Archiv

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Frank Ocean, Mick Jones, Paul Simonon, Diplo: HERO

Alter. Mir völlig schnuppe, dass meine alten Helden jetzt Werbesongs für Turnschuhe machen, solange sie ordentlich was dafür bekommen. Und solange solch ein Song dabei rauskommt.
Kracher.

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Vulfpeck: Sleepify, das Spotify-Album ohne Sound

Vulfpeck aus L.A. machen … ähm … auch ganz interessante Musik zwischen Freijazz und 70er-Jahre-TV-Serien-Hintergrund, haben einen sehr sympathischen Humor und samplen auch mal Steve Jobs.

Vor allem aber hatten Vulfpeck eine ziemlich tolle Idee.
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I live by the river und Netzgemüse – ein Update aus Autorensicht

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Vor über zwei Jahren habe ich ein eBook voller Kurzgeschichten im Eigenverlag veröffentlicht (die Hintergrundgeschichte dazu findet man hier), und vor einem guten Jahr veröffentlichte der Goldmann-Verlag ein von Tanja und mir verfasstes Sach- und Taschenbuch für Eltern. Es folgen daher ein paar Zahlen und Gedanken zum Thema “Selbstverlag vs. Classic”.
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Danke, De:Bug.

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Nach 16 Jahren wird De:Bug, das “Magazin für elektronische Lebensaspekte, Musik, Medien, Kultur & Selbstbeherrschung”, eingestellt. So schreibt es Mitgründer und Geschäftsführer Sascha Kösch im De:Bug-Blog.

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Skrillex veröffentlicht sein neues Album “Recess” in einem Smartphone-Spiel

skrillex

Die Dubstep-Ikone Skrillex kommt drei Jahre nach “Bangarang” mit einem neuen Album. Die Songs von “Recess” gibt es derzeit aber nur innerhalb der kostenlosen App “Alien Ride” zu hören, ein eher krudes Ballerspiel im 80er-Jahre-Stil. Das Bemerkenswerte daran ist: In der App-Beschreibung gibt es keinerlei Hinweise auf Skrillex.

In den Kommentaren zur Android-Version häufen sich Absturz-Beschwerden beim Versuch, das Album zu streamen (und darüber, dass das Spiel schlecht sei …), bei iOS aber weisen die Augenzwinkerer auf Erfolg hin.

[via]

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Die Sache mit der Transparenz

Neulich schickte mir jemand einen Twitter-Screenshot:
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The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy Game – 30th Anniversary Edition

dontpanic

Zuerst hatte ich hier ellenlange Erklärungssätze getippt, aber das ist ja Quatsch. Der Titel sagt bereits alles, bitte hier entlang:

The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy Game – 30th Anniversary Edition

Und für die Youngsters gibt es noch ein paar Links:

Infocom, Per Anhalter durch die Galaxis.

Mehr Textadventures von Infocom kann man hier spielen, wenn Java läuft.

[via]

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Bilderbuch

Ich könnte diese Band hassen. Nicht etwa, weil sie aus Österreich stammt und mir gerade außer Falco und Opus, die ich beide nicht ertragen kann, keine weiteren Popmusiker aus Österreich einfallen. Das wäre Musiknationalismus, damit habe ich nichts am Hut.

Ich könnte diese Band hassen für ihren blöden Namen, ich möchte keine Band gut finden, die Bilderbuch heißt. Ich könnte sie hassen für ihre Theatralik, den exaltierten Gesang, das Zerhackte in ihrer Musik, alles Faktoren, die mich normalweise dazu veranlassen, die Nadel vom Vinyl zu heben, den Eject-Knopf am CD-Player zu drücken oder das MP3 mit Command-Backspace zu löschen (auf ‘nem Mac).

Ich könnte diese Band hassen. Doch der einzige wirkliche Grund dafür wäre Neid auf die Großartigkeit ihrer neueren Songs. Und daher hasse ich Bilderbuch nicht, sondern verneige mich vor den vier jungen Herren, die der deutschsprachigen Popmusik zur Zeit so viel mehr hinzufügen, als sich das jede weitere Ich-bezogene Heulsusenhipsterkombo erträumen könnte.

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Vinyl: A Porky Prime Cut

Im vergangenen Jahr hatte ich für die brand eins einen Artikel zum Thema Vinyl und über George “Porky” Peckham geschrieben … und gerade fiel mir ein, dass ich diesen Artikel hier gar nicht verlinkt hatte. Bis jetzt:

Die Welt ist eine Scheibe

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The Clash mit The Damned

Ihr könnt das Video mit einer deutschen Internetverbindung wieder einmal nur mit Tricks sehen (was, ich wiederhole mich, eher an den Labels als an der GEMA liegt), aber es lohnt sich eh nur für Fans. Wer Google fragen muss, wer The Clash oder The Damned waren, der braucht sich die Mühe mit dem Video erst gar nicht zu machen.

Alle anderen haben die Chance, Captain Sensible, Rat Scabies, Joe Strummer, Topper Headon, Paul Simonon, Mick Jones sowie den 1981 verstorbenen “London Calling”-Produzenten Guy Stevens (“There are only two Phil Spectors in the world… and I’m one of them!”) beim Herumalbern zu beobachten, als The Damned gerade für “Machine Gun Etiquette” und The Clash für “London Calling” in den Wessex Sound Studios waren. Rare stuff indeed!

[via Strummerville/Facebook]

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Warner Bros. produziert Minecraft-Film

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Jetzt ist es raus: Warner Bros. wird einen offiziellen Minecraft-Film produzieren. Nachdem Minecraft-Hersteller Mojang ein Fan-Filmprojekt auf Kickstarter gestoppt hatte, wird die offizielle Version ganz sicher ein …. Achtung:

BLOCKBUSTER!

Der jüngere Sohn kommentierte die Meldung heute Morgen mit den Worten: “Hoffentlich ist der dann mindestens ab 16″.

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Damon Albarn live in Berlin und Hamburg

Unglücklicherweise ist das Video zu Damon Albarns erster “echter” Solo-Single “Everyday Robots”, das wir hier gezeigt hatten, mittlerweile auf YouTube gesperrt (und nein, Google, das macht nicht die GEMA, es wird wohl eher die Plattenfirma dahinterstecken), und beim Einbetten anderer Kanäle hole ich mir 30 Sekunden Werbung auf die Seite, von der ich nichts habe und die man nicht abbrechen kann. Ihr müsst also wieder tricksen oder zu muzu oder MyVideo klicken, um Everyday Robots vorhören zu können. Ich hätte den Song natürlich auch via Spotify einbinden können, aber der Spotify-Client kracht jedesmal ab, wenn ich den URL kopieren will und jetzt reicht’s mir.

Das alles tut aber der Tatsache keinen Abbruch, dass ich mich sehr auf die soeben angekündigten Gigs von Blur- und Gorillaz-Mastermind Damon Albarn freue – was man genau erwarten kann, wissen wir noch nicht, doch der Mann ist einer der besten aktuellen Songschreiber und einer der kreativsten Künstler, die es gibt, schief gehen kann also nichts. Das Album erscheint im April, Ende Juni / Anfang Juli ist Albarn dann für zwei Gigs in Deutschland. Die Zeit bis dahin könnt ihr euch u.a. mit einem Interview vertreiben, dass ich mit Damon Albarn (und Paul Simonon) führen konnte, als er 2007 mit The Good, The Bad and The Queen in Berlin war.

30.06.2014 Berlin – Astra Kulturhaus
01.07.2014 Hamburg – Große Freiheit 36
Tickets gibt es hier.