Die Lokalzeitung meines Vaters hat ihrer Samstag-Ausgabe eine plastene Deutschlandflagge beigelegt. In bestimmten Supermärkten soll es wieder schwarz-rot-golden verpackte Wurstbällchen geben. Bei Schlecker an der Kasse hat man es sich nicht nehmen lassen, Aktionsduschsets in den Landesfarben aufzubahren. Die vielen kleinen Autofahnen (die man anscheinend als Dreingabe nach der Autowäsche geschenkt bekommt) sind nur der Gipfel des Gipfels.
Patriotismus ist kein Schweinefleisch und läuft deswegen nicht ab. So alt ist er ja auch gar nicht, der deutsche Nationalstolz, erst knappe zweihundert Jahre. Kaum den Kinderschuhen entwachsen, wie der Geburtshelfer, ein kleiner dicker Korse mit lustigem Hut, sich den Bauchnabel kratzend sagen würde. Wieder auferstanden aus den Ruinen zweier verlorener Weltkriege ist er spätestens vor zwei Jahren: Da jubelte die unheilige Allianz aus Feuilleton und Boulevard ein Deutschlandlied auf „Schwarz-Rot-Geil“, vor dem Brandenburger Tor drehte man nach alter Tradition Heimatfilme, die im Titel „Märchen“ trugen, und die Politik sekundierte fleißig.
„Es geht doch bloß um Fußball“, jaja, ich weiß. Trotzdem beharre ich auf meinem Recht zur Fahnenflucht. Schon aus ästhetischen Gesichtspunkten: Die Kombination aus Tiefschwarz, Verkehrsrot und Rapsgelb ist derart abstoßend, dass sie sich außerhalb Deutschlands in dieser Verteilung nur noch Belgien, Saugeais und Besançon hat durchsetzen können. Hässlicher als die deutsche Flagge ist vielleicht noch Franjo Pooth, aber auch das ist nicht sicher. Nun ist Deutschland schon länger kein Land der Schöngeister, außer, sie waren früher mal in der SS gewesen. Drum müssen Fragen des Geschmacks unbeantwortet bleiben.
Andere Fragen sind sturer, zum Beispiel: Was bedeutet dieses „unverkrampft“, das dem neuen Event-Patriotismus immer beigestellt wird? Sicher ist bloß: Mit Fußball hat das nichts zu tun. Ich habe Lautern-Fans im Jahr des Abstiegs die Geländerstangen des Fritz-Walter-Stadions auseinanderbiegen sehen, ich habe gesehen, wie sich Zuschauer vor Aufregung Daumen brachen und als Nürnberg abstieg dieses Jahr, hat Zazas Vater in einem Wutanfall den hauseigenen Fernseher in stecknadelkopfgroße Einzelteile zerlegt. Ist das unverkrampft? Ist es nicht. Fan-Dasein ist niemals unverkrampft.
Was also ist denn jetzt das Schöne an der Geschichte? Renate Künast hat das 2006 so ausgedrückt:
Jetzt erscheint uns das alles so normal, macht viel Spaß und ist ganz ohne Krampf. (…) Wir verdanken das gerade auch unserer kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte.
Sie hätte auch sagen können: „Endlich muss man sich nicht mehr schämen, Deutscher zu sein.“ Wie schön. Da ist sie also wieder. Lange nicht gesehen.
Die deutsche Scham. Die deutsche Volksseele ist ein kleines, uneinsichtiges Mädchen, das züchtig den Rock übers Gesicht zieht, wenn es die Milch hat anbrennen lassen. Dabei schämt es sich gar nicht, es muss sich schämen. Schämen tut man sich, wenn man ein Schuldempfinden hat. Schämen müssen tut man sich, wenn man erwischt wurde. Die Deutschen sind bei ein paar bösen Sachen erwischt worden, dafür gabs für den Patriotismus ein paar Jahre Stubenarrest im Unterbewusstsein, der uns eine ganze Reihe unschöner Heimatfilme, Blaskapellen und Heino beschert hat. So sehen Neurosen aus.
Was solls, jetzt kann man ja wieder stolz sein auf Deutschland. Die Umstellung ist einfach, Stolz und Scham sind komplementäre Gefühle, da gerät das innere Gleichgewicht nicht sonderlich in Gefahr. Sich mit fremden Federn schmücken, für fremde Sünden büßen: Da hätte mein Psychologielehrer mangelndes Selbstbewußtsein diagnostiziert. Unverkrampft geht anders.
Das ganze sähe weniger dämlich und krampfig aus, wenn das Jahr über mehr Deutschlandfahnen rumhingen, nicht bloß zur EM. Wenn sich die ganzen Patrioten trauen würden, naja, Flagge zu zeigen. Und nicht bloß ein bißchen Autorumgeflatter alle zwei Jahre, weil plötzlich alle sagen, jetzt wärs okay, und den Rest der Zeit nicht.
Okay, ich fände das nicht sonderlich schön. Aber Spreu, Weizen, weiß man ja. Es würde zumindest verhindern, dass die ganzen Freizeit- und Eventfans, Deutschlandsupporter sagt man glaub ich, von Feuilleton, Boulevard und Politik mit Vaterlandsverliebten verwechselt werden würden. Sondern dass sie keinen kreativeren Weg gefunden haben, ihre Unterstützung für ihre Mannschaft kundzutun.
01
Spreeblick ist Deutschland.
Alle Kommentare von Horst
02
Wir haben das gerade schon heftig diskutiert (Real Life!), ich sehe das alles etwas anders. Außer, dass die deutsche Flagge scheiße aussieht, da sind wir uns einig. :)
Der Krampf kommt immer mehr von außen, finde ich. Wenn es regnet, nimmt man einen Schirm mit, und wenn EM oder WM ist, die Flagge seines Teams. Das bedeutet nicht, dass ich Patriot oder Nationalist bin, sondern es bedeutet, dass ich das Team meines Landes gerne gewinnen sehen würde. Oder eben ein anderes, ich hab schließlich auch ein England-Trikot, aber … na lassen wir das.
Kreativ ist das mit den Flaggen nicht, aber Spiele brauchen Regeln, und alle anderen Länder haben sich bereits auf Flaggen als Fan-Kennzeichnung geeinigt. :)
Alle Kommentare von Johnny Haeusler
03
@Horst (1): Horst ist Spreeblick.
Alle Kommentare von Johnny Haeusler
04
Spreeblick is Geil
Alle Kommentare von Christoph @ LG
05
Schade. Hatte gehofft, ihr hättet die Fußballfahnendialektik einfach links liegengelassen und stattdessen den Abschlusssatz in die Blog-Tat umgesetzt.
Alle Kommentare von nolookpass
06
Per Mertesacker in der aktuellen 11Freunde:
“Die deutschen können wieder stolz sein - auf ihre Fahne, auf ihr Land. Diesen positiven Patriotismus weiterzutragen, macht mich schon stolz.”
Ja nee, is klar.
Alle Kommentare von Marvin
07
@nolookpass (5): Immerhin bastel ich an einem Vorschlag für eine neue Deutschland-Flagge! :)
@Marvin (6): Mal abgesehen davon, dass ich Nationalstolz nie so richtig verstanden habe, egal ob in Deutschland oder anderswo: Ist Mertsacker jetzt Nazi?
Alle Kommentare von Johnny Haeusler
08
Die Verkrampftheit, mit der man sich derzeit wieder Unverkrampfheit einzureden versucht, ist , nun ja, anstrengend.
Zu letzten Teil: Mir sind Teilzeitidioten lieber als Dauerüberzeugte.
Alle Kommentare von Lebedjew
09
Von mir aus sollen sie sich alle gegenseitig die Eier mit Fingerfarbe schwarz rot gelb bemalen, hauptsache dieses nervige, asoziale und widerwärtige Rumgröhle und stundenlange Rumgehupe hört endlich auf.
Ansonsten hab ich mir meine Gedanken zur Flaggenantipathie ja schon zur WM gemacht und dem ist wenig hinzuzufügen:
http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/07/04/stolz-und-vorurteil/
Alle Kommentare von Batz
10
“Die Kombination aus Tiefschwarz, Verkehrsrot und Rapsgelb ist derart abstoßend, dass sie sich außerhalb Deutschlands in dieser Verteilung nur noch Belgien, Saugeais und Besançon hat durchsetzen können.”
Nicht zu vergessen Uganda, sowie die stolzen Nationen der Miccosukee und der Seminolen.
Alle Kommentare von Marco
11
Gut!
Wir sind alle ein bisschen Spreeblick! ;)
Schade nur wieder, bezogen aufs Thema, um die verpasste Chance: Niemand braucht Nationalgefühl oder -stolz oder Patridiotismus was auch immer. So wenig wie Religion. Aber zur Avantgarde haben “wir Deutschen” ja noch nie so richtig gern gehört … :(
Alle Kommentare von Christian
12
Ich glaube, das ganze funktioniert schon etwas komplizierter. Meiner Meinung nach gibt es verschiedene Wege, die dazu führen, dass sich Leute mit albernen Devotionalien eindecken und sämtlichen Ver- und Anstand ablegen. Man könnte das am ehesten so fassen:
1. “Ich bin Patriot” –> “Ich muss die Mannschaft meines Landes unterstützen” –> *fahneschwenk*
2. “Ich mag die Fußballmannschaft” –> *fahneschwenk* –> “Ich bin so schwarzrotgeil”
3. “Ich find die Party geil” –> *fahneschwenk* –> “Ich bin so schwarzrotgeil”
Allen gemein ist, dass sie dem Fußball eine politische Bedeutung beimessen, die er meines Erachtens nicht haben solle. Und natürlich, dass sie mir tierisch auf die Nerven gehen.
Alle Kommentare von DerLouie
13
Ich glaube Punkte eins und zwei sind eher selten. Wenn zwei zutreffen würde, müssten wir derzeit eigentlich nur holländische und portugiesische Fahen schwenken. Das dritte ist dann am häufigsten und das, was WIRKLICH nervt. Mal sehen, was nach heute Abend davon übrig bleibt.
Alle Kommentare von vib
14
schwarz-rot-gold sieht scheisse aus? finde ich gar nicht! die “alte” farbkombi finde sogar noch besser, laesst sich nur nach dem holocaust schwer verkaufen…
mike (dem fussball und deutschland fast egal ist)
Alle Kommentare von mikelima
15
@Johnny Haeusler (3):
Nee, lass mal. Das macht Ihr schon ganz vorzüglich. Ich bin auch schon wieder weg.
Ich ertrag Eure Web 2.0 Speerspitzenmentalität nicht. Und mir wird schlecht beim Lesen von halbgaren Gedankengängen über die alle zwei Jahre achso unverkrampften Deutschen.
Wer eine Überschrift wie” … vor dem Sieg gegen Österreich” bringt ist Deutschland. Spreeblick ist Deutschland.
Alle Kommentare von Horst
16
@Marco (10): Da sind aber anständig die Proportionen gewahrt. Kein Vergleich zur deutschen Fahne. Flagge. Fahne. Whatever.
Alle Kommentare von Frédéric Valin
17
Ich schäme mich oft, Deutscher zu sein. Und zwar im Ausland. Aber nicht, wenn ich mit den Einheimischen rede, sondern wenn ich andere Deutsche treffe, die sich mal wieder aufführen wie die Axt im Walde.
Was das mit Fußball zu tun hat? Nichts.
Alle Kommentare von DrNI
18
mag auch manch wahrer gedanke drinstecken: dieser artikel ist so typisch deutsch, dass er schon wieder nervt.
Alle Kommentare von hendrik
19
Ein Vorschlag: könnte man die Flaggenpatriotismus-Diskussionen nicht einfach dort weiterführen, wo es sie schon mal gab? Dann muss man nicht immer von vorn anfangen. Ansonsten hat Björn zum Thema schon zur WM ne Menge lesenswertes geschrieben.
Alle Kommentare von probek
20
@DrNI (17): Sich für sein Deutschsein zu schämen ist genauso bescheuert, wie darauf stolz zu sein.
Verkrampftheit wohnt überall! ;-)
Alle Kommentare von msc
21
Ich denke, jede Art von Patriotismus ist verkrämpft. Denn Patriotismus ist ein künstlich erzeugte Gefühl einer künstlich erzwungenen/entstandener Zugehörigkeit. Es ist sogar keine Gruppenzugehörigkeit in dem Sinne, sie ist weder durch gemeinsame Interessen, noch durch Erlebnisse, noch durch die Zusammenarbeit bedingt.
Alle Kommentare von Merzmensch
22
Die Trikolore ist auch nicht schöner, sind nicht mal Lilien drauf.
Alle Kommentare von Jan(TM)
23
In deutschland ist es mit der flagge grundsätzlich etwas komplizierter als anderswo, weil sie bei uns die nation symbolisiert und es keine positiv konnotierte tradition des nationalgefühls gibt wie z.B. in der “grande nation”. Die amis haben es da viel einfacher, weil ihre flagge nicht für die nation oder gar den staat steht, sondern für das volk (d.h. jeder einzelne identifiziert sich ganz individuell mit den stars and stripes). Und deshalb wundert es mich gar nicht dass ein deutscher linker ein problem mit dem hiesigen zustand hat, weil ihm das ganze konzept “nation” gegen den strich geht. Oder, andere möglichkeit, weil du einen logischen grund für den patriotismus suchst und dabei völlig übersiehst, dass es sich um eine emotionale grösse handelt und du eine emotionale bindung zur nation erst recht nicht nachvollziehen kannst/willst.
Und viele deutsche freuen sich einfach darüber, deutsch zu sein, weil sie das halt zufällig sind. Wären wir in australien, würden sie sich darüber freuen, australier zu sein. Ganz ohne rationale erwägungen, intellektuelles hinterfragen oder moralischen gegencheck. Einfach, weil sie das entstehende zusammengehörigkeitsgefühl gut finden. Ich finde das begrüssenswert. Aber ich bin ja auch nicht links. ;-)
Die spannende frage ist aus meiner sicht allerdings nicht, ob man sein deutschsein toll finden und das auf allerlei alberne weise zeigen darf, sondern a) ob die sehnsucht nach einem identitätsstiftenden zusammengehörigkeitsgefühl seit einigen jahren aus irgendwelchen gründen stark angestiegen ist und b) ob allmählich bei der mehrheit der bevölkerung die grundhaltung vorherrscht, dass die moralischen/intellektuellen gründe, die (primär aus linker sicht) gegen ein deutsches nationalgefühl sprechen, schnee von gestern oder weltfremder ballast sind.
Alle Kommentare von andi
24
ich war ja ganz froh, dass ich bislang nichts über korrelationen zwischen fußball und deutschism lesen musste. davon hatten wir vor 2 jahren ja genug. dass jetzt ausgrechnet hier schon wieder die suppe aufgewärmt wird ist befremdlich.
Alle Kommentare von r0ssi
25
Wikipedia meint dazu:
Hihi.
Alle Kommentare von Hein
26
Ich kann das zaghaft aufkommende Nationalgefühl durchaus verstehen. Da uns doch immer wieder von der einen oder anderen Seite vor Augen gehalten wird was damals durch uns Deutsche mit der Welt passiert ist. Mittlerweile sehen es aber viele Mitbürger und Mitbürgerinnen nicht mehr als das Vermächtnis ihrer Großeltern, sondern als den erhobenen Zeigefinger einiger ewig gestriger. Und da ein Reifeprozess eben wie bei Öl, Tomaten und Gold nicht in unendlich kurzer Zeit geschieht, kommen auch in Deutschland nur ganz wenige grüne Spitzen aus dem Boden. Mit der Zeit werden es hoffentlich mehr und der Deutsche kann wieder frei die Luft einer Nation atmen ohne das ihm das Filter-Pflaster auf den Mund geklebt wird.
Alle Kommentare von Nils
27
Es liegt vielleicht daran dass ich eh schon schlecht gelaunt bin weil ich grade ein ziemlich beklopptes Meeting hatte, aber selten habe ich so einen Bullshit gelesen wie die Stelle mit Stolz und Scham. Was vielleicht auch daran liegt dass ich davon kein Wort verstanden habe:
Die deutsche Scham. Die deutsche Volksseele ist ein kleines, uneinsichtiges Mädchen, das züchtig den Rock übers Gesicht zieht, wenn es die Milch hat anbrennen lassen. Dabei schämt es sich gar nicht, es muss sich schämen. Schämen tut man sich, wenn man ein Schuldempfinden hat. Schämen müssen tut man sich, wenn man erwischt wurde. Die Deutschen sind bei ein paar bösen Sachen erwischt worden, dafür gabs für den Patriotismus ein paar Jahre Stubenarrest im Unterbewusstsein, der uns eine ganze Reihe unschöner Heimatfilme, Blaskapellen und Heino beschert hat. So sehen Neurosen aus.
Was willst Du mir damit sagen? Man muss sich nicht schämen, weil man ja gar nichts gemacht hat? Das wäre nämlich das Pendant zu dem, was Du zum Thema Stolz abgesondert hast … “sich mit fremden Federn schmücken”? Oder dass sich der Deutsche an und für sich nicht schämt weil er kein “Schuldempfinden” hat? Soll ich mich schämen aber darf nicht stolz sein, oder geht mich das alles einfach gar nichts an?
Man mag Patriotismus denunzieren und Nationalismus scheisse finden, das kann ich alles nachvollziehen, ich kann selber nicht viel damit anfangen. Aber eine gewisse Zugehörigkeit und damit bei den meisten Leuten auch Zugehörigkeitsgefühl negieren oder denunzieren zu wollen, das ist einfach das dümmste, was mir schon seit langer Zeit immer wieder unterkommt. Niemand ist eine Insel, keiner wächst in einem luftleeren Raum auf, und kulturelle Prägungen sind einfach vorhanden und so subtil, dass man kulturelle Eigenheiten anderer Nationen ständing mit denen, die man aus der eigenen Kultur kennt, verwechselt. Wer sich zu dem kulturellen Zusammenhang in dem man aufgewachsen ist nicht zugehörig fühlt negiert das entweder aus pseudointellektueller Dummheit oder hat ein Problem, denn sich eine andere Kultur zueigen zu machen, das geht eigentlich nur wenn man ständig von ihr umgeben ist.
In diesem Sinne schäme ich mich ganz persönlich dafür, zu einer Kultur zu gehören, die den Holocaust nicht nur möglich gemacht sondern auch durchgeführt hat, und ich bin stolz darauf zu einer Kultur zu gehören, die großartige Ingenieursleistungen hervorgebracht hat, und bemühe mich, persönlich zu meiner Kultur so beizutragen dass ersteres nicht mehr passiert und die Tradition des zweiteren fortgeführt wird. Und dafür lasse ich mir von niemandem eine Neurose oder mangelndes Selbstbewusstsein andichten.
Alle Kommentare von Maltefan
28
Muss man hinter jeder Flagge immer sofort Patriotismus vermuten? Der Nachahmungseffekt dürfte da doch auch eine Rolle spielen, besonders bei den Zeitgenossen, die sich nicht gerne allzu viele Fragen stellen oder sich ständig (un)verkrampft zur Spaßgesellschaft bekennen müssen.
Im Land des roten Löwen und des schwarzen Rindviehs hört man zu solchen Dingen schon mal als Kommentar “Een Af mécht der honnert” – ob es sich nun um Kürbisse Ende Oktober, Weihnachtsmänner im Dezember oder halt eben Fahnen bei internationalen Fußball-Großereignissen handelt.
Aber vielleicht bin ich als luxemburgischer Nicht-Sportler ganz einfach unfähig, Fußball-Patriotismus zu verstehen.
Alle Kommentare von Georges
29
es geht dabei um exklusion, nicht um inklusion.
ich fands unentspannt entspannter . . .
Alle Kommentare von vert
30
Ist nicht eher das Problem, wenn die Fahne, die “zur Schau getragen” wird, plötzlich (bspw. nach der Niederlage am Donnerstag) der Auslöser für Aggressionen wird?
Fahne, wunderbar, Fußball als Völkerverbindung, alles klar. Aber sobald es ums Verlieren geht, sind manche Fahnenträger alkoholisierter Art nur noch auf Fahnenträger anderer Nationen aggressiv. Ein Teil der Fans nur, klar, aber ein Teil, den es gibt.
Was will ich damit sagen? Hm, weiß ich noch nicht.
Alle Kommentare von Tom
31
@andi (23): In Deutschland kommt der Hang zur Nation und zum Patriotismus traditionell eigentlich eher von links. Hambacher Fest und Paulskirche etc. ;)
Ansonsten schließe ich mich @r0ssi (24): , @hendrik (18): und @Maltefan (27): vollumfassend an! Amen.
Alle Kommentare von denken
32
.
Alle Kommentare von denken
33
@Johnny Haeusler (7):
Nein, das wollte ich bestimmt nicht sagen.
Nur stoßen mir so Ausdrücke wie “auf ihre fahne stolz sein” doch irgendwie komisch auf. Zumindest hätte ich speziell einen Mertesacker für etwas kritischer, reflektierender gehalten. Wie übrigens auch Metzelder.
Alle Kommentare von Marvin
34
herr metzelder ist verbindungsstudent.
immer noch überrascht?
Alle Kommentare von vert
35
Fahnenflucht schönes Wort in dem Zusammenhang. Danke.
Johnny sagt das sehr schön und trotzdem, mir geht es auf den Kecks, aber eigentlich dass, was der Boulevard draus macht.
Aber was mach ich bloß heute um 20.45?
Alle Kommentare von Matze
36
Alle Jahre wieder diese verkrampfte Diskussion… und dann muss man sich das auch noch von einem Franzmann, dem Erbfeind, vorwerfen lassen. Ts!
Alle Kommentare von Tyler
37
Ja das muss schon hart sein für Euer Merkwürden, überall dieses “widerlich, abstoßende schwarz-rot-gold”
Wenn ein Türke, vor Nationalstolz auf seine alte (?) Heimat strotzend, oder auch nicht, hier seinen roten Halbmond schwenkt, ist das natürlich was anderes.
Das ist dann “legitimes Fahnenschwenken”.
Auch die zum Grauwolfgruß erhobene Hand ist keine Bedenken wert, schließlich gibt es ja keinen türkischen Nationalismus, geht ja garnicht.
Aber schwarz-rot-gold ?, Nein nein, das ist… nun ja… einfach zu deutsch, ja, zu deutsch, zwar demokratisch, aber eben zu deutsch… äh, also nazimäßig und so….
Hach ich liebe diese linke Ambivalenz, die ist so schön absurd, Realsatire vom feinsten, zu vielmehr ist sie in der Generation Pisa nicht mehr imstande
Alle Kommentare von Viva Hammonia
38
@hendrik (18): Malte hat mich gefragt, ob der Deutsche oder der Franzose in mir diesen Artikel geschrieben hat. Es war der Franzose.
@Jan(TM) (22): Die Lilien! Die Lilien! ;)
@andi (23): (Ich bin kein Deutscher.)
Ich sage b) Und ich finde das nicht übertrieben schlimm, echt nicht. 2006 hab ich mich tatsächlich (kein Witz) bedroht gefühlt von der Fahnenflut, das sehe ich inzwischen anders. Inzwischen finde ich, wenn einer Patriotismus verspürt: mein Gott. Soll ja nicht jeder meine Meinung haben, wär ja langweilig. Und das ist ganz bestimmt keine linke Position.
@Maltefan (27): Sehe ich deutlich anders. Sehr deutlich anders. Wenn ich an Algerien denke oder an Ruanda und die französischen Verbrechen da, gibt es eine Menge Empfindungen, die ich habe: Hass. Wut. Trauer. Betroffenheit. Aber keine Scham. Genauso geht es mir, wenn ich Flaubert lese oder de Beauvoir: das ist kein Stolz. Das ist Bewunderung, Entzücken, das ist verzaubert sein.
Die Gründe und Hintergründe, die den Holocaust möglich gemacht haben, sind für mich bgleichzeitig sehr abstrakt und sehr konkret. Aber tatsächlich nicht persönlich. Ich empfinde keine Schuld, sondern irgendwas anderes, eher Hass und Ohnmacht. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt, oder zu viele Ahnungen.
@denken (31): Da hätt ich gern den Unterschied zwischen Liberalen und Linke gekauft.
@Viva Hammonia (37): Lies mal den Artikel.
Alle Kommentare von Frédéric
39
Du schreibst dass es der Franzose in dir war, der geschrieben hat.
Ich sage, es war der Deutsche !
Es gibt nichts “deutscheres” als das ewige Rumgereite auf Flaggen und co.
Ach, was sag ich, schon der Ausspruch “typisch deutsch” ist typisch deutsch.
Ich glaube dass die meisten Franzosen dabei denken:
“Die spinnen, les allemandes, vor nem halben Jahrhundert wollten sie noch alle Welt mit ihrem Wesen genesen und heute kriegen sie schon nen Anfall, oder finden es allein schon der Rede wert, wenn man schwarz-rot-gold aus dem Fenster hängt…”
Da werden ganze Fernsehdebatten mit diesem Inhalt gefüllt!!!
Churchill sagte einmal:
“Die Deutschen sind ein komisches Volk, entweder sie gehen dir an die Kehle, oder sie liegen dir zu Füßen.”
Und auch und gerade weil diese Sorte es am allerwenigsten hören mag:
Der knorrige Öko-Gutmensch-Ideologe vom Schlage eines Christian Ströbele ist heutzutage das deutscheste Wesen von allen.
Alles ist gut, bloß nicht deutsch und am besten auch nicht nordatlantisch.
Alle Kommentare von Viva Hammonia
40
@Frédéric (38): Ich will Dir auch nicht vorschreiben was Du beim Gedanken an französische Verbrechen oder Kulturleistungen zu empfinden hast. Ich schrieb ja auch dass es mir persönlich so geht. Aber nur weil es Dir nicht so geht bin ich noch lange nicht neurotisch oder von geringem Selbstwertgefühl geplagt.
Ich wollte Dich nur auf Dein schizophrenes Argument hinweisen (zumindest hatte ich es so verstanden): Du trägst den Deutschen nach, dass sie ob ihrer Verbrechen keine Scham empfinden, möchtest ihnen aber gleichzeitig verbieten, auf ihre kulturellen oder von mir aus auch sportlichen Leistungen stolz zu sein. So funktioniert das aber nicht, bzw. das geht wenn dann nur in beide Richtungen: Wenn ich nur stolz sein darf auf Dinge die ich persönlich geleistet habe muss ich mich auch nur schämen wegen Dingen die ich persönlich verbrochen habe. Deine Haltung scheint ja zu sein, dass einen das alles nichts angeht, was diese anderen Typen aus dem eigenen Kulturkreis so leisten. Dann geht einen aber auch nichts an, was sie verbrechen. Und da fällt für mich deutlich was auseinander.
Die Kultur, in der ich aufgewachsen bin, hat mich so geprägt, dass ich ein kompletter Narr wäre so zu tun als ginge mich das alles nichts an, was “die anderen” hier so machen. Man kann ja andere Kulturen überhaupt nur in Beziehung zu seiner eigenen verstehen. Es bringt nichts zu leugnen, dass man irgendwo auch dazugehört; selbst wenn man bestimmte Elemente der eigenen Kultur ablehnt, kann man sie nicht so einfach durch welche aus anderen Kulturen ersetzen. Man existiert in einem kulturellen Zusammenhang, das kriegt man nicht weg. Und wenn man versucht, das wegzukriegen oder zu denunzieren, dass man das einfach mit “Wir” bezeichnet als eine Gruppe mit einer gewissen gemeinsamen Kultur, zu der man zugehörig ist, und mit deren Geschichte und Traditionen man sich im Guten wie im Schlechten in gewisser Weise identifiziert … dann wird’s erst verkrampft.
Wie sehr man der eigenen Kultur verhaftet ist auch wenn man “die Deutschen” vielleicht doof findet und meint, bspw. “die Italiener” hätten ein viel besseres Lebensgefühl, das wurde mir erst so richtig klar als ich beruflich extrem viel mit Leuten aus anderen Kulturkreisen zu tun hatte. Ich habe zwar einen italienischen Vater, aber selbst die italienische Kultur bleibt mir letztendlich fremd, und ich finde gar keine Worte dafür wie sehr sich Leute irren, die glauben, in Italien sei man lockerer oder offener, da werden einfach isolierte kulturelle Eigenheiten mit den Entsprechungen der eigenen Kultur verglichen und fürchterliche Fehlschlüsse gezogen. Und das ist dann wieder der andere Krampf.
Ich finde Deinen Text extrem krampffördernd.
Alle Kommentare von Maltefan
41
Manchmal kommt es mir so vor als ob all die Fähnchenschwenker weniger stolz darauf sind Deutsche zu sein, sondern auf eine seltsame Weise stolz darauf stolz darauf Deutsche zu sein - als wäre das Stolzsein an sich etwas Erstrebenswertes, ein heroischer Akt wider der politischen Correctness, ein Lifestyle-Statement der zeitgeistigen Unverkrampftheit oder was auch immer.
Generell gilt: Stolz ist zunächst einmal ein Gefühl. Und mit Gefühlen ist es ja so, dass man diese entweder fühlt oder nicht und dass sie auch nur eingeschränkt weg- oder herbeiargumentiert werden können. Man entscheidet sich ja auch nicht für oder gegen das Verliebtsein nach dem Erstellen einer rationalen Pro- und Contra-Liste. Ebensowenig zum Stolzsein. Deswegen ist die Diskussion darum ob man auf sein Deutschsein stolzs ein kann oder auch nicht eher mühselig. Wer beim Gedanken an Deutschland so etwas wie Stolz (oder in die andere Richtung: Scham) empfindet, der ist eben stolz auf Deutschland - was auch immer das sein soll, mir ist das nach wie vor eher fremd. Nebenbei angemerkt halte ich das Konzept “Nation” für doch etwas anderes als “kulturelles Umfeld” oder “sozialkulturelle Prägung”.
Und zum Schluss bin ich noch der Meinung, dass der ganze Fussball-Fähnchenschwenk-Public-Viewing-Komplex weniger etwas mit Nationalismus oder Ähnlichem zu tun hat, sondern viel mehr ein Wurmfortsatz der Karnevalsmentalität ist. Ventilgutdraufsein sein für Leute mit Stock im Arsch. Der Patriotismusaspekt ist dabei eher feuilletonistisches Deutungsgeschwurbel.
Alle Kommentare von Sal
42
Halbzeit. Ich kauf’ mir sowieso gleich ‘ne Türkeifahne. Und ein Löw-Hemd.
Alle Kommentare von Johnny Haeusler
43
“”I’d be very worried if I saw a man singing the national anthem and waving the flag, sir. It’s really a thing foreigners do.”
“Really? Why?”
“We don’t need to show we’re patriotic, sir. I mean, this is Ankh-Morpork. We don’t have to make a big fuss about being the best, sir. We just know.”"
Terry Pratchett, Night Watch
Alle Kommentare von Batz
44
@Sal (41): Ich weiss auch, dass Nation was anderes ist als der kulturelle Zusammenhang. Mein Punkt ist, dass ich bei manchen (vor allem Deutschen) das Gefühl habe, sie wollen schon diesen Zusammenhang wegleugnen oder abschaffen (was nun mal nicht geht und nur zu Krampf führt), nur weil ihnen Nationalismus zuwider ist.
Übrigens ist die Denunziation von Karneval als “Ventilgutdraufsein sein für Leute mit Stock im Arsch” für mich auch schon ein Versuch, der in so eine Richtung geht. Man kann ja solche Traditionen oder Großereignisse Scheisse finden, mir persönlich ist das zuwider und mein Mann meinte sogar mal, er könne keinen prinzipiellen Unterschied zwischen dem Jubeln bei einem Fußballspiel und bei einem Reichsparteitag sehen. Nun feiern aber auch Nationen Karneval und Fußballgroßereignisse, denen man nicht nachsagt, dass sie einen Stock im Arsch hätten, z.B. die Brasilianer. Wieso nur ist das da üblicherweise ein bewundernswerter Ausdruck südamerikanischen Lebensgefühls und in Deutschland halt einfach nur Scheisse und StockImArsch?
Alle Kommentare von Maltefan
45
Genau mein Ding. Fußball ^^ naja, Deutschland spielt und gewinnt. Gut ist. Ich sag euch, wir stehen im Endspiel gegen die Türkei auf dem Platz.
Grüße
Sebastian
Alle Kommentare von Sebastian (Tanis)
46
@Maltefan
Weil Deutsche, respektive Alt-68er und deren Schüler, nur in ideologischen Bahnen denken.
Bei denen ist alles Politik und Weltanschauung.
Und deutsches ist mithin per se bäh bäh
@Sebastian
Lieber nicht, oder willst du einen Bürgerkrieg vom Zaun brechen? Wir müssten sie schon gewinnen lassen.
Im Moment siehts ja nicht danach aus, dass wir uns dafür groß verstellen müssten…
Was für großartige Verlierer die stolzen Osmanen sind, hat man ja oft genug gesehen… Wart mal ab was hier wieder los ist, falls die rausfliegen.
Aber türkischer Nationalismus ist wie gesagt ideologisch erlaubter Nationalismus.
Naja, ich tippe sowieso eher auf die Oranjes, traurig aber wahr.
Alle Kommentare von Viva Hammonia
47
@Maltefan (44):
Das ist nur meine ganz persönliche Karnevalserfahrung. Wenn ich sehe welche Leute an Karneval wie feiern und wie sie sich den Rest des Jahres verhalten - da erscheint mir diese Beschreibung doch recht passend. Das halte ich auch nicht für zwingend deutsch. Spanischen Karneval fand ich ähnlich furchtbar. In Brasilien war ich noch nicht.
Aber ich will mich ja auch gar nicht über Karneval auslassen. Ich bin nur der Meinung, dass es für viele Menschen keinen Unterschied macht, ob sie sich eine rote Pappnase anstecken oder eine Deutschlandfahne auf die Backe malen, und dass in das Public-Viewing-Autofähnchen-Dingens mehr Patriotismus reingeredet wird als eigentlich drinsteckt.
Alle Kommentare von Sal
48
Um es kurz zu machen: Schade eigentlich, dass man in Deutschland so tut, als müsse man Vergangenes abhaken, um “jetzt” Patriot sein zu dürfen. Diese Position an sich ist schon bedenklich…
Alle Kommentare von Chajm
49
ich werde einfach ein bisschen fußball schauen, und weder dem fähnchenschwenker noch dessen kritiker sonderlich viel bedeutung beimessen. man muss auch mal ohne interpretative meta-gedanken auskommen können.
und nein, ich bin nicht “jetzt” “stolz” auf “mein land” - ich mag es, trotz aller herbeigeredeten unmöglichkeiten hier zu leben, und setze ich mich gern – vielleicht aus sogenanntem patriotismus, vielleicht aus eigennutz – dafür ein, dass es ein lebenswertes land bleibt. und dazu gehört zum beispiel auch, das rumgeschäuble zu unterbinden. unter anderem.
Alle Kommentare von mat
50
Was’n das für ein verschwurbelter Text? Was’n das für ein seltsames und vor allem aufgewärmtes Thema? Soll ich als Deutscher französische Fahnen schwenken? Gar keine? Nur ein bisschen oder immer? Tun die Franzosen das? Oder die Türken? Haben die das ganze Jahr über Fahnen rumhängen? Stellen die sich überhaupt solche Fragen?
Ich bin auch nicht stolz, Deutscher zu sein, denn dazu habe ich nichts beigetragen, das hat sich bei meiner Geburt so ergeben.. Ich bin es einfach. Und habe damit kein Problem.
Mir war es deshalb auch im Ausland noch nie unangenehm, Deutscher zu sein, warum auch?
Und so hässlich wie Franjo Poth, kann sonst nix sein..
Alle Kommentare von Peter H aus B
51
Das Rummäkeln am Fahnenschwenken ist sicherlich neurotischer als das Schwenken selber. Warum zwingt sich der Autor zur Miesepetrigkeit?
Texte oder Diskussionen dieser Art sind in keiner anderen Kultur als der deutschen möglich.
Alle Kommentare von Tobias
52
“Die Kombination aus Tiefschwarz, Verkehrsrot und Rapsgelb ist derart abstoßend, ”
.. weiter habe ich nicht gelesen. man kann nicht einfach so über die landesflagge eines volkes herziehen, das gehört sich nicht. spreeblick hat schon seit monaten keine aussage mehr.
Alle Kommentare von Paul-Anton
53
aber es könnte doch sein, dass für einen deutschen, mit seiner geschichte, es einfach eine angemessene geste (haltung?) wäre, auf diesen unverkrampften patriotismus zu verzichten?
Alle Kommentare von ideadubia
54
Wenn ich das hier so lese (auch die Kommentare) muss ich mich fragen ob wir bei der gleichen WM sind. Ich sehe hier multinationale Autos (auf der linken Seite Deutschland, auf der anderen Polen), ich sehe vor dem Kroatenspiel “Immigranten”, die unter ihrem National-Outfit ein deutsches Trikot tragen, …
Natürlich gibt es einen reibungslosen Übergang zwischen einem 100% positiv bestzten Wort (Gemeinschaftssinn) in ein 100% schlecht besetztes (Faschismus).
Aber im Moment sind wir eindeutig noch auf der “guten Seite”. Und alleine das kann man feiern.
und wie schon erwähnt: viel besser hat es damals schon (als die Sache noch ein bisschen intensiver war) der Björn beschrieben (ja man sollte nach unten scrollen).
Alle Kommentare von ysamjo
55
@ideadubia:
Welche Geschichte habe ich denn? Bitte endlich aufhören mit diesem ” wir müssen uns schämen wegen dem von früher”.
Ich schäme mich nicht! - denn ich habe damit nichts zu tun gehabt. Es ist unerträglich, diese teutsche Selbstkasteiung! Schämen sich die Türken wegen der Armenier? Die Amis wegen der Indianer oder der Sklaverei? Die Franzosen wegen der Hugenotten? Die Briten wegen dem Empire? Die Katholen wegen der Inquisition?
Das einzige was zu tun ist, ist dafür zu sorgen , das sich so eine Scheisse nicht wiederholt, dazu braucht man sich aber nicht zu schämen!
Alle Kommentare von Peter H aus B
56
@ Peter H aus B: Danke, Sie sprechen mir aus der Seele. Es liegt mir fern einer Deutschtümelei nachzuhängen, nur die immer noch deutlich vernehmbaren Beflaggungskritiker befremden mich. Deutschland ist zum Glück seit über sechzig jahren ein freies Land und ich bin von der Entwicklung unseres Landes durchaus angetan. Habe überhaupt kein Problem damit, im Ausland zu sagen, dass ich Deutscher bin, und dementsprechend auch keine Hemmungen meine Verbundenheit zur EM mit Schwarz-Rot-Gold zu dokumentieren. Schlimm?
Alle Kommentare von Moritz Schantz
57
JUHUUUUUUUUUUUUU, Alt-68 wir kommen, vollkommene Untergrabung des wertefundaments, das herummäkeln an der landesflagge, siegfried und zwerg alberich action figur bei burger king, das nationalgefühl reduziert auf 2:11 vor dem anstoss, sozusagen noch ein bisschen SingStar vorm Anpfiff…
AU BACKE, DISKUSSION BITTE BEENDEN UND UNTER “PEINLICH, ALS RESTMÜLL ZU ENTSORGEN” ABLEGEN!!!
( kommt allerdings drauf an wie hoch der Deutschland-Bonus immoment bei Payback ist … )
Alle Kommentare von _Jan
58
@Peter H aus B (55): Ich persönlich schäme mich schon, aber ich lasse mir von niemandem vorschreiben dass ich mich zu schämen habe, oder mir eine Neurose andichten, weil ich es tue. Genauso wie ich mir nicht verbieten lasse, auf Kant, Goethe, Schiller, Gauss, Daimler, Heisenberg, Hilbert, Noether, … stolz zu sein. Stolz, weil diese großartigen Leute von einer Kultur hervorgebracht wurden und sie umgekehrt geprägt haben, in der auch ich zuhause bin und zu der ich gehöre. Scham — aus den gleichen Gründen.
Irgendwie ist es schon reichlich merkwürdig dass einem ständig irgendwer diktieren will, was man gefälligst zu empfinden habe. Oder, noch schlimmer, einem erklärt was man eigentlich empfindet (oder nicht).
Alle Kommentare von Maltefan
59
Nur mal so zum Thema “Solche Diskussionen kann es nur in Deutschland geben”, “Die sind alle so verkrampft und die Flaggen wehen ja sowieso nur waehrend der WM/EM” und aehnlichen Standardphrasen die eigentlich immer bei solchen Diskussionen kommen:
Habt Ihr eine Ahnung….
Sehr sehr aehnliche Diskussionen gibt es hier in Grossbritannien auch, und zwar schon lange. Was ist “Britisch”, was ist “Englisch”, muss man fuer die “Home Nations” sein wenn das eigene Team ausgeschieden ist, welche Flagge/Nationalhymne/sonstiges Symbol sollte man benutzen? Usw, usf.
Es gibt Diskussionen welches Land Immigranten denn nun zu unterstuetzen haben und wie (Ich sag’ nur “Cricket Test” (nein, nicht Test Cricket, das ist was anderes)).
Insbesondere in England gibt es immer wieder Diskussionen ob man die Englische Flagge denn nun benutzen duerfe/solle/muesse und wenn ja wann. Die Autobeflaggung faengt immer kurz vor EM/WM (so England sich denn qualifiziert) an und kurz nach dem Ausscheiden sind sie alle wieder weg. Es gibt Diskussionen ob und wie man die Flagge der BNP “entreissen” kann.
In Schottland und Wales hingegen flattern die jeweiligen Landesflaggen recht froehlich und oft, dort geht man viel offener mit seinem Nationalstolz um. Gleichzeitig gibt es auch dort Diskussionen um “Rassismus” gegen (insbesondere) Englaender.
Und vieles vieles mehr.
Also diskutiert ruhig, Ihr seid nicht allein.
Alle Kommentare von Armin
60
@Maltefan (40): Ich will Dir auch nicht vorschreiben was Du beim Gedanken an französische Verbrechen oder Kulturleistungen zu empfinden hast. Ich schrieb ja auch dass es mir persönlich so geht. Aber nur weil es Dir nicht so geht bin ich noch lange nicht neurotisch oder von geringem Selbstwertgefühl geplagt.
Das wollte ich damit nicht gesagt haben. Aber ich finde schon, dass der “gschamigge” Umgang mit der eigenen Vergangenheit eine deutsche Besonderheit ist.
Du trägst den Deutschen nach, dass sie ob ihrer Verbrechen keine Scham empfinden, möchtest ihnen aber gleichzeitig verbieten, auf ihre kulturellen oder von mir aus auch sportlichen Leistungen stolz zu sein.
Verbieten will ich gar nichts. Und im Gegenteil: Scham und Stolz sind komplementäre Gefühle. Die gehen gut zusammen.
Was ja noch dazu kommt: Dieser Stolz auf die sportlichen Leistungen hat mit Sport ja überhaupt nichts zu tun. Die gefühlte Überlegenheit eines Fußballvereinfans liegt in erster Linie nicht mit seinem Stolz zu tun, oder mit den Leistungen, sondern mit seiner Treue und Leidensfähigkeit. Was gerade alles an Deutschlandfans durch die Straßen geistert, ist es im Großen und Ganzen nicht.
Deine Haltung scheint ja zu sein, dass einen das alles nichts angeht, was diese anderen Typen aus dem eigenen Kulturkreis so leisten. Dann geht einen aber auch nichts an, was sie verbrechen. Und da fällt für mich deutlich was auseinander.
Doch, es geht einen durchaus was an, und sehr viel mehr, als was in fremden Kulturkreisen so verbrochen wird. Aber Scham ist eine seltsame
Gefühlsoption aus der Palette innerer Bewegungen.
Alle Kommentare von Frédéric Valin
61
@Frédéric Valin (60):
Doch, es geht einen durchaus was an, und sehr viel mehr, als was in fremden Kulturkreisen so verbrochen wird. Aber Scham ist eine seltsame Gefühlsoption aus der Palette innerer Bewegungen.
Findest Du wirklich? Was würdest Du denn empfinden wenn Du bspw. wüsstest, dass Dein Großvater entsetzliche Verbrechen begangen hat? Dass die Bilder, die in Deinem Elternhaus hängen, von Juden gestohlen wurden? Dass das Geschäft, das Dein Essen, Deine Kleidung und Deine Wohnung bezahlt hat, von einem Juden enteignet wurde? Was wären Deine Gedanken, wenn Du mit diesem Wissen jemandem gegenüber stündest, dessen gesamte Familie von Leuten wie Deinem Großvater ermordet wurde? Ist da Scham wirklich so eine komische Option? Klar trägt man selber keine Schuld, man war ja nicht geboren, als das alles passiert ist. Es ist allerdings passiert und wurde von den eigenen Großeltern gemacht oder geduldet, und die Auswirkungen sind heute noch präsent.
Und natürlich ist der “gschamige” Umgang mit der Vergangenheit eine deutsche Besonderheit. Der 2 Weltkrieg war schließlich die erste Gelegenheit, zu der Angriffskrieg und Völkermord zu Verbrechen erklärt und tatsächliche Urteile gesprochen wurden. Wir haben es einfach schriftlich gekriegt, dass wir schreckliche Untaten begangen haben, im Gegensatz zu den Türken die sich heute noch darüber aufregen wenn man im Zusammenhang mit den Armeniern das böse G-Wort sagt.
Und ich muss ehrlich sagen dass es bei aller Verkrampfung mir persönlich bedeutend lieber ist, eine solche Schuld einzugestehen, als wenn man mit einem Achselzucken drüber weggeht weil “die zeiten halt so waren” und umstandslos gleich die nächste Minderheit schikaniert, was ja die deutlich üblichere Option zu sein scheint.
Alle Kommentare von Maltefan
62
@Maltefan (61): Mein Urgroßvater war ein Nazi, die anderen vielleicht auch, vielleicht auch bloß Mitläufer, keine Ahnung. Meine Großeltern waren allesamt zu jung, um sich schuldig zu machen. Das stimmt schon: Es beeinträchtigt natürlich meinen Blick, dass ich ihn nicht persönlich kannte, nur von drei vier vergilbten Fotografien.
Aber gibt es denn sowas wie eine Nationalschuld? Ich glaube nicht. Und ich empfinde das auch überhaupt nicht. In der neueren Geschichte hat kein Volk mehr Völkermorde begangen als Frankreich, und die allermeisten davon werden in französischen Schulbüchern “positiv” behandelt: das ist schockierend, das ist zum Kotzen, aber beschämend? Ich komm da nicht ran, echt. Da fehlt mir die emotionale Brücke.
Alle Kommentare von Frédéric Valin
63
@Frédéric Valin (62): das ist schockierend, das ist zum Kotzen, aber beschämend? Ich komm da nicht ran, echt. Da fehlt mir die emotionale Brücke.
Brauchst Du ja auch nicht. Ich finde, es gibt ebensowenig eine Nationalschuld wie eine Sippenhaft, aber was ich persönlich dabei empfinde, das sollte doch mir überlassen bleiben, findest Du nicht? Muss denn wirklich jeder zu einem bestimmten Thema das gleiche empfinden wie Du, damit er nicht gleich zum Neurotiker erklärt wird?
Und ja, unser Umgang damit ist verkrampft, und meiner Meinung nach kann er auch gar nicht locker sein. Wie soll denn ein lockerer Umgang aussehen ausser dass man sich tatächlich die Geschichte umfickt oder achselzuckend drüber weggeht?
Im Übrigen stimme ich @Chajm (48): und @Moritz Schantz (56): zu … man kann das alles furchtbar finden und sich trotzdem “den Deutschen” zugehörig und der Bundesrepublik verbunden fühlen, und auch mal ein Fähnchen schwenken wenn es einen Anlass gibt. Der ganze Krampf entsteht doch bloß wenn irgendjemand mal wieder die Deutungshoheit darüber beansprucht, was in der Volksseele angeblich so vor sich geht …
Alle Kommentare von Maltefan
64
ich schäme mich für spreeblick.
Alle Kommentare von lanas zeugen
65
rrring
“ja, hier knarf”
“ja, ich wollte mal sagen, endlich haben wir deutschen wieder ein unverkrampftes, positives verhältnis zu unserem eigenen land und zum patriotismus.”
“ich muss sagen, ich fand die verkrampfung schöner.”
“ja, aber das ist doch nicht normal!”
“nationalismus ist also normal?”
“du musst auch immer das letzte wort haben, ne?”
(Knarf Rellöm: “AKD” auf irgendeinem Trinity-Sampler)
Nuff said.
Alle Kommentare von Sitt und satt
66
Obszön ist doch, wie dieser aus Ruinen auferstandene Patriotismus in organisierte Massenveranstaltungen mündet und gleichzeitig Projekte wie Rente mit 67 und Reichsarbeitsdienst/Hartz4 kommentarlos durchgehen. Alle Kooperationsfähigkeit dem Ball, die Solidarität dem Wimpel und der Intellekt dem Lernen von Endspielergebnissen …
Alle Kommentare von Nichtidentisches
67
Da haben wir wieder so einen ^^
Da kannste dich keiner EM erfreuen, ohne irgendetwas sonderbares von “Reichsarbeitsdienst” zu lesen…
Schwurbelige Ideologengrüße aus Absurdistan!
Absurde Schwurbelgrüße aus Ideologistan!!
Alle Kommentare von Viva Hammonia
68
Patriotismus beim Fussball ist vollkommen ok… ;)
Alle Kommentare von Wowbagger
69
@Nils (26): Der erhobene Zeigefinder?! Die Verbrechen in und von Nazideutschland, plusminus einige Jahre, sollten für alle Menschen eine Mahnung der Geschichte sein, Idiot!
Alle Kommentare von Nils_derHeutige
70
“Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. [...] Jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er geradeangehört, stolz zu sein …”
Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit, Kap.II
“Von dem, was einer vorstellt”
Alle Kommentare von Chr
71
Die Bild im Jahre der WM:
“Die Sonne geht auf. Die Schatten sind weg. (…)
Ja zu Deutschland-Fahnen am Auto!
Ja zu deutschem Bier!
Ja zur deutschen Hymne! (…)
Ja zur deutschen Frau, die lächelnd zuschaut!”
http://www.bild.de/BTO/news/aktuell/2006/06/08/kommentar/kommentar.html
Ich kann nicht verstehen, wie jemand so eine Stimmung gut finden kann …
Trotzdem habe ich nicht vor - auch nicht mit dem vorangegangenen Kommentar -, jemandem meine Sicht aufzudrängen. Ich könnte kaum, habe vor allem aber gar kein Interesse daran.
Alle Kommentare von Chr
72
@ideadubia (53): So ist es!!!
Alle Kommentare von Chr
73
Und du hast deinen Gesinnungsstolz.
Wenn ich über deine Säulenheiligen von Marx bis Che Geuevara herfalle oder dir sage dass ich den “ewigen Klassenkampf” für ein Märchen halte, biste och eingeschnappt, also komm, heb dich mal nicht so ab!
Alle Kommentare von Viva Hammonia
74
@Viva Hammonia (73): Bin ich etwa mit “Gesinnungsstolz” gemeint? Oder wen schwadronierst du hier voll? Ewiger Klassenkampf? Säulenheiligen?
Also, pass mal auf, du, wenn du es wagen solltest, über MEINEN Klassenkampf her zu ziehen, ich sach dir, dann ist hier ACHTERBAHN!!! Und ich veröffentliche hier zudem Tatsachen über deine Mudder!
Ich wollt dich nur vorher gewarnt haben - nich’, dass du hinterher weinst…
“Auf, auf zum Kampf, zum Kampf….” *träller*
Alle Kommentare von Chr
75
Ich fahre seit 2 Wochen mit der Ikurriña rum und möchte das als Gegenentwurf und auch politische Stellungnahme verstanden wissen. Wer wenn nicht die Basken hätte analog zu den britischen Mannschaften das Recht auf eine eigene offizielle Nationalmannschaft? Selbst die Kosovaren könnten mittlerweile, wenn sie denn wollten.
Alle Kommentare von ltn. frank
76
HOCH-DIE-INTERANATIONALE-SO-LI-DA-RI-TÄT -,-
findsch jedenfalls mindestens genauso dämlich wie “Deutschland über alles” oder “God bless America”
Also Ball flach halten, jeder hat seine pers. Filme….
Alle Kommentare von Viva Hammonia
77
Ich finde Frédéric hat total recht. Ich jedenfalls rufe immer “Allez les Bleus!” wenn Deutschland spielt.
Alle Kommentare von Chrisfried
78
Deutschland muss sterben, damit wir leben können.
Und Euromeister wird ohnehin die Elftal.
Alle Kommentare von ElRayo
79
Was habt ihr eigentlich gegen die deutsche Flagge? Gibt doch nun echt scheißigere Nationalflaggen.
Ansonsten: Ja zum deutschen Wasser - aber bitte nicht alle auf einmal und nicht an Autoscheiben…
Alle Kommentare von Simon Pfirsich
80
Mein Beileid an alle Deutschland-Hasser !
Das muss ein schwerer Abend sein für euch ;-)
Mmh… egal
Viele Grüße !!!
Alle Kommentare von Viva Hammonia
81
Schlaaaand! Der gestrige Fussballabend war herrlich: ein tolles Spiel mit unserer Elf als Sieger und zur Beflaggungskontroverse hier noch die statistische Untermauerung, dass die nörgelnden Flaggenmuffel in der deutlichen Minderheit sind! :D
http://de.statista.org/statistik/daten/studie/956/umfrage/gefallen-an-vielen-deutschlandfahnen-zur-fu%DFball-em/
Alle Kommentare von Moritz Schantz
82
Ich durfte mich gestern genau so lange für die deutsche Mannschaft (insbesondere für den Capitano) und über ein großartiges Spiel freuen, bis ich in der S/U-Bahn auf die “Fans” traf, die vom Public Viewing auf dem Heiligengeistfeld heimkehrten. Nach lediglich zwei Minuten gemeinsamer Bahnfahrt habe ich mir von ganzem Herzen gewünscht, dass die deutsche Mannschaft ausgeschieden wäre.
Dementsprechend werde ich im Halbfinalspiel ‘ne “Schwarz-Rot-Gelb”-Fahne zerschneiden und schwarz-rot-schwenkend gegen die deutsche Elf SCHREIEN!!!! Ob Hühner opfern, Hexen/r bezahlen oder Nadeln in kleine Puppen stecken, den Schiri bestechen, ‘nen Killer auf den Capitano ansetzen - jedes Mittel ist recht!!!
@Viva Hammonia (76): Beeindruckend was du für ein Hochvakuum produzierst. Du verstehst ja aber auch rein gar nichts, oder?! Die Frage bleibt, und dafür bildest du ja in Person ein herausragendes Bsp., wie schädlich diese “persönlichen Filme” für störungsfreies Denken sind. Augenscheinlich erheblich!
Und überhaupt, wieso erzählst ausgerechnet DU mir, ich sollte den Ball flach halten. Liest du deinen …
@Viva Hammonia (37): … eigenen Senf überhaupt, den …
@Viva Hammonia (39): … du hier schreibst? Oder entstehen deine Texte ohne aktives Bewusstsein?
@Viva Hammonia (46): Bürgerkrieg? Türkischer Nationalismus = ideologisch erlaubter Nationalismus? Was ist bloß bei dir los?
@Viva Hammonia (67): Schwurbelige Schwurbelgrüße??? Also, im Kreuzfeuer deiner Argumente muss man erst einmal Deckung finden!
@Viva Hammonia (80): Deutschlandhasser? Es ist - nochmals - beeindruckend, wie wenig du verstehst!
@Moritz Schantz (81): Ach soooOoo, “wir” sind also in der Minderheit? Ok, ich nehm’ aaalles zurück. Dann habt ihr Nationalbesoffenen natürlich total recht! Entschuldigung, bitte!
Alle Kommentare von Chr
83