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Ad Wars

Niemand kommt an Werbung vorbei. Wir nicht, da sie unsere Arbeit zu einem wichtigen Teil finanziert, ihr nicht, da ihr sie seht und hört, und das natürlich nicht nur im Netz. Für uns alle gilt, dass Werbung beinahe jeden unserer Lebens- und Kulturräume durchdringt, sich im besten Fall anbietet, im schlimsten aber anbiedert und aufdrängt. Die Strategie der Werbung hat dabei vielerorts die naive 50er-Jahre-Vorstellung der Produktinformation ebenso verlassen wie die ihr zugeordnete Reklame-Nische, und ihre Penetranz geht nicht wenigen Menschen, die sie doch eigentlich erreichen und umgarnen soll, auf den Wecker. Wer braucht twitternde Sektmarken? Eben.

„Werbung wird eigentlich für die gemacht, die sie bezahlen und die, die davon leben“, stellt daher der Werber Derek Richards wahrscheinlich zurecht fest und ist mit solchen Sätzen nur einer von vielen aus der Branche, die bei der regelmäßig stattfindenden Checkdisout-Veranstaltungsreihe verhältnismäßig hart mit sich selbst ins Gericht geht. Denn während die meisten Branchen-Veranstaltungen Events voller Zyniker zu sein scheinen, die sich gegenseitig auf die Schultern lügen und in die Taschen klopfen, zeigen sich während der Checkdisout zumindest einige selbstkritische und ebenfalls genervte Facetten derjenigen, die sich zwar gerne mit ihrer Kreativität schmücken, den größeren Teil ihrer Tage dabei aber mit der Herstellung von Unsinn verbringen (ich meine Werber, nicht Blogger).

Genau wie Politik kann man Werbung einfach genervt abschreiben, scheiße finden und so gut es eben geht ignorieren, doch nicht nur die reine Dauerpräsenz und die damit verbundene Einmischung in das gesellschaftliche Leben, sondern auch die beachtlichen Etats, die in der Branche hin- und hergeschoben werden, können auch Motivation zum Agieren sein. So fordert Richards ein ethisches Umdenken der Branche und ein Verschieben der Budgets hinein in soziale und kulturelle Bereiche, in eben jene Ebenen also, welche die Politik längst nicht mehr abdecken kann oder will.

„Märkte sind Gespräche“, behauptet das Cluetrain-Manifest, doch ob jemand den Marken zuhören mag und ob jene überhaupt zu Gesprächen bereit sind, bleibt weiterhin offen.

Durchaus zuhörenswerte zwei Stunden folgen in der Aufzeichnung der Checkdisout #3, die unter dem Motto „Ad Wars“ stand, die beiden vorangegangenen Ausgaben findet man auf der Checkdisout-Website.

Checkdisout #3 Ad Wars – Teil 1 from Made For Full Screen on Vimeo.

Checkdisout #3 Ad Wars – Teil 2 from Made For Full Screen on Vimeo.

Checkdisout #3 Ad Wars – Teil 3 from Made For Full Screen on Vimeo.

Checkdisout #3 Ad Wars – Teil 4 from Made For Full Screen on Vimeo.

27 Kommentare

  1. 01
    pell

    Ich habe mir nun erst den Anfangsteil angesehen, aber bei der ganzen Thematik um Unternehmenskommunikation finde ich dieses Video sehr aufschlussreich: http://vimeo.com/6969446

  2. 02

    Die Printmedien machen es doch schon seit ‚unzeiten‘ vor.

    Von einer Modezeitschrift erwartet wohl niemand, (ernst)
    dass die Redaktion unbeeinflusst ist.

    Wie verhält sich das in anderen Medien?

    Werbung, seien es nur Wurfzettel, die man zuhauf im Briefkasten findet, sind mithin auch eine Quelle, die Informationen über die Angebotsvielfalt liefern.

    Nach dem Motto:

    Das hat mir noch gefehlt

  3. 03
    Koz

    „Für Werber sind Menschen nur statistische Werte“

    Und statistisch gesehen sind wir entweder Chinesen oder Inder:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3%B6lkerung#Die_15_bev.C3.B6lkerungsreichsten_Staaten

    ;)

    Zumindest im Netz ist Werbung in Zeiten von AdBlock und NoScript doch schon seit geraumer Zeit für einen großen Teil der Zielgruppe sowieso „unsichtbar“. Ich erlaube Werbung nur auf Seiten die ich für unterstützenswert halte – und da klick ich auch schonmal wahllos auf ein Banner, wobei mich das Produkt garnicht interessiert. Wer sich erdreistet mir Wurfzettel in den Briefkasten zu werfen muss damit rechnen dass es unschöne Konsequenzen für ihn hat. Wer den 10x10cm Aufkleber „Keine Werbung! Zuwiederhandlung wird zur Anzeige gebracht“ an meinem Briefkasten ignoriert hat es nicht anders verdient. Eine Praxis die ich übrigens nur weiterempfehlen kann – wirkt Wunder.
    Was Fernsehwerbung angeht…Naja wer sich noch privates TV antut kann dem eigentlich nicht entgehen – ein Grund mehr abzuschalten.

  4. 04
    fruddi

    @Koz : Du bist ja ein ganz toller Hecht, die Werbezusteller die sich erdreisten dir etwas in den fürstlichen Briefkasten zu werfen und dann von dir so konsequent zur Strecke gebracht werden sind 15-jährige Schüler und Rentnerinnen, die keiner vernünftig bezahlten Arbeit nachgehen können.
    Vielleicht lässt du deine kleinbürgerliche Wut an denen aus, die in der Verwertungskette weiter oben stehen.

  5. 05
    daniel

    @fruddi: naaja. und schüler und rentner können nicht lesen? dass man sich so etwas nicht gefallen lassen muss, finde ich absolut okay. aber mit beschimpfungen á la kleinbürgerlicher welt wäre ich mal vorsichtig. also ich habs mit direkter ansprache der austräger (falls ich zufällig da war) sowie anrufen beim werber versucht. also ohne abmahnung. das hat weitestgehend erfolg. ps: ich war vor vielen jahren selbst mal zeitungsausträger ;-)

  6. 06

    @fruddi:

    Jo, da geb ich dir 100% recht. Der Zusteller kann nix dafür das man mit Werbung zugemüllt wird. Er muß sich vor seinem „Drücker“ sogar rechtfertigen (oder Schlimmeres) wenn er ausversehen Koz‘ Drohung übersehen hat.

    @Koz:

    Das mit dem Zettel am Briefkasten geht auch menschlicher:

    „Lieber Zusteller, bitte keine Werbung einwerfen da ich diese sofort entsorgen würde.

    Ich wünsche Dir einen kurzen Arbeitstag,
    mfG …“

    So etwas in der Art hatte ich jahrelang am Briefkasten und es hat prima funktioniert.

  7. 07
    32iii

    Ich habe keine „Ad-Blocker“, damit sich die Websites die ich nutze finanzieren können. Aber Werbung – egal wo, Internet – Zeitschriften – Fernsehen, nehme ich schlicht nicht wahr. Wenn überhaupt dann fällt sie mir kurz mal negativ auf. Aber eigentlich hier rein – da raus. Wer für was geworben hat weiß ich selbst dann schon Millisekunden später nicht mehr. Meine Entscheidungen werden nicht durch Werbung beeinflusst, weil kaum eine Werbung so gemacht ist dass sie mich auch nur im Entferntesten anspricht. Das sortiert mein Hirn on the fly aus dem Stream und fertig.

    Wenn morgen alle Werber verhungern weil sie keine Lust haben was richtig zu arbeiten – dann ist mir das Scheißegal.

  8. 08

    @32iii:

    „weil kaum eine Werbung so gemacht ist dass sie mich auch nur im Entferntesten anspricht“

    Dann funktioniert Werbung bei Dir genau so wie es auch gedacht ist. 95% jeglicher Werbung spricht nämlich 95% der Menschen nicht an und ist so gemacht das sie gleich wieder vergessen wird. Alles andere würde als aufdringlich empfunden und eher gegenteilig wirken.
    Wenn du aber mit dem Gedanken spielst irgendeines deiner Bedürfnisse zu stillen, dann wird Werbung auch bei dir wirken. Sei es die Werbung die ein besonders preiswertes Produkt oder die die ein besonders qualitatives Produkt anpreist.
    Genau die Werbung die ein Produkt bewirbt das genau deinen Vorstellungen entspricht wird auch dich beeinflussen. So sollte gute Werbung auch funktionieren.

    Werbung weckt doch schon lange kaum noch neue Bedürfnisse beim Konsumenten sondern versucht die vorhandenen Bedürfnisse zu stillen.

    (Die Prozentangaben ganz oben sind natürlich nicht richtig sondern eine schlechte Schätzung meinerseits)

  9. 09
    Schtuef

    @Thomas (sarogahtyp): „Wir“, die sich über Zeitungen und TV hinausgehend Informationen beschaffen, sind wahrscheinlich nicht die Zielgruppe von irgendwelcher Werbung (Sonderangebote von Lebensmitteldiscountern mal ausgenommen ;) ).
    Mein Auto habe ich weil ich zufällig dieses Modell in ner Werkstatt gesehen habe und es mir zusagte, meinen Laptop da der Service des Herstellers bei einer Bekannten sehr überzeugend positiv war, meinen letzten PC-Händler durch Erfahrungsberichte aus dem Bekanntenkreis ausgemacht, etc.
    Wer von „uns“ reagiert mehr auf ne Werbung als auf Leserrezensionen auf amazon, Bewertungen bei ebay oder google Suchergebnisse jenseits der Seite 1 ?

  10. 10

    Ich lese bei ebay die Bewertungen, wenn ich etwas kaufen möchte und ich blätter teilweise bis Seite 10 im Google, wenn mich etwas interessiert.

    Ich mag gut gemachte Werbung. So wie die Telefonwerbung mit dem Weihnachtsmann. Ich bin glatt in einem Telefonladen gegangen und habe mir das „Elch-Handy“ angeschaut, aber nicht gekauft.

    Ich habe Respekt vor den Machern und Verteilern der Werbung auch wenn mich ein voller Briefkasten mit 1.000 Prospekten auch schon nerven kann. Aber manchmal ist eines dabei, was mich gerade interessiert.

    Gruß Susanne

  11. 11

    Wir haben unterm Briefkasten einen Karton, da schmeissen sie die Zettelwirtschaft rein. Das geht viel schneller als 12 Flyer einzeln in die Kästen zu frickeln. Eine klare Win/Win-Situation. Ich bestelle trotzdem regelmäßig Pizza/Asia/Was-auch-immer.

    Gut gemachte Werbung. Ja, sowas gibt’s. Aber während eines Filmes stört es trotzdem, deswegen geht Werbung in der Glotze gar nicht und wird als Nervfaktor empfunden. Ehe ich mir einen sogenannten Blockbuster mit 4 oder 5 Werbeblocks antue, kauf ich die DVD. Radiowerbung hat das Medium völlig zerstört (OK, in Tateinheit mit dem Formatradio und den entsetzlichen Jingles – es ist eine einzige klebrige Masse).

    Werbung im Web. Tja, das hätte funktionieren können. Aber sie mussten’s ja übertreiben mit ihren quiekenden Flashflackerbannern und Layer-Ads. Und nun wird alles geblockt. Ohne Ausnahme. Wenn sich etwas nicht blocken lässt, fliegt die Seite aus dem Feed und sie bleibt auch draußen. Trotzdem ordere ich ständig irgendwelche Sachen im Netz. Ein paar Newsletter machen es möglich. Die informieren mich über die Produkte, die mich interessieren. Den Rest erledigen ein paar Google Ads. Print? Nu ja, die Anzeigen in der c’t fallen unter gern gelesene Newsletter.

  12. 12
    Koz

    @fruddi

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil – gilt für Werbeprospektausträger genauso wie Kommentatoren… Natürlich wird nicht der Austräger angezeigt, wie soll man auch rausfinden wer der ist. Es wird beim Unternehmen/Auftragsgeber angerufen – der dann seinen Austrägern entsprechend einen auf den Deckel gibt. Das weiss ich aus eigener Erfahrung, weil ich als Schüler mir auch was mit Wochenblatt austragen verdient hab. Der Sinn des Aufklebers ist übrigens mehr psychologisch – Ich hatte Jahrelang den kleinen „Werbung nein Danke“ Sticker den die meisten Vermieter per default anbieten – der wurde aber konsequent ignoriert. Allein die Drohung des neuen großen Aufklebers hat den Spam schon um 75% reduziert, wer dann trotzdem noch einwirft hat selbst schuld.Schließlich hat jeder einen E-Mail Spamfilter, unerwünschte Telefon und Faxwerbung sind schließlich auch gesetzlich verboten – da sagt ja auch keiner „Die armen Spammer wollen doch auch nur verdienen“. Und wenn ich zur Post rennen muß, weil eine Buchsendung vor lauter Müll keinen Platz mehr im Briefkasten hat, hört der Spaß bei mir auf. Das hat garnichts mit kleinbürgerlicher Wut zu tun – sondern mit Respekt vor seinen Mitmenschen.

  13. 13
    schomsko

    Das war mir deutlich zu anstrengend. Die Werber haben zwar eine etwas volkstümlichere Sprache als Politiker und sie vermeiden jegliche Fachausdrücke solange Sie nicht aus dem englischem Slang kopiert sind. Aber inhaltlich sind die ja schlimmer als Politiker. Ich mache einfach mal eine Zusammenfassung des gesehenen: „Dialog ist ein blödes Wort“, „Marken sind Menschen“, „Es ist anders als Früher“ – und natürlich zu jeder Aussage das Gegenteil- so halb.

  14. 14
    Tim

    „ein viral ist ein viral im internet herum geschicktes video…“

    „alle haben angst eine party zu verpassen…“

    AHA!

    der typ von heimat blickt meiner meinung nach überhaupt nichts.

  15. 15
    Irreversibel

    @Thomas (sarogahtyp):
    Sorry, aber Dein Glaube daran, dass „wir“ (Du meinst wahrscheinlich den netzaffinen Teil der Gesellschaft) ja soooo unglaublich unabhängig sind und von Werbung nicht mehr beeinflusst werden ist einerseits verdammt elitär und andererseits verdammt naiv. Als klitzekleines Bsp. sei hier nur mal der Hype um Apple-Produkte genannt (aber klar, der begründet sich nur durch die überlegene Qualität).

  16. 16
    christian

    vielen dank für diese videos, sehr interessant zu sehen, wie manche leute auch zu reflektion in der lage sind (oder eben auch nicht). auch schön der einwand der jungen dame zum ende, daß das mit dem dialog (der kommunikation) wohl nicht so weit her sein kann, wenn man (der herr von der heimat) andere (herrn v. börries) mal eben so abbügelt, weil sie nicht derselben meinung sind, anstatt ihnen zuzuhören. schöne 2 stunden. und: jetzt weiß ich endlich sicher, wer icke ist.

  17. 17

    Vielen Dank für die Videos. Sehr aufschlussreich, was die Werbebranche so beschäftigt. Herr Heffels hat augenscheinlich die Bodenhaftung etwas verloren. Nicht gerade sehr vorteilhaft, wenn man ein Gespür für Bedürfnisse und Situationen der Menschen in ihren versch. Kontexten haben sollte. Aber ok, vielleicht habe ich ihn auch nur nicht verstanden, da ich nach 30 mich nur noch fragte „Hä?“ ;-)

  18. 18

    Meine Fresse, die gehen ja konstruktiv auf die Kritik ein, ab ca. 18:00 im letzten Teil.
    Und „Captain Movens“, was soll die blöde Arroganz dem fragenden Publikum gegenüber?

    Was für ein unsympathischer Haufen.

  19. 19
    christian

    manchmal entsteht der eindruck, die kommen aus diesem scheinbaren zwang, zu einer ungewohnten situation irgendwelche schlagworte zu kreieren, gar nicht mehr heraus. als ob sie mit unangenehmen momenten, die andere zur selbstkritik anregen würden, gar nicht mehr anders klar. das leben als ein einziges brainstorming? wie selbstbefriedigung mit dem einzigen zweck, sich selbst zu beweisen, dass man es (noch) kann?

  20. 20

    vielen dank für das gute feedback auf die videos. und johnny, noch mal danke fürs posten!

  21. 21
    bauer

    at form

    na ja aber captain movens hat doch angefangen mit seinem unsortierten pseudo-intelektuellen geschwätz … der typ von heimat hat einfach zu laut gedacht
    dessen reaktion auf den architekten war schon übertrieben …
    er hätte ihn argumentativ angehen sollen. aber mal ehrlich — ganz unrecht hat er nicht. wie deutsch war denn das? war doch ne gute sache von nike.

    insgesamt aber viel leeres geschwätz, wobei mir die hardcore-werber sympathischer waren, als die weltverbesserer — weil ehrlicher.

  22. 22

    „žMärkte sind Gespräche“, behauptet das Cluetrain-Manifest, doch ob Werbung in diesen Gesprächen überhaupt diskursfähig ist, und ob Werbung nicht einfach als „verlogene Scheiße“ ignoriert wird, ist leider nach wie vor kein offenes Geheimnis. Es gehört zum Problem der Branche, meines Erachtens, erstens, dass sie sich als besonderer Ort der Kreativität versteht, zweitens, dass sie diese (mitunter durchaus vorhandene) Kreativität vor allem in die Kunst des Bescheißens (vulgo: „Werbung“) investiert. Ja, es gibt einige Bereiche, wo image-orientierte („kreative“…) Werbung und Markengedröhn Erfolge bewiesen haben, große Erfolge zumal. Gleichzeitig wird auf diese Weise eine Art narzisstische Grundstruktur der Auftraggeber und wiederum der Werbebranche selbst bedient. Verlogene Werbeformen (also: die meisten…) befriedigen vor allem die Auftraggeber und auch das Selbstbildnis der („kreativen“…) Macher der Werbebranche. Werbung, besonders in ihren beschissenen Formen, versteht sich selbst gerne als wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Produktvermarktung (übrigens: ein Irrtum), und sogar als Zauber.

    Nur eben ist das oftmals weitgehend selbstreferentiell und an den Kunden vorbei, die Werbung zumeist als eine Art Betrugsversuch dechiffrieren.

    Die gute alte Produktinformation wird unterschätzt – von Seiten der Werber. Das seriöse und informierende Gespräch mit Multiplikatoren (z.B. Redaktionen und Schlüsselkunden) kann eine Macht sein, und wirkt nachhaltiger (sogar: über Jahre hinweg) als die „kreativen“ Erzeugnisse der letzlich matten Jungs der Werbeagenturen.

    Ja, Marken bzw. deren Produkte können mit „kreativer“ Werbung zum Gespräch gemacht werden. Nur, was nutzt das, wenn dem Gespräch die Substanz fehlt? Was nutzt das, wenn man als Gesprächspartner bestenfalls die Position des Classenclowns erlangt?

    Eben.

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