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Archiv

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Winterclash 2010 + Verlosung

Als ich noch ein Jungspund auf Inline Skates war konnte mir keine Halfpipe zu hoch, kein Parcour zu tricky sein, als dass ich ihn nicht trotzdem ausprobiert hätte. Dann habe ich mir bei einem Stunt den Arm gebrochen und es fortan sein gelassen. Das wollte ich nur erwähnen. Denn die Jungs und Mädels vom Winterclash stecken sowas eher locker weg und machen trotzdem weiter, wovon ihr euch am 12. und 13. Februar in der arena Berlin als Zuschauer selber überzeugen könnt. Oder ihr steckt sowas auch locker weg, meldet euch online an und versucht euer Glück als Teilnehmer. So oder so, wird sicher eine spektakuläre Angelegenheit.

Wir verlosen dazu 3 x 2 Wochenendpässe, mit denen ihr Zugang zum gesamten Event inkl. der beiden Parties am Abend kriegt. Und das funktioniert nach dem wie immer beliebten Prinzip: Wer einen Kommentar mit gültiger Email-Adresse hinterlässt, nimmt an der Verlosung teil. Darüber hinaus sind alle Kommentare gleich, denn es entscheidet der Zufalls(zahlen)generator. Ein paar Zeilen, warum nun ausgerechnet du dahin willst, sind natürlich trotzdem gern gesehen. Teilnahmeschluss ist Freitagabend (05. Februar) 18:00 Uhr. Mehrfache Kommentare werden nicht gezählt. Ihr kennt das ja.

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1899 Hoffenheim – Bayer Leverkusen 0:3

Ich hatte kurzzeitig die Hoffnung, es könne ein interessantes, spannendes, kurzweiliges Spiel werden angesichts der Tatsache, dass Leverkusen auswärts sich vornehm zurückzuhalten zur Aufgabe gemacht hat und in Hoffenheim plötzlich mehr als zwei Männeken eine Anspruchshaltung ntwickeln, wie man sie von normalen Fans erwartet. Die Hoffnung hielt ganze drei Minuten.

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10

VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg 3:1

Spitzenspiel und Krisengipfel haben exakt die gleiche Anzahl gleicher Vokale. Was ein Zufall. Man sollte eher sagen: das Duell der Gebeutelten, denen die Vorrunde eine miserable Känguru-Mama war. Allerdings, die Voraussetzungen: Stuttgart hat mit Christian Gross inzwischen nicht nur den neuen Heilsbringer, sondern vor allem Anlass für noch weit miserablere Wortspiele als meines eben. Und in der anderen Ecke Armin Veh, dem inzwischen der Stift geht wie sonst nur Ewald Lienen.

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18

Bundesliga-Rückrundenstart: Das wars, so isses, so gehts weiter.


Endlich ist es wieder soweit: Am Freitag geht die Rückrunde los. Nachdem es in der Winterpause üblich ist, ein wenig nachzubessern, nahm ich mir die Freiheit, bei meinen Prognosen von vor der Saison etwas nachzubessern, denn – ma foi – das war auch nötig. So daneben lag das letzte Mal Werder Bremen beim Kauf von Carlos Alberto.

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Spreeblick-Neujahrsabfahrt 2010

Die traditionelle Neujahrsabfahrt, live aus Berlin.
Frohes Neues!

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Basketball

Ich bin der typische Casual Gamer, bevorzuge also Spiele ohne große Einstiegshürden, die man dann und wann zwischen Tür und Angel konsumieren kann. Kurzweilige Unterhaltung für den kleinen Hunger zwischendurch. Und wenn mir zusätzlich die Möglichkeit geboten wird, mich mit Personen in meinem näheren Onlineumfeld zu messen, nehme ich diese Herausforderung dankend an. Die Spiele sind eröffnet.

Man muss weder ein Mathegenie, noch eine Sportskanone sein, um auf dem Feld zu bestehen. Lediglich das Flashplugin ist vonnöten. Und Zeit — denn eh man sich versieht, landet die sorgfältig gepflegte To-Do-Liste im imaginären Papierkorb. Das Spielprinzip ist denkbar einfach: die richtige Kombination aus „Winkel“ und „Kraft“ führen zum Treffer. Innerhalb von zwei Minuten müssen möglichst viele Bälle im Korb versenkt werden, um in der Bestenliste nach oben zu steigen. Gespielt wird „live“, das heißt, man sieht nach jedem Wurf, wie die anderen Teilnehmer die gleiche Ausgangssituation meisterten oder auch nicht.

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VfB Stuttgart – 1899 Hoffenheim 3:1

Der Begriff „Derby“ hat inzwischen weniger Bedeutung als der des Weihnachtsmannes. Früher waren Derbys emotionsgeladene, hasserfüllte Tjostgänge verfeindeter Sippschaften; inzwischen geht sogar Hertha -Wolfsburg als sogenanntes ICE-Derby durch. Read on my dear…

24

Extreme Schaukeling

Hier kommt der neueste heiße Scheiß aus den Vorstadt-Ghettos: Extreme Schaukeling, auf deutsch etwa Swing Flipping. Der Countdown für ein Schaukel-Verbot in Deutschland läuft aaaaaaaab JETZT!
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Werder Bremen – Schalke 04 0:2

Topspiel. Topspiel, Topspiel, Topspiel. So häufig, wie die Premiere-Kommentatoren und Moderatoren Topspiel gesagt haben während der vorangegangenen Konferenz und der Vorberichterstattung auf das – - Topspiel, hätten sie jedes Mal zwei Euro dafür ins Phrasenschwein werfen müssen, mit der Summe hätte man Griechenland sanieren können. Und das, obwohl Schalkes Auslegung des Spiels diese Saison von Fussball so weit entfernt ist wie Eishockey von Eiskunstlauf. Aber so ist das, Nummer drei gegen Nummer vier, auf dem Papier ist wichtig, Fußball als Event, wenn da ein Torhüter gegen die Bande pisst, beschlagen bei Ecki Häuser die Pupillen. Von innen. Weil das Hirn zu sehr zu dampfen beginnt.

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6

1. FC Köln – Werder Bremen 0:0

Der 1. FC Köln zeichnete sich in der vergangenen Saison durch eine beeindruckende und ausgesprochen häßlich anzuschauende Fähigkeit aus, den Gegner am Fußball spielen zu hindern. Darauf beruhte der Erfolg.

Ich bin kaum befugt, über die Einzelheiten des Kölner Spiels diese Saison zu schreiben; dazu reichen die drei Spiele der Kölner, die ich bisher gesehen hab, nicht aus. Aber jedes Wort, das ich in diesem Beitrag gelesen habe, finde ich im Spiel gegen Bremen wieder. Jedes. Die Schlußworte lauten folgendermaßen: Read on my dear…

11

FC Barcelona – Real Madrid 1:0

El Clasico. Grund genug, nach dem gestrigen 1:3 der Hertha gegen Frankfurt mal Fussball sehen zu wollen, den zwei Mannschaften spielen. Und nicht nur eine plus eine, die aus Fairnessgründen auch hin und wieder mal den Ball haben darf. Internationale Spitzenspiele haben immer auch den Charme einer WG-Party: Man sieht alte Bekannte aus 2006, 2008 und der Championsleague wieder, trifft neue Gesichter, und hinterher lästert man darüber, was aus denen noch werden könnte. Beispielsweise bis in den Sommer, bis zur WM.

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41

Bayern München – Bayer Leverkusen 1:1


Die Reaktion von Hoeneß und Beckenbauer auf die Kritik Lahms vor einiger Zeit war demaskierend und in einer Form erbärmlich, dass mir die Luft gefehlt hat, so offensichtlich haben die beiden nicht verstanden, was genau Lahm angekreidet hat. Erfolg sei das einzige, was zählt, eine Spielphilosophie sei in Titeln zu messen, um anderes ginge nicht: Meisterschaften. Wer Erfolg hat, der hat auch recht. Und der FCB ist erfolgreich gewesen in den letzten Jahrzehnten. Ende der Diskussion.

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Zum Selbstmord von Robert Enke

Mein erster Impuls… Nein, mein zweiter Impuls, als ich vom Selbstmord Enkes hörte, war Scham. Mein erster Impuls war, dass man darüber etwas schreiben müsse, darüber etwas sagen müsse. Dass man das Ereignis „Selbstmord Enke“ einordnen müsse, ihm einen Sinn geben müsse. Dass man daraus was machen müsse. Einfach, um über den Schock hinwegzukommen.
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24

Bayern München – Schalke 04 1:1


Zwei Themen werden die nächsten Sekunden verhandelt werden: Ob dieses Unentschieden Van Gaal den erstaunlich frisurlosen Kopf kosten könnte. Und welche Konsequenzen Lahms Interview haben wird.

Die zweite Frage ist einfacher: Man musste nur Franz Beckenbauer während der Halbzeitpause zuhören, als man ihn mit Lahms Vorwurf konfrontierte, der FC Bayern habe keine Idee, keine Philosophie vom Fußball. Beckenbauer meint, man müsse „einfach erfolgreich Fußball spielen. Das ist eine Philosophie, die die großen Vereine haben, also hat das der FC Bayern auch.“

Was uns zur dritten Frage führt: Wieviel Beton geht in einen Schädel? Und warum hält man Beckenbauer immer noch Mikrofone unter die Nase?

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Die unglaublichen Kerle auf ihren verrückten Rollen

Mein letzter Versuch, länger als eine Minute auf einem Skateboard in einer Halfpipe zu überleben, und zwar stehend, ist ein gutes Jahr her und misslang heldenhaft. Der Faszination des Brettsports kann man jedoch auch in relativer Sicherheit erliegen, nämlich als Zuschauer; bei aktuellen Show- und Meisterschaftsveranstaltungen bekommt man außerdem neben Skateboard-Akrobaten auch noch BMXer und/oder Snowboarder mitgeliefert, und so zieht es mich und meine Jungs am kommenden Wochenende zum Flughafen Tempelhof, wo, wie man oben sehen kann, schon die Rampen für den Freestyle.Berlin aufgebaut werden, der von Freitag bis Sonntag stattfindet. Und ich bin jetzt schon sicher, dass wir aus dem Boah!en nicht mehr rauskommen werden. So wie beim letzten Mal, bei einem anderen Event: Read on my dear…

31

Sebastian Deisler im “Zeit”-Interview

Es geschieht selten, dass ich bei der Lektüre eines Interviews eine Gänsehaut bekomme. Bei diesem Interview mit Sebastian Deisler in der Zeit allerdings hat die Gänsehaut überhaupt nicht mehr aufgehört. Deisler spricht über Fußball, über die Erwartungen, über das Ausbeutungssystem Fußball, über den Druck der Öffentlichkeit.

Ich war ein normaler Fall. Jeder andere wäre auch an den Erwartungen zerbrochen. Vielleicht bin ich sogar zu normal. Vielleicht war das mein Problem.

7

Sharon Tate auf dem Trampolin

Es ist nicht fair, dass der Name einer der hinreißendsten Frauen der Sechziger untrennbar mit dem hinrichtendsten Ereignis desselben Jahrzehnts verbunden wird.

Leeren wir nun unseren Sharon-Tate-Assoziations-Cache und freuen uns stattdessen gemeinsam mit dem jungen Tony Curtis über unbeschwerte Schwerkraft!

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Hamburger SV – Bayern München 1:0


Ich werde nicht über das Spiel „kein Sturm“ gegen „keine Abwehr“ schreiben, obwohl es ein schönes, ein gutes Spiel gewesen ist. Ich werde schreiben über Ivica Olic. Es war zwar ein Spiel ohne Mittelstürmer. Aber wenn einer kein Mittelstürmer ist und das auch noch gut, dann ja wohl Olic.

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42

Was ein schöner Bildungsauftrag

Letztens war ich auf der Einschulung meines Patenkindes. Mich hat das nachhaltig beeindruckt. Einerseits ist meine eigene schon so lange her und ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich einen Spielzeug-LKW in der Schultüte hatte, weil meine Mutter Süßigkeiten als charakterschädlich ansah. Andererseits machte mir diese Einschulung deutlich klar, was Schule heute bedeutet.
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2

Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 1:1

Wenn das mal kein Topspiel ist: Frankfurt gegen Hamburg. Für die Frankfurter das erste Topspiel seit knapp nach dem Fall der Mauer. Und das gegen die völlig desavouierten Hamburger, die unter der Woche wie die Kälber in Wien geschlachtet, weichgeklopft, paniert und abgefrühstückt wurden. Read on my dear…