenarios macht sich rasch eine gewisse Melancholie breit. Am Ende wartet eine Botschaft, die an dieser Stelle natürlich nicht verraten wird. Verraten kann ich jedoch, dass das Flashplugin vonnöten ist.

[via]

18 Kommentare

  1. 01

    Hmpf.. ich hätts mir jetzt irgendwie tiefgründiger erhofft :/

  2. 02
    horst

    wie schießt man ?

  3. 03
    Ben

    Hmm wenn man die Umstände beachtet ist das natürlich schon etwas das einem zum Nachdenken gibt, nur irgendwie finde ich da jetzt grade nicht so den Einstieg -.-
    Würde es auch eher als „Interaktive Kunst“ beschreiben.

  4. 04
    thjof

    Erstaunlich wie stark Einsamkeit meinen Prozessor belastet.

  5. 05
    tj

    hmm, spiele es jetzt seit 2 stunden. Welche Botschaft denn?

  6. 06

    Da kommt keine Botschaft. wtf?!

  7. 07
    Besucher2778

    So grauenhaft wie das und seine anderen Spiele programmiert sind, glaube ich eher dass er diese „schlichte“ Aufmachung leider nur wählt weil er es nicht besser kann.
    Oder hat jemand was „richtiges“ von dem Herrn gefunden?

  8. 08
    xconroy

    @tj: 2 Stunden? Ich halte einfach die Pfeiltaste nach oben gedrückt, dann ist es in drei Minuten rum…

    (und nee, mehr als „nett“ isses nicht. Kunststudententiefgründigkeit, oder so. Aber nett, halt).

  9. 09
    xconroy

    @horst: das wäre tatsächlich eine Option, die sogar dem Thema angemessen wäre… aber das hat man sich wohl nicht getraut.

  10. 10
    Lars Thielen

    Also mich hat es gerade ziemlich berührt.
    Wie man mit so wenig Mittel so viel aussagen kann.

  11. 11

    It’s not dark yet (but it’s getting there) http://www.youtube.com/watch?v=-yPqA3a-f3c

  12. 12

    Gute Idee, aber zu holprig umgesetzt. Da nützt auch die tiefgründige Botschaft am Ende nix.

  13. 13
    Hackworth

    Der Endboss war hart.

  14. 14

    —siehe nächstes Kommentar—

  15. 15

    @Lars Thielen
    Kann nur zustimmen. Schlicht und stark.

    @Prozessorbelastung, schlecht progammiert bla bla
    Die Technik ist nur ein Werkzeug. Ob ich ein 10 cm Lineal oder ein 50 cm Lineal benutze, um eine gerade 1 Meter Linie zu zeichnen, spielt im Endeffekt keine Rolle. Es ist viel wichtiger, dass die Linie da ist, wo ich sie haben will und dass sie gerade ist.
    Anstatt sich mit der Art der Programmierung und der Belastung des Prozessors zu beschäftigen, hört der Musik zu und versucht die Botschaft nicht nur als reine Information wahrzunehmen, sondern auch zu fühlen.
    Dem Entwickler geht die Programmierung absolut am Arsch vorbei, wenn ihr das nicht gerafft habt.

  16. 16
    Besucher2778

    @Alexander Hecht: Mal nicht so überheblich. Wurde „gerafft“, wurde auch herausgestellt, wird trotzdem nicht grundlos stark kritisiert, und „Kunststudententiefgründigkeit“ (findet jetzt einen festen Platz in meinem Vokabular) trifft es leider ganz genau. Da wäre mehr drin gewesen, und da gibt es wohl einen großen Teil der so denkt.
    mfg

  17. 17
    Lenin

    „Kunststudententiefgründigkeit”? Also da darf man doch wohl mehr von unseren Studenten erwarten. Das ist, nach meiner Meinung, nichtmal einem Hobby-Künstler würdig. Es mangelt an der Allgemeingültigkeit und Spielraum für Interpretationen wird auch nicht gelassen. Anfangs ganz nett, jedoch durch die Message künstlerisch wertlos gemacht. Viel gewollt, wenig erreicht.

  18. 18
    LaHaine

    Ich frage mich jetzt, ob die Kinder und Jugendlichen in Nordkorea glücklicher sind. Sie sitzen jedenfalls nicht vor dem PC und spielen Starcraft.

Diesen Artikel kommentieren