Neues aus den Pariser Vorstädten, der Beton gewordenen Gewaltfantasie, Gotham City ohne Batman, Heimstatt marodierender Jugendbanden, Hort der Gewalt und der Anarchie und stille Reminiszenz an das Magdeburg des 30jährigen Krieges (oder so). In einem Musikclip zeigt die Gruppe Justice eine Jugendgang, die prügelnd, stehlend und grapschend durch Paris zieht. Parce qu’ils ont la rage. Und so sieht das aus:
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Wozu Kameraüberwachung gut sein kann
In England geschieht nichts unbeobachtet. Das ganze Land hat eine dermaßen hohe Überwachungskameradichte (die unter Sicherheitsaspekten nichts bringt und deshalb erhöht werden soll), dass - so erzählt man sich in Berlin - Wolfgang Schäuble nachts von Laterne zu Laterne fährt und Polaroidkameras installiert, wobei er „God save the Queen“ singt und lauwarmes Bier trinkt. The Get out Clause, eine Band aus Manchester, die keinen Plattenvertrag hat, machte sich nun die vielen Kameras zunutze (nicht die Polaroids von Schäuble, die echten) und hat sich erst aufzeichnen lassen, dann die Aufnahmen unter Berufung auf den Freedom of Information Act zurück gefordert, bearbeitet und ein Video daraus produziert.
Popgun! 20 findet einen Diamanten
Popgun! heute mit britischer Nachwuchshoffnung, einer Volksbühne voller Geburtstagsständchen, texanischen Himmelsexplosionen und ungeklärter Metaebene. Kurz: London, Berlin, Texas. In genau dieser Reihenfolge. Read on, my dear…
Tetris-Melodien auf halbvollen, halbleeren Flaschen gepustet
Neulich auf Spreeblick: Super-Mario-Melodie mit ferngesteuertem Auto auf Glasflaschen gespielt. Heute die Fortsetzung davon, nach dem Dingens. Read on, my dear…
Popgun! 19 schleicht mit Bodi Bill
Der Zweitling der Berliner Elektroniker von Bodi Bill (Foto) steht an. Radio Dept und CSS haben auch Alben für den Sommer angemeldet, während Billy Bragg weiterhin glaubt und Lykke Li auf der Toilette singt. Read on, my dear…
Gustav: Verlass die Stadt
Als die Wiener Künstlerin Eva Jantschitsch vor einigen Jahren unter dem Namen GUSTAV im Sinatra-esken, von Violinen bestimmten Song „Rettet die Wale“ bei Lebensmüdigkeit den Freitod empfahl und Eltern riet, ihren Kindern entweder deren Meinung zu lassen oder sie beim nächsten Mal früher abzutreiben, da ging ein Raunen durch die deutschsprachige Popwelt. Soviel zuckersüße – darf ich es wagen? – Ehrlichkeit hatte man lange vermisst. Mit „Verlass die Stadt“ legt GUSTAV nun das zweite Album vor und vorweg lautet die Antwort auf die Frage, ob es die Versprechungen des Erstlings halten kann: Ja. Aber voll. Read on, my dear…
Coldplay mit Mini-Radiohead-Move und Metallica überlegen auch…
Wenn die Band-Website aufhört, ständig Time-Outs auszuspucken, kann man dort die neue Coldplay-Single „Violet Hill“ runterladen, die es am 7. Mai auch als Superspecial-Vinyl-2-Track-Edition inklusive NME geben wird. Wenn man das überhaupt will, weil: sie ist eher so achnaja. Und Metallica überlegen auch, nachdem ihr Vertrag mit Warner mit dem nächsten Album ausläuft, unter die Radioheads und NINs zu gehen. Nix is’ mehr, wie’s mal war.
Prince: Creep (Radiohead)
Gestern Abend fand ich es nicht wirklich überzeugend. Doch heute, nach dem dritten Hören … da bekommt die Nummer eine eigene Faszination. Radioheads „Creep“ in der Version vom kleinen Großmeister Prince beim Coachella-Festival in Kalifornien am vergangenen Wochenende. Videos nach dem Klick. Read on, my dear…
Erik & Me
Falls jemandem der adrette Herr rechts im Bild bekannt vorkommt, dann hat dieser Jemand vielleicht Toni Mahonis Band schon einmal live erlebt. Denn das ist „Mad Madunsky“, hier mit einem anderen Projekt namens „Erik & Me“, bei dem er unter „Madze Peng“ firmiert. Read on, my dear…
Popgun! 18 und die Erben der Arctic Monkeys
Klingt wie ein Abenteuerroman, der heutige Popgun! Titel. Ist natürlich überspitzt. Die Arctic Monkeys muss wegen eines weniger guten Albums niemand beerben, auch wenn die Nachfolger, ganz die Briten, Schlange stehen.
Kate Nash & Billy Bragg - Foundation/ New England
Man sollte den Tag mit etwas Gutem beginnen (und auch abschließen) und ich bin vormittags sowieso sehr empfänglich für Schönheiten. Im nach dem Klick folgenden Video der diesjährigen NME Awards singen Kate Nash und Billy Bragg sowohl „Foundation“ als auch „New England“ und sowas treibt mir wirklich die Tränen der Rührung in die Augen vor lauter Großartigkeit. Man achte bitte auf die unglaublichen Blicke, die die Beiden austauschen … (Wobei ich wirklich wünschte, der Drummer würde seine Hände still halten und einen schlichten Beat trommeln, statt dauernd auf seinen Toms rumzulöffeln, aber man kann nicht alles haben) Read on, my dear…
Popgun! 17 aus 50% Schweden und 50% Schmerz
Mit den ersten Sonnenstrahlen kommen sie alle aus ihren Studios gekrochen. Eine unglaublich selektive Auswahl, ein blinder Griff in den reißenden Frühjahrsstrom der Veröffentlichungen in der heutigen Popgun! - und Freikarten. Emos bitte nur im Beisein Erwachsener weiter klicken. Read on, my dear…
Wir haben einen Trendscout an Bord
Im Januar hat Andreas Yael Naim vorgestellt und ihr eine große Zukunft prophezeit. Jetzt liegt sie mit New Soul auf Platz 5 der deutschen Verkaufscharts. Read on, my dear…
Billy Bragg in der Passionskirche
Eines Morgens wachte ich auf der anderen Seite des Flusses auf. Noch am Abend zuvor hatte ich von gegenüber Steine auf diese Seite geschmissen und mich köstlich amüsiert über diejenigen, die im 21. Jahrhundert noch immer von den Stones und „Bobby“ Dylan schwärmten – ihren halbtoten Popgötzen. Und nun starrte ich selbst in die bemitleidenden Jugendaugen auf der anderen Seite und fabulierte dabei von The Clash, den Undertones und … Billy Bragg. Read on, my dear…
Das “interne” Microsoft-Vista-Video
Gestern Abend machte ein angeblich „internes“ Microsoft-Vista-Video die Twitterrunde, das hauptsächlich Entsetzen hervorrief: Meinen die das ernst? Antwort: Nein, die meinen das nicht ernst, denn das Video ist eine durchaus gelungene Persiflage auf einen der furchtbarsten Bruce-Springsteen-Clips der 80er. Original und Fälschung nach dem Klick.
Lightspeed Champion live im Web (Update)
Kurzer Hinweis: Neulich haben Lightspeed Champion ihr Konzert in Amsterdam ins Netz gestream. Für alle, die’s verpasst haben: der Gig ist jetzt online und Track 11 ist einfach galaktisch. Das Star Wars Medley. Ich bin sowas von berechenbar.
Popgun! 16 wiederholt sich
Um sich nicht der außerordentlichen Hyperei schuldig zu machen, beginnt die heutige Ausgabe Popgun! mit Bands, die wir schon mal am Wickel hatten. Björn Kleinhenz, Malcolm Middleton (Foto) und Someone Still Loves You Boris Yelzin, um nur einige beim Namen zu nennen. Read on, my dear…
Katzencontent. Schwarz.
Ist es der analoge, dunkle Neo-Synthie-Sound? Sind es die die beiden Frontfrauen? Ich weiss nicht genau, was mich an der Band so fasziniert. Auf jeden Fall freue ich mich, denn Ladytron sind zurück. Mit neuem Album und Tour. (Promo Mp3 nach dem Sprung) Read on, my dear…
Elvis Costello mit eigener TV-Show
Gegen Ende des Jahres startet – vorerst nur auf Channel 4 im Vereinigten Königreich, später auf CTV in Kanada und auf dem Sundance Channel in den USA (und vorher sicher in allen P2P-Netzwerken) – eine Musik- und Talkshow mit Elvis Costello als Gastgeber und Moderator. Der Produzent ist Sir Elton John. Mehr Infos gibt es hier, der Hinweis kam von Oliver und ich freue mich drauf!
Johanna Zeul
Ich bekomm’ ja nix mehr mit, was Musik angeht. Die ganzen Musikblogs posten keine Band zweimal, was mich vermuten lässt, dass die alle nur einen Song haben, und sowieso ist mir das alles viel zu hektisch mit dem ganzen Internet. Ach nö, lasst mal, ich hör’ hier schön meinen Johnny Cash, lausche den Kindern beim „Bettina, pack’ deine Brüste ein!“-Singen und beobachte meinen MKII beim Zustauben. Und noch schlimmer: Ich hol’ mir Musiktipps beim Tagesspiegel ab! Read on, my dear…
Autorscooter
Wie weit würdest du gehen? Für einen guten Blogeintrag? In Franks Fall (no pun intended): Sehr weit. Bis zu Scooter.
Popgun! 15 mit Metal und Battle
Zuallererst bin ich vor fast zwei Jahren über den Namen seiner Lordschaft aus Berlin gestolpert. Klar. Haha. Seitdem hat Sir Simon Battle mit seinem Kings of Convenienceskem Akustikpop auf Konzerten emsig wie ein Bienchen mehr und mehr Fans gesammelt. Alles ohne Album und regulärer Veröffentlichung. Das soll sich heute ändern, denn heute erscheint das selbstbetitelte Debutalbum bei Indigo. Read on, my dear…
Web Side Story
Ich brauche sicher nicht zu erklären, warum hier bis nächste Woche nicht besonders viel passiert, aber wenigstens die Anfragen zum Download der Web Side Story sollen kurz geklärt werden. Read on, my dear…
Klickfest 01
Neu auf Spreeblick: die irre Wochen-Linkrückschau zum Blödklicken mit dem wahnsinnigsten Kram da draußen, zusammengefasst by yours truly, René. Read on, my dear…
Lightspeed Champion Live im Web
Heute abend streamt die wunderbare Website Fabchannel das Konzert meiner Lieblingsfrisur Lightspeed Champion ins Netz. Ab 20 Uhr gehts los und bis dahin kann man sich ja die tollen Dan LeSac vs. Scroobius Pop nach dem Klick ansehen, ich ersetze das dann mit der Lichtgeschwindigkeitstolle sobald der Gig verfügbar ist.
Der Gig ist jetzt online, nach dem Klick. (Danke P. Iefke!)
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African Boy: One day I went to LIDL
Nicht nur in Deutschland beschäftigt man sich mit LIDL, sondern auch in England. African Boy, der auch auf MIAs Album „Kala“ zu hören ist, ging dort mal … einkaufen. Grime mit Tagesaktualität nach dem Klick. Read on, my dear…
Popgun! 14 interviewt Bernd Begemann
Bernd Begemann ist so etwas wie die Schatteneminenz der neueren deutschen Popmusik. Wenn er gut gelaunt ist, behauptet er das gerne auch selbst. Und er muss sich damit auch nicht sonderlich aus dem Fenster lehnen, eine kurze Referenzkette über die Hamburger Schule führt uns ins Ostwestfalen der frühen 80er Jahre. Unter dem Kassettenlabel Fast Weltweit versammelten sich unter anderem spätere Mitglieder von Blumfeld, die Sterne und eben Bernd Begemann. Grund genug ihn nochmal über Fast Weltweit zu befragen.
Musik: Miumi, DJ Scientist, Equinox, Mae Shi, R.E.M.
Man kommt ja vor lauter re:publica und Twitter und neuer Software (meine Rechner-Umgebung und damit auch meine Arbeitsweise hat sich in den ersten Monaten des Jahres drastisch verändert, dazu aber später mal ein längerer Artikel) kaum noch zu was, daher hier einfach mal im Schnelldurchlauf kurze Eindrücke dessen, was gerade durch meine Lautsprecher plärrt. Read on, my dear…
Finger-Piano
Wir Eltern verzweifeln regelmäßig an den Spielzeugen, die mittlerweile jedem Kinder-Comic beiliegen: Billigster Ramsch, der genau bis zum Aufreißen der aufs Heft geklebten Plastiktüte hält. Unsere eigenen Yps-Erinnerungen sowie die flehenden Blicke der Kurzen (und sehr überzeugende Argumente, die wie Schreie klingen) lassen uns dennoch immer wieder in die Kommerz-Falle tappen, in der Hoffnung, das x-te kaputte Spielzeug möge den jungen Konsumenten die erste False-Marketing-Lektion erteilen (nebenbei bemerkt scheint das tatsächlich nach einer Weile zu funktionieren).
Ich weiß nun natürlich nicht, wie lange das Fingerpiano, das dem japanischen Kinder-Magazin Shougaku Ichinensei beilag, Holztischen wirklich standhalten wird. Aber ich weiß, dass ich davon mindestens drei Stück gekauft hätte: Eins für mich. Videos nach dem Klick. Read on, my dear…











