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Tous Des Monstres

turtleboy

Für alle Leserinnen und Leser, die an ihrem Arbeitsplatz keine Frauen mit fünf Brüsten betrachten dürfen, sollten wir an dieser Stelle besser eine NSFW-Warnung aussprechen und auch diejenigen, die vielleicht etwas sensibel sind, informieren:

Der Kurzfilm „Tous Des Monstres“ von Nicolas Deprez, Laurent Jaffier, Pierre Lippens und Gabrielle Lissot ist durchaus etwas verstörend. Und dennoch sehr sehenswert.

UPDATE Die Warnung ist durchaus ernst gemeint, bitte vorher die Kommentare lesen. Der Film ist brutal. Aber nicht um der Brutalität Willen.

Die Website zum Film befindet sich hier.

[via]

90 Kommentare

  1. 01

    Ich wünschte, ich hätte mir das nicht angeschaut.

    Jetzt mal ehrlich: das ist komplett krank! Was findet ihr daran sehenswert!? Ich bin als Mutter komplett schockiert, da half auch Eure Warnung („etwas verstörend“) nicht viel.
    Man kann mir ja nicht mit vielen Dingen den Appetit verderben, aber so viel Grauen und Hoffnungslosigkeit habe ich selten in einem Film von 5 Minuten gesehen.

    Grässlich. :(

  2. 02
    phraselnd

    dieser animationsstil ist ziemlich fies. und erinnert mich erschreckend an diese jamba-tröte: http://tinyurl.com/2whupxl

  3. 03
  4. 04
    Martin

    Und die Moral von der Geschicht: Wer zuviel Titten hat, dem traue nicht.
    Schön gemacht ist der Film, aber natürlich nicht besonders sinnstiftend.

  5. 05

    Endlich mal wieder ein schön gemachter Film, der sich bewusst vom üblichen heile Welt-happy end-Kram abgrenzt und zum Nachdenken anregt. Dass die Meinungen darüber auseinandergehen zeigt meiner Meinung nach nur, dass hier jemand seine Arbeit gut gemacht hat :)

  6. 06
    Pit

    Für mich ein Gleichnis, wie sich Kinder aus Sehnsucht nach der Liebe und Anerkennung der Eltern seelisch verkrüppeln lassen. Passiert leider oft genug.

  7. 07
    JanM

    Tolles Fundstück, danke! Ich geh mich dann mal erschießen.

    Im Ernst: WTF?! War das ein Wenn-ich-schon-einen-scheiß-Montag-habe-sollen-meine-Leser-wenigstens-auch-was-davon-haben-Posting?

  8. 08

    @Textzicke: @Markus: Mehr als warnen kann ich nicht. Und nicht nur das Schöne und Hoffnungsvolle halte ich für sehenswert. Der Film hat mindestens eine Botschaft, über die sich das Nachdenken lohnt.

  9. 09

    @Kommentar (8):

    … „Der Film hat mindestens eine Botschaft, über die sich das Nachdenken lohnt.“

    Das stimmt natürlich. Pit (Kommentar 6) hat’s erkannt.
    Für mich dennoch ein Tick Grauen zu viel. Mir ist wirklich richtig, richtig schlecht.
    Leider habe ich zwar die Botschaft erkannt, halte sie aber jetzt recht unbeholfen in der Hand und frage mich, was ich damit machen soll.

    Hm.

  10. 10
    Dom

    Ziemlich furchterregend, aber nicht furchtbar. Auf jeden Fall ein respektables Kunstwerk und seit wann muss Kunst allgemein-gefällig sein? Nur weil ein Werk so tief in menschliche Abgründe vorstösst, dass es die Grenzen des Erträglichen für einige überschreitet ist es doch noch lange kein Müll.
    > Und nicht nur das Schöne und Hoffnungsvolle halte ich für sehenswert.
    Dito. Und danke fürs Ausgraben.

  11. 11

    Oh @Dom,

    ich finde es keinen „Müll“, gar nicht, nee!
    Ich weiß, dass manche Kunst individuelle Grenzen sprengt und in diesem Fall eben meine. Dennoch.

    Auf Twitter sagte gerade jemand „Egal, wieviele Ebenen man einbezieht, wenn Gesellschaftskritik so primär verstörend ist, verfehlt sie das Ziel.“
    Das finde ich eben auch. Irgendwie.

    Und jetzt muss ich versuchen, diese Bilder aus meinem Kopf zu kriegen. Für MICH sind sie nämlich way too much. Wie ich ja schon sagte. ;)

  12. 12
    Krischaan

    @Textzicke
    bitte sofort die Internetleitung kappen,die fenster verammeln die Haustür fest verschliessen und den Schlüssel die Toilette runterspülen…somit wäre dann sichergestellt das sie von dieser bösen bösen abartigen Welt nichts mehr mitbekommen und sie brauchen dann auch nicht mehr andere Netzuser mit ihrem unerträglichen Gejammer belästigen

  13. 13

    Och weißte, @Krischaan,

    nur wenn man offen zugibt, dass man von einem Thema mehr berührt ist, als vielleicht gesund für einen ist, verweigert man noch lange nicht die Realität.

    Ja, die Welt da draußen ist böse und kalt. Aber sie hat auch so viele schöne und hoffnungsvolle Seiten. Wahrscheinlich ist es das, was mich in diesem Filmchen so nachhaltig verstört: Dass diese Möglichkeit irgendwie rein gar nicht greifbar erscheint. Wenn man schon eine Message in Filmbilder packt, könnte man diese Chance doch nutzen, nein?

    Just my 2 cents. Die mit Gejammer übrigens rein gar nix zu tun haben, wie ich finde.
    Oder doch? Herr Häusler, Ihr Einsatz!

  14. 14

    @Krischaan: Vielleicht können wir den Ton etwas gemäßigt lassen? So schlimm ist die Belästigung durch einen Kommentar nun auch nicht, oder? ;)

  15. 15
    Krischaan

    ok ok sorry da wird ja doch reflektiert..
    ja die Welt hat auch schöne und hoffnungsvolle Seiten,das muss und wird auch in genügend Filmen transportiert….aaaber es gibt auch genügend Menschen in ausweglosen Situationen,ohne Hoffnung und ich meine das kommt oft zu kurz in der Filmwelt mit ihrem omnipräsentem Happy End…
    Greetz
    btw. schon The Road gesehen?

  16. 16
    Martin

    Der Film hat ja durchaus ein Happy End. Der Bub wird in einer Gruppe in gewisser Weise aufgenommen und akzeptiert. Was natürlich traurig macht, ist die fehlende Gegenwehr des Buben.
    Mich erinnert das ein wenig an Frauen, die nur mit Männern zussammen leben können, die sie schlecht behandeln.

  17. 17
    ZUGL

    @Johnny Haeusler: „das ist komplett krank!“

    Das ist, glaube ich, das dümmste, ignoranteste und entlarvenste was jemand über Kunst sagen kann.

    Ich kann sehr wohl verstehen das sich jemand sehr über solche Kommentare aufregt.

    Seit Michael Haneke’s Funny Games sollte doch wohl jedem klar sein das das einzig „kranke“ an Kunst ist, das viele Leute gerne Grauenvolles sehen, solange sich an die Spielregeln gehalten wird. Die da lauten:

    * Das Grauen muss in hübsch mundgerechten Stücken angerichtet werden,
    * harmloser dargestellt werden als es ist,
    * und mit einem Happy End garniert werden.

    Dann kann auch Oma Müller Stories von Mord, Vergewaltigung und Ausbeutung geniessen.

  18. 18

    @Martin (16):

    Aber wo außer bei der Frau, die ihm alle Glieder brach (und auch dort nur sehr eingeschränkt), wird der Bub denn bitte akzeptiert? Man verlacht ihn, man nimmt ihm das erbettelte Geld weg, man schlägt ihn. Zudem die permanenten Schmerzen. Äh, total positive Message … nicht. :(

    @ZUGL (17)

    Ja, doch, irgendwie finde ich es krank, die sowieso schon harte Realität auf diese (!) Weise zu steigern und ins Absurde zu führen – im Namen der Kunst. Ja, doch, das ist meine Meinung und Deine ist anders. Bin ich deswegen dumm und ignorant? Ich glaube nicht.

  19. 19
    david

    @Textzicke:

    „ich bin als Mutter komplett schockiert“…bist du nur „als Mutter“ völlig schockiert? Oder auch abseits deines Eltern-Lebens? Also angenommen, du hättest kein Kind, wäre es dann weniger schockierend?

    Ich find den Film sehr hübsch gemacht, hoffnungslos ist er auch nicht. Das „Brutale“ ist allerdings die Erkenntnis, dass der Kleine ÜBERALL Gewalt ausgesetzt ist, also auch dort, wo normalerweise (zumindest lehren die meisten anderen Filme uns das) Seinesgleichen Anschluss finden. Die Brutalität liegt also in der Desillusionierung

  20. 20

    @ZUGL: Eine Wertung wie „krank“ ist gerade im Zusammenhang mit Kunst äußerst zwiespältig, ja. Aber wohin führt es, wenn man nun ähnlich hart zurück“schießt“… ? Schließlich wurde ja im Verlauf der Debatte immerhin klar, dass etwas mehr in dem Film steckt als reine Provokation durch harte Bilder.

    @Martin: Ich glaube, der Films zeigt u.a., dass es keine Möglichkeit zur Gegenwehr gab.

  21. 21
    Krischaan

    „Auf Twitter sagte gerade jemand “Egal, wieviele Ebenen man einbezieht, wenn Gesellschaftskritik so primär verstörend ist, verfehlt sie das Ziel.”

    WHY ?
    Es geschehen in unseren Gesellschaften numal auch extrem verstörende Dinge,also muss dies auch gezeigt werden.

  22. 22
    JanM

    Ich finde ja diesen Reflex interessant, jemandem, der ein Werk nun ausgerechnet wegen seines Inhalts nicht mag, tendenziell Kunstfeindlichkeit zu unterstellen. Also: Wenn ich an einem Film seine Form kritisiere – sei es schlechte Animation, wirrer Schnitt, schwache Musik o.ä. – ist das völlig legitim, aber wenn mir seine Aussage zu nihilistisch, defätistisch oder allgemein hoffnungslos ist, bin ich engstirnig? Auch eine Art von Oberflächlichkeit, oder?

    Das ist nicht als Angriff gemeint – ich habe im letzten Jahr selbst an einem Film mitgewirkt, nach dessen Veröffentlichung wir neben größtenteils ermutigendem Feedback auch nicht wenige Rückmeldungen von Leuten bekommen haben, denen das Nicht-Happy-End die Freude am Werk verleidet hat. Wenn man selbst an der Produktion mitwirkt, hat man in der Beziehung einen Tunnelblick und neigt dann auch dazu, solche Leute für überempfindlich zu halten (und die »dann-bleib-doch-bei-deinem-Hollywood-Zuckerguss«-Keule ist in schwachen Stunden auch nicht fern). Insofern ist es ganz lehrreich, auch mal die andere Seite zu erleben.

  23. 23
    lori

    böse bigtittimama

  24. 24
    lori

    btw, das ‚böse weibliche‘. ich find den film klischeehaft und doof.

  25. 25
    Krischaan

    @JanM
    nenn mich oberflächlich,aber ja man kann die Kunst nur in ihrer Form kritisieren,der Inhalt steht doch nicht zur Debatte und folgt nunmal der Vision des Künstlers,das kann und darf natürlich auch nicht gefallen,aber warum wendet man sich dann nicht anderem zu,es ist doch absurd zu fordern da hätte aber jetzt doch ein Happy End reingemusst das führt doch die ganze Kunst ad absurdum

    @Textzicke „Ja, doch, irgendwie finde ich es krank, die sowieso schon harte Realität auf diese (!) Weise zu steigern und ins Absurde zu führen – im Namen der Kunst. Ja, doch, das ist meine Meinung und Deine ist anders. Bin ich deswegen dumm und ignorant? “

    Dumm nicht ignorant schon.Es gibt genug absurde sinnlose Gewalt.Wenn dir das zu nihilistisch ist warum wendest du dich nicht anderen Filmen zu,anstatt hier positive Message zu fordern?

  26. 26
    JanM

    @Krischaan: Naja, ich lese nirgendwo die Forderung, da »hätte ein Happy End reingemusst«, und es hat auch m.E. niemand dem Film seine Existenzberechtigung abgesprochen. Dass Kunst lediglich auf formaler Ebene zu kritisieren sei, sehe ich aber ganz anders – letztlich ist jedes Werk auch ein Akt der Meinungsäußerung, und als solche muss es sich natürlich auch einer inhaltlichen Diskussion stellen. Ich gehe sogar noch weiter und sage, dass es um die Kunst nicht mehr gut bestellt wäre, wenn das nicht der Fall wäre, denn dann würde sie endgültig in einer geschützten »Everything-Goes«-Blase außerhalb des gesellschaftlichen Diskurses existieren und könnte nicht mehr in Interaktion mit den Inhalten der »echten Welt« treten.

    Vielleicht liegt der Trugschluss darin, inhaltliche Kritik an einem Werk mit einer Anzweiflung seines Werts an sich gleichzusetzen? Ich finde, man kann die eigenen Probleme bei der Wahrnehmung eines Werks thematisieren, ohne dabei dem Autor sein Recht und seine Legitimation abzusprechen, es exakt so und nicht anders gemacht zu haben. Letzteres wäre selbstverständlich völlig inakzeptabel, da sind wir einer Meinung.

  27. 27
    Krischaan

    @JanM ich meinte in diesen Zitaten, : “ Man verlacht ihn, man nimmt ihm das erbettelte Geld weg, man schlägt ihn. Zudem die permanenten Schmerzen. Äh, total positive Message … nicht. :(
    Ja, die Welt da draußen ist böse und kalt. Aber sie hat auch so viele schöne und hoffnungsvolle Seiten. Wahrscheinlich ist es das, was mich in diesem Filmchen so nachhaltig verstört: Dass diese Möglichkeit irgendwie rein gar nicht greifbar erscheint. Wenn man schon eine Message in Filmbilder packt, könnte man diese Chance doch nutzen, nein? “
    schon die Forderung nach Happy End rausgehört zu haben,vielleicht bin ich heute auch etwas empfindlich ;-)

  28. 28
    Peter H aus B

    Hm, „La Strada“ von Fellini fand ich verstörender und trauriger..

    Der „Monstres“ Film zeigt doch lediglich in hübsch aufgemachter Art und Weise die Realität: immer schön nach unten knüppeln, die Schwachen können sich ja nicht wehren…

    Ich persönlich bin wesentlich aufgewühlter, wenn ich von kleinen Kindern lese, die von ihren Eltern misshandelt und auf’s grausamste getötet oder verhungert lassen werden..
    Liest man mittlerweile ja fast jeden Tag in den News. Sozusagen Normalität.

    Da ist das Entsetzten über ein solches Filmchen purer Luxus.

  29. 29

    Ich glaube, der Film hat viele Ebenen. Da sind zunächst lauter „Freaks“, also klar von der Gesellschaft ausgestoßene, zur Schau gestellte Menschen, die den Jungen ebenfalls zu einem Sonderling machen, um Nutzen aus ihm zu ziehen, was ihm gleichzeitig aber eine Gemeinsamkeit mit dem Clan und somit ein Zuhause gibt. Und auch die Liebe, nach der er sich gesehnt hat. Weshalb er – anscheinend – das Leid auf sich nimmt. Da geht es um Missbrauch innerhalb der Familie, klar.

    Aber je länger man darüber nachdenkt, desto komplexer wird es. Was ich ziemlich grandios für einen Kurzfilm finde, dessen garantiert bewusst eingesetzte, beinahe ekelhafte Niedlichkeit im Charakterdesign noch einen drauf legt.

  30. 30
    tschaki

    Selten hat mich ein Film innerhalb von wenigen Augenblicken emotional so auf den Boden gedrückt. Und selten schafft es ein Film mich dermaßen lange grübeln zu lassen.

  31. 31
    konstantin

    ist ein wenig gelungener abklatsch von „la strada“ und nicht annähernd so tiefgründig wie sein vorbild. die ästetik ist wie vieles digitale ohne seele und nur hübsch anzuschauen, da hilt es auch nicht brutal zu sein, wo bleiben die filme mit inhalt? haben diese reichen kinder denn keine neuen ideen?

  32. 32
    rezz

    just my 2 cents:

    erste Schlüsselaussage:
    als Freak bist du ein ausgegrenztes Würstchen, denn die Gesellschaft akzeptiert keine Freaks, außer zur Gruselbelustigung (Freakshow = Zirkus), wie der Beginn des Films deprimierend deutlich illustriert (die anderen Kinder rennen vorbei).

    zweite Schlüsselaussage:
    die Ideale der französischen Revolution Egalité – Fraternité – Liberté sind für die Tonne. Gleichheit bedingt eben nicht Brüderlichkeit, geschweige denn Freiheit.

  33. 33
    Trin

    Nach der Einleitung und den ersten Kommentaren hatte ich irgendwie mehr Brutalität, Verstörung und vor Allem Kunst erwartet. Leider bleibt nur ein ziemlich pathetisches Stück digitaler Seelenlosigkeit, welches dann doch nicht so sehenswert ist.

    Um längen besser ist da z.B. Madame Tutli Putli…

    Ich gebe ab an die Aufgeregten und Bedeutungsdeuter.

  34. 34

    Schön gemachter Film, durchaus mit mehreren Bedeutungsebenen. Mal abgesehen vom Verstörungsgrad:

    Was meint Ihr wie der Film gemacht ist? Renderng oder Machinima? Mir sah es schwer nach letzterem aus.

    Die guten alten Machinima Quartoon Zeiten: :)
    http://www.youtube.com/watch?v=jL7TJdQO-PE

  35. 35
    Hendrik

    Bei diesem Film stößt die Geschmacklosigkeit wirklich an ihre Grenzen.
    Ich brauch keine niedlichen Bilder von misshandelten Kindern um zu Wissen wie schlimm das ist. Genau so verhält es sich bei mir übrigens auch mit Kriegen, Hungersnöten und -um mal die Keule richtig zu schwingen- Kindesvergewaltigungen.
    Wer dafür Bilder braucht sollte meines Erachtens nach dringend einen Arzt aufsuchen.

    Kunst ist anders!

  36. 36
  37. 37

    @Hendrik: Ich verstehe und finde es sogar völlig klar, dass jeder Mensch einen anderen Geschmack, ein anderes Kunstempfinden und überhaupt ein anderes Lebensgefühl hat.

    Wie aber kann man sich bitte zu einer Behauptung wie „Kunst ist anders“ hinreißen lassen und mir und anderen einen Arztbesuch empfehlen (war übrigens gerade da: Alles super!)? Wer entscheidet, was Kunst ist? Doch sicher nicht du oder ich, zumindest nicht für die Allgemeinheit. Denn Kunst ist alles.

    „Mag ich nicht“, „Gibt mir nix“, „Stößt mich ab“… alles okay. Aber „Kunst ist anders“? Ich bitte dich.

  38. 38
    Herbsen

    @Trin: Ich hab auch mehr erwartet, nach diesen Kommentaren (Textzicke, tschaki…). Da sind wohl manche recht empfindlich (oder bin ich so abgestumpft?).
    Ich glaube übrigens nicht, dass der Film eine „Botschaft“ hat. Die Handlung ist klar.
    Hier noch ein Zitat von dem Macher, nachdem jemand nach der „Botschaft“ bzw. nach der Frau mit den 5 Brüsten gefragt hat:

    „She breaks his legs and his arms to make him more lucrative. In the end, she’s like his mom because he brings some money back.“

  39. 39
    leo

    @Hendrik:
    Zahlt die Krankenkasse eventuell eine sanfte mehrwöchige Kur, oder muss da ein Spezialist mit großen Spezialzangen ran. Wie darf ich mir eine geeignete Therapie vorstellen, die mich von der fehlgeleiteten Kunst heilt?

    @Herbsen:
    Ich hatte auch deutlich mehr Splatter erwartet. Ich bin absolut ERSCHÜTTERT, wenn ich sehe, wovon sich manche Leute schocken lassen.

  40. 40
    JanM

    @Herbsen (38): Weil die Handlung klar ist, hat der Film keine Botschaft? Ah.

  41. 41
    leo

    @JanM: Hat Herbsen das denn geschrieben?

  42. 42
    Gee

    also wirklich… so viel aufregung um so wenig film. was macht ihr alle denn erst, wenn ihr mal die nachrichten einschaltet?

  43. 43
    Herbsen

    @JanM: Für mich ist das ein Kurzfilm über den Missbrauch von einem Kind. Manche sehen „zu viel“ in diesem kurzen Streifen. Das wollte ich in dem Satz „Die Handlung ist klar.“ eigtl. deutlich machen.

  44. 44
    srm

    „So sind wir, das ist unser Leben. …“ Interessantes Fundstück. Gemein und echt.
    Vielleicht das nächste mal mit Stoppschild. ^^

  45. 45

    Ach, was seid ihr doch alle so abgebrüht (abgestumpft?) und cool!

  46. 46

    @Gee: Danke :)…Johnny, du solltest neben die Brutalitätswarnung noch eine Warnung vor den Kommentaren schreiben…

  47. 47

    @JanM (26):

    „Naja, ich lese nirgendwo die Forderung, da »hätte ein Happy End reingemusst«, und es hat auch m.E. niemand dem Film seine Existenzberechtigung abgesprochen.“
    (…)
    „Ich finde, man kann die eigenen Probleme bei der Wahrnehmung eines Werks thematisieren, ohne dabei dem Autor sein Recht und seine Legitimation abzusprechen, es exakt so und nicht anders gemacht zu haben.“

    Danke. Genau so und nicht anders war meine „Kritik“ gemeint. Ich thematisiere MEIN Problem mit der Message, ganz ohne dem Werk seine Wertigkeit abzusprechen. Das muss und kann Kunst aushalten, finde ich.

  48. 48

    @Johnny Haeusler (29):

    „Was ich ziemlich grandios für einen Kurzfilm finde, dessen garantiert bewusst eingesetzte, beinahe ekelhafte Niedlichkeit im Charakterdesign noch einen drauf legt.“

    Da muss ich Dir uneingeschränkt Recht geben.
    Vielleicht macht genau das es für mich (sic!) so unerträglich und pervers.
    :(

  49. 49
    Katarine Koblenz

    Es wird immer Leute geben die nicht in der Lage sind zu sagen: „Find ich Ekelhaft.“ anstelle von „Ist total krank.“

    Und auch immer Leute die, obwohl sie gar nicht wissen können was im Künstler vorgeht, „Verbesserungsvorschläge“ anbringen wie: „Besser nicht so blau“ oder „Besser nicht so brutal“ oder „Mach es wie’s mir gefällt sonst kommt meine, äh, deine Message nicht an“. Den Filme mit Gewalt die sie nicht verstehen gehen ja gar nicht. – Ich dachte immer Gewalt geht gar nicht, Filme schon.

    Verdammt: Es gibt tausende Kunstwerke die sich Spießer heute auf Postkarten an den Kühlschrank kleben die zu ihrer Zeit genauso beschimpft wurden wie dieses hier.

  50. 50

    Es würde mich interessieren, wieviele der Leute, die dieses Video gut gefunden haben auch der Meinung sind, dass die SAW-Filme (und ähnliche Folter-‚Pornos‘) ganz ok sind?

  51. 51

    @Katarine Koblenz:

    > Verdammt: Es gibt tausende Kunstwerke die sich Spießer heute auf Postkarten an den Kühlschrank kleben die zu ihrer Zeit genauso beschimpft wurden wie dieses hier.

    Kannst du konkrete Beispiele nennen?

  52. 52

    „Sinnlose Gewalt“?
    Ich find die Gewalt hier sinnvoller als in manch anderen Filmen. Und wenn hier irgendwer den Inhalt der Kunst von seiner Form lösen möchte, dann darf dessen Interpretationsfähigkeit durchaus in Frage gestellt werden. Was wäre der Film denn inhaltlich wohl ohne gebrochene Beine?
    (Ich glaube, das ist gemeint mit „Gewalt nicht der Gewalt wegen – sondern für die Geschichte)

  53. 53

    @Markus: Jetzt wirds hier wirklich albern! Man kann doch bitte diesen kleinen Animationsfilm nicht mit dem SAW-Dreck vergleichen!?!

  54. 54
    Herbsen

    Also langsam wird’s echt….
    Leute! Habt ihr nie Nachrichten von Kriegsverbrechen o.ä. gesehn?
    Das hier ist doch echt „Kindergarten“

  55. 55

    @Herbsen:

    > Leute! Habt ihr nie Nachrichten von Kriegsverbrechen o.ä. gesehn?

    Doch, und schlimm genug, dass solche Sachen REAL existieren. Allerdings werden in den Nachrichten glücklicherweise keine Details gezeigt oder erwähnt. Was würde das auch bringen?

    Genau wie dieses Video? Was BRINGT es?

  56. 56

    Was das Video bringt?
    Was ist das denn für eine Frage?
    Was bringt „Ghostbusters“?
    Was bringt „La Strada“?
    Was bringt die „Schwarzwaldklinik“?
    Was bringt „Delicatessen“?

    Die Macher dieses Films hatten eine Idee und die haben sie umgesetzt.
    Herausgekommen ist ein tiefschwarzer, für einige anscheinend zu harter kleiner Animationsfilm. Kann man mögen, muss man aber nicht. Man kann sagen „Ich persönlich mag ihn nicht“, das ist völlig OK.
    Aber diese Wertediskussion, die hier gerade stattfindet, ist peinlich, wirklich!

    Wärs ein Buch, ihr würdet es verbrennen…

  57. 57
    Herbsen

    @Markus „Allerdings werden in den Nachrichten glücklicherweise keine Details gezeigt oder erwähnt. Was würde das auch bringen?“

    Ähm, okay…. Was würde das bringen??? Wenn (z.B.) am Gaza-Streifen die Genfer Konventionen Missachtet werden und Menschen mit weißen Phosphorbomben angegfriffen werden (von den Israelis), dann bringt es natürlich einiges, wenn niemand Bilder davon zeigt, aber ich schweife ab, is ja kein Politischer Blog hier.

    Was bringt dieses Video? Nichts. Soll es das? Man weiß es nich….

  58. 58

    @Jott:

    > Die Macher dieses Films hatten eine Idee und die haben sie umgesetzt.

    Schade, dass sie keine bessere, positivere oder konstruktivere Idee hatten … Es gibt genug realen Sch*ss auf dieser Welt, wieso muss man auch noch virtuellen Sch*ss verbreiten?

  59. 59

    @Herbsen:

    > Ähm, okay…. Was würde das bringen??? Wenn (z.B.) am Gaza-Streifen die Genfer Konventionen Missachtet werden und Menschen mit weißen Phosphorbomben angegfriffen werden (von den Israelis), dann bringt es natürlich einiges, wenn niemand Bilder davon zeigt

    Ok, das stimmt. Ich hab eher an sadistische Verbrechen gedacht, wo zb Kindersoldaten Leuten mit Macheten die Hände abhacken oder Genitalien verstümmeln.

    > Was bringt dieses Video? Nichts.

    Wenn es nichts bringt, ist es dann nicht auch unnötig? Hätte die Zeit und die Kreativität nicht besser genutzt werden können?

  60. 60
    JanM

    »Wärs ein Buch, ihr würdet es verbrennen…«

    56 Kommentare. Durchschnitt, würde ich sagen.

  61. 61

    Markus, entschuldige: Dazu fällt mir echt nichts mehr ein. Eine Diskussion unter solchen Voraussetzungen ist zwecklos…

  62. 62

    @Jott:

    Deine Entscheidung …

  63. 63
    Herbsen

    @Markus: Bitte benutz die ganze Zeile als Zitat: >Was bringt dieses Video? Nichts. Soll es das? Man weiß es nich….<
    Das macht einen Unterschied.

  64. 64
    leo

    @Markus: Ja, das ist so eine Sache mit der Kunst. Was BRINGT das?
    Willst Du, dass nur noch Kunst gemacht wird, die nicht „fehlgeleitet“ ist?
    Soll es Regeln geben, die definieren, was in Kunstwerken auftauchen darf und was nicht? Wusstest Du, dass Kunstfreiheit als Grundrecht in Deutschland im Grundgesetz verankert ist. Spricht was dagegen?

  65. 65

    @Herbsen:

    Und warum dann ein Video machen was nichts bringt? Und was hätte es bringen können?

  66. 66

    @leo:

    Was bringt das Video denn nun? Kannst du diese Frage beantwortet? Wäre die Welt besser oder schlechter ohne dieses Video? Und warum?

    Und ja, ich finde es sollte einige Regeln geben. Oder findest du dass zb Vergewaltigungen oder Kindesmissbrauch dargestellt werden soll nur der Darstellung wegen? Oh, warte, auf Kindesmissbrauch hast du die Antwort ja schon gegeben ..

  67. 67

    @markus: Ich glaube, du suchst noch nach dem passenden Wort für diesen Film… Warte, ich hab eins für dich:

    „entartet“

    Gell, das hast du gesucht, oder?

  68. 68

    @Jott:

    Ah, immer schön in die Nazi-Ecke treiben!! Das hilft doch immer um die Gegenseite zum Schweigen zu bringen. Oder auch nicht … *augenverdreh*

  69. 69

    Ich verleihe @Jott wegen Kommentar (56) und (67) mal eben den goldenen Godwin-Award mit Glitzer. ;)

    Das hier ist, wie ich finde, eine eigentlich ganz fruchtbare Diskussion über das, was sich Kunst gefallen lassen muss, wenn sie sich durch Veröffentlichung der öffentlichen Meinung stellt. Nicht mehr und nicht weniger sagt @Markus doch in seinen Kommentaren. Hier gleich mit Nazi-Vergleichen reinzugrätschen, finde ich daher sehr unpassend und themenverfehlt.
    Echt jetzt mal. Seid friedlich!

  70. 70
    leo

    @Markus: Ich erwarte nicht, dass Du dafür Verständnis hast, aber ja: ich kann an künstlichen Darstellungen von *was auch immer* nichts verwerfliches finden. Für mich sind das einfach Darstellungen. Völlig Wertfrei. Punkt. Es ist eigentlich unnötig zu erwähnen, dass ich damit noch lange nicht tatsächliche brutale Handlungen gutheiße. Ich differenziere hier einfach.

    Deine Frage nach dem Sinn und Zweck kann ich Dir nicht beantworten, denn es gibt einfach kein allgemeingültiges Bewertungssystem für Kunst. Würde es so etwas geben, könnte man einen Leitfaden schreiben, der es einer Maschine ermöglicht, bewegende Kunst zu produzieren. Das halte ich aber für ausgeschlossen, da sich der Wert von Kunst erst durch die Betrachtung ergibt. Dem einen Betrachter erschließt sich das Werk, dem anderen Betrachter erschließt sich das Werk nicht. Das findet nun aber nicht unbedingt auf einer rationellen Ebene statt (kein Leitfaden), sondern gerade häufig auf einer Ebene, die mit Logik nicht zu entschlüsseln ist. Darum finde ich es vermessen, die Sinnhaftigkeit eines Werks vollständig in Frage zu stellen, nur weil sich das Werk einem nicht erschließt. Das sagt für mein Empfinden viel mehr über den Betrachter aus, als über das Werk selber.

  71. 71

    @leo:

    Und du findest es nicht bedenklich (oder zumindest traurig), wenn LLeute/Künstler solche Gewaltfantasien haben?

  72. 72

    @Textzicke: Danke :)
    Aber ich finde, genau das sagt er eben nicht…

    Meine Kommentare dazu mögen vielleicht etwas zu harsch ausgefallen sein, aber hier wird einem Film quasi die Daseinsberechtigung abgesprochen, weil er „keinen Sinn hat“ Die Frage nach dem allgemeinen „Sinn“ stellt sich bei künstlerischen Akten einfach nicht. Den „Sinn“ -wenn man es wirklich so nennen will- kann jeder für sich finden, oder eben auch nicht, das ist aber eine persönliche Meinung und hat mit dem „Kunstwerk“ an sich nichts zu tun…
    Ich reagiere da immer etwas empfindlich, wenn ich so etwas lese.
    Wenn die Geschmacks-Mafia wieder zuschlägt und sich anmasst, dem Rest der Welt zu erklären, was z. B. Kunst zu leisten hat…
    Ohne den Film jetzt zu überhöhen (sooo gut ist er nun auch nicht): Wie oft habe ich Gemälde abstrakter Künstler betrachtet und mir zu erklären versucht, was der Künstler nun damit ausdrücken will… Ich habe dann oft (für mich) keine befriedigende Antwort gefunden, das Bild hat dann eben (für mich) keine Bedeutung mehr gehabt. Man könnte auch sagen, ich mochte es nicht…

    Warum hängt Gerhard Richter seine Bilder verkehrt herum auf? Ich habe keine Ahnung. Andere mögen es.

    ABER: Ich würde nie auf die Idee kommen, dem Bild pauschal die Daseinsberechtigung abzusprechen.

    Darum habe ich z. B. in Kommentar 56 die „Schwarzwaldklinik“ herangezogen:
    Mir persönlich bringt die nur Brechreiz, aber anderen gefällt es halt…

  73. 73
    heike

    @Markus: deswegen hat ja das siebente geißlein überlebt, damit eine chance bestand, dem wolf wackersteine in den bauch zu nähen, ähm, wo waren wir?

  74. 74

    @Jott:

    > Warum hängt Gerhard Richter seine Bilder verkehrt herum auf? Ich habe keine Ahnung. Andere mögen es.

    Und das ist das Gleiche wie den Missbrauch von Kindern darzustellen?

  75. 75
    Stefan K.

    Meiner Meinung nach zeichnet dieser Film ein Bild einer Welt, in der jeder nach seinen eigenen Bedürfnissen handelt – ohne einen Gesellschaftsvertrag ist jeder dem anderen ein Monster bzw. jeder ist jedem ein Wolf.
    Zudem eine Metapher für den „sich selbst regelnden Markt“.

    Well done.

  76. 76

    @Stefan K.:

    Solch eine Welt würde nach kürzester Zeit zusammenbrechen.

    Und sogar die Monster (ausser vereinzelnten Psychpathen) haben Verbündete, also Verträge mit anderen.

    Fakt ist, dass Menschen andere Menschen brauchen um zu überleben (oder um ihre Chance zu überleben zu erhöen) und somit nicht jeder Monster des anderen sein kann.

    Und ich persönlich erkenne den Sinn oder die Botschaft dieses Filmchens noch immer nicht. Ausser dass es schockieren soll.

  77. 77
    Stefan K.

    @Markus

    „Und sogar die Monster (ausser vereinzelnten Psychpathen) haben Verbündete, also Verträge mit anderen.“

    Das Kind hatte am Ende auch einen Vertrag geschlossen;) – nachdem es konditioniert war, aber nicht entgegen den eigenen Bedürfnissen.

  78. 78
    leo

    @Markus: Warum sollte ich? Könnte es sein, dass Du hier einen Schritt zu weit denkst und dem Künstler unterstellst, dass seine Bilder Ausdruck für Dinge sind, die er gerne in der Realität sähe oder gesehen hat? Das wäre dann lediglich Deine persönliche Deutung. Deine Deutung wäre aus folgendem Grund nicht allgemeingültig: es gibt eine (unendlich?) große Menge an weiteren Deutungsmöglichkeiten. Wer sagt z.B., dass der Künstler mit seinem Werk nicht sein Mitgefühl für die misshandelten Kinder dieser Welt ausdrücken wollte und das eben in seiner persönlichen Sprache getan hat? Würdest Du das dann immer noch traurig finden?
    Kurz gefasst: ich fände es ignorant, den Künstler als Kinderschänder im Geiste abzustempeln, nur weil er solche Bilder macht.

  79. 79

    Ich glaube, da bringt es leo auf den Punkt…

    Und, btw:
    Kuck mal, Markus, wie toll wir uns über diesen Film streiten ;) Da könnte man doch glatt auf den Gedanken kommen, dass so etwas in der Art eine der Intentionen der Filmemacher war? Aufzurütteln? Missstände aufzuzeigen?
    Ist das „Sinn“ genug?

  80. 80
    Stefan K.

    @leo

    oder kurz:

    Kunst ist eben auch eine Projektionfläche.

  81. 81
    Christoph

    was ist denn hier in den Kommentaren los? viel passender als der Nazivergleich ist hier eindeutig der Bild-Leserbrief-Schreiber-Vergleich.

  82. 82
    Marcus

    Leute, Leute…..

    Es geht nicht (ausschließlich) um Kindesmishandlung. Der Film will sagen: „Wer sich mit Monstern abgibt, dem wird es schlecht ergehen“.

    Monster benehmen sich so. Sonst wären es keine Monster.

    Schade nur, das man die Monster im echten Leben nicht so leicht erkennt, wie die in diesem Film.

    Und was ich so an Kommentaren lese, denke ich mir, das da auch ein paar Monster mitgeschrieben haben.

  83. 83
    carl

    @Markus:
    du siehst den wald vor lauter bäumen nicht: EIN sinn dieses films ist, eine diskussion loszutreten, wie hier geschehen. und du bist mittendrin, na sowas.

    abgesehen davon, was ist der sinn und die botschaft der bildchen, die du in deinem blog verbreitest? regen die auch zur diskussion an oder sind die einfach zu belanglos?

  84. 84
    bongokarl

    Hm, ich verstehe irgendwie weder die Aufregung, noch die Begeisterung.

  85. 85
    S. Schwarzmeister

    Diese Kommentare, sowie dieser Blogbeitrag http://www.spreeblick.com/2011/01/07/das-ergebnis-unserer-wikipedia-spendenaktion-via-flattr/ , zeichnen leider ein ziemlich klares Bild der durchschnittlichen Spreeblick-Leserschaft.

  86. 86

    @S. Schwarzmeister: Zu der du sicher nicht gehörst? :)

    Im Ernst: Ich weiß zwar nicht genau, was du meinst, aber mit Verallgemeinerungen liegt man ja oft falsch. Und selbst, wenn wir 100 Kommentare an einem Tag haben, sind sie ein Bruchteil der Leserinnen und Leser. Was auch immer du also anhand von einigen Kommentaren auf die Leserschaft projizierst: Die Chance, völlig falsch zu liegen, ist groß.

  87. 87

    Vordergründig

    geht es nur um die technische Umsetzung.

    Diese Arbeit ist eine von vielen, die in den
    Medienbereich investieren, um dort Karriere zu machen.

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