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Weserrakete!

Trägt man sich als Immernochnicht-Berliner mit dem Gedanken, in die Kapitale zu ziehen, so hört man von Leuten wie Martin Riemer oder Andreja hinter nur halbvorgehaltener Hand: Such‘ Dir ne Wohnung in Neukölln. Neukölln kommt. Diesmal aber wirklich!

Und tatsächlich: In den letzten Monaten haben einige spannende Läden rund um die Wesertrasse aufgemacht. Zum Beispiel das Ä, das Kuschlowski oder die Gelegenheiten.

Andrejas Stern, die Gelegenheiten, organisiert mit ein paar weiteren Neukölln-Hotspots die Weserrakete:

Wilde Kosmonauten bespielen funkelnde Sterne, der Eintritt ist immer und überall frei, zur Kostümierung wird geraten.

Gezündet wird am Freitag, 29. Februar!

Lineup:

  • RUDIMARIE – ab 15:00h Benja Men/// Champagnerjazz/// Konrad Küchenmeister/// BerlinByBass
  • ORI – ab 18:00h Illute/// nahe/// Maranka/// Schönberger & Till
  • GELEGENHEITEN – 20:00h Naphta/// 22:00h Rupert
  • KUSCHLOWSKI – 21:00h Fritz Carlton/// 23:00h BeatStreetCollective
  • SILVER FUTURE – 21:30h Wig the dick – Das Transical
  • Ä – 20:30h Katze /// 23:00h Miss Fran Fein legt Schallplatten auf

Und da sage noch einer, Spreeblick sei kreuzbergzentristisch.

16 Kommentare

  1. 01
    a very bad man

    Ahhhh Juppiepack, verpisst euch aus Neukölln, ich hasse eure Schickimickischeisse und eure Mietpreisexplosionen, scheisse, die ganzen Zugezogenen sollen in Mitte und Konsorten bleiben.

    AHHHHHHH ICH HASSE EUCH !

  2. 02

    In Neukölln lebt bereits eine riesige Gemeinde Zugezogener! Teilweise schon in der dritten Generation!

  3. 03

    Und was hat das jetzt mit der schoenen Weser zu tun? Ich dachte Berlin liegt an der Spree?

  4. 04

    @Armin: Steht da doch: Weserstraße.

  5. 05

    @Simon:

    Tatsaechlich. Hatte ich unter der grellen Weserrakete glatt uebersehen.

  6. 06
    Hr. Lohmann

    Interessant, wie ehemalige Handwerker- und Gastarbeiterviertel mit der Zeit und Investoren „in“ werden – siehe Gärtnerplatz und Glockenbach in München, dann Kreuzberg und jetzt Neukölln, das übrigens längst in den Mietspiegeln deutlich aufholt – also schon „in“ ist.

  7. 07
  8. 08

    Spreeblick ist jedenfalls berlinegozentrisch. Wie es halt Berliner sind. Denen gehen ihre Bezirke und andere markante Ecken über die Lippen als müßte jeder Bundesbürger all diese kennen, denn was soll es auch sonst geben, außerhalb von Berlin, da ist ja nur Flachland.

  9. 09

    @DrNI: Du willst doch nicht etwa einem Weblog, das „Spreeblick“ heißt, vorwerfen, es sei „berlinegozentrisch“? :-D

    Neukölln kennt außerdem nun wirklich jeder, der Zeitung liest.

  10. 10

    Vielleicht sollte man, aus Imagegründen, das Viertel wieder in Rixdorf umbenennen…
    Schöner Artikel.

  11. 11
    Hr. Lohmann

    @Andreas Schepers: Das nenne ich mal eine Antwort, die alle anderen obsolet erscheinen lässt. Danke dafür, wieder was gelernt!

  12. 12

    Ich bekenne mich schuldig. Ladet die Last der Gentrifizierung doch bitte neben der Hundekacke vor meiner Haustür ab. Und amüsiert euch blos nicht!

  13. 13
    stephan

    Also ich sag immer mal wieder gern „Stralsund“, wenn sich Berlin zusehr selbst ins Gesicht pubst.

  14. 14
    dopey

    gibts das bild da oben irgendwo in wallpaper-tauglicher auflösung?

  15. 15

    @dopey: Schreib einfach mal an die Raumstation.

  16. 16
    Andi

    Wusstet Ihr: Moabit ist voll im Kommen.

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