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re:publica #rpTEN

rpTEN_300x250_1Zehn Jahre re:publica. Hammer, oder? Wer hätte gedacht, dass aus der Idee, sich mal mit ein paar Bloggerinnen und Bloggern zu treffen, eine der größten Konferenzen rund ums Digitale werden würde? Wir jedenfalls nicht, denn wir (Tanja, Andreas, Markus und ich) haben als Gründer der re:publica in den ersten Jahren immer wieder beratschlagt, ob wir das Event im kommenden Jahr wieder machen sollten. Die Antwort, ihr wisst das, war zehnmal Ja und sie wird es auch noch eine Weile lang bleiben, hoffen wir.

Die Steigerung von 600 Gästen im ersten Jahr zu 7.000 Menschen in 2015 und die zwei Umzüge in größere Locations waren nicht immer leicht, besonders der Schritt zur Station Berlin war ein viel diskutierter. Denn die Kosten und damit unser finanzielles Risiko stiegen damit dramatisch an. Außerdem sorgten wir uns, ob wir die Atmosphäre des so lieb gewonnenen Innenhofes der Kalkscheune bewahren könnten. Und nun, 2016, ist die Gesamtfläche, welche die re:publica Anfang Mai bespielt, noch einmal gewachsen. Um 12.000 auf insgesamt 35.000 Quadratmeter.

Die zehnte rp wird nicht sein, wie die erste. Das wäre auch albern, wer will schon Stillstand? Doch sie wird weiterhin eine ganz besondere unter den Konferenzen und anderen, ähnlichen Events sein, denn die Leidenschaft, mit der sich unser hervorragendes Team um die re:publica und ihre Gäste kümmert, ist so einzigartig wie unser fester Wille, die Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Festival-Charakter weiterhin zu halten.

Aber wir können unser Team noch so sehr loben (und ich tue das mit Inbrunst!): Wir wissen natürlich sehr gut, dass die re:publica letztendlich nur durch euch funktioniert, durch die Gäste, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Sprecherinnen und Sprecherinnen, die Menschen, die die Workshops und Vorträge machen. Durch die Einreichungen beim Call for Papers, von denen wir in diesem Jahr knapp 1.000 (!) bekommen haben. Ihr macht genau die Atmosphäre aus, die wir uns wünschen. Und genau deshalb gibt es in diesem Jahr neben dem Wortspiel TEN/NET auch Spiegel ohne Ende für euch auf der re:publica, seid gespannt! Und auch die Sponsoren sollen erwähnt sein, die uns entweder schon seit vielen Jahren die Treue halten oder neu dabei sind. Ohne deren Support die ganze Kiste einfach nicht zu stemmen wäre.

Denkt mal die letzten zehn Jahre zurück in Sachen Netzkultur:

Im ersten re:publica-Jahr 2007 wurde das iPhone vorgestellt und Twitter startete. Facebook begann erst drei Jahre später in Deutschland. Alle drei Punkte haben das Netz, wie wir es bis dahin kannten, komplett umgekrempelt. Und dann kam 2013 ein junger Mann namens Edward Snowden und tat das ebenfalls, wenn auch auf eine ganz andere Art.

Ich übertreibe sicher nicht, wenn ich sage: Das letzten Jahrzehnt waren spannend und aufregend im Netz und somit auch auf der re:publica. Und ich gehe davon aus, dass es die nächsten auch werden. Weshalb Tanja und ich mit kleinem Team seit vielen Monaten an einer neuen Idee für diejenigen arbeiten, für die diese kommenden Jahrzehnte noch viel wichtiger sein werden als für uns. Mehr Info dazu: Klick!

Und jetzt will ich einfach nur noch aufgeregt sein.
Noch zwei Wochen!!!!11!1!!

Ein längeres Interview mit mir zur re:publica und zur TINCON gibt es bei „Was mit Medien“ zu hören.

2 Kommentare

  1. 01
    quasih

    Gratulation!

  2. 02

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