Archiv

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Astairre: 1984

Astairre kommen aus Köln, und die neuen Single 1984 ist, wie ich finde, ein hübscher Kracher. Auf Facebook ist die Band hier vertreten und kann sicher noch ein paar LIKEs vertragen. Meins haben sie sich mit diesem Song geholt.

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John Lurie unterhält die CIA

john lurie

Da lacht er, und wir lachen mit: John Lurie führt großartige Monologe mit der CIA (“We go where others cannot go”), die seit gestern (!) einen offiziellen Twitter-Account betreibt und mit ihrem durchaus witzigen ersten Tweet aus dem Stand eine halbe Million Follower generiert hat. Die Angabe, dass die CIA selbst nur 25 Twitterern folge, wirkt übrigens in diesen Zeiten auch sehr lustig.

Nicht halb so lustig wie John Lurie allerdings, denn der unterhält sich seit gestern konstant und beinahe ausschließlich mit dem Account der CIA, nachfolgend ein paar Perlen.

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Review: Bill Bailey in Berlin

Beinahe wäre er am vergangenen Mittwoch vom gigantischen Q erschlagen worden, das über der Bühne des Quatsch Comedy Clubs hängt.

“I could have been qilled!” war der Gag, der dann auch sofort entstand, als Billy Baileys Kopf den Riesenbuchstaben gefährlich (naja, ein wenig) ins Schwanken gebracht hatte und der auch gleichzeitig zeigte, wo eine der Stärken des britischen Komikers liegen, den ich zuerst in der Serie Black Books kennengelernt hatte: In der Improvisation.
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Olaf Heine: Brazil (Verlosung)

Nach dem großartigen Bildband “I Love You But I’ve Chosen Rock” ist jetzt das neue Werk des Berliner Fotografen Olaf Heine erschienen. “Brazil” (Amazon-Partnerlink) zeigt – der Titel deutet es an – Fotografien aus Brasilien, die sich zwischen Architektur, Landschaft und Personen auf die Suche nach der besonderen Formensprache des Landes begeben.
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Sirenen dieser Welt (Updates mit Lösung)

snowden

Das ist ein etwas skurriles Posting … Ich habe mir gerade das NBC-Interview von Brian Williams mit Edward Snowden angesehen und angehört, nach etwa 20 Minuten wurde ich jedoch stutzig (und ja, es hat mich einige Mühe gekostet, den Titel dieses Posts nicht den aktuell angesagten Reißer-Headlines anzupassen).

Denn da ist eine Sirene im Hintergrund zu hören, die genauso klingt wie die Sirenen, die ich ab und zu vor unserer Haustür höre. Das Interview fand aber in Moskau statt.

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Here comes the summer!

Alle Jahre wieder – und auch immer wieder mit Dank an den Photopäden fürs Erinnern!

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Ausstellung: David Bowie in Berlin

bowie berlin

Nun startet sie also im Berliner Martin-Gropius-Bau, die Ausstellung zu David Bowies Leben und Werk.

Lasst euch am Eingang unbedingt einen Audioguide geben, denn ohne läuft nichts, dreht die Lautstärke bei den Songs hoch, und lasst euch von O-Tönen, Rückblicken auf die Einflüsse, Videoclips, Original-Kostümen und vielen handgeschriebenen Texten des Meisters bezaubern und inspirieren. Es lohnt sich sehr! Und es läuft eine Version von Space Oddity, die weder Tanja noch ich kannten.

(Aber nicht aufs Glas lehnen, das sieht die Museumsaufsicht nicht so gerne!)

In London wurde die Ausstellung übrigens von Tilda Swinton eröffnet. In Berlin von Frank-Walter Steinmeier. Wir sind schon echt crazy drauf hier in Berlin.

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Wie YouTube das andere Spotify werden will und warum das nicht jedem gefallen könnte

busking

Dass Google mit YouTube einen neuen Abonnenten-Musikservice starten will, der dem Modell von Spotify sehr ähnlich sein soll, ist bekannt. Genauso wie die Tatsache, dass dieser Start 2013 noch nicht stattfand. Vielleicht wird es ja was in diesem Jahr, vielleicht schon im Sommer, und vielleicht wird das neue Produkt dann Music Pass heißen.

Vielleicht werden aber nicht alle Songs bei diesem Dienst erhältlich sein. Gerüchten zufolge gibt es hinter den Kulissen einigen Unmut bei den Indie-Labels, die sich u.a. bei der Digitalrechteagentur Merlin sammeln, denn angeblich bietet YouTube den Labels als Vergütung für Streams oder Plays weniger als die Hälfte dessen an, was Spotify momentan zahlt. Zudem möchte YouTube die Auszahlungen vom eigenen Werbeumsatz abhängig machen, bezahlt werden soll also nur, wenn YouTube auch genug Werbung verkauft hat – was auch immer das bedeutet. Viele Indie-Labels wollen das nicht mitmachen und haben daher wohl die von YouTube benötigten Verträge noch nicht unterzeichnet.

Anders sieht es bei den Majors aus, den großen Playern im Musikgeschäft. Vivendi SA (früher Vivendi Universal) soll an Bord sein, Sony und Warner ebenfalls. Denn selbst, wenn von YouTubes neuem Dienst nur wenig an die Labels und damit auch an die Künstler geht, fließt an die Majors jede Menge Geld.

Irrsinnige Summen rauschen durch die Gerüchteküche. Über eine Milliarde Dollar soll Google als Vorschuss für kommende Umsätze der nächsten fünf Jahre an Universal/Vivendi zahlen, mehr als 400 Millionen an Sony, über 200 Millionen an Warner. Alles Gerüchte, wie gesagt, doch die Größenordnungen könnten stimmen. Und so könnte es passieren, dass die Großen Verträge unterzeichnen, die den Kleinen nicht geheuer sind.

Denn wenn die Gehälter von CEOs der Big Player umsatzabhängig sind, sorgen ein paar hundert Millionen für ein feines Taschengeld in der Chefetage.

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Hozier – Take Me to Church

Der Clip zu “Take Me to Church”, der neuen Single des Iren Andrew Hozier-Byrne – kurz Hozier – ist genauso beeindruckend wie beklemmend und daher nicht gerade das Happy-feel-good-Video für den Start in den Tag. Wer den fantastischen Song also zunächst ohne Bilder genießen möchte, dem sei ein Besuch von Hoziers Soundcloud-Page oder der Download des Liedes ans Herz gelegt. Alternativ dazu gibt es nachfolgend noch die “Live bei Letterman”-Version und einige Links.

Es gibt so viel gute und tolle Musik da draußen, manchmal aber stumpfe ich ob der schieren Masse etwas ab, klicke mich im Sekundenrhythmus durch Tracks, finde nach einer Weile vieles austauschbar, banal, belanglos. Umso schöner ist es, wenn es Künstler wie Hozier schaffen, mich für viele Minuten Mails und Tweets und Posts vergessen zu lassen, um einfach mal zuzuhören.

Blues statt News.

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Meine eigenen Talks auf der #rp14

So viel Eigenwerbung muss jetzt noch mal sein: Hier – mit Ausnahme der Eröffnung und Verabschiedung, die wahrscheinlich im Nachhinein nicht sooo spannend zu schauen sind – meine eigenen Bühnenerscheinungen während der re:publica 2014.
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#rp14: Nachlese

Die achte re:publica liegt hinter uns, die Hallen sind leer, nach zehn langen Tagen und Nächten ohne viel Schlaf hat das Team die Station Berlin verlassen.

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re:publica, re:publica, re:publica.

rp14

Ich wiederhole mich. Sieben Jahre nach meinem ersten Tweet. Die vergangenen Monate, noch mehr aber die kommenden Tage und Wochen stehen für uns unter dem Zeichen der von newthinking und Spreeblick gegründeten und veranstalteten re:publica. Der Konferenz, die auch ein Festival ist, und die vom 6.-8. Mai wieder auf dem Gelände der Station Berlin stattfindet.

Die Büros sind längst zum Gleisdreieck gezogen, denn natürlich beginnt der Aufbau lange vor dem eigentlichen Event. Es herrscht konzentrierte und ruhige Anspannung im Team, das sich auf voraussichtlich 6.000 Gäste freut und kaum erwarten kann, dass es endlich wieder richtig losgeht!

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