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SchülerVZ: Flop

schülervz(Hinweis: Updates finden am Ende des Artikels statt. Der „Flop“-Button wurde inzwischen von SchülerVZ gestoppt.) Mit den VZ-Netzwerken beschäftige ich mich eigentlich seit einigen Jahren nicht mehr, denn irgendwann war es mir – genauso wie vielen ehemaligen Nutzerinnen und Nutzern – zu blöde, mich mit einem Projekt zu beschäftigen, das nichts als eine Facebook-Kopie war. Und glücklicherweise sind unsere beiden Kinder nie auf die Idee gekommen, sich bei SchülerVZ anzumelden, Facebook genügt mir ehrlich gesagt auch als elterliche Herausforderung lang und breit, danke sehr.

Die aktuelle Kampagne des strauchelnden Social Networks aus dem Hause Holtzbrinck, über die sich der Haltungsturner zurecht aufregt, lässt mich aber mal wieder fassungslos auf die Tastatur hämmern.

Aus vielen Gesprächen mit Erwachsenen ohne eigene Kinder weiß ich, wie leicht es ist, die Verantwortung von Eltern in Sachen Internet und Social Media – oder besser gesagt: die Schwierigkeiten bei der täglichen Wahrnehmung dieser Verantwortung – zu unterschätzen. Es ist schon manchmal äußerst frustrierend, wenn die Lösung für jede Herausforderung im Bereich (Medien-) Erziehung lautet: „Ja, da müssen sich dann halt die Eltern drum kümmern“. Die meisten der mir bekannten Eltern sind sich ihrer Verantwortung nämlich sehr bewusst, und sie kümmern sich rund 87 Stunden am Tag, es wäre daher schon manchmal sehr hilfreich, wenn der Rest der Gesellschaft und somit auch die Betreiber von Plattformen, die von Kindern und/oder Jugendlichen genutzt werden, zumindest einen Teil der eigenen Verantwortung erkennen und entsprechend handeln würden.

Die Betreiber von SchülerVZ braucht man bei solchen Hoffnungen anscheinend nicht mit einzubeziehen. Denn die neue „Pausenhof“-App führt etwas ein, das jedes Social Network tunlichst vermeiden sollte: Die Möglichkeit zur negativen Beurteilung anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wer auch nur einen Schimmer davon hat, was an Schulen teilweise los ist, wie oft das Thema „Mobbing“ – nicht nur, aber verstärkt im Netz – leider auf dem Plan der Schüler, Lehrer und Eltern steht, wer jemals gesehen hat, wie schwer psychischer Druck ein Kind treffen kann und mit welch erschütternder Schonungslosigkeit, Boshaftigkeit und technischer Raffinesse sich Kinder und Jugendliche gegenseitig gezielt fertigmachen können… der muss spätestens bei einer solchen Idee am Verantwortungsbewusstsein der SchülerVZ-Betreiber zweifeln.

Viele Erwachsene schaffen es nicht, sich einem gesellschaftlichen Druck zu entziehen, selbstbewusst über allen Dingen zu stehen, über dämliche Kommentare hinweg zu sehen und Anfeindungen oder die negative Bewertung der eigenen Person und Persönlichkeit mit gelassenem Humor zu nehmen – für Kinder in bestimmten Entwicklungsstufen ist es hingegen so gut wie unmöglich.

Kinder sind nicht nur sensibel, sondern manchmal auch grausam, daran kann kein SchülerVZ etwas ändern. Diese bekannten Tatsachen aber für neue „Features“ auszunutzen, führt hoffentlich zum richtigen Ergebnis: Zu massenweise Abmeldungen.

Ich weiß, dass z.B. auch YouTube die negative Bewertung von Videos zulässt und ebenfalls von Kindern genutzt wird, sehe darin aber eine andere Qualität: Zunächst ist YouTube kein spezielles Angebot für Schüler und wird nicht als der spaßige Pi-Pa-Pausenhof beworben, zudem wird mit dem Klick die Arbeit, also das Video bewertet – nicht die Person. Mir ist ebenso klar, dass speziell jüngere Menschen diesen Unterschied nicht immer erkennen, trotzdem empfinde ich diese Art der Bewertung als weniger problematisch.

UPDATE In diesem Post bei G+ berichtet Mirko Lange etwas weiter unten in den Kommentaren von einem Gespräch mit dem VZ-Marketingleiter Tobias Scheiba u.a. mit den Worten: „(…) Flops würden nicht angezeigt, nur Tops, und es gebe eine Menge Filter und Mechanismen, die das Dissen und Mobben gerade verhindern sollen. (…)“.

UPDATE Die Süddeutsche hat das Thema aufgegriffen.

UPDATE (Freitag, 9.12.2011): Der „Flop“-Button ist Geschichte.

UPDATE Bei Wolfgang gibt es ein längeres Update mit einer Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Tage.

79 Kommentare

  1. 01

    … einfach nur ein „+1“ in geschriebener Form, offene Zustimmung und ein mit dir Kopfschütteln.

  2. 02
    Marcel

    Schon alleine der Slogan „Bewerte deine Freunde“

  3. 03
    Peter Mueller

    So was ähnliches haben wir mal im Kundenauftrag als iPhone App entwickelt. Natürlich nicht speziell für Schüler gedacht. Und siehe da, die App kam nicht durch den Review Prozess, denn Apple verbietet explizit Apps, in denen Personen bewertet werden.

  4. 04

    Mit einem Wort: U N F A S S B A R
    Die wollen sich wohl so sehr ins Knie schiessen, dass sie ihr einziges noch verbliebenes Netzwerk mit massgeblichen Nutzerzahlen auch noch verlieren.

  5. 05
    der-die-das

    Na wenn ich mich an den „Social Network“-Film erinnere hat der Mark doch auch mal eine Bewertungsplattform gemacht, wo wir wieder beim facebook- bzw. Zuckerberg-Klon wären :)

  6. 06

    Die Betreiber von diesen VZ-Netzwerken sollte einfach nur Schämen aber ihnen bleibt nichts anderes mehr übrig als kräftig und laut auf den Tisch zuhauen um zu versuchen Facebook zu übertönen.

  7. 07

    „Antisocial Network“, so!

  8. 08
    4et

    Für Schüler ist das Konzept ungeeignet. Aber sonst – endlich mal weg vom Eididei-i-Like-Lemming-Netzwerk… warum nicht!?

  9. 09
    Martin

    ei, ei, das hast Du aber fein gemacht… Ist unsere Welt nicht schön..?
    Alles ist so toll, Du bist toll, jeder ist toll…

    Ganz ehrlich, das ist für niemanden gut. Es fehlt unserer Gesellschaft an ehrlich- und Aufrichtigkeit. Viel besser als jedes geheuchelte Lächeln ist ehrliches Wort unter vier Augen. Aber dafür müsste man sich etwas trauen.

    Natürlich sind Programme oder Funktionen in diesem Sinne mit Vorsicht zu geniessen. Aber es entspricht unserer Natur, andere Menschen zu mögen oder eben nicht. Und ist es wirklich Mobbing, wenn man jemanden ehrlich und aufrichtig nicht mag?

    Viele Menschen haben das Gefühl, gar nicht richtig zu leben.
    Oft sind es diejenigen, die mit allen Menschen supi gut klar kommen und niemals ein böses Wort sagen.

    Jeder bekommt wonach er schreit… :)

  10. 10
    summe

    „Die meisten der mir bekannten Eltern sind sich ihrer Verantwortung nämlich sehr bewusst, und sie kümmern sich rund 87 Stunden am Tag, es wäre daher schon manchmal sehr hilfreich..“

    .. wenn Kinder gelegentlich auch noch die Chance bekommen, sich mit der Realität jenseits der Latte-Macchiato Blase ihrer Eltern auseinanderzusetzen; inkl. Mobbing auf dem Schulhof, Schlägereien, Gemeinheiten und Ungerechtigkeiten. Ich bin sicher, Sie überleben es und vielleicht sammeln Sie ja sogar ein kleines bisschen Lebenserfahrung dabei..

  11. 11
    Marcel

    @Martin: Die Frage ist, ob man das unbedingt öffentlich im Internet kundtun muss, dass man jemanden „ehrlich und aufrichtig nicht mag“. Und welchen Mehrwert andere davon haben, dass man von 70 Personen gemocht und von 50 nicht gemocht wird?

  12. 12
    Jemand

    DIe letzten Kommentare sind sehr interresant, in denen menschen meinen dies rechtvertigen zu müssen.

    Also wenn man jemanden nicht mag oder negativ bewertet – wieso sollte man den dann in die „freundesliste“ dazu nehmen? Ich nehme ja mal einfach an das das ding immernoch so heist… oder ist bei euch das wort ‚freund‘ schon so sehr verkommen?

    Aber naja – wer dieses feature mag – der kann ja gerne bei dieser platform bleiben, mich wunderte es ja eh nur das sich schüler immenoch dort anmelden…

    ..und dabei hatten sie mal so ein gutes konzept, bis sie anfiengen ander einfach nur zu kopieren, eigentlich schade drum…

  13. 13
    david

    @Martin: ich weiß ja nicht ob Du Dich wirklich auf den Artikel oben beziehst, aber wenn ja, hast Du etwas missverstanden. Mobbing hat nichts mit Ehrlichkeit oder Aufrichtigkeit zu tun. Mobben ist grundloses Ablehnen, Ausgrenzen, Hänseln. Und genau das passiert in Schulen, massenweise. Dank SchülerVZ bzw. der meinVZ Gruppe jetzt noch einfacher und schneller auch im Internet.
    eine bessere Adresse als: vorzimmer[at]schuelervz[dot]net für fassungslose Mails hab ich leider nicht gefunden.

  14. 14
    schläfer

    Du hast absolut recht, Johnny, die Möglichkeit, negativ zu bewerten, geht immer nach hinten los – selbst unter Erwachsenen. In meinem Special-Interest-Forum konnte man vor Jahren die Postings anderer mit Sternchen bewerten. Das gab ein Hauen und Stechen, völlig anlasslos. Aus der Anonymität heraus sinkt die Schwelle zur One-Click-Häme.
    Viele hat das damals sehr getroffen, da sie nicht einmal wußten, wer sie warum schlecht bewertet, sie waren völlig hilflos mit ihrem Frust. Ruhe kehrte nach zig Appellen an das friedliche Miteinander erst ein, als die Sterne abgeschaltet wurden.

  15. 15
    Spielkind

    @Martin: Martin, ich dachte ich antworte einfach mal im Namen aller gemobbten Schüler auf deinen herzlosen Zynismus. Denn das sind nicht die, die mit allen Menschen supi klarkommen, im Gegenteil. Und trotzdem fühlt sich da der eine oder andere, als ob er gar nicht richtig lebt.

    Ich bin gerne bereit, irgendwelche Forderungen nach mehr Ehrlichkeit im Umgang miteinander zu unterschreiben. Aber was SchülerVZ anbietet (und du indirekt propagierst) ist keine Offenheit im Alltag, sondern Selbsterhebung auf Kosten anderer. Oder simpler: Aggression. Vor allem, wenn es um Schüler und andere Minderjährige geht, die in ihrem Selbstbewusstsein weit weniger gefestigt sind als knorke Superhelden wie du, und die zweitens die Folgen psychischer Gewalt gegenüber ihren Mitmenschen noch viel schlechter abschätzen können. Vor den Folgen dieses Missverhältnisses müssen sie geschützt werden, und da bin ich ganz beim Hausherrn: Das ist auch, aber längst nicht nur Aufgabe der Eltern. Sondern das ist eine simple Frage gesellschaftlicher Verantwortung, die sich jeder zu stellen hat der mit Kindern umgeht.

    tl;dr: Martin ist Zyniker, die Betreiber von SchülerVZ sind geschäftstüchtige Zyniker und damit noch viel schlimmer. Pünktlich zu Weihnachten mal wieder den Glauben an die Menschheit verloren, toll.

  16. 16
    MixBlog.eu

    Achja, summe? Erfahrung sammeln?

    Indem die Kinder virtuell gemobbt werden, was die Hennungsschwelle sowieso senkt.

    Zum Thema Erfahrungen fürs Leben sammeln:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,650340,00.html

    Dieses Tolerieren von solchen Dingen hat uns zu dieser Ellenbogengesellschaft gemacht

    Und ich finde das nicht toll.

  17. 17
    david

    @summe: mit Mobbing kann man sich als Schüler nicht auseinandersetzen, man ist ihm ausgesetzt. Mobbing mit alltäglichen und „normalen“ Schlägereien, Gemeinheiten und Ungerechtigkeiten gleichzusetzen ist naiv.

  18. 18

    @summe: Klar, den „kümmern sich“-Satz kann man falsch verstehen, ich finde auch, dass Helikopter-Eltern es oft übertreiben. Die sollen sich ruhig auch mal kloppen. Die Kinder, meine ich.

    Das hat natürlich nur wenig mit dem Thema oben zu tun, aber dein „Latte-Macchiato“-Nebensatz lässt mich vermuten, dass es dir darum auch gar nicht ging?

  19. 19
    summe

    Eigentlich beziehe ich mich ja vor allem auf die oben zitierte Aussage; stimmt, @David, wenns um „richtiges“ mobbing geht, habe ich mich etwas naiv ausgedrückt. Ich denke einfach, dass man Kindern wesentlich mehr zutrauen kann (im Positiven!) und sollte, als es heute üblich ist.

    @Mixblog.eu Das Technologie die Welt in dem Maße verändert, wie hier propagiert wird, halte ich für etwas naiv, genauso wie die monokausale Annahme, „Cybermobbing“ treibe Menschen in den Selbstmord. Da reicht mir die Autorität eines SPON Artikels nicht aus um das glaubhaft zu finden.

    Aber vielleicht habt ihr ja Recht: Verbieten wir doch das ganze verdammte Teufelszeug!

  20. 20

    Ich habe gerade eben dann mal meinen Account gekündigt.

    Benutzt habe ich ihn seit einem halben Jahr eh nicht mehr.

  21. 21
    summe

    @Johnny doch, genau darum ging es mir! Helikopter-Eltern gefällt mir.
    Latte-Macchiato diente eher der Bebilderung, dachte da fühlt sich der gemeine Spreeblick LeserIn direkt etwas auf den Schlips getreten und wird zum Widerspruch animiert. Habe einfach den Eindruck, dass die Rotorblätter bei hoher Starbucks-Dichte manchmal mehr Wind als nötig verursachen ..

  22. 22
    david

    @summe: da hast Du vollkommen Recht, ich bin auch der Meinung, dass Kindern in vielen Fällen mehr zugetraut werden sollte und auch kann. Leider hat „Bewerte deine Freunde“ damit nichts zu tun, sondern ermöglicht, dass Kinder, die es auf dem RL Pausenhof schon schwer haben, das Ganze jetzt auch noch online bekommen.

  23. 23

    Bitte immer auch die Updates im Artikel verfolgen, danke!

  24. 24

    @summe: „Latte-Macchiato“. „Der gemeine Spreeblick LeserIn“. „Hohe Starbucks-Dichte“.

    Wir sehen ja oft nicht das, was es ist, sondern das, was wir sind. :)

  25. 25

    Das Update macht’s auch nicht besser. Der fade Beigeschmack bleibt.

  26. 26
    Panama

    Ich weiß es natürlich nicht, vermute aber doch, dass Leute, die diese neue SVZ-Dummheit verteidigen, das Thema Kindererziehung maximal theoretisch erkundet haben. Ganz ähnlich übrigens bei der – vorsicht heikles Thema – Altersfreigabe für Spiele. „Sollen die Eltern halt aufpassen, was ihre Kinder da spielen.“ Scherzkekse.

    Wie ich täglich beobachten kann, verändern diese Online-Bewertungssysteme das kommunikative Verhalten der Kids offline nachhaltig. Es ist nämlich für (beide Seiten) ein spürbarer Unterschied jemandem ins Gesicht zu sagen, dass er ein Arschloch ist oder das gleiche anonym zu tun: Die Folgen (Beleidigtsein, Wut, Angst, Gleichgültigkeit) werden nämlich völlig von der Ursache abgekoppelt. Klar, dass die sich nicht für irgendwas verantwortlich fühlen, was die online so von sich geben.

  27. 27
    summe

    Klar, ich liebe Latte Macchiato! Keine Widerrede! Wie sollte ich auch sonst hierhergeraten? Aber ist nicht allzu abwegig, oder?

  28. 28
    summe

    Sorry, das ist ja schon fast spamming meinerseits;

    aber: Ich finde das Update macht es VIEL besser! Weil damit genau die bejammerten vermeintlichen negativen Effekte verhindert werden. Wer der/die Tollste ist wird doch sowieso in jeder Pause bequatscht..

  29. 29

    Allein deshalb lohnt sich die inaktive Mitgliedschaft: zur protesthaften Kündigung und somit zum einzig wirksamen Signal das man als Verbraucher hat.

  30. 30
    christoph

    Ist die allgemeine Aufregung wirklich angemessen? Immerhin handelt es dabei doch eigentlich um das Gründungskonzept von Facebook…
    „Dem Harvard Crimson zufolge war diese Website vergleichbar mit der Website Hot or Not und stellte ein Bewertungssystem für Studenten am Campus dar“ sagt Wikipeda.
    Wenn überhaupt sollten wir uns darüber echauffieren, dass die VZ-Netzwerke selbst kurz vor dem Ruin bei der Taktik bleiben, Facebook zu kopieren – sogar die Features, die es schon lange nicht mehr bei FB gibt.

  31. 31
    flubutjan

    Abwertung anderer, das bedeutet:

    das Ausbleiben von Achtung, keine Wertschätzung, kein Respekt, in einem „Krieg aller gegen aller“ (den manche wollen und behaupten bzw. nur können) und in der Konsequenz: mörderischer egozentrischer Größenwahn.

    Folgen:

    1. Verlust von Vertrauen, von Urvertrauen, klirr! und Traumatisierung bei den Stigmatisierten,

    2. galoppierender Sadismus bei den sich über andere stellenden Verfolgertypen

    und schließlich

    3. eine prima Schlagseite in Richtung Ungleichwertigkeitsdenken (DER Nukleus der rechtsextremen Krätze).

    Apropos rechts: Auch die angeblich weniger extremen Formen des Rechtsseins speisen sich aus der „Sehnsucht nach Ungleichheit und Hierarchie“ (ein Michael Böhm auf dem Deutschlandfunk letzten Sonntag).

    Und was gibt es da Schöneres als die bereits von Spielkind erwähnte Selbstaufwertung durch die Abwertung anderer? So zur Unterscheidung von Menschentypen: Du da unten, ich/wir da oben. Jetzt auch im Schüler-K, im Schüler-VZ institutionalisiert zu haben, suh-perr (Update hin oder her)!.

  32. 32

    das ist ja wohl absolut furchtbar! Und die Kurzsichtigkeit des Nichtanzeigens von „Flops“ kaum zu überbieten…

  33. 33
    gnarft

    sowas ähnliches gabs schon mal vor 2,oder 3(oder gar 4 ?) jahren…. kp obs das immer noch noch gibt.war aber n reines bewertungsportal.man musste n foto von sich hochladen,und das wurde von den anderen leuten bewertet.

  34. 34
    gnarft

    nachtrag: man musste gegen n anderes foto von nem anderen „antreten“ und konnte mit „siegen“ punkte sammeln ;)

  35. 35

    Tss. Blinde Facemash-Kopie. Spaß beiseite, ich frage mich wirklich wie dieses Unternehmen, dass seit Jahren straucht so eine bescheuerte Idee umsetzt. Wer war es, der den Einfall hatte? Ist das die Antwot auf „Like“ und „G+“? Ist man so verzweifelt?

  36. 36
    Nico

    @summe: Ich hätte dir gewünscht, einfach mal so zwei, drei Jahre deiner Jugend gemobbt worden zu sein. Vielleicht nach irgendner Liste, die in ’nem Block im Klassenzimmer unter den Tischen rumging und bei der du am schlechtesten abgeschnitten hast.

    Zwei, drei Jahre fiese Sprüche- auf dem Weg zur Schule, jedes Mal wenn du dich meldest und was sagst, in der Pause und auf dem Heimweg. Zwei, drei Jahre als letzter in Sportteams gewählt, ignoriert oder rumgeschubst worden zu sein, hätte dir sicherlich geholfen. Es reicht schon ein schlechter Tag, ein Missgeschick vor der ganzen Klasse und du bist die Zielscheibe.

    Das wäre keine „Erfahrung“ gewesen, die dein Leben bereichert. ’ne Sozialphobie hättest du schnell davongetragen. Außerdem glaube ich, allein durch deine naiven, unreflektierten und selbstgefälligen Äußerungen hier: Du hättest das erste halbe Jahr schon nicht überstanden.

    Und glaub mir, es haben mir zu Schülersprecherzeiten Lehrer versichert: Das Klima ist rauer geworden. Sehr viel rauer. Und dieser Trend ist noch lange nicht auf seinem Klimax.

    Ganz abgesehen davon: Lerne so etwas wie Respekt. Empathie und einfach mal etwas nachdenken, bevor man seine Meinung äußert, sind ziemlich gute Mittel, auf dem Weg dorthin.

  37. 37

    Danke für den Artikel, den ich gestern bei FB fand.

    Ich habe ihn gestern spät noch kurz an die Schulen meiner beiden Kids gesandt, die fast aus dem Alter raus sind sich mit so etwas zu beschäftigen, aber für die Unterstufen sind solche Hinweise extrem wichtig.

    Von einer Schulleiterin habe ich schon heute morgen Antwort bekommen. Sie hat es an alle Lehrer der Unterstufe weitergeleitet und im Lehrerzimmer ausgehangen.

    Das Thema wird an Schulen durchaus sehr ernst behandelt (grade nach dem ishare gossip Desaster)

    Die Schulleiterin erwähnte ebenfalls dieses interessante Projekt: http://www.bits21.de/bits/index.htm

    Es geht hier NICHT darum (wie im google+ Strang geschrieben) die VZ Werke zu zerhacken. Aber es geht um Wachsamkeit und Verantwortung.

  38. 38
    Harald

    Naja, der Holzbrink Verlag hat seine Anfänge in Zeiten, als Blockwarte in Mode gekommen sind. Daher ist das nur eine historisch logischer Schritt.

  39. 39

    Die Verzweiflung über den Traffic-Loss muss wohl sehr ausgeprägt sein, wenn man sich so einen Mist auch noch für SchülerVZ überlegt. Die VZler werden m. E. sowieso absaufen, da nützt auch eine pressewirksame Kopie von isharegossig oder rottenneighbor nichts mehr..

  40. 40
    Martin

    „Ich habe ihn gestern spät noch kurz an die Schulen meiner beiden Kids gesandt, die fast aus dem Alter raus sind sich mit so etwas zu beschäftigen, aber für die Unterstufen sind solche Hinweise extrem wichtig.“

    „Das Thema wird an Schulen durchaus sehr ernst behandelt (grade nach dem ishare gossip Desaster)

    Die Schulleiterin erwähnte ebenfalls dieses interessante Projekt: http://www.bits21.de/bits/index.htm

    Die Blockwarte unter den Eltern… ;) denn sie wissen nicht was sie tuen…
    Ich möchte nicht bestreiten, dass es auch durchaus Lehrer gibt, die sich mit dem Medium Internet auskennen und das auch glaubhaft transportieren können. Unterstufenlehrer gehören in der Regel nicht dazu. Und die Kids fühlen sich in diesem Medium noch „freier“, wenn nicht einmal Lehrer wissen was los ist.

    Als ich in dem Alter war gab es noch kein Mobbing. Da ärgerten sich die Kinder. Und jeder ist auch daran gewachsen. Oh mein Gott was wurde ich geärgert. Aber ich hab auch geärgert. Und insgesamt hat es mir geholfen, mich selbst zu reflektieren und sich auch einmal aus den Augen der Anderen zu betrachten. Sein eigenes Handeln, seine Worte, es schadet niemandem dies auch einmal aus anderer Perspektive zu sehen. Nehmen wir den klassischen Fall eines Stinkers. Einen Job würde er vielleicht gar nicht erst bekommen weil er am Personaler nicht vorbei kommt. Anstatt klar und deutlich zu sagen, dass er stinkt und somit eine Chance auf Veränderung bekommt wird er weggelobt. Na Danke :)
    Übrigens, zu unsere Zeit haben wir auch Lehrern durchaus Deo und Mundspray auf den Lehrertisch gestellt. Heute sorgt sowas unter Umständen für eine Frühverrentung. An der Wahrheit hat sich aber nichts verändert.

    Ich steh heute noch drauf anderen Leuten die Wahrheit zu sagen. Einige werden das Mobbing nennen. Denn nichts ist so schmerzhaft wie die Wahrheit. Ist gar nicht lange her, da sagte ich jemandem meine Meinung in ruhigem und vernünftigen Ton. Daraufhin brüllte er mich an und schubste mich mehrfach ziemlich heftig. Woraufhin ich ihn mit einem Faustschlag ruhig gestellt habe, da er absolut am Ausflippen war. Leider musste sich ein Gericht damit befassen und erst nachdem zwei Instanzen feststellten, dass objektiv eine Notwehr vorlag war das Thema beendet.

    Mir geht es nur um die Wahrheit. Wenn etwas ist wie es ist möchte ich das auch aussprechen dürfen. Wir als Gesellschaft haben leider verlernt die Wahrheit zu sagen und zu ertragen. Das geht bei Politikern los und hört eben in der Schule auf.

  41. 41
    cKensche

    Hallo!

    gibt es hier Eltern, die der Berliner Morgenpost ihre Meinung über „VZ Pausenhof“ sagen wollen? Sie können mich unter christine.kensche@axelspringer.de kontaktieren.

    Danke

  42. 42

    Bei den mittlerweile recht unterschiedlichen Menschentypen, die ich in meinem mittlerweile gar nicht mehr so kurzen Leben bereits kennengelernt habe, glaube ich daran, dass hier ein strukturelles Problem deutlich wird:

    Arschlöcher, die schon auf dem Schulhof Arschlöcher waren, sind auch später die Arschlöcher, die solche Geschichten zusammencoden, um daraus Profit zu schlagen. Woher sollte ein Arschloch schon wissen, dass es Menschen gibt, die als Nicht-Arschlöcher unter Arschlöchern zu leiden haben?

    Gott sei Dank gibt es auch Menschen, wie Dich, Johnny, die mir schon oft geholfen haben, die Menschheit trotz der vielen Arschlöcher, die es in den Führungsetagen und auf den Straßen und überall gibt, weiterhin gern zu haben.

    Holtzbrinck, my ass, hoffentlich knackst Du Dir das Genick dadurch an.

    P.S.: Tut gut, ziemlich oft „Arschloch“ zu sagen. Ich hoffe, dass das hier stehenbleiben darf…

  43. 43

    ‚Sich schämen‘ und ‚Verantwortung zeigen‘ setzen soziale Fähigkeiten voraus. Wenn die Politik weitgehend asozial handelt – warum sollte ausgerechnet ein merkantil ausgerichtetes Unternehmen sich anders verhalten?

  44. 44
    Spielkind

    @Martin: Martin, es gibt einen ganz grundlegenden Unterschied zwischen „Mobbing“ und „die Wahrheit sagen“. Das eine ist okay und gehört auch unter Kindern zum normalen Umgang. Und ja, da kann auch „Du riechst schlecht“ oder „Ich mag dich nicht“ dazugehören – wer sowas klar und vernünftig kommunizieren und rezipieren kann (Internetplattformen im Stile von „Hot or not“ gehören da definitiv nicht dazu), wird es im Leben später definitiv leichter haben. Und ja, es gehört auch dazu, wenn Kinder sich mal ärgern und kloppen.
    Mobbing ist aber was völlig anderes und wenn du das in deinem Leben nie erlebt hast, bitte, more power to you. Für Mobbing gibt es oft genug keinen konkreten Grund außer dem Wunsch der Täter, den eigenen sozialen Status auf Kosten anderer zu verbessern. Leute wie du, die hinter jedem bösen Wort eine unangenehme Wahrheit vermuten, machen den Mechanismus dahinter sogar noch gemeiner – weil das Opfer dann nämlich anfängt, Schuld und Fehler bei sich selbst zu suchen. Das ist vor allem bei Kindern, bei denen sich Selbstbild und -bewusstsein noch in der Entwicklungsphase befinden, ein ernsthaftes Problem, das im späteren Leben einschneidende Folgen haben kann. Und zwar bei jedem Kind anders, was den beliebten Satz „Und mir hat das auch nicht geschadet“ besonders dumm und unsensibel macht. Deine Variante ist „Und jeder ist daran gewachsen.“ Ich kann dir garantieren: Das mag in deinem Umfeld stimmen, generell stimmt es nicht. Einige sind auch daran kaputtgegangen.

  45. 45
    Harald

    @vera: Sehe ich genauso: Wenn selbst Politiker sich nicht zu schade sind, moralisch verwerfliche Taten einfach auszusitzen (von den strafrechtlich relevanten wil ich gar nicht erst anfangen), dann kann man das nur als Vorbild dienen. Als schlechtes freilich.

  46. 46

    @Martin:

    Du nennst Eltern die wachsam sind Blockwarte? Eigenartige Einstellung und vor allem despektierlich.

    Und zwischen „Wahrheit“ sagen und jemanden unreflektiert auf dem Schulhof beleidigen ist dann doch ein großer Unterschied.

    Andere in einem Fall wie diesen als Blockwarte zu bezeichnen ist übrigens auch
    daneben.

  47. 47
    mimaus17

    sind wir doch mal realistisch: mobbing ist doch keine neue erfindung. auch zu meinen schulzeiten wurde gemobbt. sicherlich hat das ganze in zeiten des internets neue formen angenommen. aber auch zu meinen schulzeiten wußte man, wer von den anderen als hot und wer als flop angesehen wurde. vz hat das nicht erfunden, sie bieten es nur als app an. und meiner ansicht nach bestimmt hier die nachfrage das angebot.

    bevor hier zum sturm gegen vz aufgerufen wird und facebook das monopol auf soziale netzwerke zugesprochen wird sollte man lieber an der wirklichen wurzel des übels arbeiten: soziale kompetenzen der kinder. auch ohne diese app ist es heutzutage so, dass schüler abgewertet werden und andere sich damit groß fühlen. dort sollte man ansetzen.

    medienkompetenz und die notwendigkeit von technischen neuerungen sind der nächste ansatzpunkt. umgang mit sozialen netzwerken und nettiquette sollte man kindern beibringen. und als letzes bin ich für verbote von handys an schulen (was es vielerorts schon gibt). das verhindert zwar nicht das cybermobbing in der freizeit, aber so lernen schüler noch sozialen umgang miteinander im realen leben.

  48. 48
    rothebuscher

    @minimaus17

    Du sprichst mir aus der Seele. Einige tun hier so, als sei Mobbing etwas ganz Neues, Neuartiges. Der Begriff ist es, das Phänomen ist es keineswegs. Dass Mobbing neuerdings ein so großes Thema ist, das halte ich persönlich einzig und allein für eine Folge der gesteigerten Empfindsamkeit und Empfindlichkeit und Überempfindlichkeit. Menschen beizustehen, denen wirklich übel mitgespielt wird, das finde ich großartig. Jede Hänselei auf dem Pausenhof als Mobbing zur (und sei es nur moralischen) Anklage zu bringen, das finde ich überzogen.

    Und so bleibt für mich in Sachen SchülerVZ nur die Feststellung, dass dort etwas, dass es immer schon gab und immer geben wird, in neue Kanäle umgeleitet wird. Wahrscheinlich verdienen ein paar große Arschlöcher damit jetzt das große Geld, oder sie versuchen es zumindest weiterhin. Das mag man ihnen nicht gönnen, aber ich glaube nicht, dass durch den virtuellen gesenkten Daumen irgendwer mehr oder anders ausgegrenzt wird, als er das in Vor-Web 2.0-Zeiten worden wäre. Anders als die Pausenhofsituation ermöglicht das Web nämlich auch eine einfachere Solidarisierung mit jemanden Schwachen: Ein Klick anstatt einem „Mensch, lasst ihn doch in Ruhe.“

    Ohne hier zum Anwalt windiger Social Media-Macher zu werden: Ein solcher Dienst ist, wenn überhaupt, ein Symptom, nicht die Krankheit.

  49. 49

    Wenn ich mir die auch schon genannten Netzwerke anschaue, dass kann man auch von einem „Feature-War“ sprechen. Man verzeihe mir die martialische Ausdrucksform, aber es geht doch nicht mehr wirklich um die Bedürfnisse der Nutzer. Immer mehr Features , die z.B. in Sachen SchülerVZ wenig mit den Bedürfnissen der Zielgruppe zu tun haben bzw. der Zielgruppe nicht entsprechen. Es müssen aber immer neue Funktionen online gestellt werden um die Maschinerie auf laufen zu halten.

  50. 50
  51. 51

    Und für 15 Minuten war das VZ Netzwerk nochmal in den Medien. Gute Aktion?!

  52. 52
    TheK

    Naja, jetzt geht das ganze halt „nur“ noch in Form von weniger „top“-Bewertungen. IMHO ist es generell bescheuert, Personen zu bewerten.

  53. 53
    Thomas

    @Marcel: …was wiederum die Frage aufwirft: ist irgendjemand gezwungen, die App zu nutzen? Wohl nicht!

  54. 54
    Thomas

    @david: Solche Bewertungen sind absolut unschön, und mobbing ist grausam. Aber mobbing ist eine fortgesetzte und systematische Schikanierung und Ausgrenzung. Da kann ein ‚ich mag Dich nicht‘ in einer App ein winziger Baustein sein, aber das macht eine App nicht zu einem systematischen mobbing-Instrument und schüler-VZ nicht zu einem zweiten Isharegossip. Warum sucht man immer irgendwo Schuldige auf möglichst abstrakter Ebene (‚die Gesellschaft‘, ‚die sozialen Netzwerke‘) statt zu thematisieren, dass Kinder weder in Familien noch in der Schule immer das richtige Rüstzeug bekommen, um mit Kritik und Ablehnung (berechtigt wie unberechtigt) umzugehen? Vielleicht weil man sich sooo schön darüber aufregen kann, aber über postings hinaus nichts machen muss? Wie einfach…
    Ich will die App nicht verteidigen, die ist hochgradig dämlich. Aber ich halte sie mal wieder für einen riesigen künstlichen Aufreger, der von dem eigentlichen Problem, der richtigen Betreuung tatsächlich von mobbing Betroffener ablenkt. Denn mobber brauchen keine App und sie werden durch eine solche auch nicht zu mobbern. Da liegen ganz andere soziale Probleme hinter…

  55. 55
    mimaus17

    @TheK:

    sicher ist eine bewertung von menschen sinnlos, aber trotzdem macht es fast jeder irgendwie

  56. 56

    bin schwer beeindruckt, zum ersten mal eine blogosphere-to-etablierte-medien-geschichte live verfolgt zu haben … es wurde sogar bei „logo“ darüber berichtet …

  57. 57
    flubutjan

    @Martin:

    1. „Was wurde ich geärgert. Aber ich hab auch geärgert.“

    War’s schön im Krieg?

    2. Schikaniert zu werden, ist nun gerade nicht das geeignete Mittel, jemandem dazu zu verhelfen, eine Perspektivenübernahme leisten zu können. Denn durch die Beigabe von tendenziell sadistischem Emo-Terror wird die Aufnahme der vorgeblichen weiterführenden „Lerninhalte“ intensiv behindert.
    Du wirkst wie jemand, der sich zur Bemäntelung seiner eigenen zweifelhaften sozialen Praxis durchsichtige Rechtfertigungsmanöver in die Tasche lügt.

    3. Jemandem zu sagen, dass er stinkt, kann notwendig sein. Es sollte schlicht, taktvoll und ohne Überlegenheitsambitionen des Nicht-Stinkers erfolgen. Das ist Dir nicht zuzutrauen, denke ich, wenn ich die (merkwürdig veteranenhafte „Wir zu unserer Zeit“-)Apologie Eurer „netten“ Deo-Mundspray-Aktion lese. DA habt Ihr Euch nichts anderes als ein demütigendes Setting ausgedacht, Ihr Herzchen. SO macht man das nicht, Du Held der Wahrheit.

    4. Dass Du „heute noch drauf stehst“, glaub‘ ich Dir sofort. Und dass Dir das „Schmerzhafte“ Deiner Aktionen so frohlockend bewusst ist, entlarvt Dich überdeutlich als sadistisch Motivierten.

    5. „Mir geht es nur um die Wahrheit.“ Es tut weh, wie Du Deine niederen Instinkte hinter ihr zu verstecken versuchst. Nach dem Motto: Zutreten und dann das Schild ‚Wahrheit‘ hochhalten, wird schon keiner merken.

    6. „Wenn etwas ist Komma wie es ist Komma möchte ich das auch aussprechen dürfen.“

  58. 58
    Nico

    @flubutjan: Danke. Das erspart mir Zeit und Arbeit. Stimme dem voll und ganz zu.

  59. 59
    Oppi

    „zu blöde, mich mit einem Projekt zu beschäftigen, das nichts als eine Facebook-Kopie war.“

    Sorry, aber VZ würde ich meinen Kindern erlauben, Facebook nicht. VZ trackt mich nicht über 90% aller Seiten die ich besuche mittels eines „like“ Buttons, und VZ unterliegt im Gegensatz zu Facebook deutschem Datenschutzrecht.

  60. 60
    Lara Dubinski

    Ich glaube, mit dieser App hat SchülerVZ versucht in dem Medien zu kommen und wieder Gesprächsthema zu sein. Nach dem Motto: Was nicht erlaubt ist, dass wollen erst Recht die Kidis. — Aufgrund dessen das StudiVZ und MeinVZ längst Scheinseiten sind, können Sie nur hoffen neue User, Kidis, anwerben zu können und das diese Ihnen erhalten bleiben & später auf Studi und MeinVZ wechseln.

  61. 61
    Christoph

    @jd: Allein schon!

  62. 62

    Meine Webagentur betreibt Social Media Kampagnen für Kunden schon seit einigen Jahren. Die VZs interessieren uns dabei praktisch überhaupt nicht. Das mag nicht nur daran liegen, dass die Kaufkraft der Teilnehmer dieser Social Networks gering ist, sondern auch daran, dass wir insgesamt keine gute Meinung davon haben.

    Die Möglichkeit alleine zu erwägen, andere Teilnehmer negativ zu bewerten, spricht Bände und ist empörend. Auch wenn die Sache letztlich wieder aus dem Verkehr gezogen wurde, so offenbart es doch ein Mindset, mit dem sich die Betreiber m.E. nun endgültig ihre Daseinsberechtigung entzogen haben.

  63. 63
    flubutjan

    @Michael Berlin: Kleine redigierende Anmerkung gestattet? Die „Betreiber“ können sich „ihre Daseinsberechtigung entzogen haben“ nur in ihrer Eigenschaft als Betreiber, nicht gänzlich, sonst würde man behaupten, sie, die ja Personen sind, dürften gar nicht mehr existieren (was Du wohl nicht gemeint hast).
    Danke für den Begriff Mindset, kannte ich noch nicht.

  64. 64

    Bin, wie auch viele andere, nicht konfirm in der Sache.
    (Redigieren ist ein Sport wie anderen auffe Nase hauen.)
    http://www.dict.cc/englisch-deutsch/mindset.html
    Bitte nicht weitersagen dass ich das Thema reingedrängelt habe.

    Siehe:
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1529000/Suizidgefährdete-Teenager:-Hilfe-im-Web
    oder
    http://www.youth-life-line.de

    In guter Absicht
    PiPi

  65. 65

    SchuelerVZ ist tot, in meiner Klasse sind eigentlich alle auf Facebook gewechselt.

  66. 66

    Es ist einfach schade.

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