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Politik von René Walter | 7

Cory Doctorows Little Brother in deutscher Übersetzung

Christian Wohrl hat Doctorows Buch „Little Brother“ ins Deutsche übersetzt. Ich habe in das PDF eben kurz reingeschaut und die Story hört sich definitiv nach etwas an, das ich lesen würde.

Ich bin ein Schüler an Cesar Chavez High in San Franciscos sonnigem Mission-Viertel, und damit bin ich einer der meistüberwachten Menschen der Welt. Mein Name ist Marcus Yallow, aber als diese Geschichte begann, kannte man mich als w1n5t0n. Gesprochen „Winston“.

Nicht gesprochen „Wee eins enn fünf tee null enn“ – es sei denn, man ist son planloser Schulleiter,
der rückständig genug ist, das Internet immer noch „Datenautobahn“ zu nennen.

So einen kenn ich, und der heißt Fred Benson – einer von drei Stellvertretenden Direktoren an Cesar
Chavez. Der Typ ist so sympathisch wie ein Loch in der Brust. Aber wenn schon im Knast, dann doch
lieber mit planlosen Wärtern als mit solchen, dies drauf haben, oder?

„Little Brother“ auf Deutsch (via BoingBoing)

René Walter 24.11.2008 um 12:18

LiteraturNetzpolitikPolitikPop

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7 Kommentare

  1. 01

    nrq:

    w1n5t0n. Äh?

    Da fehlen noch die obligatorischen beiden Rechtschreibfehler in jedem Wort und das völlig wahllose einstreuen von Satzzeichen, möglichst nur an den unpassenden Stellen.

    24.11.2008 um 13:01 | Antworten
  2. 02

    Jan(TM):

    … and all that David Copperfield kind of crap … viel mir so bei den ersten Zeilen ein. Ansonsten einfach nur furchtbar schlecht geschrieben, unglaubwürdig … w1n5t0n … arg:

    >> Wie werde ich ein Hacker:

    Schließlich noch ein paar Dinge, welche du nicht tun solltest:

    * Benutze keine dummen, grandiosen Benutzer- oder Bildschirmnamen.
    * Laß dich nicht in FlameWars im Usenet (generell nirgendwo) verwickeln.
    * Nenne dich nicht “Cyberpunk”, und verschwende keine Zeit mit irgend jemanden, der sich so nennt.
    * Schreibe keine e-Mails oder News-Beiträge, die voll von Rechtschreibfehlern oder schlechter Grammatik sind.

    Anfang Kapitel 2 “RFIDs zu killen ist ne schwarze Kunst.” Vielleicht sollte der Crack sich mal paar Chaosradio Podcasts reinziehen oder nach RFID Zapper googeln. Auch sonst find ich beim drüberfliegen jede Menge Skriptkiddie Angebergeblubber.

    24.11.2008 um 13:44 | Antworten
  3. 03

    Jan(TM):

    Autsch, fiel nicht viel in Zeile 1.

    24.11.2008 um 14:26 | Antworten
  4. 04

    Michael:

    Hab das buch schon im original gelesen (konnte man sich ja konstenlos von Doctorow’s webseite runterladen). Ich kann es nur empfehlen!

    24.11.2008 um 16:13 | Antworten
  5. 05

    slowcar:

    Zu der Übersetzung kann ich wenig sagen, habe das Buch vor ein paar Wochen auf Englisch gelesen.
    Wenn man die Grundlagen von Verschlüsselung usw durch hat sind einige der eher erklärend gehaltenen Abschnitte sicher überspringbar.
    Alles in allem finde ich das Buch aber sehr gelungen, temporeiche Story mit viel Spannung die einem die Gefahren der allseits präsenten Überwachung doch noch einmal deutlich macht.

    Die Hauptperson ist eben ein Skriptkiddie, wieso sollte es da unpassend sein das er sich einen entsprechenden Nick gibt? Aber keine Sorge, im Verlauf des Buches wird er schon noch etwas erwachsener.

    Bischen seltsam finde ich das es niemandem auffällt das das Buch komplett unter CC steht, frei verfügbar zum Download in allen Formen.
    Der Autor ist vielleicht auch nicht jedem nicht-xkcd-Leser ein Begriff.

    Das oben verlinkte ist eine Fan-Übersetzung, grossartige Leistung, und wer da kritisieren mag sollte das vielleicht konstruktiv tun.

    Vielleicht ist es so verbreitet Dinge “für lau” im Netz bekommen zu können das es gar nicht mehr auffällt wenn ein Autor seine Arbeit auch wirklich freigibt.

    24.11.2008 um 16:17 | Antworten
  6. 06

    erlehmann:

    Hat mir zu viel gewollte Jugendsprache zwischen den Erklärungen, würde in dem Stil als Hörspiel vielleicht ganz gut kommen … aber in einem Buch möchte ich eigentlich eine weniger gezwungen wirkende Sprache lesen.

    24.11.2008 um 21:03 | Antworten
  7. 07

    Endur:

    Ich fand es mit meinen 24 Jahren (oha, bald bin ich schon 25 -.-) nicht zu “gezwungen jugendlich”, meiner Meinung nach ist es ne schöne Übersetzung und das Buch selbst sollte Pflichtlektüre für alle Menschen sein, die immer mit “Ich hab nix zu verbergen” argumentieren. Für Schäuble usw. sowieso, allerdings sind die wohl leider lernresistent bzw. wissen die selbst genau bescheid.

    Tolles Buch jedenfalls, und fast genau so toll, dass Christian es in seiner Freizeit übersetzt hat. Danke auch an euch hier für den Link, sonst wäre ein top-roman einfach so an mir vorbeigegangen.

    PS: Das Teil hat mir leider leider viel zu viel Science als Fiction - wär schön wenn es anders wäre.

    26.11.2008 um 14:43 | Antworten

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