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Mann mit der „goldenen Stimme“ bekommt Job, Haus, Website, Twitter-Account und neue Frisur

Als mir Christoph gestern das Video von Ted Williams zeigte, dem obdachlosen Mann mit der unfassbaren Radiostimme, hatten es bereits über drei Millionen Menschen angesehen, heute sind es knapp zehn Millionen. Der 53-jährige Williams, der nach eigener Aussage seinen früheren Radio-Job durch Drogen und Alkohol verloren hat (die Welt ist ungerecht: manch anderer bekommt einen Job in den Medien nur damit) und zweieinhalb Jahre auf der Straße lebte, hat inzwischen Dank des YouTube-Videos einen neuen Job und ein Haus angeboten bekommen. Außerdem hat die US-Medienindustrie ihm eine neue Frisur und einen langweiligen Pullover spendiert und das mit den Zähnen ist sicher auch nur noch eine Frage der Zeit. Eine Website plus Twitter-Account gibt es natürlich ebenfalls schon.

Eine Version des Original-Videos zu dem schönen Webmärchen, das man sich jetzt schon für den Jahresrückblick 2011 bookmarken sollte, und ein aktuelles Interview mit Ted Williams nach dem Klick, das Jung-von-Matt-Remake als virale Facebook-Aktion für einen Schokoriegelhersteller wird für Anfang 2013 erwartet.

24 Kommentare

  1. 01
    leo

    Der 53-jährige Williams, der nach eigener Aussage seinen früheren Radio-Job durch Drogen und Alkohol verloren hat (die Welt ist ungerecht: manch anderer bekommt einen Job in den Medien nur damit)

    Muahahaha

  2. 02

    Schöne Geschichte, die eben für die Extreme funktioniert, weil sie eine schöne Geschichte ist: Aus der Gosse ins eigene Haus.

    So sehr ich es dem Mann gönne, dass er nun wieder ein Dach über dem Kopf hat: Die vielen Menschen, die jeden Tag gerade so nicht über die Runden kommen, werden da nur müde lächeln können. Wer nicht richtig arm ist, dem wird auch nicht richtig geholfen, auch wenn er es dringend nötig hätte.

  3. 03
    Enquête

    Ist das der Vater von Barack Obama!?

  4. 04

    @DrNI

    Ja, da hast du Recht. Nur macht es die Geschichte nicht schlechter, wenn sie so im Fokus ist. Es kann auch ein kleines Zeichen dafür sein, die Hoffnung nie zu verlieren.

    Die Stimme ist der Hammer und ich wünsche ihm alles gute!

  5. 05
    ben

    Tatsächlich eine seeeehr schöne Geschichte, die zwischen all`den schlechten Nachrichten einfach mal zeigt das da draußen auch schöne Dinge passieren. Viel Erfolg @Ted

  6. 06

    Eine wirklich schöne Geschichte und natürlich schade, das solche Ereignisse eher die Ausnahme sind. Aber ich freue mich für Ted.

    Und die Stimme ist absolut Hammer!

  7. 07

    ich liebe das medium radio. und diese stimme ist absolut grandios.

  8. 08
    Steffen

    Warum schreibt Ihr in der Überschrift “goldene Stimme” statt „goldene Stimme“? http://de.wikipedia.org/wiki/Anf%C3%BChrungszeichen

  9. 09
    Rox

    Es ist vielleicht Gutmenschentum, sich über diesen einen Menschen so zu freuen, wo doch viele andere nur davon träumen können.

    Aber echt: es berührt mich wirklich. Ich häng an den Lippen von den Typen, weil er so sympathisch ist und es so verdient hat.
    Ein Märchen!

  10. 10
    Nico

    Ich freu mich auch für ihn.

  11. 11
    Andreas

    Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Zeiger, Tigges nicht mehr verfügbar.

  12. 12
    Andreas

    Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Zeiger, Tigges nicht mehr verfügbar.

  13. 13

    Ich finde seine Stimme auch sehr tauglich fürs kommerzielle Radio oder für Jingles.

  14. 14
    ralle

    Sehr rührend, aber was machen Obdachlose ohne Talent?

  15. 15
    automaat

    Hier:

    http://www.dispatch.com/live/content/local_news/stories/extras/2011/goldenvoice/index.html

    ist das Originalvideo des „Columbus Dispatch“ zu sehen.

  16. 16
    Franz

    Leider erinnert die Geschichte daran, dass es Menschen gibt, die dem Bild vom „winner“ und „loser“ nachhängen und dabei Gefahr laufen, zu Träumern zu werden.
    Ted Williams wurde vom „Loser“ zum „Winner“.

    Ja, es ist natürlich gut befeuernde Vorbilder zu haben.

    Aber gut ist es auch, diese im unmittelbaren Umfeld bei weniger „begnadeten“ Menschen zu suchen.

  17. 17

    @Steffen: Um für weltweite Verwirrung zu sorgen.

  18. 18
  19. 19
    Tanja

    Jetzt hat YouTube quasi ein Leben gerettet. Like!
    Gönn es Ted auch von Herzen, aber vor allem auch super, wie schnell er untergekommen ist.

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