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TINCON – teenageinternetwork convention

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Nach zehn Jahren re:publica nun also eine weiteres Event, das diesmal nicht in den re:publica-Räumen in Mitte, sondern mit kleinem Team im Spreeblick-Headquarter in Kreuzberg entsteht. Die TINCON nämlich, die vom 27.-29. Mai im Berliner Haus der Festspiele stattfinden wird.

Als Tanja und ich in den letzten Jahren mit unserem Buch Netzgemüse herumreisten, fiel uns in den vielen Gesprächen mit Eltern und Lehrerinnen und Lehrern auf, dass sich zwar sehr viele Menschen um die Gegenwart und Zukunft derjenigen sorgten, die in eine digitale Welt hineingeboren wurden; dass es aber viel zu wenig Raum und Bühne für genau diese Generation gab. Um sich und ihre Helden und Medien zu feiern, zu erkunden, zu diskutieren, zu erleben.

Mit der TINCON ändern wir das. Wer die re:publica kennt, weiß, wohin wir damit wollen. Und wer Jugendliche kennt, weiß, dass es doch etwas ganz anderes werden wird. Aber sicher ähnlich großartig!

Wie wir die TINCON für Medien und Erwachsene beschreiben, das könnt ihr in dieser Pressemeldung als PDF nachlesen.

Und wie ein 14-Jähriger das Event ankündigt, das lest ihr nachfolgend. Denn die TINCON entsteht nicht nur für Teenager, sondern auch mit ihnen.

Du hast YouTube schon dreimal leergeschaut, bastelst deine Klamotten nach Video-Anleitung oder kommst einfach nicht von Instagram oder Twitch weg? Du machst Kunstwerke aus deinen Snapchat-Stories? Du trinkst Mate beim Programmieren? Du hast deinen vierten Pentakill in League of Legends und endlos viele Games auf Steam?

Dann solltest du zur TINCON kommen! Drei Tage in Berlin, an denen du Hacker, E-Sportler, YouTube-Stars und Roboter triffst. Und andere Jugendliche. Workshoppe dich durch Fashion-Design-Tutorials oder Meme-Anleitungen, bau’ deinen eigenen Roboter-Sklaven, schau dir YouTuber mal in echt an oder, oder, was auch immer, Hauptsache geil.

„And as always, stay awesome!“ – Peawdipay

Ach ja: Bring dein Smartphone oder deinen Laptop mit – WLAN gibt’s sowieso. Und sichere dir heute noch dein Ticket unter http://tincon.org!

Die bisherig bestätigten Sessions der TINCON findet ihr hier.
Alle bestätigten Speaker hier.
Helferinnen und Helfer suchen wir auch noch!
Und Mitmachen geht natürlich auch!

TINCON überall:

http://tincon.org
http://youtube.com/tinconorg
http://facebook.com/tincon.org
http://twitter.com/tincon
http://instagram.com/tincon
Snapchat: tincon.org

Ein längeres Interview mit mir zur re:publica und zur TINCON gibt es bei „Was mit Medien“ zu hören.

7 Kommentare

  1. 01

    Tolle Sache, das! :)

    Kleine Zwischenfrage, eure Streetcred bei der Generation wasauchimmer betreffend: ich hoffe, der 14-Jährige hat den Namen von Pewdiepie verkackt? Sonst kommt das nämlich irgendwie so rüber wie die pseudocoolen eltern, die versuchen auf einer wellenlänge zu sein, aber nicht mal… ach, ihr wisst schon was ich meine. ist echt nicht böse gemeint, erinnerte mich nur an meine eltern damals und ließ mich schmunzeln. vielleicht (to be honest: ganz sicher!) bin ich aber auch nur das gleiche lehrerkind wie früher ;-)

  2. 02

    @Dominik: Ab hier wird es dann kompliziert, denn das war auch unsere erste Frage (wir hatten Pewdiepie auch angefragt, aber leider keine Antwort erhalten), denn das soll lustig sein. Würde jeder erkennen, beriet man uns, weil sein Name immer falsch geschrieben werden würde und dieses Mal SO falsch sei, dass jeder erkennen würde, dass es Absicht ist. :)

    Also: Ist Absicht. Sagt der 14-Jährige. Oder verarscht uns gehörig, was ja auch wieder witzig wäre.

  3. 03
    h s

    Es gab als Presseecho immerhin einen Artikel in der taz
    http://taz.de/Digitalkultur-Messe-fuer-Jugendliche/!5304853/

  4. 04

    @h s: Es gab als Presseecho nicht „immerhin einen Artikel in der taz“, es gab zahlreiche Artikel und Reaktionen auch in anderen Medien (u.a. Jugendmedien, aber die zählen ja nicht, oder?), wir stellen den Pressespiegel noch zusammen. Heise, der RBB, Deutschlandradio Kultur, Deutschlandfunk … nur ein paar Beispiele.

    Allerdings ist der taz-Artikel tatsächlich der einzige, für den sich der Autor zwei Tage vor dem Event mit den Worten „Ich soll da für die taz was drüber machen“ noch schnell akkreditieren wollte und bei dem sich nach unserer Zusendung des Pressecodex‘ (keine Interviews und Fotos ohne Zustimmung der Jugendlichen etc.) und der Info, dass wir die Anwesenheit der Presse zeitlich eingrenzen, um keine „Zoo“-Situation für die Jugendlichen entstehen zu lassen, niemand mehr bei uns zurückgemeldet hat. „Undercover“, hui!

    Er ist auch der einzige Autor, der mit herablassenden Kommentaren über unsere Gäste, Sprecherinnen, Sprecher und Moderatoren arbeitet. Er ist auch der einzige, der mit Ausnahme des Nebensatzes über den CCC keinen einzigen der vielen politischen Talks und Workshops erwähnt. Und er ist der Einzige, der die TINCON zwar für ein Selfie mit seinem YouTube-Star im eigenen Twitter-Kanal genutzt hat, ansonsten aber alles süffisant etwas kacke fand bzw. finden sollte, ich weiß ja nicht, was die Redaktionsvorgaben waren. Und er ist der einzige, der am Samstag und Sonntag offenbar die je rund 650 jungen Besucherinnen und Besucher nicht gesehen hat (am Freitag waren es knapp 300). Ach ja, und er ist der einzige, der den Tippfehler „Tinvon“ immer noch nicht korrigiert hat. Vermutlich darf er nicht alleine ins Backend und außerdem: Wer liest schon die Artikel von gestern?

    Ich hab kein Problem mit Kritik, es ist immer Luft nach oben, keine Veranstaltung ist perfekt und Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen. Und man darf auch mal lästern, voll okay.

    Aber dieser Text ist auf mehreren Ebenen einfach nur typisch taz. Der ich aus gutem Grund und nach einigen äußerst befremdlichen eigenen Erfahrungen seit langer Zeit keine Interviews mehr gebe.

  5. 05
    h s

    Ich selber bekaeme ein Echo in Jugendmedien mangels Zielgruppenzugehoerigkeit schlicht nicht mit, im Gegensatz zu taz oder anderen Erwachsenen(?)medien.

    Das Thema interessiert mich allerdings genug, um hier nach weiteren Referenzen und Kommentaren zum gefundenen zu fischen, danke.

  6. 06
  7. 07
    Gondor

    Den taz Artikel habe ich sogar zufällig auch gesehen/gelesen. Hat sich doch durch seine überaus offensichtliche „Pflichterfüllungs“texterei selbst in’s (journalistische) Aus geschossen :) Der Lese-„Ausflug“ zur taz war, u.a. auch wegen dieses Artikels, dementsprechend kurz. Muss man nicht (mehr) lesen, die taz. ;-)

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