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Interview mit Kübra Gümüsay, Bloggerin

Interview mit der Bloggerin Kübra Gümüsay von Ein Fremdwörterbuch, über Pluralismus innerhalb der deutschen Blogosphäre, sowie deren Zustand aus Kübras Sicht.

Kamera: Gunnar Weber, Interview: Lili Masuhr, Schnitt: Nico Roicke

Weitere Interviews dieser Reihe:
Interview mit Noha Atef, Journalistin und Bloggerin
Interview mit Tim Pritlove, Podcaster
Interview mit Jaclyn Friedman, Autorin und Aktivistin
Interview mit Peter Sunde (Flattr)
Interview mit Philipp Schäfer (IDEO)

11 Kommentare

  1. 01

    Verstehe nicht, warum sich Menschen, die sich für unterschiedliche Themen interessieren miteinander austauschen sollen.

  2. 02
    fru

    Ich muss mir jetzt gerad das Schandmaul zu halten um nicht über das Bloggen-übers-Bloggen zu schimpfen. Haltet mich für verrückt, aber ich sage euch ob jemand aus einer Minorität einen Blog zu führt oder nicht, ist kein Gradmesser für Meinungsfreiheit bzw. öffentliche Wahrnehmung und Vertretung dieser Minderheit in der Gesellschaft.
    Verschafft euch Relevanz und Leser durch eigene Themen, Themen in denen das Bloggen durch Aktualität und ungekürzte Geradlinigkeit überlegen ist. Über sich selbst zu schreiben ist ein Armutszeugnis und lässt einen Aussehen wie Schaumschläger…
    Das sage ich als Zeitungs- wie auch Blogleser, der die Stärken der beiden Medien glaubt zu sehen. Nur bin ich immer wieder stutzig wie man sich durch Selbstgespräche in die Irrelevanz befördern kann.

  3. 03
    Floda Nashir

    Ja, die kleinen Mädels immer. Ich interessiere mich halt nicht für Fußball und habe auch keine Lust, mich darüber auszutauschen. Ist das wirklich Schade? Und wenn ja, warum? Kommunikation als Selbstzweck?

  4. 04
    Floda Nashir

    Aber die einige ihrer Kolumnen in der taz sind gar nicht so schlecht.

  5. 05
    S. Schwarzmeister

    Andauernd wird über das Potential geredet, die Möglichkeiten die Blogs eröffnen – und doch macht keiner was draus.
    Nur weiteres Gerede, wie es das neue, schnelle, direkte, demokratische Medium ist – ohne den Beweis dafür anzutreten.

  6. 06

    Jeder Blog ist ein Beweis dessen.

  7. 07

    Kübra Gümüsay

    pflegt ihre Ansicht von freier Meinung.

    Möge sie damit glücklich werden.

  8. 08
    Hatem

    Ähm… mir ist nicht klar geworden, was sie überhaupt sagen wollte. Aber vielleicht hat mich die Winkekatze abgelenkt.

  9. 09
    Stephan Bormann

    klar, der metablog ist ein alter traum, der ist halt nicht ausgeträumt. was die ausdifferenzierung der publika angeht, setzt sich das eben in den neuen medien fort – und dass das VIELLEICht auch problematisch sein könnte, ist kein so abwegiger gedanke. Wenn Habermas das gesagt hätte, hätte es wohl weniger hämische kommentare gegeben, aber wenn “kleine Mädels” – sorry, die frau ist 22 – das sagen, dann kann man sich drüber lustig machen…
    und im übrigen: warum soll das nicht interessant sein, einblick in die lebenswelkt von leuten zu bekommen, von denen man sonst nur mitbekommt, dass sie kopftücher tragen (müssen) und summa sumarum unterdrückt werden. Finde ich jedenfalls interessanter als den eintausendsten Blog zum Fussball – ob es gut gemacht ist, ist ne andere Sache, aber das scheint ja hier a priori ausgeschlossen zu werden. Finde ich NICHT GUT.

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