
Warum der Mann mit der Mütze auf dem Screenshot so verunsichert nach oben schaut, erfährt man nach dem Klick.
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Warum der Mann mit der Mütze auf dem Screenshot so verunsichert nach oben schaut, erfährt man nach dem Klick.
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„Ist das nicht Ben Folds?“, fragte Timo neulich noch in den Kommentaren unter dem mittlerweile zum Klassiker avancierten Chatroulette-Piano-Video von Merton, und schwupps! kommt Ben Folds himself und macht es dem Pianochatimprov-Erfinder nach. Live auf der Bühne. Vor kreischendem Publikum.
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The Verve – Lucky Man

Caribou und hat mit seinem Song ‘Odessa’, bereits für einigen Trubel in der deutschsprachigen Blogosphäre gesorgt. Zurecht, denn das im April erscheinende Album ‘Swim’ ist ein kleines elektronisches Soundtüftel-Meisterwerk, verortbar irgendwo zwischen Erlend Øye und Four Tet. Daniel Snaith ist Caribou und erzählt im Interview was er mit ‘Swim’ alles erreichen wollte, von seinem Verhältnis zur Mathematik, wie ihn Dance-Musik und HipHop beeinflussten und noch einiges mehr. Read on my dear…
Trio – Da, Da, Da

Das Freiburger Label Waggle-Daggle feiert sein siebenjähriges Bestehen mit einer feinen MP3-Compilation (einen hörbaren Überblick über die Waggle-Daggle-Künstler gibt es auf dieser Seite). Der Download ist kostenfrei, wem aber die Musik gefällt, der sollte auch ruhig mal ein paar Euros springen lassen, das Label ist u.a. auf diversen Download-Plattformen vertreten, CDs gibt es hier.
Support your local Popstars!

Children by the million sing for Alex Chilton when he comes ’round
They sing „I’m in love. What’s that song?
I’m in love with that song.“
The Replacements – Alex Chilton
Indie-Rock-Legende Alex Chilton, bekannt durch seine Bands Box Tops und Big Star, ist gestern im Alter von 59 Jahren gestorben. Als Todesursache wird bisher ein Herzinfarkt genannt.
Nach dem Klick eine „Thirteen“-Aufnahme von Big Star aus dem Jahr 2008 und die eingangs zitierte Replacements-Hommage „Alex Chilton“ von Paul Westerberg.
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Seu Jorge – Changes

Während nicht wenige der britischen 77er-Punkbands von den Kunsthochschulen kamen, bezogen sich Bands wie Sham 69 mit ihren Fußballchor-Refrains auf ihre proletarischeren Wurzeln und landeten nicht zuletzt deshalb im Skinhead-Umfeld. Sham 69 gelten als Mitbegründer der ursprünglichen Oi!-Szene, die im Verlauf ihrer Entwicklung politisch immer rechtslastiger wurde und somit die Bands vor Probleme stellte: Sham 69 stellten ihre Live-Aktivitäten 1978 sogar für eine Weile ein, nachdem Konzerte der Bands immer häufiger von gewalttätigen National-Front-Anhängern besucht und demoliert wurden.
Sham 69, allen voran ihr Sänger Jimmy Pursey, waren echt, rau, naiv und laut. Und flirteten dennoch hier und da mit dem Mainstream, wie das nachfolgende Video zeigt, das an Absurdität kaum zu übertreffen ist.
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Das mit den Virals läuft ja meistens so ab: bekannten Multiplikatoren werden irgendwelche Dinge zugeschickt, bekannte Multiplikatoren schreiben darüber, andere schreiben darüber, was bekannte Multiplikatoren schon geschrieben haben, für fünf Internetsekunden wird darüber diskutiert, wer verantwortlich sein könnte, zwei Tage später ist das Geheimnis gelöst und eine Firma die mass-customized Socken produziert outet sich als cleveres Marketinggenie.
Meistens geht das an mir vorbei, die Faulheit, ihr wisst- ich warte einfach auf die Auflösung- ein Echo bleibt eigentlich nie übrig. Digitales Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom. Trotzdem hat mich eine solche Aktion in den letzten Monaten (ja, wirklich, wir reden von MONATEN) so sehr eingenommen, dass ich jetzt einfach nicht anders kann als gebrochen aufzugeben und der verantwortlichen Marketingagentur mein Lob auszusprechen: ihr habt mich. Ich bin ganz Ohr. Ich will es jetzt wissen. Wen muss ich für diese wahnsinnige Schnitzeljagd verklagen?
Billy Bragg – Must I Paint You A Picture
Ich bekomme beim Chatroulette Depressionen, das liegt aber nur daran, dass ich Merton, dem Freestyle-Chatroulette-Pianisten, noch nicht begegnet bin. Was wiederum daran liegen könnte, dass ich bisher nur 30 Sekunden im Chatroulette verbracht habe, weil ich davon Depressionen bekomme.
Irgendwann habe ich auch mal viel zu viel Zeit. Und kann Klavier spielen.

Das Spin Magazine bringt ein wenig Ordnung ins uferlose Line-up des SXSW, der Mutter aller Festivals, das am Mittwoch in Austin, Texas, zum 23. Mal startet. Die Redaktion hat 29 ihrer liebsten Festivalbands auf einen Downloadsampler gepackt, den man im Austausch für seine Email-Adresse zur Newsletteranmeldung bekommt. Mit dabei u.a. Japandroids, Frightened Rabbit (Foto), Titus Andronicus, Miike Snow & The XX und darüber hinaus noch sehr Viel zu entdecken. Da das Festival, anders als in den Jahren zuvor, die Titel nicht als direkten Download zu Verfügung stellt, ein unverzichtbarer Beitrag bei der Entdeckung neuer Musik.
UPDATE: Urban Outfitters, die bei ihren Newcomer-Compilations bisher auch immer ein gutes Händchen bewiesen, haben ebenfalls eine SXSW-Auswahl online gestellt.
Belle & Sebastian – The Boy With The Arab Strap

Pünktlich mit der Veröffentlichung des neuen Dendemann-Videos zur Single Stumpf ist Trumpf 3.0 präsentiert Spreeblick ganz offiziell und mit Mottenkugelgeruch die Dendemann Tour zum im April erscheinenden Album Vom Vintage verweht. Demnächst wird’s an dieser Stelle auch eine zünftige Kartenverlosung geben, aber vorher brauchen wir noch mal eure Unterstützung in der Dechiffrierung des neuen Videos. Unter all den 80er Jahre Serien-Opener-Zitaten ist eine ganze Menge MacGyver, und vielleicht sogar ein bißchen Auf Achse, aber darüber hinaus?
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Two Door Cinema Club – Undercover Martyn
Hallo zusammen,
die Popwelt darf sich beglückwünschen – das neue MGMT-Album ist fertig. [...]
Haben wir aber gut hinbekommen, das neue MGMT-Abum. (Musikpressetexter ist aber auch kein dankbarer Job.) MGMT, die Soundtracker unserer Generation, haben also ein neues Album fertig. ‘Congratulations’ wird es heißen und in knapp einem Monat in den Läden stehen und damit die Digitalen Ureinwohner wissen wie es sich anhört, wenn sich eine Gegenwartsband auf 70er Glamrock bezieht, kann man sich den Song ‘Flash Delirium’ auf ihrer Homepage kostenlos laden. Newsletteranmeldung muss nicht sein. Einfach auf das Bild auf der MGMT-Website klicken.
Paul Weller hat mich berührt. An der rechten Schulter nämlich, als er mich gestern im Wiener Blut, einer traditionsreichen Kreuzberger Rock’n'Roll-Kneipe, freundlich zur Seite zu schieben musste, um zu der kleinen Bühne zu gelangen, auf der er vor etwa 80 Leuten einen 30-minütigen Akustikset spielen sollte.
I was touched by the hand of mod – doch leider ist Paul Weller die Berührung nur physisch gelungen.
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Paul Weller – Town Called Malice