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Sascha Lobo zu Gast bei Read on, my dear – der Lesebühne mit Spreeblick

lobo

Muss man Sascha Lobo ankündigen? Vermutlich nicht: aber es ist doch eine zu große Freude, um es sich entgehen zu lassen.

Sascha Lobo hat inzwischen wahrscheinlich alles gemacht außer Papst. Sogar einen Roman geschrieben, Strohfeuer. Über ein Arschloch in Zeiten der New Economy, eine Epoche, die ich nur aus märchenhaften, verklärten Erzählungen kenne. „Weißt Du noch“, sagen die Leute, „damals…“ und kriegen diesen trüben Blick.

Strohfeuer ist das richtige Werkzeug, um sie wieder einzufangen. Es ist die Geschichte eines spätpubertierenden Arschloches in einer Zeit, die für Arschlöcher gemacht war. Es ist eine Geschichte voller Unsympathen, voller sich selbst überschätzender Schwätzer und Blender, und – es ist witzig. Oder vielmehr, wie Florian Illies in der Zeit schrieb, „ein großer Spaß“.

Den werden wir auch haben, am Donnerstag.

Sascha Lobo zu Gast bei Read on, my dear – der Lesebühne mit Spreeblick
Donnerstag, 4. November, 20:30
Yuma Bar, Reuterstraße 63

Eintritt frei, Austritt mit Hut.

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11 Kommentare

  1. 01

    Cool.
    Dann sagt doch bitte noch die Uhrzeit und wo ich mich fuer eine persoenliche Beleidigung eintragen muss und ich bin vermutlich dabei.

  2. 02
    Martin

    Er soll dieses Hasspamphlet vorlesen, das ist gut. Sowas kann er.

  3. 03

    20:30 steht auf der yuma-bar website. =)

  4. 04
    Frédéric Valin

    Uhrzeit ist nachgetragen. Persönliche Beleidigungen werden im Hut gesammelt, durchgesehen, die originellsten werden Sascha zur Durchsicht vorgelegt, der daraus dann seinen nächsten Republica-Vortrag macht. So haben alle was davon.

  5. 05
    S. Schwarzmeister

    Wir gerieten ins Vögeln.

  6. 06

    @fred
    Eigentlich wollte ich Lobo nicht beleidigen, sondern vielmehr von ihm eine personalisierte Beleidigung abholen ;-)

  7. 07
    Frédéric Valin

    @philipp: Achso! Ja dann… Das kost aber extra!

  8. 08
    Die Flöte von Wackersdorf

    Logo kann man nicht beleidigen. Das macht er schon selbst durch sein tun.

    :)

  9. 09
    andrea

    @Die Flöte von Wackersdorf: Der heißt LoBo und „Tun“ schreibt man groß, du Pfeife.

  10. 10

    Leider konnte ich noch keinen Beitrag über die ‚Veranstaltung‘ finden.

    Sascha Lobo ist eine unbestritten integere Person, die (ER) zugibt,
    erst spät die Möglichkeiten des Social Networks (Internet) erkannt
    u. aufgegriffen hat.

    http://www.literaturcafe.de/was-ist-eigentlich-eine-lesebuehne/

    Daneben sehe ich unwahrscheinliches Potential (z.B. Blogger), die
    auch ohne den Medienzirkus – der sich immer neu erfinden will/muss –
    ihr Ding machen. GUT SO

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