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Welcome to the working week

Liebes Tagebuch!

Letzten Donnerstag den Friedrichstadtpalast und dessen Riesenbühne für die re:publica besichtigt, Freitag beim Radiocamp in Hamburg diskutiert und auf der Rückfahrt nach Berlin mit Mona und Markus die MotorFM-Spreeblick-Show besprochen. Am Wochenende vom viel zu frühen Tod eines alten und damals besten Freundes erfahren, wenige Stunden später vom tragischen Tod von Renés Vater.

Zusage eines weiteren, recht sensationellen Redners für die re:publica bekommen, nur kurz mit Daniel über seinen ersten Spreeblick-Artikel gemailt. Längeres, gutes adnation-Meeting, danach längeres, gutes Gespräch mit Sascha, danach längeres, gutes Gespräch mit Max, der sich die komplette folgende Nacht um die Ohren schlagen musste, weil einer unser Server unter DoS-Attacke stand. Mögliche neue Wohnung besichtigt, noch keine Zeit gehabt, darüber nachzudenken. Mit Batz über die Berlinale geredet. Per IM von Markus‘ Abmahnung erfahren.

Mit Tanja und Silke die MotorFM-Sendung aufgezeichnet. Mit Tanja und Andreas und Markus weiter an der re:publica gearbeitet. Von Tanja erfahren, dass Malte ihr gemailt hat, dass er nicht mehr für Spreeblick schreibt. Nur kurz mit Tim und Max mögliche neue Podcasts angedacht. Dem älteren Sohn das G1-Testgerät in die Hand gedrückt, der es innerhalb kürzester Zeit mit Spielen vollgeladen hat. Leicht fassungslos dabei zugesehen, wie viele Leute das Gerät gewinnen wollen. Während der ganzen Woche an einem Kundenprojekt weitergearbeitet und innerhalb weniger Minuten per Twitter unkomplizierte Flash-Unterstützung erhalten, ebenfalls während der ganzen Woche Interview mit Peter Müller vorbereitet. Erfreut festgestellt, dass der Januar 2009 der zugriffsstärkste Spreeblick-Monat seit einem Jahr war. Mit Jhns versucht, einen Termin zu finden. Neuen Server für neues Projekt einrichten lassen. Erfolgreich um Aufschub für die Abgabe der re:publica-Print-Anzeigen gebeten. Das neue Buch von Jeff Jarvis fast durchgelesen, mehrere Magazine und den neuen Freitag nur durchgeblättert, die dazugehörige Site nur kurz angesehen. Deadline für Kunden knapp eingehalten, danach erfahren, dass die Deadline um eine Woche verschoben wurde. Den ein oder anderen kurzen Blog-Post getippt. Interview mit Peter Müller gemacht (kommt Montag). Unfair zu Tanja gewesen, mich entschuldigt, blöd zu René gewesen, mich entschuldigt. Mich als Sexist beleidigen lassen, von der Rücknahme der Abmahnung gegen Markus erfahren. Getwittert, telefoniert, gemailt, gechattet, geSMSt.

Achja:
Die Kinder hatten Ferien und ich habe sie kaum gesehen.

Es war irgendwie eine merkwürdige Woche hier.
Und bei euch?

53 Kommentare

  1. 01

    Eine Woche voller Ereignisse, schwer verdaulich und bestens gefüllt… und sowas darf sich dann Ferien nennen.

  2. 02

    ok, dann warte ich noch ein wenig auf deine email ;)

  3. 03

    Erst wenn das letzte Wort verlinkt ist, wird man sehen, daß es keine reale Welt mehr gibt… ;)

  4. 04
    Frogster

    Malte schreibt nicht mehr für Spreeblick?

  5. 05

    @Frogster: und von fred war auch schon lange nichts mehr zu lesen.

  6. 06

    @dd01097: Oh ja, Fred und Malte würde ich vermissen.

  7. 07
    micha

    Wer ist eigentlich Malte?

  8. 08
    Bootie

    Malte, wieso?

  9. 09

    Immerhin lief es nicht über Anwälte, scheint also alles in Butter zu sein.

  10. 10
    westernworld

    @dd01097: frederic schreibt jetzt offline, mehr mit papier und bleistift wie er mir twitterte.

  11. 11
    Jakob

    Warum Malte nicht mehr für Spreeblick schreibt, würde mich auch interessieren. Gab’s dazu schon Infos hier? Ansonsten bitte einen Eintrag anfertigen, falls es keine Interna sind, die hier nichts zu suchen haben. Danke. :)

  12. 12

    @Jakob: Malte war sehr lange bei Spreeblick und manchmal ist es halt Zeit, eigene Wege zu gehen. Alles weitere würde ausufern, finde ich nicht nötig. Malte macht ja weiter. Und Spreeblick auch.

  13. 13

    Meine Woche?

    Monday: Aufgestanden, 3 inches of snow. B******! Chaos. Trotzdem ins Buero. Gearbeitet. Nach Hause gefahren. Gebloggt.

    Tuesday: Aufgestanden, immer noch Schnee, nur jetzt in Eis verwandelt. Immer noch Chaos. Trotzdem ins Buero. Gearbeitet. Nach Hause gefahren. Gebloggt.

    Wednesday: Schnee endlich fast alles geschmolzen. Ins Buero. Gearbeitet. Nach Hause gefahren. Gebloggt.

    Thursday: Aufgestanden, 4 inches of snow. B******! Chaos again. Trotzdem ins Buero. Gearbeitet. Nach Hause gefahren, auf dem Weg Poppy Seed Bloomer gekauft. Gebloggt.

    Friday: Aufgestanden, bloody snow again. Ueber uebervorsichtigen Idioten geaerget der mit 30 die dual carriageway langschlich. Ueber’s Aquaplaning beim Ueberholen gefreut. Trotzdem heile im Buero angekommen. Gearbeitet. Fertigmachen fuer Nachhauseweg. Auf’s News Quiz freuen.

    Hach, was fuer’n aufregendes Leben ich habe!

  14. 14

    Von Tanja erfahren, dass Malte ihr gemailt hat, dass er nicht mehr für Spreeblick schreibt.

    Hm, das finde ich offen gesagt ein wenig zu dürftig als Information über den Ausstieg eines der meistschreibenden Spreeblick-Autoren.

  15. 15

    @Armin: Naja, man muss das mit den Details ausschmücken. Ich hätte auch nur schreiben können „gearbeitet“. ;)

  16. 16
    bongokarl

    Dito @Iris … :/

  17. 17
    RC

    Hm, das finde ich offen gesagt ein wenig zu dürftig als Information über den Ausstieg eines der meistschreibenden Spreeblick-Autoren.

    Absolut, ja. Ich behaupte sogar des beliebtesten und meistgelesenen Schreiberlings.
    Ziemlich krasse Info für jeden der regelmäßig Spreeblick konsumiert. Ich bleib der Seite deshalb nicht fern oder so, aber schon ziemlicher Impact.
    Vor allem wenn das nur so kurz in einem Satz eingestreut wird, oder kommt noch ein „letzter Eintrag“?

  18. 18

    Ich verstehe den Wunsch nach mehr Info, habt doch aber bitte Verständnis dafür, dass offenbar weder Malte noch wir das für sinnvoll halten. Ja, es gab Meinungsverschiedenheiten, logo, aber die öffentlich wiederholen? Nein. Malte schreibt nach wie vor auf seinem Blog, wir hier. Dinge verändern sich. Wir schätzen Malte als Autor nach wie vor, er hält es für besser, seinen eigenen Kram zu machen.

    Danke für euer Verständnis.

  19. 19

    Dass Ihr nicht öffentlich schmutzige Wäsche waschen möchtet, verstehe ich und finde ich auch gut (was anderes würde auch nicht zu Euch passen). Aber gerade deswegen hättet Ihr Euch besser auf ein würdiges Abschieds-Posting verständigen sollen. Dieser eine, nebenbei eingestreute Satz hier und der knappe Satz da, ist m.E. kein adäquater Schlusspunkt für Eure (über eine in Online-Zeit doch recht lange Distanz) fruchtbare Zusammenarbeit. Das war doch klar, dass das jetzt erst recht zu unschönen Spekulationen führt.
    Ich finde diese Trennung sehr schade – für beide Seiten.

    War wohl insgesamt keine Deiner besten Wochen, oder? Wünsch‘ Dir gute Besserung! (ohne Häme, ehrlich)

  20. 20

    @Iris: Danke für die netten Worte. Die Woche war heftig. In Teilen beschissen, aber ja auch in Teilen großartig. Nur sollte ich mich nicht beschweren, René und seiner Familie sollten die guten Wünsche gelten, finde ich.

    Ansonsten wegen Malte: Ein Treffen und ein gemeinsames Posting wären besser gewesen, stimmt.

  21. 21

    @Johnny Haeusler:

    Das sagst Du so einfach ;-)

    Ich vermute dass so gut wie keiner Eurer Leser etwas verstehen wuerde wenn ich hier mit (grossenteils firmeninternen) Fachbegriffen rumwerfen wuerde, noch dazu wahrscheinlich groesstenteils auf Englisch da mir die Deutschen Begriffe dazu nicht (oder nicht mehr) bekannt sind.

    Mal davon abgesehen waere mir auch nicht wohl dabei hier etwas ueber firmeninterne Prozesse aus meinem „day job“ zu schreiben. Habe ich noch nie getan, werde ich wahrscheinlich auch so schnell nicht tun. Vor ein paar Jahren habe ich dazu mal auf meinem anderen Blog eine etwas laengere Ausfuehrung geschrieben. Daran hat sich auch nach einem Firmenwechsel praktisch nichts geaendert.

  22. 22

    Das sind die Schattenseiten eines so populären Blogs. Jeder will ALLES wissen, sei es noch so uninteressant oder irrelevant.
    Die nächste Woche wird bestimmt besser.

  23. 23

    @Armin: Ah, ich vergaß, natürlich „¦ den Eintrag kenne ich. :)

    @Michael: Das ist doch immer und überall so, oder? ;)

  24. 24
    RC

    Das sind die Schattenseiten eines so populären Blogs. Jeder will ALLES wissen, sei es noch so uninteressant oder irrelevant.

    Also mich stellen ja bereits diese Worte

    Ich verstehe den Wunsch nach mehr Info, habt doch aber bitte Verständnis dafür, dass offenbar weder Malte noch wir das für sinnvoll halten. Ja, es gab Meinungsverschiedenheiten[…]

    völlig zufrieden. Mit jedem Wort mehr riskiert man ja in Richtung Soap zu gehen. Ich hätte mir nur gewünscht das es gleich auf diese Art im Beitrag gestanden hätte, aber das hat sich ja nun durch den Kommentar auch erledigt.

    Ich finde sowieso das Spreeblick über lange Zeit wahnsinnig gut funktioniert hat mit so vielen daran beteiligten Bloggern (aus der Sicht des außenstehenden Lesers jedenfalls). Ich bin schon daran gescheitert einen Blog mit nur 2 Autoren permanent am Laufen zu halten. Mit ~10 Leuten muss es ja ungleich schwieriger sein.

  25. 25

    Das Schlimmste an dem Weggang von Malte Welding ist, dass damit wohl auch die schönen langen Podcasts Geschichte sind…

    Finde ich sehr traurig. :-(

  26. 26
    dr.gustave

    from a psychologigal perspective i would see it as a clear signal, and a hint on what you should do and what not in spring and summer season of 2009.

  27. 27

    @Johannes: Geht was Altes, kommt was Neues. Der Lauf der Dinge eben.

  28. 28

    Erfreut festgestellt, dass der Januar 2009 der zugriffsstärkste Spreeblick-Monat seit einem Jahr war.

    Das liegt am G1, jede Wette.

  29. 29
    max

    Toll, Deine Woche war meine Woche!

  30. 30

    Einfach mal so aus Solidarität kommentieren.

  31. 31
    Maltefan

    Darf ich denn dann meinen nick noch hier verwenden? :P
    Und hab ich Tomaten auf den Augen oder taucht Malte schon nicht mehr in der Autorenliste bei der erweiterten Suche auf? Das fände ich nämlich schon ein bisschen übertrieben.

  32. 32

    @erlehmann: Mitnichten. Das war im Februar.

  33. 33

    @Johannes: Der Podcast fand ja schon vorher nicht mehr statt.

  34. 34

    …also wenn Ihre Selbstherrlichkeit sich in alle Winde verstreut – wie wäre es denndann mit noch etwas völlig Überflüssigem, nämlich einem Autorenvorschlag? Frau Haeusler hat eine ziemlich gute Schreibe und kommt sehr oft sehr präzise auf den Punkt. Die kann das und kommt hier viel zu selten zum Zug, obwohl sie eigentlich hier wohnt und öfter mal vorbeischaut. Sie ist zwar nicht immer nett, aber das ist in dieser Hafenkneipe wohl auch nicht Bedingung. Wenn mich nicht alles täuscht. Und nein, ich bin ganz bestimmt kein Fan und habe das auch nicht vor zu werden. Aber ihre Schreibe, die ist eine Schau. Die würde dieser Chor-Knaben-Kultur (Heee!) hier ganz guttun. Gell?

  35. 35
    lana

    maltes (vorläufigen?) weggang in einem satz ohne subjekt abzurotzen, ist ganz schlechter stil. schweigen wäre hier besser gewesen. denn auch ein chef, der sich jovial duzen lässt, sitzt am längeren hebel. und sollte sich drum kümmern, dass die leute mit dem besten potenzial nicht abhauen.

  36. 36

    Ich habe mich die ganze Woche so gefühlt, als hätte ich am Vortag ein bis drei Flaschen Wodka geleert, meine Hände kribbeln, mein Kopf fühlt sich merkwürdig an und ich kann mich nur noch schlecht konzentrieren.
    Ich bin verliebt.

  37. 37

    Jedenfalls war meine Woche deutlich relaxter und irgendwie runder. Danke der Nachfrage!

    Das mit Malte zu lesen, betrübt sehr. Aber wat mut, dat mut wohl. Bleibt nur Euch allen auf Eurem Weg allet Jute zu wünschen — so oder so, liest man sich ja! ,-)

  38. 38
    Wandschablonen

    Heute ist Samstag und Wochende

  39. 39
    Wandschablone Shop

    Ich lese gern diesen Blog und lasse mal ein Lob da

    Weiter so

    Danke

  40. 40
    klaus

    @RavoxX:

    genau so bei mir. genau so.
    karma police reitet durch die stadt.

  41. 41

    @Maltefan: Das ist keine Absicht, dass Malte in der Suchliste nicht mehr auftaucht, sondern eine technische Komplikation. Ich fürchte, das kann nur Max lösen. Wird aber behoben.

  42. 42
    Jan(tm)

    @micha: niemand wichtiges.

  43. 43

    @lana:
    Weiß Du, auch Chefs sind Menschen, nicht zwangsläufig automtisch perfekt und nicht zwangsläufig von jeder Personalentscheidung ungetroffen und vielleicht kann man auch einen Johnny Häusler so etwas erst einmal verdauen lassen — auf seine Art? Ich lese in dem Beitrag auf seine den Art Frust mit uns zu teilen. Das kann man auch mal so stehen lassen für den Moment ohne gleich die «Du Chef bist das Arschloch»-Keule auszuteilen.

    Und zufällig entscheidet in einer Firma nicht nur der Boss über die weitere berufliche Zukunft seiner Mitarbeiter. Habe ich mir jedenfalls sagen lassen.

  44. 44
    Nico

    Ja, also ich muss sagen, das ist mal keine gute Kommunikation. Irgendwie widerspricht Malte dem Johnny auf seiner Seite. Ihr hättet euch doch auf eine gemeinsame Version einigen können.

  45. 45
    Meph

    Leserbrief: Lieber Johnny, an dieser Stelle finde ich es wichtig, ein „me too“ zu schrieben: Das war schlechter Kommunikationsstil. Das Schweigen löst mehr Spekulationen aus, als alles andere. Das sieht man hier, das sieht man bei Malte (Was mir auch nicht gefällt). Krisenkommunikation scheint jedenfalls von keinem eine Stärke zu sein. Schade, für alle.

  46. 46
    der herr schroeder

    Was? Das ist doch bestimmt wieder so eine Dingens … Werbeaktion … zur horizontalen Diversifikation. Cryptic-Emotional-Blog-Marketing oder sowas. Mir machen Sie doch nichts vor.

  47. 47

    @Nico & Meph (#44-45): Was soll’n das jetzt? Das haben x Kommentatoren vorher auch schon festgestellt, und Johnny hat seinen Fehler doch längst eingestanden:

    Ansonsten wegen Malte: Ein Treffen und ein gemeinsames Posting wären besser gewesen, stimmt. (Johnny #20)

    Zurücknehmen kann man im Netz aber leider nix. Und Wiederholungen sind doof.

  48. 48
    Meph

    @Iris: In diesem Falle war es mir wichtig, bei einem Stimmungsbild mitzuwirken. Ich lese hier regelmäßig, und schreibe selten. Dass ich hier (wie mir ja durchaus bequßt ist) auch noch mal den selben Senf zugebe, war mir einfach wichtig: Wichtig zu sagen, dass mir das ein unangenehmes Gefühl macht. Nicht wegen der vergossenen Milk zu jammern, sondern für das nächste mal den Leidens- und Nörgeldruck so groß machen, dass es besser gemacht wird.

  49. 49
    Nico

    Stimmt. Es gibt Dinge, die kann man nicht oft genug sagen.

  50. 50

    Schreibt denn eigentlich Frédéric Valin noch hier?

  51. 51

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