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Derailing in Kommentaren

In den letzten Tagen fiel mir wieder auf, wie alt ich dieses Blog ist, wie viel wir hier schon erlebt haben mit Blog-Kommentaren und dass es eine jüngere Social-Media-Generation gibt, die das alles nicht mitbekommen haben kann … ich möchte daher noch ein paar Sätze zu dem Thema tippen.

Einige Tweets und FB-Posts zum gerade von uns installierten Plugin, mit dem ich bestimmte Kommentare „weiß machen“ kann, lauteten nämlich in etwa „Spreeblick färbt rassistische Kommentare weiß ein“ oder „Spreeblick weißt Nazi-Kommentare“ – und das trifft es nicht ganz. Wirklich rassistische Kommentare oder solche von klaren Nazis würde ich anzeigen und löschen. Die Kommentare, die ich weiß kennzeichne, sind viel subtiler. Sie versuchen sich – meiner Meinung und Erfahrung nach – am sogenannten Derailing.
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Ins Theater mit euch! Theater Thikwa „In den Zelten“ – Ticketverlosung

Szenenfoto "In den Zelten"
Das Theater Thikwa hat mich nie enttäuscht, weil ich mich dort nie gelangweilt habe. Weil es einfach nicht langweilig werden kann, wenn Schauspieler mit und ohne Behinderung auf der Bühne stehen und eben diese Mischung selbst Schulpflichtlektüren eine wahrhafte Exzentrik einschenkt: unberechenbar, verspielt, schüchtern und bärbeißig polternd.
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Roaming – höchste Zeit mal abzuschalten?

Jetzt mal Hand aufs Herz, wer von Euch schafft es, im Urlaub vollständig auf sein Handy und das Internet zu verzichten? Ich nehme mir das jedes Mal vor, am Ende ist das Verlangen, nicht völlig von der Welt abgeschnitten zu sein aber dennoch zu groß. Nichts zu machen. Wir sind alle Sklaven des Smartphones. „Schnell mal schauen, was auf Twitter los ist.“, „Hat mir jemand eine E-Mail geschrieben?“, „Was machen meine Freunde auf Facebook?“.

Das Problem dabei: im Ausland kann dieses Verlangen ganz schnell ins Geld gehen. Tante EU sei Dank ist Daten-Roaming zwar mittlerweile recht bezahlbar, für viele Verträge und vor allem für die vielfältigen Möglichkeiten der Smartphones gilt aber weiterhin, dass man ordentlich aufpassen muss. Andernfalls herrscht bald Ebbe in der Urlaubskasse, das böse Erwachen erwartet einen mit der nächsten Mobilfunkrechnung. Natürlich gibt es Möglichkeiten, wie freie WLANs, Internet-Cafés oder eben ausländische Prepaid-Karten. Das ist aber umständlich. Wer an die ständige Verfügbarkeit des Internets in der Hosentasche einmal gewöhnt ist, der möchte nicht erst zum nächsten Access-Point laufen, um Netz zu bekommen.
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Das Erdbeben am 11. März 2011 aus Twitter-Sicht

Die pinkfarbenen Streams sind Tweets, die nach Japan geschickt wurden, die gelben kamen aus Japan. Von einem Anstieg um 500% kurz vor und nach dem Erdbeben am 11. März 2011 berichtet das Twitter-Team, das diese Info-Animationen auf flickr gepostet hat.

Ein weiteres Video zeigt die roten Tweets aus Japan innerhalb der ersten Stunde nach der Katastrophe sowie deren grüne Retweets:

[via]

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Dads are the original Hipsters

Your dad didn’t give a fuck before you did. He smoked, drank, fucked, fought, and pissed into the wind of life. (…)

Jaha, Jason, Justin, Jessica & Jennifer, euer miserables Styling ist ebenso unoriginell wie eure unreflektierte Attitude!
Mehr hervorragende Beweisfotos findet ihr hier, Ergänzungen aus Papas Präfamilia-Album sind ausdrücklich erwünscht.
[via]

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