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Netzaktivismus – Interview Simon Columbus

Ich fremdel ein wenig mit dem Netzaktivismus; ich fürchte, ich bin da altmodisch. Der „Free Burma“-Kampagne stand ich abwartend bis ablehnend gegenüber: umso spannender war es für mich zu beobachten, wie Simon Columbus quasi im Fahrtwind der Aktion sich in mehr und mehr Projekte verstrickt hat. Zeit für einen kleinen Rückblick.

Spreeblick: Die „Free Burma“-Aktion hat damals große Wellen geschlagen in der Blogosphäre. Hats was gebracht?

Simon Columbus: Einen direkt messbaren Erfolg kann eine Aktion wie „Free Burma“ nicht haben. Es geht bei solchen Aktionen eher darum, Aufmerksamkeit zu schaffen. Das war bei „Free Burma“ im Netz recht gut, das Echo aus herkömmlichen Medien dagegen war schwach. Allerdings war gut, die Nachricht von dieser Aktion via Radio auch in Burma zu verbreiten. Ich denke, dass es den Menschen dort durchaus etwas bedeutet, Aufmerksamkeit für ihre Sache zu erhalten.

Die Aktion an sich war ein wichtiger Entwicklungsschritt für die deutsche Blogosphäre. Dass heute immer noch darüber gesprochen wird, bestätigt das jedes mal aufs neue.

Spreeblick: Aufmerksamkeit schaffen, ja. Was ich mich frage: Welche politische Relevanz hat so ein Banner, dessen Einbindung keine Minute kostet? Oder sagen wirs anders: Beispielsweise hat RoG eine Online-Demo gegen Internetzensur veranstaltet, mit mäßigem Erfolg, wenn ich recht unterrichtet bin. Was ist so eine Demonstration eines politischen Willens wert, wenn sie dem Demonstrierenden nichts abverlangt?

Simon Columbus: Das ist ein Problem, das ich zum Beispiel bei Organisationen wie Avaaz sehe. Wo man sich seinen Protest quasi „abonnieren“ kann und wirklich mit ein, zwei Mausklicks jedesmal aktuell dabei ist. Bei Free Burma war das schon anders. Benedikt Köhler hat es ja auf der re:publica erwähnt: Viele der Teilnehmer haben neben dem Banner auch noch einen oder mehrere Texte verfasst, sich also länger mit dem Thema beschäftigt. Aber natürlich, diese Formen des digitalen Aktivismus – genau wie die Onlinedemo der RoG – sind hauptsächlich dazu geeignet, Aufmerksamkeit zu schaffen. Da hat bei Free Burma eine Zielrichtung gefehlt: Es war zum Beispiel sehr schade, dass wir gar nichts offline hatten. Da fehlt solchen Banner- und Unterschriftsaktionen der weitergehende Zweck. Sie erreichen ja nicht selbst etwas greifbares, etwas in der realen Welt wirkungsvolles außer diesem diffusen „Bewusstsein“.

Spreeblick: Gibts auch Aktionen, die nicht nur symbolisch funktionieren?

Simon Columbus: Aber klar doch! In Ägypten haben zB gerade Aktivisten Facebook und Twitter verwendet, um den Generalstreik am 6. April zu organisieren und zu dokumentieren. Das ist auch digitaler Aktivismus – obwohl der wichtigste Teil, ganz Demo 1.0, auf der Straße stattfindet. Es gibt aber auch richtige produktive Netzaktionen. Ushahidi und Sokwanele zum Beispiel, zwei Projekte aus Kenya und Zimbabwe, die mittels Google-Maps-Mashup und Blogs die dortige Situation während und nach den Wahlen dokumentieren. Die mit lokalen Organisationen zusammenarbeiten, um Ausschreitungen, Wahlbetrug, Demonstrationen auf ihrer Plattform zusammenzutragen, also quasi die Jobs klassischer Wahlbeobachter und unabhängiger Medien übernehmen.

Spreeblick: Zurück zu Myanmar: Mich hat diese Fixierung ein bisschen gegruselt, mit der sich die Blogosphäre da auf ein außenpolitisches Thema gestürzt hat. Wieviel ist denn da noch übrig? Wieviel war tatsächlich Interesse an der Thematik, wieviel eher tagesaktuelle Reaktion?

Simon Columbus: Diese außergewöhnliche Konzentration war natürlich ein Sonderfall. Ich hatte ja schon gesagt, dass dem ganzen eine weiterführende Zielrichtung fehlte. Das sieht man auch in der Langzeitwirkung: Es ist zwar schon so, dass Burma auch heute noch häufiger in Blogs erwähnt wird als vor der Revolution, aber das Interesse ist doch sehr abgeflaut.

Der Großteil der Teilnehmer war sicherlich eher tagesaktuell bewegt. Aber da sollte man nicht gleich von Heuchelei sprechen: Es war nie zu erwarten, dass die ganze Blogosphäre Burma als „ihr Thema“ abonniert. Natürlich, viele werden bei Free Burma auch einfach mitgemacht haben, weil’s halt grad aktuell war. Weil es sich eben auch innerhalb der Blogosphäre aufgebaut hat. Aber das heißt ja nicht, dass sich diese Menschen nicht in dem Moment Gedanken darüber gemacht haben.

Ich will da also gar nicht zwischen „tatsächlichem“ Interesse und „einfacher“ Reaktion unterscheiden. Man kann fragen, wer sich heute noch mit dem Thema beschäftigt – das sind in der Tat wenige; ich würde mir da schon ein wenig mehr Ausdauer wünschen. Wenn man fragen würde, wer sich schon vorher mit Burma beschäftigt hat, kommt man allerdings auf noch viel geringere Zahlen. Vielleicht sind die Differenz diejenigen, die dieses Thema da wirklich gepackt hat, die Interesse nicht nur gezeigt, sondern wirklich entwickelt haben.

Spreeblick: Das ist bestimmt eines der schönen Dinge an Blogs: dass man da ganz tief rein kann in die Materie und aus Interesse sich seine Nische baut. Bei Dir hat sich ja seit der „Free Burma“ auch viel getan. Erzähl mal.

Simon Columbus: Nach, oder eigentlich noch während „Free Burma“ habe ich Blogger for Freedom mitbegründet, um eben solche Aktionen wie Free Burma unterstützen und zusammentragen zu können. Und wie das so ist, wenn man sich einem Thema tiefer widmet, bin ich dann eben auch in Kontakt mit Leuten gekommen, die ähnliche Anliegen haben. Auf die Weise bin ich erstmal bei der „Blog4Burma“ Coalition gelandet, einem Bloggernetzwerk, dass sich eben Burma langfristig widmet.

Allerdings hat mich schon bald das ganze Feld „digitaler Aktivismus“ gepackt, schließlich habe ich die ganze Zeit Informationen darüber zusammengetragen. Das hat dazu geführt, dass ich heute auch noch an einigen Projekten dazu mitarbeite – bei Free Kareem, dem Committee to Protect Bloggers und vor allem im recht jungen Team von DigiActive. Das ist ein Blog, das sich ganz explizit dem digitalen Aktivismus in konkreten Aktionen und grundlegenden Analysen verschrieben hat. Wir versuchen, zum einen zur Teilnahme aufzurufen, zum anderen aber auch herauszubekommen, wie digitaler Aktivismus funktioniert, welche Techniken angewandt werden können. Denn das ist ja beileibe nicht auf einfache Banner beschränkt! Allerdings muss man auch sagen: Das sind alles internationale, englischsprachige Projekte – in Deutschland für diese Themen Leser zu finden ist definitiv nicht einfach.

Spreeblick: Hast Du einen Verdacht, warum das so ist?

Simon Columbus: Da treffen eine ganze Menge Faktoren zusammen. Ich wage mal zu behaupten, dass die unglaublich schlechte Vernetzung der deutschen Blogosphäre mit dem Ausland ein wichtiger Punkt ist. US-Techblogs mal ausgenommen liest doch kaum jemand über die eigene Sprachgrenze hinweg. Viele englischsprachige Blogs aus dem arabischen Raum zB werden zu gut 50 % von Amerikanern gelesen – Deutsche verirren sich dagegen so gut wie nie in dahin. Ein anderer Punkt ist sicher, dass wir in Deutschland kaum Streik- und Streitkultur haben. Die Anlässe, aus denen Blogger an irgendwelchen Protestaktionen teilnehmen, stammen in Deutschland fast alle aus dem Bereich der Überwachungsgegner, da steht mit dem AK Vorrat eine richtige Organisation dahinter. Initiativen von Einzelpersonen im politischen Bereich gibt es einfach bis auf wenige Ausnahmen keine. Das machen nur SEOs.

Wenn sich keiner traut, mal eine Aktion zu starten – vor allem die „Großen“ der Blogosphäre nicht – über was soll man dann in Sachen „digitaler Aktivismus“ berichten?

21 Kommentare

  1. 01
    Sascha

    Danke. Ein interessantes Interview.
    Simon Columbus wird Recht haben: Wir in Deutschland haben kaum Streikkultur. Ich freue mich über eine Platform die alle Blogs und Nicht-Blogs, die an solchen Aktionen teilnehmen, vernetzt.

    Grüße, Sascha

  2. 02

    „Die Aktion an sich war ein wichtiger Entwicklungsschritt für die deutsche Blogosphäre.“

    wohin hat sie sich entwickelt?

  3. 03

    Die RoG-Aktion ist sicher auch ein bißchen daran gescheitert, dass deren Banner völlig unüberlegt waren. Dass die Sucheingaben der Banner verschieden sind hab ich erst beim 3. Blick geschnallt. Dann waren es nur 3 Formate, alle recht groß, und nur Flashanimationen. Die im übrigen so grausam sind, dass man einen Epilepsieanfall befürchten muss.

    Hätte es sich auf den ersten Blick erschlossen, wie man die auf einer Webseite einbaut, auch unbewegte Banner gegeben und kleinere Größen (für Sidebars), hätten sicher mehr Leute mitgemacht. So aber nervte das und darüber hab zumindest ich das leider auch wieder vergessen.

  4. 04

    Also, ich habe den Eindruck, dass die Blogosphäre im Vergleich zum „normalen“ Deutschland deutlich politischer ist. Nur eben, dass Außenpolitik (oder die Innenpolitik anderer Staaten) dabei naturgemäß keine so große Rolle spielt wie Netzpolitik, Bundespolitik etc.

    Dass über 2.0-Medien grundsätzlich aber auch große Kampagnen möglich sind, zeigt aktuell der AK Vorratsdatenspeicherung. Oder?

  5. 05
    PiPi

    Man kann nicht über alles Bescheid wissen.

    SEO:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung

    Mi english is to bad to say

  6. 06

    Bei solchen Aktionen wird deutlich, wie sinnvoll das Internet sein kann, da es Menschen über Grenzen hinweg vernetzt und für gemeinsame Inhalte zu solidarisieren vermag. Ob die Internetaktivisten tatsächliches Interesse für die jeweilige Sache haben oder lediglich einer chicken Mode folgen, weiß man nicht immer – aber das wusste man auch vor dem Internet nicht immer so genau. Wenn die Mode letztendlich ihren Zweck erfüllt, kann das eigentlich auch egal sein.

  7. 07

    Ähm .. warum stört sich eigentlich niemand an der Illustration oben, auf der der kommunistische Massenmörder Lenin propagiert wird?

  8. 08

    Nö.
    Da sind auch noch Panzer und Bomber drauf, oh Schreck!

  9. 09

    @Marco: Und ich dachte, das wär Ulbricht in jungen Jahren mit Tattoo auf der Stirn. Aber die Ähnlichkeit ist auch wirklich verblüffend!

  10. 10

    @Marco: Die Collage spielt mit den gestalterischen Mitteln der sozialistischen Propaganda, was nicht bedeutet, dass sie die dargestellten Objekte oder Personen propagiert.

    Viel bedenkenswerter finde ich, dass der Link zum Original nicht funktioniert, darum kümmere ich mich jetzt mal „¦

  11. 11

    @Johnny Haeusler (10)

    „Die Collage spielt mit den gestalterischen Mitteln der sozialistischen Propaganda, was nicht bedeutet, dass sie die dargestellten Objekte oder Personen propagiert.“

    Gerade dieses popkulturelle „Spielen“ mit Propagandaelementen totalitärer Regimes macht diese nachträglich für die heute Sozialisierten „konsumierungsfähig“. Das ist ’n bissl wie diese durchgedrehte Scheiße, den Mörder „Che“ Guevara auf’m T-Shirt zu tragen.

    Obwohl ich Nazivergleiche hasse, möchte ich jedoch einfach mal behaupten, dass der verantwortl. Spreeblickautor sicher keine analoge Collage verwendet hätte, wenn der Hitler Gegenstand der popkulturellen Verharmlosung gewesen wäre. Und Doppelmoral kotzt mich eben doch mehr an als diese blöden Nazi-Vergleiche.

    Ganz im ernst: Es wäre doch locker möglich gewesen, eine Grafik zu verwenden, die nicht als pro-totalitäre Propaganda zumindest interpretiert werden kann, oder?

  12. 12
    Frédéric Valin

    @Marco: Mal so aus Interesse: Ist das Deiner Meinung nach schon verharmlosend, sowas großartig zu finden?

  13. 13
    Jan(TM)

    Kann nicht mal jemand eine Net Aktion zum Thema Usability machen? Die Seite von Simon ist ja eine Zumutung.

    Free Winie Mandela!

    @Marco: Heul doch!

  14. 14

    @Frédéric Valin: Nein – wenn ich mich mal einklinken darf? Honni soit qui male y pense! Ich denk an Charlie Chaplin (1. Assoziation!!!) und Sie?

  15. 15

    @ Jan:

    Welche, bitte? Falls du mein persönliches Blog meinst: Egal, ist halt ’n virtueller Sandkasten.

  16. 16

    Hier noch ein kurzer Hinweis auf Netzwerk BLOG 4 BURMA :
    http://www.breaking-news.de/b4b.htm

  17. 17
    ärgerlicher Christian

    @Marco (11):

    „Gerade dieses popkulturelle „Spielen“ mit Propagandaelementen totalitärer Regimes macht diese nachträglich für die heute Sozialisierten „konsumierungsfähig“.“

    Ja, ja, Kunst war schon als Kind scheiße! Ich weiß das! Es hat das Haus meiner Eltern mit Sand beschmissen!

    Was schlägst denn du vor, Marco? Nie wieder darüber reden? Insbesondere wegen der in die Grafik eingebundenen Kriegswaffen kann ich den von dir unterstellten propagandistischen Charakter ebenso wenig entdecken wie jedwede Verharmlosung oder dergleichen.

    „Das ist „˜n bissl wie diese durchgedrehte Scheiße, den Mörder „Che“ Guevara auf“™m T-Shirt zu tragen.“

    Che Guevara ist aber halt nun mal auch ein Freiheitskämpfer zumindest für all diejenigen gewesen, die sich von ihm befreit fühlten und für deren Sache er kämpfte – und erst dann war er Mörder. Diese Koinzidenz ist ohne jeden Zweifel beunruhigend, aber unbestreitbar.

    Die damals bestehenden Systeme, gegen die Guevara u.a. sich in ganz Lateinamerika wendeten, waren zweifelsohne gegenüber ihren Gegnern nicht menschlicher als er – auch wenn das keine einzige Tötung rechtfertigt, die außerhalb einer Notstandslage begangen wurde, ist dieser Umstand jedoch mitursächlich für seine Entwicklung.

    Unangenehmerweise sind Menschen sehr gewaltsame Wesen. So wie du offenbar auch, bedauere ich diesen Umstand zu tiefst.

    Mir scheint, im übrigen, dass viele der heute jungen Che-T-Shirtträger tatsächlich nicht mehr wirklich wissen, wer Che Guevara genau gewesen ist. Allein positiv ist das in jedem Fall nicht – frei von jedem Vorwurf, ich hab ihn auch nicht privat kennengelernt. Überdies rennen auch Rechtsradikale mit seinem Konterfei auf der Brust herrum. Aber hey, niemand hat meines Erachtens jemals behauptet, Che Guevara-T-Shirts zu tragen fördere die cerebrale Durchblutung und mache hübsch.

    „Obwohl ich Nazivergleiche hasse, möchte ich jedoch einfach mal behaupten, dass der verantwortl. Spreeblickautor sicher keine analoge Collage verwendet hätte, wenn der Hitler Gegenstand der popkulturellen Verharmlosung gewesen wäre. Und Doppelmoral kotzt mich eben doch mehr an als diese blöden Nazi-Vergleiche.“

    Kann ich verstehen, dass du diese Nazi-Vergleiche hasst – das geht mir ganz genauso! Ehrlich, mir kommt jedes Mal ein wenig Kotze mit hoch! Vielleicht unterlässt du sie denn dann folgerichtig einfach mal, wenn du sie so scheiße findest und ich wäre diesen scheiß Geschmack im Mund los!

    Tatsächlich finde zumindest ich, hier wegen der obigen Grafik ’nen Nazi-Vergleich einzuflechten und dabei über Doppelmoral zu schwadronieren, überschreitet die Grenze des Erträglichen weit!!

    Politisch motivierte, auch exzessive und menschenverachtende Gewalt ist kein so seltenes Phänomen in der Menschheitsgeschichte – so beschissen das ist, so offensichtlich ist es auch! Hingegen ist der sozialdarwinistisch-rassistische und antisemitische Vernichtungsgrauen der Nazis in seiner industriellen Ausprägung singulär!!
    Das ist nicht schwer zu kapieren, warum hast DU es nicht??!!

    „Es wäre doch locker möglich gewesen, eine Grafik zu verwenden, die nicht als pro-totalitäre Propaganda zumindest interpretiert werden kann, oder?“

    Es wäre aber auch überhaupt nicht nötig gewesen, eine andere Grafik zu verwenden!! Vielleicht obliegt dir einfach nur die Deutungshoheit nicht allein. Mir fällt letztere sicherlich nicht auch per se zu… Trotzdem: Mir drängt sich deine Interpretation jedenfalls nicht auf, s.o..

    Vielleicht, aber nur vielleicht verleitet dich auch dein augenscheinlich überragender Geist zu der irrtümlichen Vermutung, dass außer dir alle anderen dumm sein und keiner für sich selbst denken könnte! Oder sogar sollte? Würdest du bitte aufhören für mich mitdenken zu wollen? Danke!

    Vielleicht habe aber auch ich Unrecht und morgen früh ab 7:30h, nach erfolgter Revolution so zwischen 7:05 und 7:15h, beherrscht der „real wiedergekehrte Sozialismus“ unser aller Alltag und mein Kaffee wird richtig scheiße schmecken. Dann war’s sicherlich die Grafik oben!

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