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Leave Katja R. alone

Stefan Niggemeier hatte vorgelegt, die FAZ nimmt sich des Themas an, doch der beste, großartig geschriebene Kommentar zu den Reaktionen auf den Auftritt von Katja Riemann in der NDR-Sendung “DAS!” stand gestern in der Süddeutschen Zeitung und ist leider noch nicht online verfügbar.

Und ich ärgere mich, dass ich mir nicht vorher die Zeit genommen habe, um auf die Facebook-Kommentare zum Video der Sendung zu reagieren. Als ich den Clip sah, musste ich mich wie sicher viele andere zum Weitersehen zwingen, aber meine ganze Sympathie ging – auch, wenn mich das selbst überraschte – in Richtung Katja Riemann. Wäre ich an ihrer Stelle gewesen, hätte ich das Gespräch bereits nach den ersten Minuten beendet, so unerträglich empfand ich die Sendung.

Doch bei Facebook wurde größtenteils nicht etwa der fies schleimige, unvorbereitete und völlig uninteressierte Moderator Hinnerk Baum­gar­ten kritisiert. Sondern Spott, Häme und Schlimmeres ergoss sich über Katja Riemann. Weil die ja sowieso als “schwierig” gilt.

Deutschland, du missgünstiges Arschloch, gib mir bitte mehr schwierige Künstlerinnen und Künstler, die kein Karriere-Desaster befürchten müssen, wenn sie die Eier haben, Leute wie Baum­gar­ten einfach sitzen zu lassen. Denn sonst vertreibst du sie. Mal wieder.

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Geld ausgeben mit Blogs

Ich hab’s gerade mal überschlagen: In den letzten zehn Jahren haben wir hier rund 10.000 Euro ausgegeben für Anwalts- und Gerichtskosten bei Rechtsstreits im Zusammenhang mit Spreeblick-Artikeln. Die vielen Arbeitsstunden nicht mitgerechnet.

Juristische Auseinandersetzungen sind für große Medienhäuser Alltag, weshalb sie eine Rechtsabteilung und entsprechende Rücklagen haben. Für einzelne Blogs und Blogger kann eine Klage oder Abmahnung jedoch schnell den finanziellen Ruin bedeuten, weshalb auch wir oft am Ende klein beigeben und Artikel “entschärfen” oder gar löschen mussten, da wir uns eine Fortsetzung der Auseinandersetzung ganz einfach nicht leisten konnten. Und das, obwohl wir im Gegensatz zu vielen anderen Blogs Einnahmen haben. Denn man kann sich noch so sehr im Recht wähnen: Gegen eine Klage muss man sich erst einmal wehren, Anwalt und Gerichtsprozesse müssen (vor)finanziert werden und ob man am Ende wirklich Recht und damit seine Kosten erstattet bekommt, ist auch schon mal ein bisschen abhängig von der Tagesstimmung aller Beteiligten und vor allem davon, welche der streitenden Parteien den längeren Atem hat, um alles in die Länge zu ziehen. Wenn das 15.000-Euro-Schwert über einem baumelt, löscht man dann deshalb vielleicht doch lieber einen Artikel, statt um sein Recht zu kämpfen.

Mein vollstes Verständnis hat Florian Freistetter daher, der seinen Science-Blog-Artikel über Sternenlicht-Juwelen vorsichtshalber entfernt hat, nachdem eine Firma ihn rund vier Jahre nach Erscheinen eines Artikels zur Änderung desselben bewegen wollte. Und meinen noch größeren Respekt hat er, weil er gleich einen neuen Text zum Thema geschrieben hat.

Es tut weh, aber: Bei Blogposts über Unternehmen oder Produkte sollte man als Bloggerin oder Blogger nicht davon ausgehen, dass den Text wahlweise keiner liest oder dass sich nach Jahren niemand mehr dafür interessiert. Spätestens, wenn das Thema SEO eines wird, starten gerade die etwas merkwürdigen Buden gerne eine Art “Web-Bereinigung” und versuchen, alles unliebsame aus dem Netz zu entfernen.

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MBLN-Interview

Sven Vollbrecht hat mich für sein MBLN-Interview-Projekt vor die Kamera gesetzt und mir einige Fragen zugeworfen, die ich mir selbst noch nie gestellt hatte – was man an den Antworten merkt (hinterher fallen einem ja immer die viel klügeren Sachen ein!), besonders im Fall des Themas “Mannschaftssport”.

Dabei geht es in erster Linie um einen Bereich, in dem ich mich weitaus wohler fühle: Um Musik nämlich.

Und: Ich habe eine Mütze auf!

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Every James Hetfield YEAH. Ever.

Da bastelt jemand wirklich jedes “Yeah” des Metallica-Frontmanns zusammen und packt das Ergebnis in eine Sound-Datei. Bitte bis zum Schluss hören.

Internet, ich mag dich immer noch. Sehr.

[via Craig]

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Dr. Don Pettit, Astronaut und Astrofotograf: Das Unsichtbare sichtbar machen

Ich möchte wirklich gerne einmal ins Weltall. Ich würde vor lauter Tränen der Ergriffenheit (oder wegen Allübelkeit) vermutlich nicht viel mitbekommen, könnte aber hinterher einen super Blog-Post draus machen.

(via @ESA_de)

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Ein Jahr Spotify: Fragen? Fragen!

UPDATE Das Interview ist jetzt online.

Eigentlich bieten sie eine Art Kulturflatrate, die Musik-Streaming-Services wie Juke, Rdio, WiMP, Simfy und der aktuelle Platzhirsch Spotify. Wenigstens im musikalischen Bereich. Und trotz vieler noch bestehender Lücken in den Repertoires der einzelnen Dienste kenne ich keinen Musikfreund, der nicht begeistert ist von der Möglichkeit, jede Menge Musik zum Festpreis hören zu können und dabei sicher zu sein, dass Urheber und Künstler etwas vom Umsatz erhalten und dem Nutzer keine Abmahnungen ins Haus flattern.
Read on my dear…

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History of Rap: Jimmy Fallon & Justin Timberlake

Denken Sie nichtmal dran, Lanz.

Read on my dear…

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Humans since 1982: A million times

‘A million times’ by Humans since 1982 from Humans since 1982 on Vimeo.

“A million times” ist ein tolles Stück Kunst vom Stockholmer Design-Studio Humans since 1982. In echt zu sehen in der Victor Hunt Galerie in Belgien und vom 18. bis 21.3.2013 bei den Design Days in Dubai. Kann man sich ja mal ansehen, wenn man gerade in der Ecke ist.

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Podcast übers Netzgemüse

Kaum vom Kränkeln erholt geht es auch schon wieder los mit diesem Arbeiten, von dem man so viel hört … die re:publica-Vorbereitungen laufen auch Hochtouren und Tanja und ich sind außerdem gut unterwegs in Sachen Netzgemüse. Hier ein Podcast zum Thema, den @Jormason letzte Woche in Hamburg für ffluid aufgenommen hat. Auch mit dabei: @kassanja und @CarolinN!

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So.

brief

Eine Brief-Autorin, die im Alter von neuneinhalb Jahren ihren Punkt so klar rüberbringt – und dann auch noch in Schönschrift, obwohl sie echt ‘n Hals hat –, die verdient Gehör.

[via]

Weiß jemand, wie solche Änderungen in Büchern genau aussehen? Gibt es dann in den neuen Versionen einen Anhang, der darauf eingeht und den Prozess dokumentiert?

UPDATE, aus Anlass: Ein Besuch bei der Sprachpolizeiakademie.

UPDATE Der Brief ist echt und wurde auf Facebook bereits mehr als 1.600mal geteilt, Floyd hatte das alles schon recherchiert und auch Helga wusste Bescheid.

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Radio, Radio

MAP hat auf kleinerdrei.org eine kleine Liebeserklärung ans Radio geschrieben, gibt in dem Text einige englischsprachige Hörtipps und fragt sich, wieso es in der deutschen Radiolandschaft nicht mehr gibt, das ähnlich begeistert.

In jedem Fall ist Radio für mich Theater der Gedanken. Radio ist bunter als Technicolor, schärfer als 1080p oder 4K und realistischer als HFR.

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Joe Strummer Plaza

Da genügen echt etwas über 2.000 Fans auf einer Facebook-Page (na gut, und etwas politische Unterstützung), und SCHWUPPS! gibt es in Granada einen Joe Strummer Plaza. Weil in “Spanish Bombs” schließlich “Granada” vorkommt. Ist ja auch Argument genug.

Olé!

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