Archiv

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Peter Radszuhn (1954 – 2014)

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Foto: Jenny Sieboldt/rbb

Das leider häufiger werdende Schreiben von Nachrufen schmerzt beinahe so sehr, wie der Verlust guter Bekannter, Wegbegleiter und Freunde selbst. Als ich gestern im Autoradio auf Radio Eins vom Tod von Peter Radszuhn erfuhr, musste ich erst einmal rechts ranfahren, weil ich es einfach nicht glauben wollte.

Zuletzt habe ich Peter viel zu kurz im vergangenen August gesprochen, er hatte mich und Plan B in den letzten zwei Jahren großartig bei unserem Neustart unterstützt. Wir mochten und schätzten die Arbeit des jeweils Anderen seit Jahrzehnten sehr, schließlich saßen wir Anfang der 80er im gleichen Berliner Punk-/Wave-Boot: Er mit seiner damaligen Band “Tempo”, ich mit “System” und später eben “Plan B”. Da, wo wir The Clash hinterher jagten, konnte man bei Tempo eine Vorliebe für The Jam erkennen. Es war die Zeit der Vorbilder, aber auch des eigenen Aufbruchs, und diese Zeit hat uns beide für unser ganzes Leben geprägt.

Die Liebe zur Musik hat Peter niemals aufgegeben, bis zuletzt war er als Musikchef von Radio Eins voller Leidenschaft, immer wieder konnte er sich für neue Bands ebenso begeistern wie für die Klassiker. Und nun ist er tot und das ist scheiße.

Mein aufrichtiges Beileid geht an seine Liebsten, Familie und Freunde.

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Musikmarketing am Beispiel von League of Legends und Imagine Dragons

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Über 15 Millionen (aktuell 15.249.879) mal wurde der unten folgende Trailer für die “2014 World Championship” von League of Legends auf YouTube bereits angeschaut. Geschätzt die Hälfte der Abrufe könnte dabei auf das Konto unserer Söhne gehen, deren Begeisterung für den Spot ich sogar nachvollziehen kann. “Episch”, in der Tat.
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The Libertines in Berlin und ein sehr, sehr junger, sehr, sehr süßer und sehr, sehr cleverer Pete Doherty

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Eigentlich wollte ich nur das weiter unten folgende, tolle Video des sehr, sehr jungen, sehr, sehr süßen und sehr, sehr cleveren Pete Doherty posten, den man übrigens “Dockerty” ausspricht, wie man in diesem gemeinen (aber gar nicht gemein gemeinten) Song der Indelicates hören kann. Beides, also das Video der Indelicates und den Clip des jungen Dohertys und auch noch den Link zu dieser Doku hat mir unsere Freundin Martina C. geschickt, mit der wir uns am Samstag The Libertines angeschaut haben, und wenn wir schon beim Thema sind, kann ich ja noch ein paar Zeilen dazu tippen.
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Musiktipp: Young Fathers

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An einem frühen Abend während des Reeperbahn Festivals letzte Woche in Hamburg empfahl mir Julian, den ich zufällig getroffen hatte, später den Gig der Young Fathers zu besuchen.

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Vegan Black Metal Chef

vegan black metal chef

Mal ehrlich: Vegan kochen und essen, alles schön und gut. Aber so aussehen? Nein, danke. Fleischlos essen muss ja nicht bedeuten, keinen Arsch in der Hose zu haben.

Zum Glück kommt der Vegan Black Metal Chef zur Rettung, dessen Lederklamotten sicher aus Kunststoff sind.
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John Peel Record Boxes

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Das John Peel Archive legt jetzt los mit kuratierten Playlists: Als erster Gast kommentiert Pink Floyd-Entdecker und -Produzent Joe Boyd eine von John Peels Plattenkisten, welche auch diese eine Platte von Bob Dylan beinhaltet.

[Danke, René!]

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99 Luftballons auf Luftballons gespielt

Zum Wochenende wünsche ich mir jemanden, der “99 Luftballons” spielt.
Auf Luftballons.

Danke.

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And U2, Apple?

Über die neuen Apple-Produkte wurde wie immer nach der Vorstellung sehr viel geschrieben von sehr vielen Menschen, die die Geräte noch nie in der Hand hatten, geschweige denn ausprobieren konnten. Der Vollständigkeit halber mache ich die kurze Runde:

1) iOS 8 ist prima.
2) Größere iPhones sind eigentlich Mist, betrachtet man speziell das 6+ aber als kleineres iPad und beachtet, dass manche von uns inzwischen mehr mit einem Smartphone o.ä. arbeiten als mit einem Laptop oder, haha, einem Desktop-Rechner, geht die Sache vielleicht doch auf. Mal abwarten, wie sich die Dinger mit einer Hand bedienen lassen.
3) Die Apple Watch wird besonders mit den vermutlich sehr teuren Varianten am Markt funktionieren, Apple hat nämlich a) erkannt, dass eine Armbanduhr in erster Linie Luxusgegenstand und Schmuckstück ist und b) auf spezielle, bei anderen Smartwatches fehlende Funktionen geachtet. Pulsschläge und Mini-Scribbles statt SMS werden Menschen auf eine neue Art kommunizieren lassen. Meine Prognose: Wir werden die Dinger lieben, Stars und Sternchen werden nicht mehr ohne gehen.

Natürlich kann man tolle Gadgets in Zeiten der Totalüberwachung aber sowieso nur noch mit einem gleichzeitigen Magengeschwür feiern. Da ich kein Magengeschwür will, feiere ich nicht, sondern gehe auf einen anderen sehr diskussionswürdigen Teil der Präsentation ein: Die Apple-Kooperation mit U2.
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Marcus Wiebusch – Der Tag wird kommen (Kurzfilm)

Das Textvideo zum Anti-Homophobie-im-Fußball-Song von Markus Wiebusch kennt ihr bereits, nun aber ist der Kurzfilm zum Song fertig! Finanziert wurde das Ganze via Crowdfunding, innerhalb von fünf Tagen wurde die benötigte Summe und sehr viel mehr eingesammelt. Und nach dem Anschauen kann ich sagen, dass ich sehr stolz darauf bin, einen klitzekleinen Geldbetrag zu diesem Film beigetragen zu haben, denn der Film ist toll geworden.

Wider den Zynismus!

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Spreeblick präsentiert: Bob Mould

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Hüsker Dü – Solo – Sugar – und nun wieder solo: Die Karriere und das musikalische Schaffen von Bob Mould umspannt mittlerweile 35 Jahre, dreieinhalb Jahrzehnte voller Herzblutsongs und endlos vieler Hits für diejenigen, die Musik abseits des Mainstreams zu schätzen wissen.

Für nur zwei Konzerte kommt Bob Mould mit dreiköpfiger Band im November nach Deutschland, und da wir Fans der ersten Stunde sind, freuen wir uns sehr, die Mini-Tour mitpräsentieren zu können!
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Bay City Rollers, We Love You! Von Nick Lowe.

tartan horde

Lasst uns mal – ganz offen – über die Bay City Rollers sprechen.

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Morrissey, Alvin Stardust, Kim Wilde, Philip Lynott, Derek Forbes und der Eine (nicht der Sänger) von Kajagoogoo beim Pop Quiz

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Der Titel sagt alles. Allein die Tatsache, dass man in Großbritannien 1984 ein Popquiz im TV hatte, spricht Bände. Und Phil Lynott lebte noch!
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