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Tracks & Fields: Kollaboratives Musizieren

Es ist ja keineswegs so, dass sich Menschen aus dem Musikgeschäft keinerlei Gedanken um die Zukunft der Musik machen. Genau daher weisen wir gerne auf interessante Projekte von Musikern, Produzenten und Label-Machern hin, und eines dieser Güte scheint mir Tracks & Fields zu sein.

Die Plattform will mit einer Community und einem Online-Sequenzer musikalische Akteure aus der ganzen Welt zusammenbringen, noch unentdeckte Talente fördern und so einen Teil der vielen neuen Möglichkeiten ausprobieren. Die Betaversion sieht gut aus und vermeidet bisher den oft anbiedernden Ton vieler deutscher StartUps, zum Launch stehen einzelne Spuren der neuen Super-700-Single für Remixe zur Verfügung (Tracks von ClickClickDecker, Mediengruppe Telekommander u.a. sollen folgen) und das Mitmachen, wer hätte etwas anderes erwartet, ist kostenfrei.

3 Kommentare

  1. 01

    Selbst für so unbedarfte Laien wie mich ist es da ziemlich einfach, sich schnell eine Basslinie zurecht zu klicken. Gefällt mir das ganze.

  2. 02
    randolf hodenstock

    als jemand, der in der vergangenheit hier und da adat-tapes zu kollegen schickte mit der bitte um beteiligung an projekten (welche postwendend mit absage zurück kamen), finde ich das neue bedürfnis an teilhabe an geistigem eigentum in sachen musik irgendwie seltsam. meine erfahrung ist die, dass musiker ihre hart erarbeitete hookline eben nicht hergeben wollen zwecks remix. ich kanns irgendwo verstehen. mir ist der trend zur partyzipation nicht so recht erklärlich.

  3. 03

    Ich bin seit geraumer Zeit bei einem ähnlichen Dienst: http://www.indabamusic.com

    Das Problem bei diesem Dienst ist, dass man nur bedingt gute Leute findet, mit denen man auch wirklich zusammenarbeiten möchte. Das ist ein schönes Experiment – aber speziell bei diesem Teil fehlt ein wenig die Differenzierung zwischen Spreu und Weizen.

    Ist eine schwierige Sache. Wann ist jemand brilliant und wann nicht… aber mit ein wenig Geduld, habe sogar ich jemanden gefunden.

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