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Alphabet Soup

Es geht los und ich bin ein bisschen aufgeregt. Hier mein erstes Posting in der Plan B Historie ohne Reihen- und Rangfolge. Heute: Plan B in NYC 1994. Mit Überraschung.

Im Jahr 1993 erschien das letzte Plan B Album „Cyber Chords & Sushi Stories“ (das dritte für BMG) und so begeben wir uns im Frühjahr 1994 mit dem Cyber Chords Produzenten Mark Plati, der inzwischen fast zu einem Bandmitglied geworden ist, nach New York, um die Songs für den Nachfolger aufzunehmen.

6 Wochen Aufenthalt in eigenen, aber recht ranzigen und durchaus aufregenden „Appartments“ knapp vor China Town und in den Looking Glass Studios am Broadway hat uns BMG genehmigt.

Diverse Umbrüche ( = Chaos) bei BMG zu dieser Zeit führen jedoch dazu, dass wir insgesamt 4 Monate lang („Ach, macht doch ruhig noch ein bisschen weiter“) in NYC schreiben, spielen, arbeiten, leben und auch lieben konnten. Sex Content folgt später. Vielleicht.

Zwischenzeitlich besucht uns während der Aufnahmen, na klar, die Plattenfirma in Form unseres damaligen A&R. Ein Bayer, wie er im Buche steht. Dick, laut und ohne Benehmen. „Saugeile Platte!“ ist sein Kommentar nach dem Hören von etwa drei Stücken, denn lieber, als sich durch den Rest der Musik zu quälen, ist ihm der möglichst schnelle Konsum von Nahrungsmitteln und so wird die halbe Studiobelegschaft in ein möglichst teures Restaurant eingeladen.

Mit den im feinsten deutschen Akzent rausgebrüllten Worten „I want meat and beer!“ macht der Mann uns gleich richtig doll beliebt in dem Laden und die Tatsache, dass er zwischenzeitlich in seiner Gier sein Besteck so heftig in die Mahlzeit sticht, dass die Hälfte davon über den Tisch segelt, macht das alles nicht besser.

Uns ist das schrecklich peinlich. Ihm nicht.

Glücklicherweise dauert der Besuch unserer Plattenfirma nur anderthalb Tage. Der Eindruck, den unser neues Werk hinterlassen hat, ist aber scheinbar so gut, dass uns in den folgenden Wochen immer wieder Journalisten aus Deutschland nach New York geschickt werden, um über die Produktion zu berichten.

Interviews, Fotos, Filmaufnahmen. Wir sind die Helden. Es ist klar, dass dies unsere beste und erfolgreichste Platte werden würde, noch bevor wir mit den Aufnahmen fertig sind.

Zurück in Deutschland steht der Termin zur Besprechung der Veröffentlichungsstrategie mit BMG an. Wir fahren also mit unserem neuen Manager Mark Chung nach München, um dort mit zwei A&Rs (es war mal wieder einer dazu gekommen) sowie dem damaligen BMG-Chef Thomas Stein über die Platte, den Veröffentlichungstermin und das begleitende Marketing zu reden.

Mehrfache „Daumen hoch“-Handzeichen mit begleitendem Augenzwinkern und Schulterklopfen seitens der A&Rs begrüßen uns.

Ein langer, ein sehr langer Tisch. An seinem Ende Thomas Stein, zu seinen beiden Seiten seine A&R Manager. Danach an den Längsseiten die gesamte Band und Mark Chung. Ich freue mich, dass es jetzt endlich los geht, freue mich auf Pressetermine und Tourneen.

Herr Stein eröffnet die Runde in seiner direkten Art.

„Diese Platte“, beginnt er, „ist absolut unverkäuflich.“

Ich brauche einige Sekunden. Was meint er? Findet er sie tatsächlich so großartig, dass sie mit Geld nicht zu bezahlen ist? Ich frage ihn. In meiner direkten Art.

„Wie meinen sie das?“

„Man kann diese Platte nicht verkaufen. Und wir werden sie auch nicht verkaufen. Wir werden sie nicht veröffentlichen.“

Ich schwanke zwischen Tränen der Wut und dem Verlangen, ihn zu schlagen. In meinem Leben gab es bisher vier Situationen, die eine von mir angezettelte Schlägerei gerechtfertigt hätten. Einmal habe ich tatsächlich und völlig zu Recht zugehauen, die anderen drei Male nicht und obwohl ich froh darüber bin, da ich ein sehr gewaltfreier Mensch zu sein mag, bin ich mir sicher, dass es mir in den anderen drei Situationen sehr gut getan hätte, es doch zu tun. Naja. Peace, y’all.

„Darf ich fragen, wie oft sie das Album gehört haben, Herr Stein? Es ist sicher keine Platte, die sofort wirkt, aber…“

Er unterbricht mich: „Ich habe die Platte gar nicht gehört. Ich vertraue da voll auf meine A&R Leute.“

Mir wird schwindelig. Ich schaue zu den beiden Verrätern, deren Blicke auf den Platin-Fußboden genagelt sind. Hilfe suchend geht mein Blick zu Mark Chung.

Der behält die Fassung. Erklärt Herrn Stein, dass es einen Vertrag gibt, der noch mehrere zukünftige Alben abdeckt.

Das klären alles die Anwälte, sagt Herr Stein, steht auf und geht. Seine A&Rs folgen ihm so schnell sie nur können.

Mark erklärt uns die Situation. Erläutert, dass sich BMG gerade von fast allen nationalen Künstlern trennt und wir offensichtlich auch in den sauren Apfel beißen müssen. Da wir noch einen Vertrag haben, könne er vielleicht sogar noch Geld rausholen, aber die Aufnahmen seien futsch, die gehörten BMG.

Wir beschließen in den folgenden Wochen, dass wir kein Geld wollen, sondern stattdessen die Rechte an den Aufnahmen. Es folgt ein einjähriger Kampf mit Anwälten, die hauptsächlich im Urlaub und daher unerreichbar sind. Während dieser Zeit ist es der Band rechtlich nicht möglich, die Aufnahmen auf einem anderen Label heraus zu bringen oder anders besonders aktiv zu sein.

Etwa ein Jahr nach dem BMG Meeting sitze ich in meinem Auto und höre im Radio „Going Underground“ von The Jam. Ich erinnere mich daran, warum ich begonnen hatte, Musik zu machen. Ich erinnere mich an die Kraft, die Emotionen, die Leidenschaft, die Liebe, die ich durch und mit und für Plan B immer hatte. Und ich erinnere mich an die dauernden Gespräche und Faxe der letzten Monate, an das Rangeln um Rechte und um Termine.

Und ich beschließe, die Band bis auf weiteres aufzulösen. Es ist meine Art „Fuck You!“ zu sagen, auch wenn es die falsche ist, denn es tut wohl niemandem der Beteiligten mehr weh als uns selbst und den Fans. Aber es ist der einzige mir ersichtliche Weg, aus diesem Scheiß heraus zu kommen. Going Underground.

Das New Yorker Album, der Titel sollte „Alphabet Soup“ sein, hat heute, genau zehn Jahre nach den Aufnahmen, immer noch seine Stärken und natürlich auch jede Menge Schwächen.

Um das zu beweisen, könnt ihr, die ihr bis hierher gelesen habt, die Songs als 192kps Stereo MP3s saugen. Nachfolgend eine Liste der Songs mit meinen Kommentaren.

Enjoy your Alphabet Soup!

  • Bubblegum Crisis 4:25 6MB

    Mein absoluter Lieblingstext des Albums, der Song, dessen Titel von der gleichnamigen Mangaserie stammt, handelt von unserer Zeit in New York, von Nächten voller merkwürdiger Begegnungen, voller zwielichter Clubs und Gestalten, aber auch von meiner eigenen Verwirrung in dieser Zeit, von meiner Bubblegum Crisis eben.

  • Get Myself A Life 4:22 6MB

    Ein eher schwacher Song, der es vermutlich nicht auf’s Album geschafft hätte, hier nur der Vollständigkeit halber gelistet. Unser Gitarrist Hans fand ihn schon immer scheiße und er hatte Recht.

  • Icy 3:53 5.3MB

    Wortspiel. „Icy your heart“ wird gesungen, eisig dein Herz, aber man versteht natürlich „I see your heart“. Naja. Wir waren jung. Zur Zeit der Aufnahmen brachte sich Kurt Cobain um (ich glaube, nicht wegen unserer Aufnahmen), was für uns alle ziemlich schockierend war. Für diesen Song habe ich daher das Gitarrenthema von Smells Like Teen Spirit abgewandelt und man hört sehr gut, dass einige Jahre später die Mock Turtles in Can You Dig It die gleiche Idee hatten. Genau dieselben Akkorde, nur dass wir keinen Weichei-Gesang drüber gepackt haben. Und keinen Hit damit hatten. Wie auch.

  • Infobahn 3:51 5.2MB

    Ganz furchtbar leider. Sollte ein Gimmick auf der Platte werden, eine Sample-Arie sondergleichen mit ganz viel grandiosem Input von unserem Drummer Perzi, aber irgendwie habe ich den Song nie hinbekommen. Beinhaltet aber immerhin von mir persönlich in Kanada aufgenommene Satz-Samples von niemand anderem als William Gibson, Autor von vielen guten Science Fiction Romanen und einer der Begründer der Cyberpunk-Literatur-Szene.

  • Let’s Live Forever 3:59 5.4MB

    …or die trying. Diesen Song mag ich sehr. Ich wollte unbedingt über meinen wenige Monate vorher recht jung verstorbenen Vater schreiben, aber ich wollte einen positiven, hoffnungsvollen Song zum Tanzen daraus machen, keine Ballade, kein Geheule. Ein paar hübsche Erinnerungen sind darin verarbeitet, meine Kinderstimme auf seinem Tonband, der Moment, in dem ich ihn zum ersten Mal habe weinen sehen und einiges mehr. Gegen Ende dann tolle Chöre, das sollte ein wenig an Gospels erinnern. Wäre bestimmt ein toller Livesong geworden.

  • Melt 4:45 6.5MB

    Ich wollte schon immer einen Song über Sex schreiben, über den Akt an sich mit allen Sauereien und das alles, ohne die einschlägigen Worte zu benutzen. Aber auch ohne von den Bienen zu erzählen. Textlich finde ich das gut gelungen, musikalisch ist es nicht ganz so sexy, wie ich es mir gewünscht habe, klingt ein wenig nach dem zweiten oder dritten Mal. Was ja aber auch schön war. Das Lieblingswort, das ich während der Wörterbuchrecherche zu diesem Song gelernt habe ist zweifelsohne „gyrate“.

  • Now (With The Volume Cranked Up High) 4:10 5.7MB

    Ein weiterer Plan B Versuch, sowas wie „Cyberpunk“ zu machen. Es sollte rocken und auch nach Technik klingen. Einige Bands haben das versucht, keiner ist es richtig gelungen, außer vielleicht später The Prodigy. Trotzdem ganz okay.

  • Nowhere 3:23 4.6MB

    Ganz klar der Hit der Platte, wäre eine Single geworden. Der Chorus basiert auf einem Sample eines alten Reggae-Songs (singt tatsächlich ein Mann). Wir alle liebten das Sample und hatten verschiedene Versionen ausprobiert, aber alles klang scheiße. Kurz vor Ende der Aufnahme-Sessions bin ich mit Mark allein ins Studio gegangen, habe die Drum-Machine angeschmissen, einen Bass und viele Gitarren aufgenommen und wir haben das Ganze irgendwo zwischen Jesus And Mary Chain und Hüsker Dü klingen lassen. Das Feedback am Ende dauert eine halbe Minute und der Song ist nach wie vor große Klasse.

  • Too Clever 2:33 3.4MB

    So ist das eben, wenn man in New York ist, HipHop ist überall und Stile mischen sich sowieso. Uns kam es also völlig normal vor, nicht nur Rocksongs aufzunehmen. Sicher kein Superhammer, aber wichtig für uns damals, weil wir langsam und vorsichtig begannen, uns von klassischen Songstrukturen zu lösen. Lustig, finde ich.

  • What Is (And What Will Be) 5:48 7.9MB

    Auch ein großer Song. Schöner Groove, gutes Gefühl und ein toller Bass von Mark mit einem weiteren Text, auf den ich sehr stolz bin. Alles drin: MTV, Konsumterror, Konzernmachenschaften, Sexismus, Wirtschaftsverbechen. Und das alles in einem einzigen Lied!

  • Telecom Communication Cripples (Acoustic Version) 5:28 7.4MB

    Irgenwann saßen wir im Studio rum (wie man das so macht, wenn BMG zahlt), Hans spielte Klavier, Perzi trommelte sachte dazu und wir spielten zum Spaß eine softe Version dieses Cyber Chords Stückes. Mark nahm es auf. Alles live, inklusiv Gesang. Der Song war inhaltlich so weit vorne, dass ihn damals niemand verstanden hat. Im Kern geht es um den Anfang der 90er beginnenden Kommunikationswahn und die Frage, ob wir überhaupt fähig sind, damit umzugehen, wenn wir es nicht mal schaffen, uns an der Aldi-Kasse vernünftig auszudrücken. Oder so. Technologie-Overkill als Songthematik.

81 Kommentare

  1. 01

    Schon interessant, wie sich hier Lebensgeschichten verwickeln: Plan B lernte ich kennen, indem ich 1992/93 während meines halben Jahres in California im Rahmen meines Chemie-Studiums im Plattenladen „Moby Disc“ in Costa Mesa über die CD „Greenhouse Effect“ stolperte und mich wunderte, wie weit man reisen muss, um eine Berliner Band kennenzulernen ;-)

    Und heute, da ein „Soul-Rapper“ namens Plan B alias Ben Drew als „die männliche Amy Winehouse“ herumgereicht wird und kein Radiosender ihn mal darauf hinweist, dass vielleicht mal ein neuer Name her müsste als ausgerechnet der einer Band aus den 80er/90er-Jahren, und ich die Aufgabe übernehme, die Radiosender darauf hinzuweisen, dass sie ihren Pflichten nachkommen könnten, da finde ich heraus, dass das Blog „Spreeblick“, das mir durchaus schon damals bekannt war, als ich im Juli 2004 mein eigenes Blog „so-zi-al“ startete, vom seinerzeitigen Plan-B-Sänger gemacht wird und ein bis dato unveröffentlichtes Album zur Verfügung steht!

    Danke für alles!

  2. 02

    @Manfred: Danke zurück für diese nette Kurzgeschichte! :)

  3. 03
    Ingo

    Hallo zusammen. Das New York Album wäre die logische Weiterentwicklung der Cyberchords&sushi Stories gewesen, fantastisch. T. Stein hat so rein gar nichts geschnallt, was für ein Idiot in solch einer Position! Sehr dramatische Geschichte, die Plan B da wiederfahren ist. Trotzdem 1000 Dank an Johnny für den Überblick. ,,Icy“ und ,,Let´s live forever“ gehen sowas von nach vorne, 100% Plan B. Aber auch ,,Get myself a Life“ finde ich ganz stark und ist meiner Meinung nach überhaupt kein Durchhänger, sondern zählt mit zu den Highlights der Platte.
    In dem Sinne: It´s a mad world

  4. 04
    Ingo

    Das Ramones Konzert im Musikcircus Oberhausen war am 24.11.1989, Brain Drain Tour.

  5. 05
    Carsten

    Mitte Juni spielen Duran Duran in Brüssel, wo ich jetzt wohne. Vielleicht haben die noch keine Vorband…

    Mit Plan B verbindet mich wie so viele, die hier geschrieben haben, eine ganze Menge. Ich habe Euch 1991 beim Bizarre Festival in Gießen gesehen. Eine Erleuchtung – na ja, nicht nur Ihr.

    Später hat mich dann mein Mitbewohner aus der Wohnung gejagt, weil er lernen wollte, aber den ganzen Tag den Bass von „wake up“ mit anhören musste.

    usw.

    Apropos Terry Hoax, die habe ich seit ihrer Neugründung zwei mal live gesehen, das letzte mal im Dezember in Frankfurt vor ungefähr 30 Leuten.

    Vielen Dank für die Songs!

  6. 06

    @Carsten: Danke (euch allen) für die netten Worte. :)

  7. 07
    Dave

    Hallo, als ich vorhin seit langem mal wieder das Album Greenhouse Effect in den Händen und in den Ohren hatte, kam das vergessene Feeling wieder. Nach kurzer Suche bin ich dann hier gelandet und habe mich sehr über Deine Postings gefreut. Let’s live forever ist super.
    Wenn ich wieder mal in Berlin bin revangier ich gern mit ner Tasse Bier.
    Vielen Dank dafür.

  8. 08
    Marlon

    1989 sind wir zu den Ramones gegangen… um Plan B zu sehen. So komisch kann es manchmal kommen.
    Loft, Giessen, Huxleys… man hat schon versucht, Plan B immer wieder live zu sehen, obwohl wir (also meine Kumpels und ich) alle fanden, dass Greenhouse das Highlight des Schaffens war.
    Lustig war u.a., wie Johnny den kleine Prince nachäffte, als er bei der einen Tour „I Could Never Take The Place…“ ansagte. Und echt schade, dass man bei der Cyber Chords-Tour im Huxleys nicht wusste, dass es das allerletzte Mal mit Plan B sein würde. Sicher haben wir alle auch viele andere Lieblingsgruppen – ein Kumpel von mir hört aber bis heute echt überall rein, was seit 15 Jahren sonst noch alles den Begriff „Plan B“ benutzt, in der Hoffnung, dass es die („unsere“) Plan B sind. Bis ich aus lauter Langeweile und „Was macht eigentlich…“-Nostalgie hier auf die letzten Songs gestossen bin. Ehrlich gesagt, wie es zur Auflösung kam war mir überhaupt nicht bewusst. Die „Alphabet Soup“-Songs – alles schon eine logische Fortführung des Cyber Chords-Kurses, sind gute Sachen dabei – und es klingt schnell irgendwie vertraut. Danke, Johnny, für’s Einstellen der Lieder.
    Und danke dafür, dass Du persönlich uns im Freundeskreis mit deiner Radiosendung „Open Box“ doch sehr mitgeprägt hast! Schliessich landeten die Dinge, die dort liefen sehr oft kurz darauf auf dem eigenen Plattenteller. Kann mich noch an die einleitenen Worte zu New Model Armys „Thunder & Consolation“ erinnern: „Immer noch ’ne gute Band“… lach… hab mir tags darauf das gute Stück vom Azubi-Gehalt zugelegt und bin seitdem unzählige Male bei denen zum Konzert gewesen. Die „Open Box“-Einleitungsmusik von den Pogues war auch legendär. Und – wer hat das sonst schon noch im Berliner Radio gebracht: „Die neue Single der Pogues ist langweilig, also spiele ich die B-Seite“!?

  9. 09

    Hallo Johnny!
    Das sind so Tage wo ich das Internet liebe…
    Abends allein zu Haus – iTunes angeschmissen – die Gitarre auf dem Schoss – durch die 5-Sterne Songs geshufflet – bei „Haven´t Seen The World“ gesuchmaschint – und auf dieser Seite deines Blogs gelandet. :-)

    Jetzt kommt „Alphabet Soup“ auf den iPod und ich geh mit ihm ins Bett!
    Danke für´s veröffentlichen.
    Und Schande über Stein/BMG für die damalige Abfuhr *pfuiiii*
    Gruß Tom

  10. 10

    @Dave: @Marlon: @Tomcat: Danke fürs Teilen der Geschichten! Und schön, dass ihr hierher gefunden habt. :)

  11. 11
    DJames

    freue mich, dass es endlich einen wikipedia eintrag für PLAN B (Band) gibt!! :-)

    war lange jahre großer fan eurer musik, greenhouse effect ist nach wie vor ein großes album! habe plan b 1990 in detmold gesehen, da wart ihr nach eigenen angaben „noch nicht so tour-erfahren“ – johnny hat das publikum gefragt, ob jemand zufällig gitarrenplecs dabei hat —

    kleine anekdote: bin 1993 mit zwei kumpels von osnabrück nach berlin zum huxleys konzert gefahren. dort haben wir uns mit allerlei plan b-merch eingedeckt, unter anderem mit schwarzen beanie hats. mann, diese dinger waren in osnabrück voll der renner! wir jungs kamen eher aus der punk-szene, und die coolen jungs der stadt (rapper und so) haben uns unglaubliche summen für die mützen geboten! ich hab meine nicht verkauft, hab sie heute noch ;-)

    danke fürs posten der alphabet soup – so hätte es also weitergehen können…

    p.s. gibts mal ein reunion-gig?

  12. 12

    @DJames: Fast nichts ist mehr unmöglich… :)

  13. 13
    nils

    Ha! Gerade über Deinen Bruder auf Eurer FB-Seite gelandet, dann auf der Webseite, ein bisschen Wikipedia geguckt, dann hier gelandet und in die Songs reingehört – und sehr überrascht gewesen, da ich damals ein großer Fan der Bands von Sven gewesen bin und mir nie klar war, dass „Nowhere“ von Dir/Euch stammte. Schön, wieder eine Lücke geschlossen : )

    Freue mich auf die ja anscheinend anstehende Reunion. Motiviert doch Karlo und Sven gleichmal, Cam-era nochmal wiederzubeleben und nehmt sie gleich mit auf Tour.

  14. 14

    @#896:
    ja, ber schön wars, was können unsere Kinder an Bands aufzählen? WIR hatten Plan B!

  15. 15
    Andreas

    So schließt sich der Kreis. Von der Reichstraße, der alten TU-Mensa, Loft, und alles andere, was im alten Berlin bespielbar war hin zu dieser Seite, die mir als nicht PC-Nerd völlig entgangen ist. Habe seit 20 Jahren eine Wohlfühlcassette im Auto, selbst gebastelte Best Of Plan B, wird nur in ganz besonderen Momenten gespielt. Freu‘ mich auf Hamburg nächste Woche, da es mich schon vor Jahren an die See gezogen hat.

  16. 16

    @Andreas: Na dann sehen wir uns nächste Woche! :)

  17. 17
    stefan

    Mensch Johnny, freu mich echt riesig ! Hoffe ihr setzt die Tour fort und kommt auch mal in die Nähe von Hannover !
    Habe damals in Hannover in der MusicHall (Jahr 92?) leider das Concert mit weeenig Publikum miterleben können, war auch mein einzigstes von euch, schade !
    Eure Mucke war meine Kaufentscheidung für meine Gibson Les Paul Custom um eure Songs nachspielen zu können!
    Grab it 2012 läuft auf allem was Musik abspielen kann und „GREENHOUSEEFFECT“ auf Vinyl wurde auch wieder ausgegraben !
    Ich drück die Daumen und bleib am Ball, see you soon……

  18. 18
    Sven

    Ich habe die Songs jetzt einige Male durchgehört und denke, dass das ein schönes Album geworden wäre. (Gibt es sowas wie eine angedachte Tracklist für die Platte?) Außerdem will man sich ja fit machen fürs live Konzert…

    BTW: Zumindest bei mir klingt die Acoustic-Version von Telecom communication cripples ziemlich defekt (knarzt, Aussetzer, Übersteuerung, alles digitale Fehler, tippe auf defektes mp3). Da das noch keiner gesagt hat: Bin ich zu doof zum Abspielen oder ist da in letzter Zeit was kaputt gegangen?

  19. 19
    Brian Roters

    @Sven: nein, die technischen Fehler habe ich auch in dem Stück und habe die Songs schon länger in meinem Bestand. Ist halt ein Demo und vermutlich eben deshalb so roh.

  20. 20

    @Brian Roters: @Sven: Ich prüfe das nochmal bei Gelegenheit!

  21. 21

    Das klingt (oder ließt sich) nach einem Abenteuer. Habe jetzt die Songs mal angespielt. da sind schon ein paar schätzchen bei. Nicht alles ist mein Geschmack, aber trotzdem zu empfehlen. was ich jedoch etwas schade finde, dass der Gesang bei manchem Stück etwas untergeht und dafür das Schlagzeug so trashig im Vordergrund ist.

  22. 22

    Hi Johnny,

    schön von Plan B and Dir hier zu lesen. Du wirst Dich wahrscheinlich nicht erinnern, aber wir telefonierten and trafen uns ein paar Male auf Plan B Konzerten so um 1991/1993 als ich damals fuer das U2 ‚Pride‘ Magazin schrieb. Hint: Interview and U2 Bootlegs? :)

    Hatte Euch damals in Wiesbaden (1991) und Frankfurt (1993) live gesehen – bin dann nach London gezogen (und immer noch hier) und hatte mich immer gewundert was aus Plan B nach Cyber Chords wurde.

    Die Story nun hier zu lesen ist nicht was ich erhoffte aber ist wohl Teil der (Plattenindustrie) Realität und wenn überhaupt hat die Industrie für deren arrogantes Verhalten eine rie­sen­ Rüge erhalten: Die Annullierung ihrer eigenen Industry durch eigen Arroganz und Technologie (erst Napster, nun Spotify/Apple und eine neue Konsumentengruppe). Schade nur das dies auch die Künstler und selbst die Kunst trifft.

    Hoffe das ich die Möglichkeit habe Euer neues Plan B lineup mal live zu erleben wenn in Deutschland. Habe einige live Clips auf YouTube gesehen – klingt gut! Red Man, Dancing Propaganda und Life’s A Beat mal wieder live? Ja, bitte! Und keep on rocking‘!

    Gruss,
    Cornel

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