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Michel Gondry 2: More Videos Before and After DVD 1

‚Be Kind Rewind‘-Regisseur Michel Gondry (Foto, mit Fingern aus der Nase) hat so gut wie im Eigenverlag (seine Hausproduktionsfirma Partizan hat wahrscheinlich ein wenig mitgeholfen) einen Nachfolger zu seiner legendären Directors-DVD heraus gebracht und verkauft diesen seit Mitte letzten Monats exklusiv auf seiner Webseite.

Die 18 Dollar teure DVD ist vollgestopft mit allerhand Gondry-Spielereien. Sie enthält 20 Musikvideos, unter anderem Becks ‚Cellphone’s Dead‘ und Radioheads ‚Knives out‘, einige von Gondrys längeren Kurz- und Ultrakurzfilmen und viel spannender: ein halbes Dutzend Behind-the-scenes, von oben genannten Musikvideodrehs. Der folgende Clip aus der Promo für ‚Be Kind Rewind‘, in dem Jack Black Gondry einmal zeigt wie das mit den Rubik’s Cubes wirklich geht, ist auch auf der DVD:

In einem aktuellen Gespräch mit dem New York Magazine anlässlich der DVD-Veröffentlichung offenbart der Independent-Liebling überraschende Selbstzweifel was den Erfolg seiner Videos angeht:

„I have the shit touch, […] When I touch a song, it plummets. […] Every time an artist asks me to do a video, I want to warn, „˜If you do the video with me, it will be a failure.“™“‰[…] I did seven videos for Björk, and the only one she ever did that was a huge hit, Spike Jonze directed it. […] And with the White Stripes, I did six videos with them and the only video they did that was a huge hit, I didn“™t do it. It was „˜Seven Army Nation,“™ and that was some other French guys.“

Das nächste Projekt des Franzosen ist die Neuverfilmung des 30er-Jahre Stoffes vom Verbrechensbekämpfer The Green Hornet, bei dem Seth Rogen nicht nur die Hauptrolle spielen soll, sondern auch das Drehbuch schrieb. (Seth Rogen twittert übrigens hier.) Gondry ist bereits Befürchtungen einiger Kritiker entgegengetreten er wäre nicht der richtige Regisseur für einen Superheldenactionfilm und versprach nie wieder Pappmaché und Pappe zu benutzen (Was sind das für Menschen die sowas verlangen?), stattdessen ließ er sich entlocken der Film würde „very green and very hornet.“

Gondrys aktuelle Technik der Körper(teil)manipulationen ist ganz interessant im Vergleich mit Chris Cunningham, einem der anderen Regisseure der ersten Directors-Reihe, der in einer ähnlichen Weise arbeitet. Das bekanntere Video von ihm sollte noch Rubber Johnny sein. Diejenigen, die es gern extrem mögen, über 21 sind und noch nicht gefrühstückt haben, können bei Vice UK nachsehen, womit sich Cunningham zur Zeit die Nächte um die Ohren schlägt.

[via] & [via]

3 Kommentare

  1. 01

    Kein Pappmaché mehr? Och.

  2. 02

    Dieser Tipp rettet meine Beziehung. Oder zumindest mich für den nächsten Geburtstag der Herzdame!

  3. 03
    Nico Roicke

    @Atomaffe: und da sag noch einer blogs würden nichts bewirken. ;)

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