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Gotti und Sven van Thom zu Gast bei Read on, my dear – der Lesebühne mit Spreeblick

Wenn man ‚Gotti‘ bei der Wikipedia eingibt, steht über den Suchergebnissen „Ähnlicher Begriff: Gott“. Das überrascht nicht weiter, beide sind eine Institution, der eine in Bayern, der andere in Berlin. Sie haben auch gemeinsam, je nur ein Buch geschrieben zu haben. ‚Der Schatz im Silberblick‘ ist das lustige. Dort schreibt er über seine ostdeutsche Jugend, ohne die betriebsübliche Nostalgie und Sentimentalität, sondern selbstironisch und mit Sinn für die Absurditäten. Und mit viel anarchischem Witz. „Das muss man mögen. Wenn man’s tut lacht man sich tot.“ (Neon 04/2010)

Martin Gotti Gottschild und der nicht minder legendäre Sven van Thom, ehemals Sofa- beziehungsweise Beatplanet, haben es dank ihrer Powerlesung Tiere streicheln Menschen zu einiger Berühmtheit gebracht. Völlig zu Recht, wovon man sich diesen Donnerstag überzeugen kann.

Gotti und Sven van Thom zu Gast bei Read on, my dear
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Reuterstraße 63, Yumabar
Beginn 20:30 Uhr

Eintritt frei, Austritt mit Hut

13 Kommentare

  1. 01

    Ja, die sind gut, die Jungs. Aber wer von den beiden Berlin/Brandenburgern ist in Bayern eine Institution und warum? Das ist mir völig neu.

  2. 02

    @Sascha: Das mit der institution war ein mißglückter versuch, witzig zu sein, indem man sich klischeehaft über die religiösität anderer lustig macht. Mal wieder selten so nicht-gelacht wie bei der lektüre hier.

  3. 03
    vk

    achtung, schlaumeyeralarm. hab nen namen – schreibfehler in der überschrift gefunden. wer ihn auch erkennt darf ihn ändern. bestes!

  4. 04

    van thom nicht thon! :-)

  5. 05

    Sven van Thom kommt vom liebfickenden Sofaplanet? Danke für die Info, das wäre mir sonst wahrscheinlich nie und nimmer aufgefallen.

  6. 06
    sn

    @Knurrunkulus: Könnta einklé ma spieln, die Nummer.

  7. 07
    Herr Namenlos

    Apropos AUF GROBER MITLEIDSTOUR im Plakat… es gibt kein großes scharfes S, man nimmt zwei SS als Ersatz bei Großbuchstaben, sonst sieht es nämlich nicht nur typographisch gedrückt aus, sondern auch wie ein „B“.

  8. 08
    phraselnd

    @Herr Namenlos: dass es kein versalien-ß gibt, stimmt nicht so ganz (vergleiche: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9F#Gro.C3.9Fschreibweise_mit_Versal-Eszett ), allerdings wird es noch nicht verwendet und die rechtschreibung sieht stattdessen die verwendung von doppel-s vor, wie du schon sagtest.

  9. 09

    @phraselnd:
    Iiii, das große ß ist ja hässlich. Man sollte sich entweder was besseres einfallen lassen oder eben doppel-s.

  10. 10
    Mempse

    OT: Wo kommt eigentlich diese neue Seuche her? Das schreiben von ß in VERSAL-Schreibweise…

  11. 11
    Herr Namenlos

    Interessant, das große S hat ja sogar seine eigene Wikipedia-Seite (http://de.wikipedia.org/wiki/Großes_ß). Danke für den Link Phraselnd. Wenn man sich dann noch tiefer durchklickt lernt man irgendwo auf Wikipedia „Einen Großbuchstaben mitten im Wort nennt man Binnenmajuskel.“ Na wenn das kein Gesprächsthema für die nächste Party ist!

  12. 12

    Ein neuer Podcast(?)
    Um die Ohren und das dazwischen schlummernde Modul zu reizen.

    Nette Idee

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