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Die Finanzkrise visualisiert: The Crisis of Credit

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Eine großartige Visualisierung mit einem guten Sprecher erklärt komplexe Zusammenhänge besser als jedes Buch.

Der zweite Satz wird sich wohl als geflügeltes Wort nicht durchsetzen, das nachfolgende Video „The Crisis of Credit“ vom Mediendesigner Jonathan Jarvis dürfte sich aber schnell zum Netz-Klassiker entwickeln. Ich würde sagen: Kaufen! Wenn’s nicht kostenlos wäre.


The Crisis of Credit Visualized from Jonathan Jarvis on Vimeo.

Website: The Crisis of Credit

[via, Danke Nico!]

51 Kommentare

  1. 01

    Gefällt optisch und sagt was zu sagen ist. Schade, dass es nicht noch tiefer in die Thematik reingeht.

  2. 02

    Genial!

    @Jonathan (Weg Eins): Finds nicht schlimm, dass das Thema auf diesem Level behandelt wird, denn die Intention des Videos ist ja ganz klar die leicht verständliche Darstellung der Finanzkrise und deren Auslöser (oder?).

  3. 03

    Meine Lieblingstheorie ist und bleibt, daß Jimmy Carter an der Kreditkrise schuld ist (durch seine Programme, welche jedem Amerikaner ein Eigenheim ermöglichen sollten).

    Aber auch wenn diese geniale Theorie nicht vorkommt: Es ist nett gemacht.

    Leverage könnte etwas mehr erklärt werden, aber für einen Laien ist es sicher genau richtig.

  4. 04
    christopher

    genial gemacht

  5. 05
    christopher

    genial gemacht

    hätt ich 3 Tage vorher gebrauchen können

    dann hätte ich in der bwl klausur gewusst, was der leverage effect ist ;-)

  6. 06

    Großartig,
    Dem ist nichts hinzuzufügen. Und kann ich jetzt noch sowas haben dass mir erklärt wie diese Finanzspritzen uns aus dieser misere wieder herraus helfen?

  7. 07
    randolf hodenstock

    ot: johnny, kannste bitte dringend die neue u2-single in die tonne kloppen? das ist der grauenhafteste song seit langem. ich kann gar nicht glauben, dass die sich trauen, sowas überhaupt zu veröffentlichen. ist das derselbe edge, der in vertigo dieses mörderriff ablieferte? ich bin perplex, schockiert, das volle programm. ich habe immer gehofft, u2 würden coldplay jetzt zeigen wo der hammer hängt. aber das hier ist schlicht und ergreifend unterirdisch! ich fass es nicht…

  8. 08

    Sehr genial, danke dafür. Endlich mal verstanden wie es grob abgelaufen ist :D

  9. 09
    max darmwinde

    congrats, johnny, zum re:publica-hauptsponsor. ibm ist ein zuverlässiger partner. ohne die von der firma gelieferten milliarden lochkarten hätte der berühmte postkartenmaler aus ösiland die schoah niemals so effizient hinbekommen. leise rieselt die kalkscheune oder was?

  10. 10
  11. 11
    soralis

    @max (09)
    Danke! ;-) Kann ich brauchen dieses Miststück Information. Sieh an, dachte ich mir. Immer gut zu wissen, woher die Leute bezahlt werden.
    Das mit den Lochkarten war mir bekannt. Hießen glaub ich Holerith-Karten.
    Shift HAppens, indeed! Scheint mir allerdings eiskalt in Richtung Faschismus zu gehen.
    Heute morgen im Radio: Jetzt wollen sie „terrorverdächtige“ 14-jährige observieren dürfen.

  12. 12

    super video, jetzt hab ichs auch endlich mal gerafft…

  13. 13
    Hanne

    Sorry for OT, aber ein Verbesserungsvorschlageintrag fehlt:
    Mäh. Man kann Euch ja gar nicht mehr lesen, in den Arbeitspausen… zu viele Videos, funktionieren hier nicht. Menno. (Die Texte von Euch mochte ich eh lieber)

  14. 14
    Nanuk

    http://video.google.de/videoplay?docid=6433985877267580603

    Schaut den Film und dann versteht ihr was wirklich gerade passiert…

  15. 15
    Luis

    sehr gut gemacht! Leicht zu verstehen für der Volk.
    I like it

  16. 16

    @randolf hodenstock: Ich warte erstmal ausf Album, glaube ich „¦

  17. 17
    curie

    Was ich mich noch frag

    Waren eigetnlich nur die Häuser in den USA schuld oder lief das gleiche auch bei uns oder auch anderswo ab?

  18. 18

    @curie:

    Jein ;-)

    Das mit den Haeusern ist nicht ganz so extrem aber zumindest in Ansaetzen aehnlich hier in Grossbritannien gelaufen. Hier gab’s auch 100% oder sogar 125% Mortgages und aehnliche Scherze. Spanien hat glaube ich aehnliche Probleme. In Deutschland ist das soweit ich das von hier mitbekommen habe nicht sehr weit verbreitet gewesen.

    Das ganze Spiel mit den CDOs und wie die ganzen Abkuerzungen alle heissen ist weltweit abgelaufen. Deshalb sind ja auch diverse Deutsche Banken in der Bredoullie, z.B die HypoReal oder wie der Verein noch heisst. Die Probleme die Island jetzt hat haengen auch alle mit diesen Finanzspielchen zusammen. Die islaendischen Banken haben sich billig Geld in Japan geliehen, das in die USA weiterverliehen, von der Zinsdifferenz massig Gewinne gemacht, na ja, bis der ganze Spass dann implodiert ist.

  19. 19

    @curie: Hm, meine Antwort hat irgendwas geschluckt. Haengt die noch in der Moderation?

  20. 20
    maxe

    @ nanuk (14): Irgendwie wusste ich schon, das Banken und Versicherungen betrueger sind. Wie sonst koennen sie 20 – 25% Gewinn erwirtschaften, waehrend die reale Wirtschaft sich ueber 5% freut…

    Und was machen wir jetzt?
    Kommunale Arbeitsstundenwaehrung einfuehren?

  21. 21

    @curie:

    In Deutschland nicht so sehr, weil a) andere Regeln b) höhere Zinsen und c) der Wohnungsmarkt hier eh recht niedrige Preise bietet.

    Der „positive“ Aspekt ist, daß die Preise nicht sehr stark sinken können, denn sie waren eh schon niedrig. Hier in Berlin kenne ich Leute, die für 180€ warm auf 40qm wohnen. Das ist für den Vermieter ein absolutes Verlustgeschäft. Folglich ist einfach kein Raum nach unten.

    Als Beispiele für vergleichbare Tendenzen fallen mir Spanien und Großbritannien ein. In England haben viele Studenten Wohnungen auf pump gekauft, um sie nach dem Studium wieder zu verschachern.
    Spaniens Problem ist, daß die Regierungen für viele Jahre jedem Einwohner seine Eigentumswohnung verschaffen wollte, so daß es am Ende kaum noch Mietwohnungen gab. Dadurch stiegen die Preise unglaublich hoch und es gab kaum noch Wohnungen auf dem Markt. In Madrid habe ich Inserate für berssere Besenkammern gesehen, die über 100.000€ kosten sollten.

    Aber im Vergleich zu den USA sind solche Fehlentwicklungen pille-palle, deshalb würde ich die Schuldfrage eher bei Greenspan suchen. Mit mehr Gewicht in der Weltwirtschaft ist auch mehr Verantwortung verbunden.

  22. 22

    […]der Staat im Extremfall für unsere Einlagen. Aber was bleibt denn wirklich übrig[…]

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