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Welcome to Mars

Journalist Ken Hollings ist Experte für die außergewöhnlichsten Phänomene der westlichen und fernöstlichen Pop, Kultur und Popkultur der 40er, 50er und 60er. Der Mann ist ein lebendes Lexikon, verknüpft spielend deutsche Exilcartoonzeichner der 40er mit den frühen Mangas, mit Godzilla, mit dem amerikanischen Studiosystem, mit Think Tanks, mit Vorstadtsiedlungen und Aliens. Er gehört der Sorte Nerds an, die sich auch außerhalb von Foren, Chats und Blogs hervorragend artikulieren können. Und weil wir nicht alle seine Vorlesungen in London besuchen können, produziert er für’s englische Radio regelmäßig Features und Serien, die es inzwischen teilweise auch als Podcasts, bzw. reguläre Downloads gibt.

Welcome to Mars war so eine, ursprünglich 12-teilige, Podcast-Reihe, die pro Episode obskure Phänomene der frühen Nachkriegsjahre von 1947 bis 1959 miteinander verstrickt. Seit kurzem ist Welcome to Mars, ergänzt mit dem Untertitel: Fantasies of Science In The American Century 1947-1959, auch eine Buchveröffentlichung. 12 Pfund kostet das Paperback und kann bei den üblichen Importbuchhändlern für ca. 17 Euro geordert werden. Adam Curtis sagt darüber auf dem Buchdeckel:

Ken Hollings shows brilliantly how the extraordinary web of technologies that drove the Cold War have shaped not just our culture but the very way we think of ourselves as human beings. Welcome to Mars offers a rare and fascinating glimpse of the roots of the strange humanoid culture we live in today.

Auf der Suche nach den Originallinks zum Welcome to Mars Podcast bin ich dann über den Sound Designer Simon James, der die Sounds zu Ken Hollings Podcast produziert hat, auf einen weiteren super spannenden Podcast gestoßen. The Tone Generation heißt der und in ihm erkundet Ian Helliwell die Anfänge der elektronischen Musik.

Direkt-XML zu beiden Podcasts:

Welcome to Mars
The Tone Generation

1 Kommentar

  1. 01

    Was es nicht alles so für dinge gibt :-)

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