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Piraten regieren Spreeblickland: So wählen unsere Leser

Ohne echten statistischen Anspruch oder ein auch nur halbwegs brauchbares Verfahren, sondern aus reiner Neugier heraus habe ich die Aussagen der bisher eingegangenen Kommentare unter diesem Artikel von gestern per Strichliste ausgezählt und mir die prozentuale Verteilung derjenigen Parteien angesehen, die kommentierende Spreeblick-Leser/innen bei der Bundestagswahl 2009 wählen wollen.

Je nachdem, von wo man auf die Zahlen schaut, kann man das Ergebnis als „klar“, „überraschend“, „begeisternd“ oder „erschütternd“ bezeichnen. Also alles wie im echten Leben.

Zum Verfahren: Ich habe unentschlossene Kommentare ausgelassen, aber Nichtwähler mitgezählt. Bei Angabe der Erst- und Zweitstimme habe ich beide Stimmen einfließen lassen.

Man darf das Ganze bitte nicht zu ernst nehmen: Abgesehen davon, dass nicht alle Spreeblick-Leser/innen kommentieren, sind Spreeblick-Kommentatoren (es waren leider kaum Frauen dabei, soweit ich das anhand der Namen beurteilen kann) keine statistisch relevante Umfragegruppe, außer eben für die Gruppe der Spreeblick-Kommentatoren. Bedenkt man die vielen Einschränkungen bleibt das Ergebnis aber trotzdem interessant:

54% Piratenpartei
17% Grüne
7% Linke
7% SPD
7% FDP
5% Nichtwähler
3% CDU/CSU

Wäre Spreeblick ein Land und wären nur Kommentatoren wahlberechtigt, hätten wir also die Piraten als Mehrheitsregierung — und hätte ich vor dem Sommer 2009 gewusst, mit wie wenig Inhalt und Programm man inzwischen echte Wählerstimmen bekommt, hätte ich auch noch schnell ein paar Parteien gegründet.

War nur Spaß. Vorschneller Zynismus wird dem Ergebnis nämlich nicht gerecht. Geschätzte zwei Drittel der Kommentatoren, welche die Piraten wählen wollen, sehen sich als Protestwähler und sind schlichtweg verzweifelt. Die meisten begründen ihre Wahl ziemlich genau und fühlen sich von den etablierten Parteien verraten, betrogen und belogen. Zu diesen offenbar etablierten Wahlstrategien hatte die Piratenpartei bisher einfach noch keine Gelegenheit.

Und: Die Piraten besetzen Themen, über dessen Missachtung und Unterschätzung durch die bekannteren Parteien man nicht erst seit 2009 den Kopf schütteln muss. Laut aktueller Studien nutzen 96%, also so gut wie alle der bis zu 29-Jährigen regelmäßig das Netz, es ist fester Bestandteil ihres täglichen Alltags. Wenn ein solch wichtiger Lebensbereich junger Menschen von der etablierten Politik ausschließlich als Hort des Bösen, als zu regulierendes und ihnen komplett unbekanntes Etwas wahrgenommen und kommuniziert wird, dann braucht wirklich keine der Altparteien überrascht tun, falls ihnen eine ganze Generation den ausgestreckten Mittelfinger zeigen sollte. Wer keine Ahnung vom Leben seiner Wähler hat, der hat in diesem Leben auch nichts zu suchen.

Selbst Parteien wie den Grünen, der FDP oder der SPD, die Netzpolitik nicht immer völlig falsch auf dem Schirm haben, ist es gelinde ausgedrückt nicht gelungen, ihre Online-Anliegen zu kommunizieren. Das Erwachen von Teilen dieser Parteien nach der Debatte um die Netzsperren kommt für die Wahl viel zu spät, der Piraten-Claim „Klarmachen zum Ändern“ mäht sie derzeit — im Netz — einfach nieder.

Ich selbst habe so viel an der Piratenpartei auszusetzen, dass sie auf meine Stimme noch nicht zählen kann, aber ich verstehe jeden, der ihnen eine Chance geben will oder sie als Maßnahme der Kritik am Status Quo sieht. Mit Mitte Vierzig, als Familienvater, als selbständiger Unternehmer habe ich eine etwas andere Sicht auf einige Dinge, doch was heißt das schon?

Bei der übernächsten Bundestagswahl wird mein älterer Sohn, für den Spielkonsolen, mobile Daten- und Telefongeräte, das Netz völlig selbstverständliche Alltagsbestandteile sind, zum ersten Mal sein Kreuz auf dem Stimmzettel machen dürfen. Die Vorstellung, dass er eine der Parteien wählen wird, die seine Welt schlichtweg nicht kennt, kommt mir schon jetzt äußerst absurd vor.

Und weil’s so gut passt, nochmal etwas Nachhilfe:

127 Kommentare

  1. 01
    Maltefan

    @#725274: Hast Du sie eigentlich noch alle?

  2. 02
    Maltefan

    @#725277: Kristian, kenne Dich noch aus dem Usenet und bin froh, dass die PP Dich als Mitglied hat. Überlege mir auch, beizutreten (hab nur so wenig Zeit).

  3. 03

    Es ist nunmal nicht zu übersehen, dass das Internet eines der wichtigsten Medien der heutigen Zeit geworden ist und die Piratenpartei spielt eine große Rolle bezüglich der Rechte, Freiheiten und des Internets im allgemeinen. Außerdem entspricht deren Programm vollkommen meinen Vorstellungen. Somit werde ich meine Stimme auch für sie erheben.

  4. 04

    @Maltefan (93): Ja, das mit der Zeit geht mir auch so. Es stellt sich aber raus, daß das mit dem Aufnahmeantrag ganz leicht war, auch wenn ich nicht online Mitglied geworden bin — http://www.piratenpartei.de/navigation/mitmachen/mitglied-werden PDF in Mail, Überweisung eintackern, warten. Engagement ist dann auf vielerlei Ebenen möglich – das kann man traditionell oder virtuell machen, je nach Zeit und Begabung. Eine Kandidatur oder Parteikarriere paßt mir ja auch grad nicht so in die aktuelle Lebensplanung, andererseits ist es schon so, daß ich Texte produzieren oder korrigieren kann“¦

    In @piratenwahl(82) sagt er ja selbst, daß er kein Pirat ist, sondern nur ein Troll, der die Marke Piratenpartei mißbraucht. Abgemahnt ist er, nehme ich an, nur deswegen nicht, weil daß noch mehr Imageschaden anrichten würde als ein freilaufender Keinhirnhase (cf http://www.keinhirnhasen.de/) einzeln.

  5. 05
    Maltefan

    @Kristian Köhntopp:
    piratenwahl: Weiss ich doch
    Zeit: Naja, Mitglied werden und dann gar nichts tun ist auch doof. Allerdings können die Piraten in Bayern glaub ich noch Unterstützung gebrauchen. Mal sehen wie sich das entwickelt.

  6. 06

    Ist der Nick Piratenwahl abmahnfähig? Wäre mal eine interessante Frage. Udo Vetter, übernehmen Sie…

  7. 07
    WB

    @Maltefan: Ist das Dein Argumentationsstil?

    Bezeichnend mal wieder die Nichtreaktion der Piratenfans auf die hier ausgebreiteten Verschwörungstheorien.

  8. 08

    @WB: Hier sind Piratenfans, die piratenwahl contra geben. Deine Wahrnehmung erscheint eingeschränkt.

  9. 09
    wilde13

    Schon reichlich komisch wie hier reihenweise Familienväter erklären, die Piratenpartei wählen zu wollen. Wie stets bei Neugründungen wird diese Partei gerade systematisch unterwandert. Schon tauchen die üblichen Parteienhopper in den Kadern auf.Erst reden sie auf den Versammlungen, dann lassen sie sich in die Gremien wählen. Dazu zählt nicht nur, auf Tauss reinzufallen, Ich würde mich nicht wundern, wenn da längst die Junge Freiheit angedockt hätte. Alle die so verdächtig ruhig sind, sind längst untwergs. Parteipolitische Variante eines Computervirus. Das ist das dann keine Protestwahl mehr sondern eine Trojaner-Wahl.

  10. 10
    milchbaum

    Durchaus interessanter Gedanke… Kann mir gut vorstellen wie sich der Piratenkapitän nach der Wahl, im Freudentaumel über die 51%, die Maske vom Kopf reisst und mit Glatze den rechten Arm gen Himmel streckt. Geentert!

  11. 11
    wilde13

    @milchbaum: ach, erstmal reicht das ein paar holocaust-leugner mit dem Argument dies sei „Privatmeinung“ akzeptiert werden

  12. 12

    @wilde13: Das ist nicht passiert.

    Die Piratenpartei ist seit Juni 2009 sehr stark gewachsen (http://wiki.piratenpartei.de/Mitglieder#Mitgliederentwicklung), und viele der Mitglieder kannten zum Bundesparteitag einander noch nicht – daher ist der Fehler mit Bodo T. passiert, der dann ja auch umgehend durch den Vorstand korrigiert worden ist.

    Die Piratenpartei ist auch das Ziel von Kooks und Trollen wie @piratenwahl. Diese sind – wie im Fall von @piratenwahl – noch nicht mal Mitglieder der Piratenpartei und werden es auch nie, wenn es nach mir geht.

    Ansonsten steht es in diesem Land jedermann frei, sich nach seinem eigenen Willen und besten Vermögen öffentlich zum Affen oder halt zum Keinhirnhasen zu machen. Wobei mir persönlich schon lieb wäre, würde sich @piratenwahl in @keinhirnhase umbenennen, das ist ehrlicher.

  13. 13

    @#725047: Ole mit dem „fast nur Urheberrecht“ liegst du ziemlich falsch. Das liegt allerdings an der Gründungsgeschichte und dem Namen. Jedenfalls ist für die meisten Piraten das Urheberrecht nur ein Randpunkt. Viel wichtiger sind Informelle Selbstbestimmung, Bürgerrecht, Stärkung der Grundrechte, staatliche Transparenz und Bildung. Gruß Bernd (pirat)

  14. 14
    M G Berberich

    @#725012: Das hängt vermutlich damit zusammen, daß der Altersdurchschnitt der Linke-Wähler geringer, und damit die Internetaffinität höher, ist als bei der Gesamtbevölkerung.
    Je jünger eine Partei ist, desto größer wird ihr Internetumfragenbonus, die momentan „žjüngste“ Partei ist die Piratenpartei“¦

  15. 15
    dolito

    Hier mal das Update zum Video ;-)

    http://www.youtube.com/watch?v=OhuV_rmf5Mg&feature=related

    MfG dolito

  16. 16
    Kasimir

    @#725022:
    Ich persönlich denke da genauso wie du im Bezug auf die „Wissenspartei“. Das was in den Foren und Arbeitskreisen erarbeitet wird, wird leider viel zu wenig wahrgenommen. Politik muß Lösungen für Probleme erarbeiten aber bisher wurde immer alles in ideologischen Kontexten kaputtdiskutiert.

    @alle
    Vergesst bitte nicht, dass so ein Kommentator wie piratenwahl nicht die Stimme der Piraten ist. Genauso wenig wie ich es bin. Unsere Offenheit wird teilweise auch durch Nutzer mit „abstrusen“ Meinungen genutzt, davon kann man sich in den Diskussionsforen überzeugen. Aber genauso schnell werden solche „abstrusen“ Meinungen abgewehrt, da sie nicht durch das Gros der Teilnehmer geteilt werden.

    @Till
    Ich persönlich habe bisher noch nicht erlebt, daß die Masse der Piraten behauptet hätten alle Grünen hätten sich bei dem Thema Netzsperren enthalten. Als Pirat kann ich dir garantieren, daß ich persönlich einer solchen Aussage sofort widersprechen würde, käme sie denn auf (auch wenn nur Piraten anwesend wären).
    Fairness und wahrheitstreue sind für mich ziemlich wichtig (selbst gegenüber der Union, die hier nicht gerade vorbildlich agiert). Ich will, daß sich der Politikstil endlich ändert. Mein bisheriger Eindruck ist, daß die meisten Piraten zumindest ähnlich denken.

    Ciao
    Kasimir

  17. 17

    @Till (03): Ich persönlich habe mich noch nie darüber beklagt, dass die Grünen sich bei den Netzsperren enthalten haben, was daran liegt, dass ich es schätze, dass jeder Abgeordnete seinem eigenen Gewissen unterworfen ist. Wenn es für sie mit dem Gewissen unvereinbar ist, gegen Internetsperren zu stimmen, dann ist das so korrekt. Schade ist nur, dass man es andersherum bei SPD und CDU leider nicht gesehen hat. Da haben sich fast alle (bis auf ~5) auf ihre Fraktionsdisziplin konzentriert.

    Allgemein:
    Ich persönlich bin in die Abstimmung nicht hineingeflossen, weil ich dieses Blog nur selektiv infolge von Verlinkung verfolge. Ich bin 18-jähriger Gymnasiast und überzeugter Pirat (Mitglied).

    Was mich persönlich an der Piratenpartei anzieht, ist natürlich einerseits der Stellenwert des Internets für mich persönlich. Allerdings sind es nicht nur extreme Internetnutzer, die sich zu den PIRATEN hingezogen fühlen. Ich traf in den Ferien zufällig einen Schulkameraden mit zwei anderen Freunden von ihm und alle sagten, dass der Themenbereich Überwachung inzwischen einfach viel zu weit ausufere. Nicht nur für Internetbenutzer, sondern allgemein.

    Es geht dabei ja auch Bereiche wie Handy-Telefonie (Speicherung von Ort, Zeitpunkt und Partner), Speicherung von Fingerabdruck, biometrischem Lichtbild (heute hörte ich von einem 50-60-Jährigen den Satz: „die DNA auch noch zu speichern, das würde Schäuble gefallen“) auf dem ePass und bald ePersonalausweis. Dabei geht es dann v.a. wieder um Datenschutz, weil die Verschlüsselung laut CCC nicht besonders toll sein soll. In UK hat ein IT-Forscher deren anscheinend „sichere“ elecronical identity card in wenigen Minuten gehackt. Das Schlimme dabei ist, dass der ePersonalausweis in Deutschland NACHTRÄGLICH BESCHREIBBAR sein soll. Das heißt, sobald die Verschlüsselung davon gehackt ist, kann jeder Fremde (aus einiger Distanz) die Daten auf dem Personalausweis ändern.

    Wenn man reist, werden die Flugpassagierdaten ans Ausland gegeben, bei der Einreise in die USA muss ein Fingerabdruck her. Häufig werden auch die Notebooks noch einmal kontrolliert (ich frage mich, was passieren würde, wenn ich denen an der Grenze sagen würde, dass ich keinen FileManager benutze, sondern Dateien via Konsole kopiere und verschiebe…).
    (Das sind allerdings Themen, die die USA vorgibt, da könnte man vonseiten der EU allerdings auch mehr Druck machen…)

    Das sind einfach Themen, bei denen es den aktuellen Regierenden vollkommen an Kompetenz mangelt, aber zugleich nunmal Themen, die das 21. Jahrhundert prägen.

    Das Problem könnte sein, dass wir Internen einen guten Blick auf England haben, den leider andere vielleicht nicht wagen. Und wir sehen, was dort abgeht und dass unsere Politiker die dortigen Ideen gerne übernehmen. Abfilmen von Nummernschildern, Häufung von Überwachungskameras, 10mal höhere Menge an DNA-Daten (im Vergleich zu den USA). In UK werden DNA-Daten interessanterweise nämlich auch dann genommen und aufbewahrt, wenn man nur wenige Tage im Gefängnis ist und dann wieder freikommt. ;-)

    Falls jemand an UK interessiert ist: http://www.akiaji.de/2009/04/ein-vergleich-zwischen-1984-und-2009/
    Für die Situation in Deutschland kann ich nur das empfehlen: http://wiki.piratenpartei.de/Was_über_uns_gespeichert_wird

    [EDIT]
    Nun wollte ich (im Bezug auf „einerseits der Stellenwert des Internets für mich persönlich“) auch noch auf die Mitmach-Kultur eingehen. Es macht mir persönlich Freude, direkt und aktiv an der Politik mitzuwirken zu können. Durch den Druck im Internetsektor im Moment haben z.B. die Grünen eine Auskunftskampagne zur Vorratsdatenspeicherung gestartet [1].

    Politik ist nun einmal nicht nur die Meinung der Abgeordneten, sondern der Zusammenfluss aller möglichen Tatbestände und Meinungen. Dafür bietet die Piratenpartei eine Möglichkeit, wie man aktiv an Politik mitwirken und direkt sehen kann, dass etwas erreicht wird.

    Interessanter Effekt dabei: Das aktive Mitwirken an Politik wird v.a. auch durch das Internet erleichtert, aber dieses wird von einigen aktuellen Politikern als das Böse dargestellt. Insofern zieht es natürlich auch einige derjenigen, die aktiv an der Politik im Internet teilhaben, zur Piratenpartei, weil sie hier erstens das Internet mit hohem politischem Stellenwert wiederfinden und zweitens den Politikern eher klarmachen können, dass das Internet wichtig ist (wenn die eigene Macht nicht gefährdet ist, werden Fremdmeinungen _meinem Gefühl nach_ oft ignoriert).

    [1] http://www.heise.de/newsticker/Gruene-starten-Auskunftskampagne-zur-Vorratsdatenspeicherung–/meldung/144072

  18. 18
    Klargemacht

    Ich muss ganz klar sagen, dass ich von den meisten Komentaren leider sehr enttäuscht bin.
    Ich finde die Bewahrung (oder zu mindest die Hoffnung darauf) unserer aller (Bürger)Rechte ist ja wohl Grund genug die Piraten zu wählen.
    Ich finde es inzwischen nämlich ziemlich erschreckend, wie unsere aller Grund- und Bürgerrechte von den Politikern mit den Füßen getreten werden und das wieder und wieder!
    Ich wähle bewusst Piraten! Ich habe die Hoffnung an eine Demokratie noch nicht aufgegeben!

  19. 19
    Mathias

    Till lügt: 30 Grüne haben pro zensur gestimmt und der Rest hat sich enthalten.

  20. 20

    @Mathias (110): Ich bin nicht Grün, aber sehr für korrekte Angaben bei Argumentationen. Ich persönlich schaue bei solchen Argumentationen vor dem Absenden noch einmal nach, ob es auch stimmt, was ich geschrieben habe:
    http://www.abgeordnetenwatch.de/internet_sperren-636-180—abstimmungsverhalten-p_11.html#abst_verhalten

    „GRÜNE
    dagegen gestimmt 64,71 % / 33 Stimmen
    enthalten 29,41 % / 15 Stimmen
    nicht beteiligt 5,88 % / 3 Stimmen“

  21. 21
    görch

    @mathias (110): dummes zeug. schau einfach mal in die bt-protokolle oder einfach hier hinein: http://www.hatmeinabgeordneterfuernetzsperrengestimmt.de/
    hoffentlich ist jetzt mal schluss mit diesen behauptungen…

  22. 22

    Hatten eh kein vernünftiges Programm die Piraten, also warum sowas wählen?

  23. 23

    @Jeni: weil manchen Bürgern Datenschutz und die Verhinderung der staatlichen Totalüberwachung wichtig sind. In UK wurde das schon so weit getrieben, dass Eltern dem Spielplatz verwiesen wurden, weil sie keine staatliche Kontrolle über ihre „Sicherheit für Kinder“ über sich ergehen lassen hatte. Außerdem will die UK ein Zertifikat einführen, das sich alle erstellen lassen müssen, die „regelmäßig“ mit Kindern zu tun haben. Dabei ist die Definition so abartig, dass selbst ein Elternteil, das für kleine Fußball-Spieler einen Fahrservice anbietet, sich überprüfen lassen müsste!

    Schöne neue Welt.

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