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AC/DC

Schon klar, ernstes Thema, so ein Stromausfall in Europa (war jemand der geneigten Leserschaft betroffen?), aber ich finde die Vorstellung des für die Abschaltung der Hochspannungsleitung über der Ems Zuständigen beim entsetzten Blick auf die erlöschenden Anzeigen seines „Wo gerade alles in Ordnung ist“-Monitors plus folgendem „Schatz, es wird heut‘ etwas später“-Anruf zu Hause dennoch sehr amüsant.

Nur am Rande hier dann auch die Bitte an meinen Stromversorger, das gute Geld nicht für monatliche Werbeflyer voller Rabattmarken, Stock-Fotos von glücklichen Plastikmenschen und sonstigem Tinnef auszugeben, sondern für eine vernünftige Infrastruktur bei bezahlbaren Preisen. Danke.

(Erklärung: Mit dem Büro sind wir bei Lichtblick, zu Hause aus reiner Faulheit noch bei Vattenfall, die offenbar ihr halbes Erspartes in furchtbare Prospekte stecken, die es langsam mit dem Ikea-Katalog aufnehmen können)

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Wir danken für Ihren Einkauf

Ab und zu macht es sehr viel Spaß nachzusehen, was Ihr so über unsere amazon-Affiliate-Links bestellt. In den seltensten Fällen sind es nämlich die direkt von uns verlinkten Produkte, vielmehr scheint es eine bewusste Entscheidung zu sein, uns im Rahmen eines sowieso geplanten Einkaufs etwas zukommen lassen zu wollen. Dafür möchten wir uns bedanken, denn das ist sehr nett.

Und lustig ist das Stöbern auch manchmal. Wenn man z.B. sieht, dass das Buch „Garantiert Konzertgitarre lernen“ wieder zurückgeschickt wurde…

(Anmerkung zur Vorbeugung: Man kann als amazon-Partner nicht sehen, wer gekauft hat, sondern nur was gekauft wurde)

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Podcast vom 6.11.2006

Tanja und Johnny diskutieren den gesellschaftspolitischen Wert von Schlagern.

MP3, 19:19, 13,3 MB

Schlager bei amazon.

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Malte in Farbe

Wenn das mal nicht nett ist: Schnutinger wundert sich über Maltes Beschreibung eines „Bloggertreffens“. Und hat es gezeichnet.

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Sauereien

Die Frankfurter am Sonntag nimmt sich unter dem Titel „Die größte Sauerei des Jahres“ der juristischen Streitigkeiten an, die von der Media-Markt-Kette und RA Joachim Nikolaus Steinhöfel ausgehen. Schön, wenn die F.A.S. die Machenschaften eines der größten Werbetreibenden Deutschlands an die Öffentlichkeit bringt, etwas schade, wenn dabei nicht erwähnt wird, dass auch gegenüber Privatpersonen gerne schwere Geschütze aufgefahren werden.

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Man weiß ja nie

Noch weiß niemand, ob „žWeb 2.0“ ein kommerzieller Erfolg wird (…)

Meint Ulrike Simon in ihrem Tagesspiegel-Aufsatz zum Thema „Printmarken im Netz“, welcher der siebenhundertneunundachtzigste Artikel mit der originellen Überschrift „Wer hat Angst vorm WWW?“ sein dürfte.

Und sie hat Recht. Das weiß ja wirklich noch niemand. Und was ist eigentlich mit dem Ozonloch? Hat das jetzt irgendwas gebracht?

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Versteckspielen

dropspots.org

Wir hier bei Spreeblick sind ja gerne vorne mit dabei, wenn es was zu meckern, zu nörgeln, zu kritisieren und blöd zu finden gibt. Das liegt nicht etwa daran, dass wir die Welt schlecht finden würden, weit gefehlt! Das liegt nur daran, dass die Dinge, die wir aufrichtig toll finden und lieben können, so schwer zu finden sind im weltweiten Wust des täglichen Mülls.

Aber das Buddeln im Dreck lohnt sich, immer wieder. Denn wer lange genug buddelt, stößt irgendwann auf Perlen wie Drop Spots.

Read on my dear…

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Designerkarten

ec-karten

Bei einer belgischen Bank kann man seine EC-Karte selbst gestalten. Ja, die mit dem Schnullerbaby ist auch unser Favorit.

Denn unsere eigene Idee entspricht leider nicht den Richtlinien.

ec-karten

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Schon sehr nett

…wenn auf Artikel, die über ein Jahr alt sind, noch immer Reaktionen und Fragen kommen.

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Darmspiegel Online

Das mache ich wirklich nicht oft, einen Titel direkt klauen, meist versuche ich dann doch mir selbst etwas halbwegs originelles einfallen zu lassen. Aber der ist einfach zu perfekt. Der geht nicht besser.

Sebas dokumentiert seine bevorstehende Darmspiegelung in einer Art Seifenoper (na geht doch, der hat doch auch was!) und ich erinnere mich an den Urologen, der damals™ zu Agenturzeiten mit der Idee auf uns zukam, Darmspiegelungen live ins Netz zu übertragen um den angehenden Patienten die Angst davor zu nehmen. Der Auftrag kam nicht zustande, aber wir hatten noch viel Spaß mit den beeindruckenden, zur Recherche angelieferten Videos von der Endoskop-Kamera, deren Darmtunnelfahrten auf seltsame Art an Videogames erinnerten. Und vor allem mit der Idee, dass man das Projekt über Werbung finanzieren könnte (McDonald’s-Banner hinter jeder Abbiegung oder so…).

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Bahnsinn

Man wird ja seltsamerweise oft schräg angesehen, wenn man in Gesprächen dafür eintritt bestimmte Unternehmen oder Orte (z.B. Parks, Stadien, Plätze) nicht zu privatisieren, sondern beim Staat (der ja wir sind) zu lassen. Ist irgendwie nicht hip, gegen Privatisierung zu sein. Weil die Wirtschaft ja alles richtet. Sagt man.

Der Aktion „Bahn für alle“ ist das schnuppe. Mir auch. Und Stralau erst recht.

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Podcast vom 2.11.2006

Tanja und Johnny und die Gewinner von gestern sowie ein Bekenntnis.

MP3, 10:47, 7,4 MB

Link zur erwähnten Meldung.

Geld bei amazon.