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The Walking Dead Story

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(Achtung, dieser Artikel enthält ein paar kleinere Spoiler, wer also mit The Walking Dead noch anfangen möchte, sollte ihn nicht lesen.)

Erst jetzt bin ich nach vielfacher Empfehlung dazu gekommen, einige Folgen der amc-Erfolgsserie The Walking Dead zu schauen. Da ich eine Zeitlang mal in einem Büro mit Nerdcore-/Crackajack-René saß, ist mir die wahnsinnige psychologische Tiefe und philosophische Vielschichtigkeit des Genres durchaus bewusst. Anders gesagt: Ich kann so’n Zombie-Film schon auch mal klasse finden.

Bei The Walking Dead jedoch fällt mir Begeisterung schwer, denn nachdem der Respekt vor einer visuell prima ins „große Fernsehen“ übertragenen Comic-Serie verflogen ist, bleibt nur ein merkwürdiges und teilweise sogar ärgerlich schlechtes Drehbuch.

Im Zusammenhang mit einer Zombie-Geschichte Sätze wie „das ist ja alles totaler Unsinn“ zu tippen, mag einem albern vorkommen. Schließlich geht es um Zombies, also um Menschen, die durch landesweit verbreitete Viren (oder so) aus dem Leben gerissen wurden, die aber immer noch irgendwie vor sich hin „leben“ und ganz doll Hunger haben und daher ständig auf der Suche nach dem frischem Fleisch der wenigen übrigen noch-nicht-infizierten Menschen sind, und das allein ist ja auch nicht gerade aus dem realen Leben gegriffen (wobei wir hier natürlich mittendrin sind in der Meta-Debatte ums Genre).

Aber es sind ja weniger die Zombies, die bei der Serie interessieren, sondern vielmehr die sich entwickelnden Geschichten um den Ausnahmezustand herum: Wie verhalten sich Menschen in Extremsituationen, wer ist der Gute und Mutige, der vielleicht dennoch Schaden anrichtet, wie verhalten sich die Egozentriker im Zusammenspiel mit der unfreiwillig zusammengekommenen Gruppe, welche Wandlungen machen Charaktere im Lauf der Zeit durch und so weiter und so fort. Hat man die Existenz von Zombies als Ausgangspunkt einer schließlich fiktionalen Comic-Story akzeptiert, kann man an den Geschehnissen drumherum durchaus Spaß haben, wenn …

Ja. Wenn. Wenn das Drehbuch gut ist. Wenn man sich also mit den Charakteren identifizieren kann, mit ihnen mitfiebert und sich wie in jeder gut erzählten Geschichte immer wieder fragt, wie man selbst in bestimmten Situationen handeln würde. Wenn man manche der Figuren mag und andere hasst, und wenn sich das im Verlauf der Handlung überraschenderweise auch ändern kann. Und wenn man gespannt bleibt, wie es weitergeht.

An all diesen Punkten scheitert The Walking Dead für mich schon in der Handvoll der ersten Folgen, die ich bisher gesehen habe. Im Gegensatz zu anderen Serien wie z.B. LOST, die auch nicht gerade vor komplettem Realismus strotzen, kann ich so gut wie keine wichtige Handlung einzelner Figuren nachvollziehen, kann niemanden wirklich mögen, und das Drehbuch ist derart angefüllt mit Ungereimtheiten und Unsinn, dass es mich inzwischen nicht einmal überraschen würde, wenn mittendrin Transformers vom Himmel fallen würden. Oder Vin Diesel. Oder ein Vin-Diesel-Transformer.

Mal ehrlich: Die Zombie-Apokalypse passiert. Ihr müsst euer Dorf und Heim verlassen, habt nur wenig Zeit, die wichtigsten Dinge einzupacken und mit einigen anderen Überlebenden in die Wälder zu flüchten. Was nehmt ihr mit?

Klar: Euer geräumiges Achtpersonen-Zelt nebst Camping-Ausrüstung. Einen kleinen Beistelltisch, es soll schließlich gemütlich bleiben. Fotoalben. Handtücher. Und, ganz wichtig: Mehrere nagelneue Waschbretter. Offenbar hat jeder US-amerikanische Haushalt, der etwas auf sich hält, noch immer Waschbretter im Haus, für wenn mal was ist. Mit Zombies oder so. Die Flucht vor Zombies in The Walking Dead muss man sich so vorstellen: „Los, Schatz wir haben wenig Zeit! Hast du an die Waschbretter gedacht? NEIN?? Verdammt, wir müssen noch mal zurück! Ohne unser Waschbrett sind wir aufgeschmissen!“

Zugegeben: Die latente Dämlichkeit der Redneck-Akteure in The Walking Dead ist Teil der Story. Aber man kann es auch übertreiben.

Denn wenn ihr euch allein in die entfernte Stadt aufmacht, was tut ihr dann? Genau. Ihr lasst den PKW stehen, den ihr euch zuvor unter vielen noch übrigen ausgesucht habt, wählt auch keines der ebenso verlassenen wie vorhandenen Militärfahrzeuge, sondern sattelt um auf ein: Pferd. Das bekanntermaßen sicherste und straßentauglichste Fortbewegungsmittel, das zusätzlich auch noch irre Zombie-resistent ist. Nicht.

Und wenn ihr dann in einem von Zombies (die – Überraschung! – gerade euer Pferd zerfleischen) umringten Panzer ganz knapp Unterschlupf gefunden habt, was tut ihr dann? Versucht ihr, den Panzer zu starten, um zu flüchten? Nein. Ihr schaut nicht einmal kurz nach, ob er eventuell fahrtüchtig wäre, sondern versucht die Flucht durch die Masse der Untoten zu Fuss. Dabei achtet ihr bitte darauf, dass ihr als ausgebildeter Polizist möglichst ungeschickt vom Panzer herunter springt, denn mit umgeknicktem Fuß flüchtet es sich filmreifer.

Und dann: Ihr habt einen LKW mit äußerst geräumiger, für mindestens 100 Menschen ausreichender Ladefläche gefunden und ihr schafft es zu dem Kaufhaus, in dem sich eine Handvoll Überlebender auf ihre rettende Flucht vorbereitet und auf euch wartet. Noch mal: Ihr schafft es zu dem KAUFHAUS, in dem sich die Menschen befinden. Einem Kaufhaus, aus dem genau eine Person ein Kettchen für ihre Schwester mitnimmt. Auf die Idee, Waffen, Schlafsäcke, Werkzeug, Kleidung, Camping-Ausrüstung oder noch viel mehr verdammte Waschbretter in dem Lastwagen mitzunehmen, kommt leider niemand.

Und was macht das rassistische Nazi-Arschloch in Panik, das man auf dem Dach des Kaufhauses mit einer Handschelle angekettet zurücklassen musste? Kleiner Tipp: Er hat nur eine handelsübliche Metallsäge.

Hm. Noch mal ganz genau überlegen. Inventur: Metallsäge. Handschellen. Nazi-Arschloch.

Klare Sache: Der Typ sägt sich die Hand ab! Und wir müssen froh sein, dass sich der Vollpfosten nicht das Bein amputiert oder den Blinddarm entfernt hat! (Den Stumpf seines Armes verschließt er später übrigens chirurgisch gesehen sehr kreativ mit einem heißen Bügeleisen, was mich dann irgendwie ein bisschen versöhnt, denn das ist dann so grotesk, dass man die Serie ab da als Comedy durchgehen lassen kann.)

Achso, und natürlich sollte der Zurückgelassene eigentlich von den Zurücklassern gerettet werden, die wenige Stunden nach ihrer Ankunft im vorerst sicher erscheinenden Wald-Camp vom schlechten Gewissen geplagt werden, welches die Wiedersehensfreude mit der tot geglaubten Familie („The Walking Dad“, hahaha!) doch sehr stark trübt. Als sich der Rettungstrupp also genau dorthin auf den Weg zurück aufmacht, von wo man einen Tag zuvor mit Ach und Krach flüchten konnte, lässt sich die Hauptperson noch auf eine Diskussion mit einem im Camp residierenden Automechaniker ein. Denn man benötigt für die bevorstehende Rettung des gefesselten Idioten – nicht wissend, dass dieser sich bereits durch Hand-mit-Metallsäge-Absägen befreit hat – den großen Bolzenschneider aus der Werkzeugkiste des Kfz-Fachmanns, um die Handschellen zu durchtrennen (oder seinen Arm, man weiß nie, wie die Südstaatler in The Walking Dead ticken, vielleicht wollten sie auch in Wahrheit ins Kaufhaus zurück, um mehr Waschbretter zu besorgen).

Aber der Mann mag seinen Bolzenschneider nicht so gerne verleihen. Ja, stimmt schon, da soll ein Menschenleben gerettet werden, aber … naja, er verborgt einfach nicht so gerne sein Werkzeug, das kann man verstehen. Und so bieten ihm die Retter was an? Nein, falsch. Sie bieten ihm nicht an, im Kaufhaus, durch das sie auf dem Weg zum Dach eh durch müssen, mal nach einem zweiten Bolzenschneider, ein paar Walkie-Talkies, Batterien, mehr Waschbrettern, frischer Unterwäsche und was Süßem für die Kinder zu schauen. Sondern sie versprechen ihm, dass er den riesigen LKW, mit dem sie sich auf den Weg machen und der im Notfall (man kann durchaus davon ausgehen, dass ein solcher in naher Zukunft eintreten könnte, wenn wir mal nicht schon mittendrin stecken mit den ganzen Zombies und so!) Platz für viele Dutzend Menschen bieten würde, nach ihrer Rückkehr komplett zerlegen darf, um sein Wohnmobil wieder fit zu machen.

Im Ernst, und dieser ist bei Zombies ja absolut angebracht: Das ist alles so blöde, dass die tollen Bilder kaum über die hanebüchene Geschichte hinweg täuschen.

Ich erschrecke mich an keiner Stelle der Serie, wenn die Gefahr besteht, dass einer der Akteure von einem Zombie zerfleischt werden könnte. Sondern ich hoffe darauf.

87 Kommentare

  1. 01
    Eloy

    „Ich erschrecke mich an keiner Stelle der Serie, wenn die Gefahr besteht, dass einer der Akteure von einem Zombie zerfleischt werden könnte. Sondern ich hoffe darauf.“

    Herrlich zusammengefasst. :-D
    Genauso geht es mir auch und scheinbar scheint das auch so einen kleinen Reiz der Serie auszumachen: dass man mit ihr seine Schadenfreude füttern kann.
    Wobei ich sagen muss, dass es genug Ansätze gab, um die Serie interessanter zu machen…aber wenn der paranoide Hauptcharakter jeden ihm oder der Gruppe gefährlich werdenden Gegner umbringt, dann kann keine Spannung entstehen. Es fehlt an Figuren, über die man sich richtig „aufregen“ kann. Die Zombies können diese Rolle nicht übernehmen, denn die kämpfen selbst nur um ihr Überleben…weder können sie Intrigen spinnen, noch finstere Pläne schmieden. Zum Glück hat sich nach der sehr schwachen zweiten Staffel endlich wieder ein Charakter gefunden, der diese Rolle ausfüllen kann. Bleibt nur zu hoffen, dass er möglichst lange erhalten bleibt.

  2. 02
    Dr. No

    Hrhrhr. Habe diese Kritik mit großer Freude gelesen, mich köstlich amüsiert und stimme zu, dass es eine ganze Reihe hanebüchener Dialoge und Handlungen gibt. Danke für diesen höchst unterhaltsamen Post!

    Aber wisst ihr was? Walking Dead zu gucken macht trotzdem Spaß!

  3. 03
    Nico

    Ich hatte Spaß beim Gucken der 1.Staffel (und sie war immerhin spannend genug dass die meisten es hier zur 2. geschafft haben) und ich hatte Spaß beim Lesen des Textes :)
    Einige der unlogischen Handlungen sind mir nicht aufgefallen (das mit dem Kaufhaus ist schon ziemlich dämlich), andere finde ich nicht so schlimm, solange die Serie ansonsten spannend ist. Im Moment lässt das leider ein bisschen nach.

  4. 04
    Seba

    Zu Deinem Vergleich mit der Comedy: „The Walking Dead as a 1980s Sitcom“:

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=a8z_dJoWjP4

    So?

  5. 05

    @#809963:
    Irgendwer wird mal anfangen mit den Worten zu spielen,
    oder einfach nur die vermeintlich kostenfreien Online-
    Games (Browsergeneriert) und deren Betreiber ordentlich
    zur Verantwortung, gemäss dem JuSchG, zu ziehen.

  6. 06

    Danke, Johnny, für die ausgezeichnete Rezension einer leicht überschätzten Serie. Zwar waren mir die ganzen Bügelbretter nicht aufgefallen, aber die Kaufhausdummheit fand ich auch unsäglich. Gegen die Serie ist sogar George A. Romeros letzter Zombietrash noch großes Kino.
    Die Szene mit dem Pferd fand ich allerdings großartig, weil sie wunderbar zeigte, daß die Drehbuchautoren eigentlich für Saturday Night Life schreiben wollen. :)
    Gruß, Max

  7. 07

    INteressante Gesprächsrunde hier :)

  8. 08

    Ich bin nur einen sehr langen Abend lang beim RTL2-TWD-Marathon mitgelaufen und habe meinen wesentlichen Gedanken danach sehr schön in diesem Bild zusammengefasst gefunden.
    Der Rest war mir ein bisschen egal. Voll okaye Langer-Abend-Unterhaltung, eine Mischung aus GZSZ und Resident Evil. Dieser Artikel hier: Kurzweiliger und erheiternder. Gibt’s den auch als Marathon?

  9. 09

    Also ich muss sagen, dass die zweite Staffel nicht gerade das Highlight waren, da die dialoge nicht gerade sehr interessant waren und man irgendwie zu keinem der protagonisten sympathie aufbauen konnte. Zu dem hat sich das alles auf dem bauernhof zu lange hingezogen. Die dritte Staffel war allerdings bisher ziemlich gut. Nächsten Monat gehts weiter, wenn ich mich nicht täusche, dennoch nerven dieses MidSeason-Breaks ziemlich. Kein gutes Verkaufskonzept!

  10. 10
    Jan L.

    Amüsant geschrieben, schlecht recherchiert und die Serie nicht richtig geschaut. Es kommt nicht mal raus, dass es eine sehr enge Umsetzung des erfolgreichen Comicstrips ist und die sogenannten „Logikfehler“ einfach und mit voller Absicht übernommen wurden. Es ging darum, die Bildsprache der Comics zu erhalten, da gehörte der Lonesome Rider auf seinem Pferd, der über eine Autobahn in die Stadt voller Zombies reitet, einfach dazu: Ein zu geiles Bild!
    Was diese Fehler angeht: Die Charaktere des Überlebenscamps machen immer wieder Beutezüge nach Atlanta herein. Warum sollten sie die verdammten Bügelbretter nicht bei einer Gelegenheit dort mitgenommen haben? Rick nimmt das Pferd, weil man dadurch quer übers Land und durch von Autos verstopfte Straßen gelangen kann (siehe Titelbild der Serie). Der LKW wird in halsbrecherischer Fahrt vor das Kaufhaus gefahren, damit die Überlebenden sich hineinflüchten können (verfolgt von den Zombies!) Wann hätten sie beschließen sollen oder die Zeit dafür nehmen sollen, einen geordneten Beutezug draus zu machen? Der Typ auf dem Dach sägt sich die Hand mit der Metallsäge durch, nachdem er erkannt hat, dass es mit dem Metallsägen nichts mehr wird, bis die Zombies ihn erwischen. Schon mal mit der Metallsäge ’ne Handschelle durchgesägt?
    Alle sogenannten Logikfehler sind also an den Haaren herbeigezogene Schenkelklopfer, die jemand nur so ausschlachten konnte, weil er mit Vorurteilen an die Serie ranging, nicht mal versucht hat, den Sinn zu sehen und einfach mal richtig lustig sein wollte. Gähn, wie öde!

  11. 11
    Mathi W.

    @Jan L.: Hey Jan! Ich wollte mich gerade aufmachen und ein Kommentar schreiben. Das hast Du mir abgenommen! Danke!

  12. 12
  13. 13
    Ernie

    Ich kann mich dem Kommentar 59 von Jan nur anschließen. Mich würde mal interessieren was du für Serien guckst? Du verbringst deine Zeit wahrscheinlich mit dem Dschungelcamp?! :D

    Auf jeden Fall wäre mit die Zeit zu schade mich mit Dingen außereinanderzusetzen oder ganze Staffeln über mehrere Stunden anzusehen, wenn es mir nicht gefällt. Ganz normal ist das jedenfalls nicht…

    P.S. Schade bin nur wegen dem Bild auf den Artikel gestoßen, sieht Klasse aus und werd ich als Desktophintergrund verwenden. Brauch es allerdings in einer anderen Bildgröße, also hast du mir nicht geholfen ;-)

    An alle anderen: Zieht euch die Serie rein, ist 1a!

  14. 14

    Ich fand die Serie auch viel zu banal. Nach Breaking Bad habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, einen Bezug zu den Personen zu finden, aber da kam beim besten Willen einfach nichts rüber.

  15. 15
    Scott

    Ich finde, das wichtigste an einer Serie sind Figuren, zu denen man (ob positiv oder negativ) eine Beziehung aufbauen kann. Das ist hier durch die extrem schlechten Dialoge und völlig hanebüchenen Handlungsweisen unmöglich.

    Schade, denn die Bilder sind wirklich gut.

    Keine Ahnung, warum die Serie scheinbar so erfolgreich ist.

  16. 16
    still alive :-)

    Hahaha!! Ich mag The walking dead, hauptsächlich wegen der schönen Bilder. Die Charaktere gehen mir mittlerweile mehr oder weniger auf den Zeiger.

    Der Artikel ist super geschrieben, hab mich köstlich amüsiert und selten so gelacht!! Danke, hast mir an diesem trüben Morgen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

    LG

  17. 17
    Dead Girl

    @Jan L.:
    Danke, genau so siehts aus…wenn man die serie nicht mal vernünftig weiter geschaut hat sollte man besser die Finger still halten ;-)

    PS: Selbst im Zombie Survival Guide wird das Pferd neben Fahrrad als „bestes“ Transportmittel angepriesen- und macht auch Sinn bei allen verstopften strassen.

  18. 18
    Alena

    Ich kann Jan L. nur zustimmen, ich bin auch eine die sich über Logikfehler in Filmen/Serien aufregt, aber habe diesmal das Gefühl dass eher der Beitragsverfasser Denkfehler hat:
    -warum regt er sich so über die Waschbretter auf, es gibt kein Strom,also auch keine funktionierenden Waschmaschinen.
    selbst ich könnte eine aus dem Haushalt meiner Oma besorgen
    -sich Extremitäten zu amputieren ist sehr wohl ohne Bewusstseinsverlust möglich wenn man es gut abbindet, wird auch so ähnlich bei Ops gemacht damit der Blutverlust sich in Grenzen hält.
    -wie sollen die bitteschön nen schnieken Sportflitzer aufgabeln, selbst wenn sie einen finden ist die Wahrscheinlichkeit gering dass der noch läuft (Benzin ist knapp)

    DU der da in Ruhe vor dem Bildschirm sitzt hat leicht reden wie man in einem Endzeitszenario locker-flockig logische Endscheidungen trifft.
    Hätte mal gerne gesehen wie er in Ruhe Bedarfsmateriel einpackt während es in der Mall nur so von Biestern wimmelt.

    Eine Serie nicht zu mögen ist eine Sache, sich aber über angebliche Logikfehler aufzuregen die keine sind ne andere.

  19. 19

    Why talk about things or themes we don’t like?
    Der Artikel ist gut, nein, sehr gut sogar.
    Aber ist es wirklich wichtig über all‘ die Dinge zu schreiben, die uns nichts bedeuten?

  20. 20
    ole

    Das aller aller aller unsinnigste ist dass die Gruppe den trick mit dem zombie Fleisch umhängen nicht ständig macht denn es klappt ja ganz gut. Somit ist jede Szene in der sie Zombies entkommen müssen oder an ihnen vorbeischleichen müssen unsinnig.
    Trotzdem mag ich die Serie

  21. 21
    ole

    @Alena: weil die Leute die waschbretter mitgenommen haben bzw dran gedacht haben. Aber sie könnten sie bei einem späteren plünderzug gefunden oder gesucht haben.von daher finde ich die bretter nicht als Logik Fehler.

  22. 22
    Charly

    Der mit Abstand ALLERBESTE Beitrag zu dieser Schwachsinnsserie.
    Der Schlußsatz hätte von mir sein können.
    Ich hoff auch immer, daß es einen dieser Volltrottel erwischt.
    Es ist so unfaßbar wie dämlich Drehbuchschreiber sein können.
    Ich hab mich so dermaßen aufgeregt, die Serie hatte so wahnsinnig viel Potential und dann kommt so ein Bockmist dabei raus.
    Mit hanebüchen sind die Drehbücher und „Entwicklungen“ noch sehr wohlwollend umschrieben.
    Ich bin ein Zombiefilmfan und hab mich sowas von auf die Serie gefreut, die Vorschauen waren so hammerhart (Respekt an die Maskenbildner) aber die Schwachmatencombo der sowohl Drehbuchkritzler als auch der so unfaßbar langweiligen „Schauspieler“ versauen einem ALLES.
    Letze Woche in einer Folge: ein asiatisch aussehender Typ wandert frohgemut durch die Walachei, ein Army-Truck überholt ihn, stoppt, will ihn mitnehmen, Endlosdiskussion weil er doch lieber zu Fuß ins gefühlte 10.000KM entfernte Philadelphia(?) wackeln will, alles entfernt sich WEEEEEEEIIIIIIIITTTT weg vom Truck, nur der typische hochintelligente aber irgendwie doch strunzdumme Wissenschaftler der ein Serum gg. die Plage entwickeln könnte bleibt zurück und währned sich Asian-Guy und Truckfahrer gegenseitig einer Gesichtsoperation unterziehen humpeln ganz plötzloch und natürlich unbemerkt von allen mehrere Zombies aus dem Maisfeld, Prof. Dummbratz brüllt nach Hilfe, schnappt sich dann ne Wumme, ballert sinnbefreit in der Gegend rum, Gruppe kehrt zurück bekämpft die Horde Zombies, Prof. Dummbratz hat -natürlich- den Tank erwischt und schlußendlich wandert Asian-Guy gen Osten und die anderen zum Insitut um das Serum zu entwickeln. GEIL, was hab ich gelacht. Leider wurde niemand der Trotteltruppe gebissen/gefressen.

  23. 23
    Lebschig

    Wie können einige Charaktere überhaupt überleben, wenn diese ganze Zeit rückwärtsfallen und gebissen werden? Jezt ein paar Anmerkungen: 1) Sicher nicht auf Automatik rumballern bei den Waffen, denn die Zielgenauigkeit senkt sich enorm, Munitionsverbrauch ist zu hoch und ausserdem völlig unnötig, da ja nur 1 Schuss auf den Kopf ausreicht. Sicher nicht aus der Hüfte feuern, da so absolut nichts getroffen werden kann. 2) Benzin verdirbt nach 1 Jahr, sodass sie eigentlich gar nicht fahren könnten ( ausser sie füllen hochprozentigen Alkohol in den Tank oder fahren mit Dieselautos bzw. Speiseöl in Dieselfahrzeuge reinfüllen). 3) Bei grösseren Horden von Zombies einfach ein Molotowcoctail reinwerfen – Hirn brennt ja bekanntlich auch, von dem her…

  24. 24
    Rolf

    @Lebschig: Molotow empfiehlt sich aber auch nur, wenn du dich möglichst schnell aus dem Staub machen oder irgendwo verbunkern kannst. Bis nämlich das Hirn mal verbrannt ist, hast du da eine Armee von wandelnden Fackeln. Mir persönlich wäre da in den meisten Fällen das Risiko zu hoch.

  25. 25
    AnSo

    Also Ich finde die Serie gut. Und ganz ehrlich: Wenn du in so eine Apokalypse geraten würdest, würdest du auch nicht sofort denken: was könnte Ich nützliches aus dem Kaufhaus mitnehmen. Zudem würde das heißen du müsstest alle Räume kontrollieren und vll noch mehr Munition oder in dem Fall bei the walking dead auch Zeit verlieren. Und woher willst du wissen woher die Camper Gruppe ihr zeug hat? Vll auch geplündert etc, wird ja schließlich nicht gezeigt.
    Ich finde es absolut schlüssig wenn in einem endzeitszenario nicht alle logisch handeln.

  26. 26
    Charly

    @AnSo: nicht logisch handeln ist eine Sache aber permanent strunzdumm eine ganz andere.
    Statt das Ganze logisch anzugehen stolpern sie zielsicher von einer (meist selbstverursachten) Katastrophe in die nächste.
    Dazu unerträglich mies agierende Menschen (weigere mich sowas Schauspieler zu nennen) und nicht eine(r) der/die sympathisch rüberkommt.
    Nee, wie schon in meinem ersten Post geschrieben, ich wünsche mir schon, daß die Zombiefrühstück werden, vor allem der kleine Nervsack mit dem Cowboyhut. Selten ne unsympathischere Serienfigur gesehen.

  27. 27
    Oli

    Is schon cool das manche so gaaaaar keinen plan haben worum es geht in der Serie!!!!!
    Aber is schon ok . können die einzelnen zwecks mangelnder Schulbildung ja nix für.
    Für den rest:weiterschauen.ich tu es auf jeden Fall.

  28. 28
    Charly

    @Oli, Mensch da sind wir aber froh, daß du den Durchblick und richtig was auf dem Kasten hast!!
    Finde es immer witzig wenn so Schlaumichel wie du antanzen, irgendwas von Bildung schwafeln und in 3 Sätzen soviel Rechtschreibfehler haben, daß es nicht mal mehr für ne 5 reicht.

    Dann guck du mal schön weiter, hast sicher viel Freizeit tagsüber, macht also nichts wenn du abends lange aufbleibst….

  29. 29
    Oli

    Ja Wahnsinn, du findest also bis 21.45uhr lange aufbleiben!?
    und zum Thema nix zu tun tagsüber. Da sollte erstmal jeder auf sich schauen.
    Bin dir Clown bestimmt keine Rechenschaft schuldig. Aber ich geh jeden
    Tag 10 std ackern.
    Rechtschreibfehler? Haste schon mal überlegt das ich mit Absicht z.B. is statt ist schreibe und ich in nem forum auf groß und Kleinschreibung scheisse!?

  30. 30
    Charly

    Huiiiiiiiii, da hat es mir der hart arbeitende Oli aber gegeben.
    Jetzt fühl ich mich auch so ganz doll schlecht.
    Und ein kleiner Anarchist ist er auch, er scheisst auf Groß-/Kleinschreibung, boah, ein ganz ein Wilder.

    Dann bin ich jetzt auch ganz still und knie nieder vor seiner Weisheit, er, der Einzige der den tieferen Sinn von TWD erkannt hat.

    Dennoch gewähre mir die Bitte: laß mich an deinem Wissen teilhaben oh Großmeister des Wissens.

    Oder ne, laß mal stecken, wahrscheinlich kann ich damit gar nicht umgehen.

  31. 31
    Oli

    Alter hast du lange weile!?Du hast anscheinend zu viel zeit.
    mir wurscht.denk was du willst.du kennst mich nicht, also schreib nich son scheiß.

  32. 32
    Oli

    Ach ja wie so viele Kommentare hier. Auch du schaust ne Sendung Staffel für Staffel obwohl du die scheisse findest? Merkste wat!!!!

  33. 33
    Charly

    Bratze, du laberst mich hier von der Seite an dann musste auch mit Reaktionen rechnen/leben.
    I.Ü. würde ich es ungeachtet unserer verschiedenen Meinungen zur Sendung wirklich begrüßen wenn du Interpunktion und Rechtschreibung beachten würdest.
    Bei deinem Geschreibsel kriegt man Augenkrebs!
    Und 3. und letztens guck ich immer wieder mal rein, ja!
    Ich würde mich gerne korrigieren wenn die Deppendarsteller endlich mal gescheit reagieren und Sinn in ihre Handlungen bringen.
    Der Grund: ich LIEBE Zombiefilme und die Masken sind absolut genial, lediglich die Story und die Aktionen der Protagonisten ist nur was für Schwachköpfe!

  34. 34

    So, jetzt geht mal wieder in die Buddelkiste oder diskutiert das woanders aus.