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Wie wir mal fast vielleicht den T-Bird von Joe Strummer gekauft und daraus einen Film gemacht hätten

tbird joe strummer

Die Idee war so schön. So irre. So … toll.
Wir hätten ein kleines Stück Rock’n’Roll-Geschichte mitschreiben können.
Aber die Zeit hat leider nicht gereicht.

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Gemma Rogers and the Milmen – My idea of fun

Gemma Rogers

Gerade auf der Website der Joe Strummer New Music Foundation gefunden: Gemma Rogers. “My idea of fun” ist ein schöner Track mit Specials-Einschlag, und das ist ja nie falsch. Video nach dem Klick.
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One, two, three … four. Tommy Ramone 1949-2014

Mit Tommy Ramone ist am 11. Juli 2014 der Vierte der Originalbesetzung der Ramones verstorben, einer der besten Bands der Welt. Damals und für immer.

Here’s to you, Tommy:

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Jetzt aber mal los: Musikjournalistennachwuchs gesucht!

Vor zehn Jahren verstarb Rocco Clein im Alter von 35 Jahren, also viel zu früh. Der Musiker, Redakteur und Moderator für Viva und Viva Zwei und Autor für Visions, Intro und Spex galt zu seiner Zeit als einer der führenden, pointiertesten und unterhaltsamsten Musikjournalisten.

Seit 2013 gibt es einen nach ihm benannten Musikjournalistenpreis, der nun zum zweiten Mal beim Reeperbahn Festival vergeben wird. In diesem Jahr sitze ich in der Jury und beratschlage mit Kolleginnen und Kollegen auch über den Nachwuchspreis, für den ihr euch noch bis zum 20.7.2014 anmelden könnt und solltet.
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“Haben sich Erwachsene eigentlich früher auch über die Musik von Jugendlichen aufgeregt?”

bill haley

Unsere Söhne halten mich oft für älter, als ich in Wirklichkeit bin. Wenn ich Lust habe, erzähle ich dann von den harten Zeiten kurz vor dem Ersten Weltkrieg, meistens aber korrigiere ich sie natürlich. Um wenig später unter Beweis zu stellen, dass ich doch schon ziemlich alt bin …
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Mertesacker Emptiness

mertesacker emptiness

Ich gehe davon aus, dass ihr das Original dieses Songs von den Manic Street Preachers kennt. Und dass ihr an der folgenden Version genauso viel Spaß habt wie ich:
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Mick Jagger über Monty Python: “A bunch of wrinkly old men trying to relive their youth”

Ja, es ist astronomische drei Tage alt. Trotzdem lustig.

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Astairre: 1984

Astairre kommen aus Köln, und die neuen Single 1984 ist, wie ich finde, ein hübscher Kracher. Auf Facebook ist die Band hier vertreten und kann sicher noch ein paar LIKEs vertragen. Meins haben sie sich mit diesem Song geholt.

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Review: Bill Bailey in Berlin

Beinahe wäre er am vergangenen Mittwoch vom gigantischen Q erschlagen worden, das über der Bühne des Quatsch Comedy Clubs hängt.

“I could have been qilled!” war der Gag, der dann auch sofort entstand, als Billy Baileys Kopf den Riesenbuchstaben gefährlich (naja, ein wenig) ins Schwanken gebracht hatte und der auch gleichzeitig zeigte, wo eine der Stärken des britischen Komikers liegen, den ich zuerst in der Serie Black Books kennengelernt hatte: In der Improvisation.
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Here comes the summer!

Alle Jahre wieder – und auch immer wieder mit Dank an den Photopäden fürs Erinnern!

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Ausstellung: David Bowie in Berlin

bowie berlin

Nun startet sie also im Berliner Martin-Gropius-Bau, die Ausstellung zu David Bowies Leben und Werk.

Lasst euch am Eingang unbedingt einen Audioguide geben, denn ohne läuft nichts, dreht die Lautstärke bei den Songs hoch, und lasst euch von O-Tönen, Rückblicken auf die Einflüsse, Videoclips, Original-Kostümen und vielen handgeschriebenen Texten des Meisters bezaubern und inspirieren. Es lohnt sich sehr! Und es läuft eine Version von Space Oddity, die weder Tanja noch ich kannten.

(Aber nicht aufs Glas lehnen, das sieht die Museumsaufsicht nicht so gerne!)

In London wurde die Ausstellung übrigens von Tilda Swinton eröffnet. In Berlin von Frank-Walter Steinmeier. Wir sind schon echt crazy drauf hier in Berlin.

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Wie YouTube das andere Spotify werden will und warum das nicht jedem gefallen könnte

busking

Dass Google mit YouTube einen neuen Abonnenten-Musikservice starten will, der dem Modell von Spotify sehr ähnlich sein soll, ist bekannt. Genauso wie die Tatsache, dass dieser Start 2013 noch nicht stattfand. Vielleicht wird es ja was in diesem Jahr, vielleicht schon im Sommer, und vielleicht wird das neue Produkt dann Music Pass heißen.

Vielleicht werden aber nicht alle Songs bei diesem Dienst erhältlich sein. Gerüchten zufolge gibt es hinter den Kulissen einigen Unmut bei den Indie-Labels, die sich u.a. bei der Digitalrechteagentur Merlin sammeln, denn angeblich bietet YouTube den Labels als Vergütung für Streams oder Plays weniger als die Hälfte dessen an, was Spotify momentan zahlt. Zudem möchte YouTube die Auszahlungen vom eigenen Werbeumsatz abhängig machen, bezahlt werden soll also nur, wenn YouTube auch genug Werbung verkauft hat – was auch immer das bedeutet. Viele Indie-Labels wollen das nicht mitmachen und haben daher wohl die von YouTube benötigten Verträge noch nicht unterzeichnet.

Anders sieht es bei den Majors aus, den großen Playern im Musikgeschäft. Vivendi SA (früher Vivendi Universal) soll an Bord sein, Sony und Warner ebenfalls. Denn selbst, wenn von YouTubes neuem Dienst nur wenig an die Labels und damit auch an die Künstler geht, fließt an die Majors jede Menge Geld.

Irrsinnige Summen rauschen durch die Gerüchteküche. Über eine Milliarde Dollar soll Google als Vorschuss für kommende Umsätze der nächsten fünf Jahre an Universal/Vivendi zahlen, mehr als 400 Millionen an Sony, über 200 Millionen an Warner. Alles Gerüchte, wie gesagt, doch die Größenordnungen könnten stimmen. Und so könnte es passieren, dass die Großen Verträge unterzeichnen, die den Kleinen nicht geheuer sind.

Denn wenn die Gehälter von CEOs der Big Player umsatzabhängig sind, sorgen ein paar hundert Millionen für ein feines Taschengeld in der Chefetage.