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Archiv

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Kinderkreis

Jaja, ist Werbung, ich weiß, aber … das hier, das ist so …

Ich will, was die hatten. Tanzen Sie die hypnotische Noten!

[via]

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Das Twitter-Buch

Ich habe noch keines der bereits existierenden Twitter-Bücher gelesen, was hauptsächlich daran liegt, dass mir niemand eines davon geschenkt hat. Daran, ein Twitter-Buch zu kaufen, habe ich bisher noch nie gedacht – wieso sollte ich ein Buch über einen Online-Dienst lesen, über den ich alles im Netz finde?

Nun flog mir aber das neue „Twitter-Buch“ aus dem Hause O’Reilly auf den Schreibtisch, verfasst von Sarah Milstein und Tim O’Reilly himself und um ein zusätzliches Kapitel der deutschen O’Reilly-MitarbeiterInnen Corina Lange, Nathalie Pelz und Volker Bombien ergänzt. Und das habe ich gelesen.
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Happy Socks

Socken sind ja auch so ein völlig unterrepräsentiertes Thema, grade in Wahlkampfzeiten – Schluß damit! Aus Schweden kommen jetzt glückliche Socken für freilaufende Füße. Johnny meinte grade, die Dinger seien nix für Männer, aber Tennissocken mit Löchern drin hab’ ich echt schon genug.

Happy Socks (via Swiss Miss)

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Ilija Trojanow / Juli Zeh — Angriff auf die Freiheit

Diese Woche ist im Hanser Verlag „Angriff auf die Freiheit. Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte“ von Ilija Trojanow und Juli Zeh erschienen. Es ist ein 140 Seiten (plus 20 Seiten Anmerkungen) kurzer und dennoch umfassend begründeter Aufruf, aktiv für einen Erhalt der Privatsphäre und damit für eine demokratische Gesellschaft zu kämpfen.

Der Einstieg in das Büchlein ist für am Thema Interessierte einigermaßen unspannend. Ich weiß doch, das meine Telekommunikationsdaten auf Vorrat gespeichert werden, ich weiß, dass Supermarkt-Rabattkarten nicht für meine Spardose, sondern für die Erstellung von Konsumentenprofilen da sind. Ich weiß, dass ich bei meiner USA-Reise meine Intimsphäre für immer an die Homeland Security verkauft habe. Und gegen Internetsperren habe ich aktiv demonstriert, als das Buch längst in Druck war.
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Bye bye, Hertie

Am Samstag hat Berlin-Moabit, die Perle der prekären Bezirke Westberlins und Transitmeile für den Bus zum Flughafen Tegel, seine Krämerseele verloren. Der ehemalige Hertie, zwischenzeitlich Karstadt und am Ende wieder Hertie an der Turmstraße hat dicht gemacht. Ein Nachruf.
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7

Krystian Woznicki (Hg.) – Vernetzt

Wenn in einer Buchankündigung „Künstler, Programmierer, Philosophen oder Freelancer“ herbeizitiert werden, um über ihre Arbeit zu berichten, ist man schnell daran zu denken: Das ist ein Fass, das wir schon längst leergetrunken haben. Wahrscheinlich gehts um Ritalin und Club Mate, um fehlenden Feierabend und das große Wir-Gefühl der digitalen Bohème, um das Internet und das Schöne, Gute, Wahre am Internet. Es ist ein ganz anderes Buch geworden.

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Lecker Apfeltaschen

Stimmt, ich bin gerade auf ein paar Design-Sites unterwegs und finde kleine Leckerbissen, so auch die in Kreuzberger Handarbeit hergestellten Apfeltaschen, die man sicher auch für entsprechend große Windows- oder Linux-Laptops verwenden kann. Not your average Schutzhülle.

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Block-Posting

Hallo liebes Spreeblick-Team, wir lesen euren Block nun schon seit einigen Tagen und wollten mal fragen, ob ihr nicht einen Artikel über unser neues Portal wir-wissen-zwar-nicht-wozu-das-gut-sein-soll-aber-wir-haben-es-in-bunten-farben-angemalt-weil-man-das-jetzt-so-macht.de schreiben könntet.

Kann man jetzt machen. Mit diesem Block.

[Bei Twitter geklickt und vergessen, von wem es kam]

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Schlüsselringschlüssel

Der jüngere Sohn möchte Erfinder werden. Er hat heute beim Frühstück auch schon was erfunden, einen Stuhl nämlich, der automatisch an den Tisch heranfährt, wenn man sich auf den Stuhl setzt (Sitzfläche als Schalter) und wieder ein Stück vom Tisch abrückt, wenn man aufsteht. Ich glaube, Faulheit ist ein guter Motor für Erfinder.

Scott Amron ist bereits Erfinder, und sein Bestreben scheint es ebenfalls zu sein, den Wert von Gebrauchsgegenständen zu maximieren. Der Magnetclip „The Endo“ stammt von ihm, aber auch die etwas spektakulärere Wasserstrahl-zu-Munddusche-Umwandler-Zahnbürste und vieles mehr.

Zum Beispiel der Schlüsselringschlüssel. Da hätte man auch selbst drauf kommen können. Ist man aber nicht.

Schlüssel, vor allem mehrere davon, bleiben eine Herausforderung. Es gibt wenig, was mich im Alltag so sehr nervt wie Schlüsselbunde.

[via]

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Der Quelle-Katalog darf nicht sterben! [Update]

Würde der Quelle-Katalog tatsächlich nicht mehr erscheinen, wäre Millionen pubertierender Jungs in Deutschland eine wichtige Entwicklungsgrundlage genommen. Der Quelle-Katalog darf daher nicht sterben!

Ach nee.
Gibt ja jetzt Internet.
Dann is’ egal.

Nachhilfe für Leserinnen, deren Freunde, Gatten und sonstige männliche Lebensbegleiter ungern über ihre sexuelle Sozialisierung sprechen: Die Damenunterwäscheseiten der Versandhauskataloge sind quasi eine Einstiegsdroge, denn sie dienen neugierigen Jungs in einer bestimmten Lebensphase als Erstzugang zu Fotos von schönen Frauen mit wenig an. Ein Wunder eigentlich, dass die noch nicht verboten sind. Die Kataloge, nicht die Frauen.

(Und zum ersten Mal frage ich mich, ob nur mir das so ging und ich mich darum mit diesem Posting zum Volltrottel mache und außerdem frage ich mich auch gerade, ob sich Jungs, die in jungen Jahren ein Interesse für andere Jungs verspüren, wohl die Herrenunterwäscheseiten ansehen. Und was ist mit den Mädchen, die ja im Allgmeinen nicht ganz so visuell stimulierbar sein sollen wie die Jungs? Fragen über Fragen. Und das alles wegen Quelle. Wenn die wüssten, dass sie wichtiger als die BRAVO waren … Ganz schön warm heute, hm?)

Update Oktober 2009: Quelle wird liquidiert.

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Rollstuhl, redesigned

Ich finde es in Gesprächen mit Rollstuhlfahrer/innen manchmal schwer zu entscheiden, ob ich weiter stehenbleiben soll, was dazu führt, dass ich unschön „von oben herab“ rede, oder lieber in die Hocke gehe, was nicht immer eine bequeme Haltung ist. Und wenn ich das schon alles etwas blöd finde, wie muss es dann erst dem Rolliefahrer gehen?

Eine Design-Studie des australischen Produktdesign-Studenten Jake Eadie schlägt einen Rollstuhl vor, der sich und damit auch seinen Benutzer aufrichten kann – ich weiß nicht, ob das bequem, in jedem Fall anwendbar und überhaupt umsetzbar ist, aber die Idee sieht gut aus.

Ich gehe übrigens fast immer in die Hocke, halte ich für respektvoller.

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Propeller-Skateboard

Es gibt Tage, an denen ich ganz froh bin, dass meine Jungs Spreeblick noch nicht lesen … glaube ich.
Video nach dem Klickflip.
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Carla del Ponte: Im Namen der Anklage

Carla del Ponte war von 1999 bis 2008 Chefanklägerin des Internationalen Straftribunals für das ehemalige Jugoslawien und Ruanda. Damals galt sie als sehr aufsässige, eigenwillige und mutige Person. Dass ihre Memoiren ohne größeres Aufsehen veröffentlicht werden würden, davon war nicht auszugehen gewesen. Und tatsächlich haben Kroatien, Serbien und Albanien in seltener Einigkeit die Veröffentlichung von „Im Namen der Anklage“ verurteilt, und das Schweizer Außenministerium hat ihr untersagt, öffentlich als Autorin des Buches aufzutreten.

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Kopi Luwak oder: Der beste Kaffee, den ich je getrunken habe

Vorgestern Abend. Zeit, den älteren Sohn von seinem Besuch bei einem seiner Kumpel abzuholen. Üblicherweise bleibt dabei Zeit für einen kurzen Plausch mit den Eltern des Schulfreundes und so folgt auch diesmal die nette Einladung, vor dem Gehen doch noch kurz im Wohnzimmer Platz zu nehmen.

„Möchtest du eine Tasse Kaffee?“, fragt mich der Herr des Hauses und überrascht mich damit – denn sonst gab es immer Tee. Während er in der Küche den Kaffee vorbereitet, warte ich auf der Couch und wundere mich ein bisschen über die geschlossene Küchentür.
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Spickzettelmauspad

Als ich mich neulich laut fragte, wie ich zum Teufel nochmal einen echten Gedankenstrich auf meinem Windows(!)-Netbook tippen kann (auf dem Mac funktioniert das mit ALT-“Minus“), war ich am Suchergebnis „ALT-0150″ natürlich schon gescheitert, und erst die versammelte Twitteria konnte mich erlösen. Denn die Zahl muss auf dem temporär mit FN eingeschalteten Nummernblock eingegeben werden.

Nochmal langsam: Um einen Gedankenstrich unter Windows zu produzieren, hält man die FN- sowie die ALT-Taste gleichzeitig gedrückt und tippt zusätzlich die Zahlen 0150 auf dem Nummernblock (also M-J-I-M) nacheinander. Danach hat man zwar gebrochene Finger und rund vier Sekunden für ein einziges Satzzeichen verschwendet, aber hey: Niemand hat gesagt, dass Computer leicht zu bedienen wären!

Vielleicht bestelle ich mir für die nächste Sonderzeichensuche lieber ein Mauspad mit Spickzettel.

Disclaimer: Ich habe aus Imagegründen auch Linux auf dem Netbook installiert und lasse dort hin und wieder sinnlose Skripte in einem Terminal-Fenster durchlaufen, um kleine Jungs zu beeindrucken.

21

Scanwiches und die Flickr-Uhr

Flickr hat eine Uhr, die Videos auf einer Zeitachse so nach der Uhrzeit arrangiert, zu der sie aufgenommen wurden, während es auf Scanwiches nichts weiteres als eingescannte Sandwiches gibt. Und was beides miteinander zu tun haben könnte, überlasse ich der wunderbaren Vorstellungskraft der Spreeblick-Leser.

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Farblose Buntstifte

Eine wunderbar einfache Idee, die zwar nicht so wirklich praktisch ist und deshalb gestalterisch eigentlich durchfällt (weil Form follows eigentlich ja Function auf Twitter, nicht wahr?). Dennoch wunderbar weil ungewohnt und neu.

Colorblind | Nathalie Dubé (via Notcot)

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Legos Visitenkarten: Minifigs

Lego-Angestellte bekommen an sonnigen Tagen Visitenkarten in Form von Minifigs, die nach dem Aussehen der jeweiligen Mitarbeiter gestaltet werden. Weiß jemand, ob Lego einen fähigen Webdesigner braucht?

Coolest business card ever (via Notcot)

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Nazi-Hardcore©®™

Ein Neonazi aus Niedersachsen hat sich den Begriff “Hardcore” markenrechtlich schützen lassen. Wie aus den Angaben des Deutschen Patent- und Markenamts hervorgeht, hat der Rechtsextremist Timo Schubert die Marke eintragen lassen. Allerdings läuft noch eine Widerspruchsfrist dagegen. (NPD Blog)

Es ist ja nun nicht so, dass Nazis keine Begriffe schützen dürften, weil: Markenrecht gilt genauso wie alle anderen Rechte auch für Rechte. Wenn sich Nazis allerdings Begriffe wie „Hardcore“ schützen lassen (was für sich alleine schon absurd genug ist, stammt „Hardcore“ doch aus dem linken Umfeld), um Shopbetreibern (und damit demnächst wohl Bands und Magazinen und dann dem Rest) mit juristischen Folgen wegen der Verwendung des Wortes zu drohen, dann müssen sie sich genau wie alle anderen irrsinnigen Begriffsschützler anhören: So nicht, mein Freund mein Lieber [würdige Bezeichnung für Rechtsaußenmarkenschützer hier einfügen].

Neonazis plündern linke Subkultur: Hardcore-Begriff ist jetzt rechte Marke (via Tanith @ Twitter)

Update: Der Begriff „Hardcore“ wurde bereits mehrfach als Marke eingetragen (Recherche hier) und auch wieder gelöscht, einer der Einträge (und seine Löschung) stammt z.B. von Endemol.

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ROFL-Plüschtiere

Diese Plüschtiere machen nichts anderes, als ROFL. Für MAO hat es nicht mehr gereicht, aber ROFL reicht für so ein Plüschtier auch zur Genüge. LULZ nach dem Klick.
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