Archiv

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Mick Jagger über Monty Python: “A bunch of wrinkly old men trying to relive their youth”

Ja, es ist astronomische drei Tage alt. Trotzdem lustig.

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Für den spielfreien Tag: “Fortysomething”

Die zweite Folge “#wmwmnnastgk” ist da! Heute ohne großen Begleittext meinerseits, dafür aber mit Hugh Laurie, Benedict Cumberbatch und anderen tollen Leuten.

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WM 2014: Was man (nicht nur) am spielfreien Tag gucken kann #wmwmnnastgk

Heute ist der erste fußballfreie Tag seit zwei Wochen, was tun? Bevor ihr auf dumme Gedanken kommt und vielleicht sogar noch ausgeht: Rettung naht. Guckt euch “How Do You Want Me?” an, eine schöne, traurige, lustige und vergleichsweise unbekannte Serie, für Fans von Dylan Moran, guten Dialogen und Liebe.

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Ausgeschlossene Blutsbrüder [Update]

Gestern habe ich die Petition “Buntspenden” unterzeichnet, die vom Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD), dem Christopher Street Day e. V. Berlin und DDB Tribal Berlin initiiert wurde und mit einer grafisch und technisch großartig gemachten Website beworben wird.

Mir war – wie vermutlich vielen anderen Menschen – vorher nicht bewusst, dass bi- und homosexuelle Männer in Deutschland kein Blut spenden dürfen und ich fand das ungeheuerlich. Denn auf mögliche Infektionen wird doch sicher jede Blutspende untersucht, und somit kann die Sicherheit der Spenden-Empfängerinnen und -Empfänger jederzeit garantiert werden, dachte ich.

Im Detail ist die ganze Sache dann aber mal wieder doch nicht ganz so einfach.

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Astairre: 1984

Astairre kommen aus Köln, und die neuen Single 1984 ist, wie ich finde, ein hübscher Kracher. Auf Facebook ist die Band hier vertreten und kann sicher noch ein paar LIKEs vertragen. Meins haben sie sich mit diesem Song geholt.

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John Lurie unterhält die CIA

john lurie

Da lacht er, und wir lachen mit: John Lurie führt großartige Monologe mit der CIA (“We go where others cannot go”), die seit gestern (!) einen offiziellen Twitter-Account betreibt und mit ihrem durchaus witzigen ersten Tweet aus dem Stand eine halbe Million Follower generiert hat. Die Angabe, dass die CIA selbst nur 25 Twitterern folge, wirkt übrigens in diesen Zeiten auch sehr lustig.

Nicht halb so lustig wie John Lurie allerdings, denn der unterhält sich seit gestern konstant und beinahe ausschließlich mit dem Account der CIA, nachfolgend ein paar Perlen.

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Review: Bill Bailey in Berlin

Beinahe wäre er am vergangenen Mittwoch vom gigantischen Q erschlagen worden, das über der Bühne des Quatsch Comedy Clubs hängt.

“I could have been qilled!” war der Gag, der dann auch sofort entstand, als Billy Baileys Kopf den Riesenbuchstaben gefährlich (naja, ein wenig) ins Schwanken gebracht hatte und der auch gleichzeitig zeigte, wo eine der Stärken des britischen Komikers liegen, den ich zuerst in der Serie Black Books kennengelernt hatte: In der Improvisation.
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Olaf Heine: Brazil (Verlosung)

Nach dem großartigen Bildband “I Love You But I’ve Chosen Rock” ist jetzt das neue Werk des Berliner Fotografen Olaf Heine erschienen. “Brazil” (Amazon-Partnerlink) zeigt – der Titel deutet es an – Fotografien aus Brasilien, die sich zwischen Architektur, Landschaft und Personen auf die Suche nach der besonderen Formensprache des Landes begeben.
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Sirenen dieser Welt (Updates mit Lösung)

snowden

Das ist ein etwas skurriles Posting … Ich habe mir gerade das NBC-Interview von Brian Williams mit Edward Snowden angesehen und angehört, nach etwa 20 Minuten wurde ich jedoch stutzig (und ja, es hat mich einige Mühe gekostet, den Titel dieses Posts nicht den aktuell angesagten Reißer-Headlines anzupassen).

Denn da ist eine Sirene im Hintergrund zu hören, die genauso klingt wie die Sirenen, die ich ab und zu vor unserer Haustür höre. Das Interview fand aber in Moskau statt.

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Here comes the summer!

Alle Jahre wieder – und auch immer wieder mit Dank an den Photopäden fürs Erinnern!

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Ausstellung: David Bowie in Berlin

bowie berlin

Nun startet sie also im Berliner Martin-Gropius-Bau, die Ausstellung zu David Bowies Leben und Werk.

Lasst euch am Eingang unbedingt einen Audioguide geben, denn ohne läuft nichts, dreht die Lautstärke bei den Songs hoch, und lasst euch von O-Tönen, Rückblicken auf die Einflüsse, Videoclips, Original-Kostümen und vielen handgeschriebenen Texten des Meisters bezaubern und inspirieren. Es lohnt sich sehr! Und es läuft eine Version von Space Oddity, die weder Tanja noch ich kannten.

(Aber nicht aufs Glas lehnen, das sieht die Museumsaufsicht nicht so gerne!)

In London wurde die Ausstellung übrigens von Tilda Swinton eröffnet. In Berlin von Frank-Walter Steinmeier. Wir sind schon echt crazy drauf hier in Berlin.

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Wie YouTube das andere Spotify werden will und warum das nicht jedem gefallen könnte

busking

Dass Google mit YouTube einen neuen Abonnenten-Musikservice starten will, der dem Modell von Spotify sehr ähnlich sein soll, ist bekannt. Genauso wie die Tatsache, dass dieser Start 2013 noch nicht stattfand. Vielleicht wird es ja was in diesem Jahr, vielleicht schon im Sommer, und vielleicht wird das neue Produkt dann Music Pass heißen.

Vielleicht werden aber nicht alle Songs bei diesem Dienst erhältlich sein. Gerüchten zufolge gibt es hinter den Kulissen einigen Unmut bei den Indie-Labels, die sich u.a. bei der Digitalrechteagentur Merlin sammeln, denn angeblich bietet YouTube den Labels als Vergütung für Streams oder Plays weniger als die Hälfte dessen an, was Spotify momentan zahlt. Zudem möchte YouTube die Auszahlungen vom eigenen Werbeumsatz abhängig machen, bezahlt werden soll also nur, wenn YouTube auch genug Werbung verkauft hat – was auch immer das bedeutet. Viele Indie-Labels wollen das nicht mitmachen und haben daher wohl die von YouTube benötigten Verträge noch nicht unterzeichnet.

Anders sieht es bei den Majors aus, den großen Playern im Musikgeschäft. Vivendi SA (früher Vivendi Universal) soll an Bord sein, Sony und Warner ebenfalls. Denn selbst, wenn von YouTubes neuem Dienst nur wenig an die Labels und damit auch an die Künstler geht, fließt an die Majors jede Menge Geld.

Irrsinnige Summen rauschen durch die Gerüchteküche. Über eine Milliarde Dollar soll Google als Vorschuss für kommende Umsätze der nächsten fünf Jahre an Universal/Vivendi zahlen, mehr als 400 Millionen an Sony, über 200 Millionen an Warner. Alles Gerüchte, wie gesagt, doch die Größenordnungen könnten stimmen. Und so könnte es passieren, dass die Großen Verträge unterzeichnen, die den Kleinen nicht geheuer sind.

Denn wenn die Gehälter von CEOs der Big Player umsatzabhängig sind, sorgen ein paar hundert Millionen für ein feines Taschengeld in der Chefetage.