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Joker’s Daughters kleine Traummusik

Zwei Leute stehen hinter Joker’s Daughter und sind dabei so unterschiedlich wie — nah, jetzt haben sie in den anderen Rezensionen schon alle Narren-Vergleiche aufgebraucht — wie Windhose und Windbeutel (es stürmt hier gerade als wär‘ Weltuntergang). Den offensichtlichen, weil öffentlichten Part übernimmt die Londonerin Helena Costas, die die Folksongs schreibt, spielt und ihnen ein Gesicht gibt. Die zweite, unerwartete Hälfte ist Produzent und andere Hälfte des Odd-Couples Danger Mouse.Seit 2003 kennen sich die zwei und arbeiteten seitdem an Joker’s Daughters Debütalbum ‚The last laugh‘, das Anfang des Sommers veröffentlicht wurde. Es ist ein ganz gefälliges Folkalbum geworden. Referenzen wie Simon & Garfunkel und andere Hippieheroen könnten durchaus angeführt und vertieft werden, wenn sich die Lieblichkeit des Projektes nicht allzuschnell erschöpfen und in Belanglosigkeit verlieren würde.

Es gibt einen Song den man vom Album kennen sollte, der Kumulationspunkt des ganzen Werkes ist. ‚Lucid‘ heißt der mit dumpfem Schlagwerk, Handclaps und Engelschor angedickte Titel und er wurde Ende letzter Woche als zweite Single ausgekoppelt. Wunderbare Einschlafmusik.

[VIDEO] Joker’s Daughter – ‚Lucid‘

8 Kommentare

  1. 01

    Um Gottes Willen, die sieht aus wie die wahnsinnige Medizinstudentin, in die ich mich mal verlieben wollte…

  2. 02

    @CRen: Kommentar der Woche. Mit Abstand. :)

  3. 03

    man kann sich in Medizinstudentinnen verlieben?

  4. 04
    Majoko

    Schlummere dazu gerade auch Ein. ;) Wirklich guter Tipp.

  5. 05

    Auch schöner Indie-Pop zum Einschlummern und zudem noch ein nettes Video von Angus and Julia Stone:
    http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&VideoID=13488375

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