3

#rp15: Vorfreude auf die re:publica

re:publica 2015

Mit der soeben neu gestarteten Website geht’s los:

Die nächste re:publica findet vom 5. bis 7. Mai 2015 in der Station Berlin statt. Mit „Finding Europe“ steht auch das Motto fest. Der Vorverkauf startet am Montag, den 10. November 2014, um 12 Uhr.

Auf der re:publica 2015 möchten wir den digitalen Kulturraum Europa und seine netzpolitischen Besonderheiten beleuchten und sind uns sicher: Ein Update zur Betrachtung des „alten Kontinents“ EurOpa (scnr) lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Nicht trotz, sondern gerade wegen seiner Diversität. Das Motto „Finding Europe“ ist dabei auch ein interner Auftrag an uns, als re:publica, dort zu recherchieren, wo der physische Weg kürzer als der virtuelle scheint: In vielen Ländern Europas fühlen wir uns zuhause, doch ihre Homepages und Twitterfeeds lesen wir nicht – wer von uns spricht schon Tschechisch, Griechisch, Schwedisch? Wer verfolgt die News aus Litauen, Finnland, Portugal?

Statistiken informieren uns zwar darüber, wie unterschiedlich die Europäischen Nationen das Netz nutzen, sich seinen Herausforderungen stellen oder die Chancen der Digitalwirtschaft ergreifen. Doch dies sind nur Vergleiche, die die Fragen nach dem Wie und Warum nicht beantworten. Mit „Finding Europe“ möchten wir den Besonderheiten der einzelnen Nationen auf den Grund gehen. Wir möchten die Vielfalt der Europäischen Netzküche servieren und euch auf den Geschmack kommen lassen, von den Spezialitäten der Nachbarn zu kosten – im übertragenen wie im eigentlichen Sinn.

Freut euch auf eine in jeder Hinsicht internationale re:publica, die natürlich nicht am Europäischen Tellerrand Halt machen wird. Wie in jedem Jahr werden wir Gäste aus aller Welt einladen, sich auf unseren Bühnen zu präsentieren und mit euch zu diskutieren.

Nicht zuletzt, weil der Blick von Außen unerlässlich ist, wollen wir uns ein Bild von Europa machen. Lasst uns mit Finding Europe das Neue in der Alten Welt entdecken!

3 Kommentare

  1. 01

    „doch ihre Homepages und Twitterfeeds lesen wir nicht – wer von uns spricht schon Tschechisch, Griechisch, Schwedisch? Wer verfolgt die News aus Litauen, Finnland, Portugal?“

    Jein. Zugestandenermassen nicht direkt die Nachrichten, aber ich habe Leute aus aller Welt in meinem Twitter/FB/G+ feed und die schreiben nicht nur in Englisch/Deutsch. Und soweit moeglich sehe ich mir auch die anderen Sprachen mal an, mit Google Translate bekommt man zumindest das grobe mit.

    In meinem „Fachgebiet“ tauchen regelmaessig Blogs in anderen Sprachen in meinen Newsfeeds auf, die sehe ich mir auch sehr oft an. Wieder mal, mit Google Translate geht das. Und verlinken tue ich die in meinem Blogging Roundup auch recht regelmaessig.

    Mit ein bisschen guten Willen und Interesse ist das gar nicht so schwer.

  2. 02
    Frauke

    Yeah! 41% weiblich, yeah!!1!

    HAIL VAGINA!!

    Mir als Frau wird das langsam unangenehm bis peinlich.
    Darf ich nicht mal einfach nur so dabei sein?

  3. 03

    @Armin: Klar geht das, und gerade bei speziellen Fachgebieten gehört es auch dazu. Die Regel ist es aber nicht.

    @Frauke: Natürlich darfst du dabei sein, als Mann, als Frau, als was du willst, und auch, wenn dir was peinlich ist.

Diesen Artikel kommentieren